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Sony Farbwiedergabe


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Hallo!

Als ziemlich neuer Sonyknipser (vorher vor allem Nikon) stellt sich mir folgende Frage: Gibt es zwischen den einzelnen Modellen der A1-7-9 Kameras (bzw den verschiedenen Sensoren) sichtbare Unterschiede in der Default-Farbwiedergabe bzw der Default-Interpretation im Konverter? Wirkt ein in LR als Sony ST oder Adobe Standard geöffnetes Raw-File der A7IV vom Farbeindruck anders als ein als Sony ST oder Adobe Standard geöffnetes File zum Beispiel der A7III oder der A1 oder der A9II? Oder sind die verschiedenen Modelle in puncto Farbanmutung weitgehend identisch? Mir fehlt leider der Vergleich, da ich nur die A7IV besitze. 

 

 

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Hallo und willkommen im Forum Jakob,

Ja die Unterschiede gibt es. Sony hat anscheinend seit der Alpha 7 SIII und 7C die Farbwiedergabe geändert. Stephan Wiesner ist seither ganz begeistert von den Hauttönen. Ich selber muss zugeben, dass mir das nicht so aufgefallen ist. Bin halt ein Banause und bearbeite sowieso jede Raw Datei 🤪.

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Danke. Ich werde mal schauen, wer der Herr Wiesner ist und ob es zu diesem Thema weitere Videos oder Texte im Netz gibt. Es braucht im Moment noch einiges Rumgespiele in LR, bis die Farben etwa so sind, wie ich möchte. Ist halt Gewohnheitssache mit dem Farbempfinden. Im Moment öffne ich die Raws als "Sony VV" in LR und nehme dann etwas Blau raus und dies und das. Ich habe mich auch noch nicht sehr mit den Presets in der Kamera befasst. Ein paar Tage lang hatte ich unbeabsichtigterweise mit "FL" geknipst und mich sehr über die Farben gewundert, bis ich dann auf den Grund kam.

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vor 6 Minuten schrieb Jakob Gabriel:

Ich habe mich auch noch nicht sehr mit den Presets in der Kamera befasst.

Sprichst du von jpg? Die Kamera Modi haben nur darauf einen Einfluss. Die raws sind zwar vielleicht nicht immer genau gleich abgestimmt, sollten aber in deinem EBV Programm mit Presets gut zu managen sein (eigene oder gekaufte).

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Im Prinzip ist es ja auch egal ob Sony das mal geändert hat, wenn man nur eine einzige Sony hat. Ich verstehe denn Sinn der Frage deshalb nicht ganz.  Da Sony aber nicht Nikon ist, sind die Farben sicher anders als bei deiner alten Nikon.

vor 16 Minuten schrieb Jakob Gabriel:

Im Moment öffne ich die Raws als "Sony VV" in LR und nehme dann etwas Blau raus und dies und das.

Ich öffne sie einfach mit der LR Standardeinstellung, also Kamera ST.

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vor 7 Minuten schrieb wasabi65:

Sprichst du von jpg? Die Kamera Modi haben nur darauf einen Einfluss. 

Ich speichere eigentlich keine jpgs. Ich meinte, dass ich mich über die Farben in der Anzeige gewundert habe. In LR öffne ich die Dateien zuerst mit Adobe Standard. An eigenen Presets für Sony bastele ich zur Zeit noch rum.

Kannst du Presets für Sony zum Runterladen empfehlen?

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vor 11 Stunden schrieb Jakob Gabriel:

Kannst du Presets für Sony zum Runterladen empfehlen?

Ich benutze die von Huelight Color Fidelidity für alle meine Kameras. Man kann sich auch aber sehr einfach eigene machen, in LrC auch je nach Kamera/Objektiv/ISO Bedingungen.

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Am 5.3.2022 um 20:08 schrieb Jakob Gabriel:

Wirkt ein in LR als Sony ST oder Adobe Standard geöffnetes Raw-File der A7IV vom Farbeindruck anders als ein als Sony ST oder Adobe Standard geöffnetes File zum Beispiel der A7III oder der A1 oder der A9II?

Ja - der Unterschied zu (manchen) älteren Kameras ist sehr groß. Ich habe als ältere Kameras noch die A7RII (der 42MP Sensor) im Einsatz und die Einstellungen/presets sind für die A7IV nicht nutzbar. Das RAW kommt bei identischen Aufnahmebedingungen und identischen RAW Konvertereinstellungen zu einem sehr anderen Ergebnis.

