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Verschlusszeit frei Hand bei der Landschaftsfotografie


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Hallo zusammen, ich habe eine Frage an die erfahrenen Landschaftsfotografen hier.

Es geht um die Erfahrung hinsichtlich der langsamsten Verschlusszeit (ungefähr) die sich mit dem eingebauten Stabi in den Sonys in der Praxis realisieren lässt. Ich fahre nächste Woche nach Bormio und möchte auf der Passhöhe des Stelvio bei Sonnenaufgang mit der A1 , FE 4/PZ 16-35G fotografieren. Da ich mit dem Rennrad hochfahre möchte ich nicht unbedingt ein ausgewachsenes Stativ mitnehmen, sondern nur ein Joby Gorillapod was ich dann auf einer Mauer oder ähnlich aufstellen kann.

Welche Erfahrungen habt ihr hinsichtlich der langsamsten Verschlusszeit wenn ihr Freihand mit den o.g. Brennweiten fotografiert und eine eher ruhige Hand habt?

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Ehm, ein GorillaPad ist nicht mehr Freihand, da kannst du auch Langzeitbelichtungen machen. 

Freihand ist stark von der 'ruhigen Hand' des Fotografen abhängig. Wie ruhig die nach einer Passfahrt ist, kann ich nicht beurteilen. Bei einem hohen Puls wohl etwas weniger ruhig als relaxed ... 

Aber als Empfehlung zwei Tipps:

  • Such dir eine App, die dir die Schärfentiefe (depth of field) anzeigen kann, z.B. PhotoPills
    Damit kannst du dann für die gewählte Brennweite die Schärfentiefe bei einer bestimmten Blendeneistellung anzeigen lassen
  • Wenn du den GorillaPad dabei hast, kann ich dir auch die Sony RMT-P1BT Fernbedienung empfehlen
    Die nutze ich mit der A1 auf dem Stativ auch, vorallem bei Nachtaufnahmen, damit meine Berührung der Kamera kein Schwingen auslöst.

Ich gehe bei Freihandaufnahmen mit dem SEL2470GM bis auf 1/20s runter ohne grosse Probleme ... zumindest mit normalem Puls 🙂

bearbeitet von hpk
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Evtl. kann ich das Gorillapod nicht überall nutzen und bin dann vielleicht perspektivisch zu tief unten oder habe zu viel Vordergrund drauf weil es nur eine Höhe von ca. 30cm hat.

Auslösen kann ich mit dem Sony Xperia Smartphone wenn ich auf dem Stativ bin.

1/20s hört sich schon gut an. Ich mache mal noch Tests unter ähnlichen Bedingungen bevor ich dort hochfahre  🙂

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vor 8 Minuten schrieb DirkB:

Es gibt doch solche Klemmen, die man als Stativ Kopf verwenden kann. Ich glaube, bei Traumflieger habe ich das gesehen. Da kannst du die Klemme an Rad oder einem Zaun, Baum etc. befestigen und die Kamera oben drauf. 

es gibt von Novoflex das Photo Suvival Kit : https://www.novoflex.de/de/produkte/stativ-und-haltesysteme/photo-survival-kit.html

da ist auch eine Klemme dabei mit der man z.B. an einem Geländer befestigen kann. ich versuche mal die mauern in den Spitzkehren des Stelvio für das Gorillpod zu nutzen. Werde sehen was da möglich ist.

bearbeitet von Te Ka
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Ich habe dort einfach die Kamera auf einen Stein und der Mauer aufgelegt…nach der Radfahrt wäre meine Hand nicht ruhig gewesen. Übernachest du dort oder fährst du so schnell rauf, dass es zum Sonnenaufgang reicht? Für richtig lange Belichtungen (Sterne etc) finde ich Gorillapods untauglich und benutze ein kleines Leofoto Metallstativ von etwa 20 cm. 

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vor 46 Minuten schrieb wasabi65:

Ich habe dort einfach die Kamera auf einen Stein und der Mauer aufgelegt…nach der Radfahrt wäre meine Hand nicht ruhig gewesen. Übernachest du dort oder fährst du so schnell rauf, dass es zum Sonnenaufgang reicht? Für richtig lange Belichtungen (Sterne etc) finde ich Gorillapods untauglich und benutze ein kleines Leofoto Metallstativ von etwa 20 cm. 

ich bin 2 Wochen da und kann das Fotografieren gut organisieren. Ich werde auch so zeitig zur Passhöhe des Stelvio starten, dass ich dann oben noch etwas ausruhen kann; muss ja auch einen guten Platz zum Fotografieren finden. Danke für den Tipp mit dem Metallstativ. Was hat dich am Gorillapod gestört?

bearbeitet von Te Ka
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Ich würde sagen, ich habe keine sonderlich ruhige Hand. Mag aber keine Stative mitschleppen und hab auch nur ein (wohl zu billiges) mit Kugelkopf, der sich leicht verstellt.

Was ich mache bei längerer Belichtungszeit: Sicher hinstellen (schulterbreit oder knapp darüber), beide Hände an die Kamera, eine ans Objektiv, eine an den Body zum Auslöser, Kamera fest (aber nicht zu stark) an die Stirn drücken als dritten Ankerpunkt neben den Händen. Mehrmals auslösen und schärfstes Foto nehmen.

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