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Welche Objektive für lange Reise zu Pferd und zu Fuß?


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Mein Hintergrund: ich habe neu eine gebrauchte 6500'er und plane nun die Objektive. Ziel: tauglich für 8 Wochen Reise zu Pferd, offroad und zu Fuß in kaum besiedelter Umgebung, Hochsteppe und Gebirge. Die Objektive sollten also eher klein, nicht zu empfindlich und einen größeren Bereich abdecken.

Mein Hintergrund: Als Junger Erwachsener viel 35mm photographiert (Rollei 35S und Minolta X7), selbst entwickelt. Dann 35 Jahre kaum was. Für eine erste große Reise dann eine Panasonic FZ-150 gekauft. Die ist mir aber inzwischen zu "indirekt" in der Bedienung und liegt am unteren Rand meiner techn. Anforderungen. Nicht falsch verstehen, die FZ ist gut, aber was besseres ist gefragt. Von den Brennweiten habe ich bis ca. 350mm (KB equiv) verwendet.

Mit der 6500 kam das 16-50mm/f3.5-5.6 Objektiv. Ich war zuerst enttäuscht von der Auflösung, aber nach Spiel mit kleineren Blenden hat die Enttäuschung etwas nachgelassen. Ich würde es als tauglich aufgrund der Maße bezeichnen.

Jetzt plane ich mit dem Sony 55-210 für dden langen Bereich (ist das 70-350 eigentlich noch handhabbar an der 6500? Und wie macht es sich auf längeren Reisen?) aber wie decke ich die kurzen BW sinn- und qualitätsvoll ab? Gerne etwas überlappend mit der langen BW, um Objektivwechsel zu reduzieren. das 16-66 wird als alwaysOn wohl bleiben, weil Gewicht und Größe dioch Argumente sind.  
Aber für ruhigere Momente soll da etwas besseres her. Gibt es Erfahrungswerte was sich hier als sinnvoll herausgestellt hat? Ins Auge gefaßt habe ich von Sony das 16-70/f4 (Größe und Gewicht) oder das 16-55/f2.8 (Lichtstärke) oder sogar das 18-105/f4 (Brennweitenbereich). Aber wenn stichhaltige Argumente dafür sprechen, wäre auch eine sehr kurze Festbrennweite und ein Zoom ab etwas 24mm möglich. Lieber aber nur ein Objektiv.
Zu Fremdobjektiven habe ich gar keinen Plan, bin aber für Vorschläge durchaus offen (wenn das Thema bei Sony angesprochen werden kann?).

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Willkommen im Forum,

vor 8 Stunden schrieb kra:

Die Objektive sollten also eher klein, nicht zu empfindlich und einen größeren Bereich abdecken.

Das widerspricht sich.   Wenn dir letzteres wichtig ist, nimm einfach das Tamron 18-300 und du kannst dir die Objektivwechsel sparen. Die Reise tönt irgendwie beschwerlich. So hätte ich jedenfalls keine Lust noch Objektive zu wechseln.

vor 8 Stunden schrieb kra:

Lieber aber nur ein Objektiv.

eben

vor 8 Stunden schrieb kra:

(wenn das Thema bei Sony angesprochen werden kann?)

Selbstverständlich schreibt man hier im Forum auch über Fremdobjektive für Sony E-Mount sowie weiteres Zubehör von Drittherstellern für Sony Kameras.  Schau dich mal im Forum um.

Ansonsten gäbe es auch noch das Tamron 11-20mm f2.8, Sigma 18-50 f2.8 wenn dir die Qualität wichtig ist.  Dazu passt das Sony 70-350. Wenns günstiger sein soll das Tamron 70-300 (ein Vollformatobjektiv der günstigen Klasse aber trotzdem gut).

 

bearbeitet von Octane
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Hallo Octane, danke mal für die Denkanstöße.

Das meine Wünsche nicht wiederspruchsfrei sein müssen sollte klar sein. Wer wünscht sich nicht ein wasser/staubdichtes 16-300 mit <300gr, in Metallausführung und besten Abbildungseigenschaften? Aber die Frage danach sollte trotzdem legitim sein, vlt. weiß jemand ja einen brauchbare(re)n Kompromiss?

Als alwaysOn möchte ich sinnvollerweise kein Objektiv mit >>300gr, einfach weil ich es auch unterwegs und auf dem Pferd gerne griffbereit haben möchte. Ein 18-300 mit >600gr und 15cm Länge fällt damit eher raus. Und 300mm von einer eher unruhigen Basis aus macht ebenso verh. wenig Sinn.

Und, das "Lieber aber nur ein Objektiv" bezog sich auf die kurzen Brennweiten, nicht für Alles.