Ich sehe es weder als besser noch schlechter an. Es ist einfach anders und ich musste für mich neue presets gestalten.

Beispiel

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Und noch eine Zusatzfrage an Sonyverwender, die schon länger LR oder PS mit diversen Sonymodellen verwendet haben:

Hat Adobe die modellspezifische Decodierung ab und an aktualisiert in der Form, dass sich sichtbar etwas geändert hätte? Also wird sich erfahrungsgemäß an Adobes Decodierung von A7IV-Dateien zum Beispiel noch etwas ändern?

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vor 3 Stunden schrieb Jakob Gabriel:

...Hat Adobe die modellspezifische Decodierung ab und an aktualisiert in der Form, dass sich sichtbar etwas geändert hätte? Also wird sich erfahrungsgemäß an Adobes Decodierung von A7IV-Dateien zum Beispiel noch etwas ändern?

Es gibt ja in der Werkzeugleiste ganz unten den Punkt Kalibrierung und dort ganz oben die Adobe Prozessversion. Aktuell ist "lediglich" Version 5, daran sieht man schon ganz gut, dass da nicht ständig dran gedreht wird.

Grundsätzlich zum Thema. Seitdem ich Digitalkameras und RAW Dateien verwende, kann ich mich nicht an einen Kamerahersteller erinnern, wo es keine Unterschiede bei den RAW Daten und den entsprechenden Interpretation durch den RAW Konverter gab. Eine Canon 5DII verhielt sich anders als eine 5D. Eine 7D musste man komplett anders entwickeln. Bei Olympus war die E-M5 I auch völlig anders als die E-M5II etc.

Letztlich spielt der Sensor und die dazugehörige Elektronik die entscheidende Rolle. Und die wechseln ja quasi mit jedem Kameramodell. Bei den JPG kann der Hersteller natürlich mehr direkten Einfluss durch die JPG Engine nehmen, was hinten rauskommt. Aber vielleicht ist das beim hauseigenen Sony RAW Entwickler auch der Fall, dass die RAW aus unterschiedlichen Kameras, ähnlich entwickelt werden - habe ich aber nie getestet. Bei LR ist das nicht der Fall.

bearbeitet von G-FOTO.de
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vor 5 Minuten schrieb G-FOTO.de:

Grundsätzlich zum Thema. Seitdem ich Digitalkameras und RAW Dateien verwende, kann ich mich nicht an einen Kamerahersteller erinnern, wo es keine Unterschiede bei den RAW Daten und den entsprechenden Interpretation durch den RAW Konverter gab. Eine Canon 5DII verhielt sich anders als eine 5D (...)

Ja, das ist allerdings so. Meiner Meinung nach könnte sich Adobe da noch etwas verbessern, was konkret die A7IV betrifft. Wie du in deinem Beitrag von gestern im Thread zur A7IV bemerkst, ist zum Beispiel das Rauschverhalten nicht besonders. Ich glaube eher, dass das ein Konverterproblem ist und nicht unbedingt an den Eigenschaften des Sensors liegt. In Capture One geöffnet sah das gleich viel besser aus. Ich will mir aber nicht den Stress machen, wieder mit einem zweiten Konverter parallel zu arbeiten, daher hoffe ich, dass Adobe da bei Gelegenheit mal nachbessert. 

Mit den Farbpresets bin ich zwar jetzt schon weitergekommen. Aber hilft nichts: Ohne X-Rite und Kamerakalibrierung wird das nichts, glaube ich.

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vor 2 Stunden schrieb Jakob Gabriel:

...Ohne X-Rite und Kamerakalibrierung wird das nichts, glaube ich.

Wenn das für dich -aus welchem Grund auch immer- so kritisch ist, wirst du nicht drumherum kommen. Aber soweit gehe ich inzwischen nicht mehr. Ich muss nicht (mehr) farbverbindlich an einen Kunden oder Druckerei liefern und spare mir die X-Rite Kamerakalibrierung. Aber Rechner&Monitor sind zumindest softwarekalibriert mit dem Spyder. Und ich merke auch immer wieder, dass sich mein Farbgeschmack von Zeit zu Zeit ändert. Mal nehme ich das Adobe Landschafts Preset und find es toll - einige Wochen später ist mir das evtl. zu kräftig... :classic_happy:

Wo wir beim Thema Farbmanagement sind - die Drucker-/Papierkalibrierung mittels Spyder Print kann ich dagegen Jedem nur wärmstens ans Herz legen. Die Druckergebnisse verbessern sich signifikant. Aber wer ernsthaft Ausdrucke Zuhause macht, weiß das bestimmt.

