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Weshalb gibt es von Sony oder den Fremdherstellern keine kleinen und leichten Tele-Festbrennweiten zwischen 100 und 200 mm mehr?


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vor 10 Stunden schrieb Bambusbaer:

Sind das Parameter, die für Fotografen so wichtig sind ?

Auf manche Parameter die man nicht so leicht korrigieren kann, schaue ich schon. Beispielsweise bei den Unschärfe-Kreisen - die Form und der Verlauf. Manche Fotoobjektive produzieren da beispielsweise Katzenaugen, Vielecke in Blendenform, unsanfte Verläufe, Ränder etc. Klar kann man diese Unzulänglichkeiten gezielt in die Bildgestaltung einbauen - sind aber Effekte die sich "abnutzen". Gute Video-Objektive zeigen dagegen ausgewogene, runde und gleichmäßige Unschärfe-Kreise bis in die Ecken.

Ansonsten, wenn sich bei einem Objektiv die Brennweite (und somit der Bildausschnitt) mit der Fokus-Distanz ändert, dann ist es für mich kein Hinweis auf gute optische Qualität. Ärgerlich beispielsweise bei Makro-Objektiven. Da wird dann aus einem 90 mm bei geringen Entfernungen plötzlich nur ein 50 mm.

Aber Du hast Recht, es sind einige positive Parameter ohne die man bei unbewegten Bildern auch gut leben kann.

bearbeitet von Bernhard J
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vor 10 Stunden schrieb Bambusbaer:

Könnte mal jemand ein Foto zur Größe machen

Hier ist ein Foto bei welchem man gut die Größe sieht:

Hallo, lieber Besucher! Als Mitglied würdest du hier ein Bild sehen…

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Quelle:

https://www.fotointern.ch/archiv/2023/12/07/cine-objektiv-samyang-v-af-100mm-zu-sony-kameras/

( Wie kann man hier im Forum nur den Link eines Fotos einstellen ohne dass gleich das vollständige Foto eingebettet wird? )

bearbeitet von Bernhard J
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@Bambusbaer und @Bernhard J
Muss eigentlich jeder Thread in diesem Forum zerredet werden? Wenn es um das Cine-Objektiv Samyang AF 100 mm T2,3 geht: Dazu gibt es bereits einen Faden, dieser wurde in #14 von dir, @Bernhard J verlinkt. 

@D700 Du hast dir ein Cine-Objektiv von Samyang gekauft, weil es offenbar kein Fotoobjektiv mit diesen hier thematisierten Parametern gibt. Soweit gibt es zumindest im 100mm Bereich die Möglichkeit, dieses Objektiv zum Fotografieren zu benutzen.

Unterlass bitte weitere groteske Versuche einer persönlichen Beleidigung sowie diesen Thread zu kapern, wie in #23, Danke!

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Danke soweit.

Vielleicht hab ich das nicht präzise genug ausgedrückt:
Wunsch ist ein Vergleich mit einem "gut bekannten" - mit z.b. 75mm war das Tiny-75mm1.8 gemeint. 
Auf dem Papier ist das ja nur irgendwas um 1cm. camerasize hat die leider nicht im Programm.

Die Video-Objetive sind ja alle gleich groß - aus ganz pragmatischen Gründen. Durch ihr Outfit sehen die für mich auch ganz schön "mächtig" aus - ich mag das lieber dezent. 
Gut - für den fetten silbernen Ring hilft zur Not ein Edding 😅

bearbeitet von Bambusbaer
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Die 135 mm Objektive wurden in den 1970ern Opfer der aufkommenden 70-200 mm Zooms. Ich habe dieses Canon FD 3,5/135 mm, welches 1977 für DM 250,- neu über den Tisch ging. Es wiegt 465 g.

https://global.canon/en/c-museum/product/fd170.html

Etwas später gab es noch eine leichtere Version, in der ein ausgedehntes Element zur Vermeidung von Luft/Glas Übergängen durch kompakte Linsen ersetzt wurde. Da ist das Gewicht dann geringer als 400 g.

Mit dem neuen Bajonett gab es dann nur noch das FDn 2,8/135 mm, welches auch unter 400 g wiegt.

 

Bei den EF Objektiven war dann Schluß mit den leichten 135ern. Die brachten einfach kein Geld ein.

bearbeitet von Gernot
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Die alten manuellen 2,8/135-er aus den 1970-80-gern wogen alle so um die 400 g. Ich nutze z.B. das Prakticar 2,8/135. Es wiegt ca. 420 g.

Ich denke, dass man durch den Einsatz von neuem Glas und Kunststoff ca. 100 g sparen könnte, aber wenn man etwas mehr Qualität, AF und Stabi will, ist man da auch wieder schnell bei um die 500 g oder mehr. Das Zeiss Batis wiegt z.B. 615 g.