Auf die Vollformat-Objektive habe ich bisher nicht geachtet, weil ich die als naturgegeben größer und schwerer angenommen habe. Ich werde mal einen Blick drauf werfen. 

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vor 6 Stunden schrieb kra:

Jetzt plane ich mit dem Sony 55-210 für dden langen Bereich (ist das 70-350 eigentlich noch handhabbar an der 6500? Und wie macht es sich auf längeren Reisen?) aber wie decke ich die kurzen BW sinn- und qualitätsvoll ab?

Das 55-210 ist nicht übel und schön leicht. Aber das 70-350 ist besser, deutlich wertiger gebaut und abgedichtet. Dafür aber auch spürbar schwerer. Dennoch ist es gut handhabbar (ich habe es an einer A6600).

Wenn du die 350mm an APS-C nicht unbedingt brauchst, bringe ich mal noch eine andere Idee ins Spiel: Das Tamron 28-200. Das ist zwar ein Vollformatobjektiv, aber einen Tick kleiner und leichter als das 70-350, dabei robust gebaut, etwas lichtstärker und vor allem würde es so manchen Objektivwechsel ersparen.

vor 2 Stunden schrieb kra:

Als alwaysOn möchte ich sinnvollerweise kein Objektiv mit >>300gr, einfach weil ich es auch unterwegs und auf dem Pferd gerne griffbereit haben möchte. Ein 18-300 mit >600gr und 15cm Länge fällt damit eher raus. Und 300mm von einer eher unruhigen Basis aus macht ebenso verh. wenig Sinn.

Für den Zweck würde ich dann das Sigma 18-50/2.8 empfehlen. Ein wirklich kompaktes, leichtes und dabei lichtstarkes Objektiv, besser als das 16-50 und mit toller Nahgrenze. Das 16-50 mochte ich auch gerne, wegen seiner Kompaktheit und seines geringen Gewichts, aber es ist nicht sonderlich stabil gebaut mit seinem ausfahrenden Tubus, und dass es jedesmal erst ausfahren muss und motorisch zoomt ist a) Geschmacksache und frisst b) Strom (unterwegs vielleicht auch ein Thema).

Wenn es weniger auf Lichtstärke ankommt und eher auf Flexibilität, dann das 18-135. Viele scheinen ziemlich zufrieden damit (ich hatte es nur kurz, hatte wohl ein weniger gutes Exemplar erwischt). Das 16-70 wirkt sehr verlockend, aber über das Objektiv gibt es leider recht viele negative Berichte über Dezentrierung.

Wenn du gerne den Superweitwinkelbereich abdecken würdest, könntest du das 28-200  auch mit dem Tamron 11-20 ergänzen, dann u.U. ohne das Sigma und statt dessen mit einer Festbrennweite (z.B. Sigma 1.4/30mm oder Sony 2.0/28mm). Oder aber unterhalb des Sigma 18-50 noch eine kleine Festbrennweite, z.B. Laowa 2.8/9mm Zero D oder Samyang 2.0/12mm.

bearbeitet von leicanik
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Powerbank die wieder vom Solarpanel geladen wird. Beides redundant 😉. Im Land mit den weltweit meisten Sonnenstunden sollte ist das möglich (Erfahrungswert von der vorherigen Reise).

Mit drei Akkus, nach aktueller Planung, habe ich eine Autonomiezeit von geschätzt 3-4 Tagen. Bin gerade am austesten, wie lange die Akkus wirklich halten. So lange Regenperioden sind dort die extreme Ausnahme. Und noch 2 Akkus mehr einpacken macht den Kohl auch nicht fett. Externes, USB taugliches Ladegerät hab ich. Also kann ich 2 Akkus gleichzeitig laden.

Natürlich wäre der größere Akkus der 6600 schöner gewesen, aber nicht zu dem aktuellen Mehrpreis. Und zum tatsächlichen Energieverbrauch der 6600 im Vergleich zur 6500 habe ich nichts Erhellendes gefunden. Die größere Zahl an Auslösungen geht ja (auch?) auf den doppelt so starken Akku.

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Da bin ich noch am zahnen. Gewicht ist weniger das Problem, mehr das Volumen. Vielleicht landet aber zum Schluß doch noch die FZ150 im Pack 😉, oder eher die kleine Exilim meiner Frau. Aber einen extra Body als Reserve zu kaufen ist doch viel Geld. Wenn schon kaufen dann eher eine gebrauchte RX100-II.

Aber für diese Planung hab ich noch 5 Wochen Zeit.

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vor 3 Minuten schrieb kra:

Aber einen extra Body als Reserve zu kaufen ist doch viel Geld.