 

 

bearbeitet von G-FOTO.de
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vor 36 Minuten schrieb G-FOTO.de:

Thema Farbmanagement 

Ein Thema, welches man gerne verdrängt;-)

Das hatte ich in den letzten Jahren ziemlich schleifen lassen, aber jetzt mit neuem Comp, neuem (selbstkalibrierendem) Bildschirm und in Bälde neuem Drucker bin ich frisch motiviert in der Hinsicht.

Wie du schreibst, ist das Farbempfinden bzw der Farbgeschmack äußerst subjektiv und auch ziemlichen Schwankungen unterworfen. Daher möchte ich, dass sich wenigstens die optimierbaren Parameter nicht mehr ändern.

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vor 5 Stunden schrieb Jakob Gabriel:

Mit den Farbpresets bin ich zwar jetzt schon weitergekommen. Aber hilft nichts: Ohne X-Rite und Kamerakalibrierung wird das nichts, glaube ich.

Hmmm, natürlich variieren die Farben je nach Ausgabemedium noch viel stärker als durch die Aenderungen der Konverterversionen oder Kameras. Deswegen würde ich einfach mit Presets die raw Entwicklung so hinsetzen, dass es für dich in deiner Umgebung passt. Ich sehe es wie @G-FOTO.de und habe zwar meinen Primärbildschirm mit Spyder kalibriert, mache aber sonst nichts. Ausser die Farben so zu entwickeln, wie mir gefällt. Es gibt keine fotografische Realität, sondern mehrere…

bearbeitet von wasabi65
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  • 3 weeks later...

Geradezu eine Revolution in sachen Presets sind die, von Cobalt. Du kannst für jede Kameras Presets kaufen, die exakt die Farben der gewünschten Kamera simulieren. Du hast ne Sony Kamera, willst aber die Canon Hauttöne? kein Problem!

 

Nachtrag: ich brauche sowas zwar nicht, ein guter Freund von mir, der aus dem Fuji-Lager (GFX undX) kommt, schwört darauf. Nur deshalb konnte er sich mit Sony anfreunden und komplett wechseln (Hauptgrund warum es Sony geworden ist: der AF+MP (A7RIV))

bearbeitet von konsol
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Am 25.3.2022 um 13:15 schrieb konsol:

Cobalt

Ich werde sonst aufgrund meines Surfverhaltens mit aller möglichen Werbung zum Thema Kameras und Bildbearbeitung zugedonnert. Auf YouTube, auf Facebook und in den Werbeblöcken aller anderen möglichen Seiten. Nur von Cobalt hatte ich tatsächlich noch nie gehört. Never ever. Danke für den Tip! Ich habe mir die jetzt mal runtergeladen und bin ziemlich zufrieden mit der Performance. Das spart eine Menge Arbeit und ich hätte es natürlich auch selber überhaupt nicht so hinbekommen. Das Basicpaket reißt mich zwar nicht so vom Hocker, aber gerade die erwähnten Fuji-Presets klappen gut und lassen den Phantomschmerz langsam abklingen. Da merkt man erstmal, wie verschroben Adobes Interpretation der Sony-Farben tatsächlich ist. Die eigenen Profile von Sony sind etwas besser, aber hatten mich auch nicht gänzlich glücklich gemacht. Geschmacksache - ich weiß!

bearbeitet von Jakob Gabriel
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Huelight kenne ich nicht. Cobalt bietet offensichtlich auch ein Set mit Nostalgiefarben an (=Film). Das habe ich mir aber nicht näher angeschaut. Die normalen Profile sind eine gute Grundlage zum Weiterarbeiten und das Set mit "Fujifarben" für Sony braucht farbmäßig nicht mehr viel Korrekturen nach meinem Geschmack. Man muss nur sehen, dass der Weißabgleich stimmt und die Belichtung, bevor man das Profil anknipst.

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Ich stelle mal ein paar Konversionen mit verschiedenen Farbprofilen ein zum Vergleich.

Adobe Standard:

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Sony ST:

Cobalt Fuji Provia:

Cobalt Fuji Astia:

 

 

 

 

bearbeitet von Jakob Gabriel
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