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Die vielen Linsen heute hauen auch rein. Das Voigtländer 110 mm hat 14 Linsen und wiegt dann 771 g. Mein Canon Vierlinser kommt mir da vor, als würde ich durch den Boden einer Pfandflasche fotografieren, wobei dieser Vierlinser auf 5,6 abgeblendet wirklich eine wunderbare Schärfe erzeugt.

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vor 18 Minuten schrieb Bernhard J:

Das Zeiss Batis wiegt z.B. 615 g.

Betriebsbereit mit Deckeln und Gegenlichtblende 690g.

vor 20 Minuten schrieb Bernhard J:

Die alten manuellen 2,8/135-er aus den 1970-80-gern wogen alle so um die 400 g. Ich nutze z.B. das Prakticar 2,8/135. Es wiegt ca. 420 g.

Das habe ich auch, aber betriebsbereit mit Adapter landet man dann bei 550g, beim Prakticar 3,5/135 sind es 50g. weniger.

Zu analogen Zeiten benutzte ich auch das Minolta AF 135/2,8, auch mit eingebauter Blende. Es wiegt betriebsbereit 390g. Also wenn man heute ein kompaktes und leichtes 135mm /2,8 Objektiv herausbringen würde, wäre das bestimmt bis  400g. machbar und damit, bei gleicher Lichtstärke wie das 70-200 GM, aber ca. 900g. leichter und um einige Euros billiger....

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vor 47 Minuten schrieb Bernhard J:

Ich denke, dass man durch den Einsatz von neuem Glas und Kunststoff ca. 100 g sparen könnte, aber wenn man etwas mehr Qualität, AF und Stabi will, ist man da auch wieder schnell bei um die 500 g oder mehr. Das Zeiss Batis wiegt z.B. 615 g.

Na, die 135er sind relativ einfach zu bauen, da braucht es nur wenige Korrekturglieder.

Ein 100-135 F2.8 in "AIR-Ausführung - halbe Größe, halbes Gewicht, halber Preis - fehlt halt ein blaues Logo.
Ähnlich in "i-series" - etwas "aufgebohrtes" 90er wäre nur geringfügig länger, AF hat es schon - irgendwas 2/3 vom blauen Logo. Gehen tut das. 😊

Wenn man sowas etwas "dicker" baut, geht auch mehr Licht durch, moderne Technik an Linsen und Gehäusematerial - aktuell 63*66mm und 270g ging schon damals. Es gibt wohl "Vorbilder" genug - muss sich ein Hersteller annehmen. Und wenn das "Massentauglich" ist - also die kleine Masse an Nerds - wird das auch gekauft.


Vielelicht sind das auch nur die grauhaarigen Zottel in Germanica, die sich das wünschen - dann wird das keiner anfassen - da sind wir zu wenige.😂

bearbeitet von Bambusbaer
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Die Anfrage des TO kann man ganz einfach mit dem Samyang T2.3 100 V-AF beantworten.
Das Objektiv kann alles was ein Fotograf braucht. Ohne jegliche Einschränkungen.
Manche stören sich am V im Namen - Sollen sie doch ...

Ich fotografiere sehr gerne mit dieser tollen Linsen und mir ist das V im Namen wurscht!

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Im SKF nannte ich das Sony 100 mm STF einmal eine strenge Geliebte. 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/117057-sony-fe-100mm-f28-stf-gm-oss/page/2/#comment-1568702

Wenn man Zooms gewohnt ist, hat man da so seine Problemchen. Man muß den Standort sehr bewußt wählen.

Ich liebe das STF, aber in Sachen kompakt vollbringt es keine Spitzenleistungen, weswegen ic es hier eher nicht empfehlen kann. Der Lichtverlust durch das Apodisationselement ist dagegen bei halbwegs hellem Tageslicht gar kein Problem.

bearbeitet von Gernot
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vor 19 Stunden schrieb Gernot:

Im SKF nannte ich das Sony 100 mm STF einmal eine strenge Geliebte. 

Auch eine gute Idee!

Aber jetzt gibt es doch für den TO das neue Sony 100er Macro, wenn ihm vor allem das sehr gute Samyang oder die ganzen anderen Vorschläge nicht gefallen!
Es ist halt etwas größer, aber eine Kröte muss man immer schlucken ...

 

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vor 3 Stunden schrieb D700:

jetzt gibt es doch für den TO das neue Sony 100er Macro,

Weil es noch schwerer und noch länger ist, als das alte 90er Makro, welches ich besitze und wegen seiner Größe fast immer im Schrank steht und mir völlig ausreicht? Ich brauche auch keine 1,4 fache Vergrößerung, so kleine Objekte fotografiere ich nicht…

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