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Ich stehe vor dem Luxusproblem mich zwischen diesen beiden Objektiven entscheiden zu müssen 😉

Die Anwendungsgebiete sind primär:

  • Hunde in Action
  • Pferde in Action auf der Koppel
  • Pferd und Reiter auf dem Reitplatz 80x40m
  • Pferd und Reiter in der Halle 50x25m

Sekundär:

  • Tierportraits
  • Zoo

Eigentlich war das 70-200 von Anfang an für mich gesetzt. Insbesondere in Reithallen ist das Licht richtig schlecht und es ist lang genug um einen Reiter auf 40m noch formatfüllend mit Reserven für Beschnitt abzubilden. 100mm können in der Halle schnell zu lang werden (50mm - 300mm wären ideal 😉). Für den Zoo wäre es wahrscheinlich etwas kurz, für die Koppel gerade noch ausreichend.

Was lässt mich hadern? Über das 70-200 habe ich einige Sachen gehört, die mich in der Preiskategorie vorsichtig werden lassen:

  • Autofokus ist langsamer als beim 100-400
  • die Randschärfe bei 200mm in der Preisklasse unangemessen
  • unzuverlässig bei niedrigen Temperaturen

Was sind eure Meinungen dazu?

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Das 100-400 ist in Reithallen sicher zu lichtschwach. Braucht man nicht darüber nachzudenken. 

Ob das 70-200 nun bei 200mm randscharf ist oder nicht, weiss ich nicht. Ich nutze es ausschliesslich für Sport und da ist mir die Randschärfe recht egal, weil nicht relevant.  Der AF ist auf jeden Fall für Motocrossrennen schnell genug an der Alpha 9. Der wird auch für Pferde locker reichen, sofern deine Kamera schnell genug ist.

bearbeitet von Gast
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Pferde bewegen sich im Vergleich zu anderen "Actionmotiven" bemerkenswert langsam und können daher auch mit Objektiven mit mittelprächtigen AFs problemlos eingefangen werden. Ich selbst nutze ich fast immer das 90G. Dessen AF ist im Vergleich zum 70-200GM sicherlich ein gutes Stück langsamer.

Von einem Tele Ü200mm würde ich dir dringend abraten, weil deren Brennweiten für den europäischen Pferdesport viel zu lang sind. Den Fehler, diesen Sommer mal mein 200-600G mitzunehmen, habe ich nur ein einziges Mal gemacht! Bei solch engen Bildwinkeln ist immer irgendwo etwas abgeschnitten, oder das Motiv ins Bild eingezwängt. Eine ansprechende Bildkomposition hinzukriegen, wird fast unmöglich. Lieber croppe ich im Notfall hinterher noch ein bisschen oder ändere während des Fotografierens meine Position (bei Pferden hat man den Luxus, dass das geht, ohne das Tier zu verscheuchen). In der Halle kommt die fehlende Lichtstärke hinzu.

Was ich dir zudem empfehlen würde, ist der Kauf einer Kamera mit Real Time Tracking. AF-Algorithmen, die sich allein auf Kontrastmusteranalyse und banalste Farbmusteranalyse verlassen, haben oftmals sehr grosse Probleme, dunkelbraune Pferde zuverlässig zu erkennen. Gerade im Springsport liegt der Fokus dann oftmals auf der weissen Stange / Reiterhose anstatt dem Pferdekopf. Mit der komplexen Farbmusteranalyse, die hinter dem RT-Tracking steht, löst sich dieses Problem in den meisten Fällen in Luft auf. Das ist sehr praktisch (und beeindruckt mich immer wieder).

bearbeitet von Gast
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Vielen lieben Dank für das Feedback. Das bestärkt mich das 70-200 zu nehmen. Die Kamera ist eine A7III, zähle ich jetzt mal zu den "besseren" AF-Systemen 😉

Bei mir ist es der Westernreitsport. Beim spektakulären Sliding-Stop wird eine Menge Staub aufgewirbelt. Bei meiner alten Kamera brach dann das Fokus-Chaos aus. Die Sony bleibt bombenfest auf dem Auge des Reiters.

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