"Viel Geld" ist halt relativ.  Ich würde mich jedenfalls ärgern, wenn auf einer solchen Reise in der Pampa die einzige Kamera abrauchen würde. Aber vielleicht ist dir das ja nicht so wichtig.

bearbeitet von Octane
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Ich würde mich auch ärgern - keine Frage. Aber die Exilim ZR100 und die Z150 machen zumindest ordentliche Bilder und waren schon mal bei so etwas dabei. Und das Smartphone (P30pro) ist eh dabei und reicht für einfache Schnappschüsse allemal aus.

Das hier stammt von einem uralten Samsung S5.... und das Huawei P30pro ist da um Längen besser.

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bearbeitet von kra
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Hey, du bist nicht schlecht im sticheln 😉... nein, meine Ansprüche sind höher!

Das Bsp. ist für den ausgesprochenen Notfall. Deshalb hab ich ja die Alpha gekauft! Und die FZ150 liefert auch Raw Dateien, wenn auch nur mit 12 MP. 

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Ja sorry.... ich weiss. Nichts gegen das Bild oben. Das ist doch gut. Wie schon gesagt will ich Reserven haben. Wie sich 12MP  DNGs aus einem 1/1.7 Sensor anfühlen weiss ich. Die liefert mein Smartphone.

Ein alter NEX oder A6000 Body wird ja nicht die Welt kosten.

bearbeitet von Octane
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Passt schon, Friede. Wenn du dann nicht bei Antworten einen auf Mimose machts ist alles OK . Und DAS hab ich schon mit meiern ersten Antwort 'abgefragt 😇'

Aber btT, warum ist das 16-70/f4 so verschrien? Ist die Chance, ein schlechtes zu erwischen wirklich so hoch?

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Beim 16-70 passt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht. Da bezahlt man das blaue Zeiss Logo. Meines war  damals jedoch grundsätzlich in Ordnung. Die Sonnensterne sind einfach nur lausig und es ist nicht randscharf. Das zu einer UVP von derzeit 899 Euro. Früher war es noch deutlich teurer.

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Gebraucht (sehr gut) liegt es um die 380€, aber es raten viele davon ab. OK, deswegen habe ich mich hier ja auch angemeldet ;-).

Aber was wäre eine Alternative? Das  18-135/f3.5-5.6 (s.o.) oder das 18-105/f4 ? Ersteres ist größer aber leichter, und von einem hier reputierten Mitglied 😉. Die 30mm längere BW ist für mich weniger interessant. Das zweite ist kleiner, schwerer mit größerer Öffnung und der Unsicherheit, was ich bekomme. OK, die Entscheidung kann ich nicht auslagern sondern muß ich mit mir ausmachen.

Danke auf jeden Fall mal für die Tips.

PS. Da hab ich Blödsinn geschrieben, das 18-135 ist ja leichter und kleiner... 

bearbeitet von kra
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vor 14 Minuten schrieb kra:

Das  18-135/f3.5-5.6 (s.o.) oder das 18-105/f4 ? Ersteres ist größer aber leichter, und von einem hier reputierten Mitglied 😉. Die 30mm längere BW ist für mich weniger interessant. Das zweite ist kleiner, schwerer mit größerer Öffnung und der Unsicherheit, was ich bekomme.

Das 18-135 ist kleiner und leichter als das 18-105.

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vor 52 Minuten schrieb kra:

Gebraucht (sehr gut) liegt es um die 380€, aber es raten viele davon ab. OK, deswegen habe ich mich hier ja auch angemeldet ;-).

Bei einem gebrauchten 16-70 läufst du Gefahr eine dezentrierte Gurke zu erwischen. Und die kannst du dann nicht mehr umtauschen, wenn der Verkäufer glaubhaft erklärt, dass er das nicht wusste. Nicht jeder macht den Gletscherbruchtest und ist Pixelpeeper.
Ich würde in diesem Fall wohl das neue Sigma 2.8/18-50 kaufen. Da macht man halt Abstriche beim Brennweitenbereich aber nicht bei der Qualität. Alternativ gibt es noch das ziemlich grosse Tamron 17-70 f2.8.

 

 

 

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Also ich fand den Vorschlag von Werni eigentlich ganz gut. Mir ist dazu auch spontan das 18 300 von Tamron eingefallen. Für alle Fälle noch etwas weitwinkligeres in der Tasche und gut ist's! So spart man sich jede Menge Objektivwechsel, hat ein kleines Tele immer drauf. Und in Summe kann das immer noch weniger oder nur geringfügig mehr wiegen als drei kleinere Objektive. Aber den größten Vorteil sehe ich bei den wahrscheinlich zum großen Teil wegfallenden Objektivwechseln. Ich denke, dass die Reise durch trockene offene Landschaften geht, und da vermute ich Wind und Staub. Bei jedem Objektivwechsel saugt der Sensor ein paar Körnchen auf. Das sehe ich als nicht unerheblich an.

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