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Hallo zusammen,

Da dies mein erster Post in diesem Forum ist, möchte ich mich erstmal kurz vorstellen:

Mein Name ist Martin, ich wohne in München und bis vor ein paar Jahren haben meine Frau und ich hauptsächlich auf Reisen fotografiert. Nachdem Nachwuchs ins Haus kam und Reisen mit Nachwuchs andere Prioritäten erfordert, ist die Fotografie etwas eingeschlafen bzw. aufs Smartphone ausgewichen, als "immer dabei" Lösung. Mit kleinen Kindern schleppt man eh immer ein Haufen Zeug mit.

Da wir nächstes Jahr eine längere Südafrikareise planen, wollen wir aber wieder mehr mit einer "richtigen" Kamera fotografieren. 

Vielleicht ein kurzer Überblick, zu dem was vorhanden ist und was die Gedanken sind die ich mir bisher gemacht habe:

Im Wesentlichen sollen Tier- und Landschaftsaufnahmen gemacht werden, sicherlich auch ein paar Familienfotos vor Sehenswürdigkeiten etc. 

Kamera und Objektive sind folgende vorhanden:

A6000 mit SEL 16F28, SEL 35F18 und SEL 55-210.

Folgende Überlegungen dazu: 

Erfahrungsgemäß können die Tiere auch mal weiter weg stehen, daher wäre mir mehr "Reichweite" wichtig.

Punkt 1: Gesetzt ist für mich also ein anderes Tele. Da es noch kompakt bleiben soll, hab ich Objektive mit max. 300mm bzw. 350mm in Blick. Bildstabilisator soll es haben, da die A6000 keinen hat (Vielleicht SLE E70-350?)

Punkt 2 wäre: nehme ich außerdem die beiden Festbrennweiten mit, oder kaufe ein Zoom im Bereich 16/18mm - 50/70mm

(Vielleicht Sigma 18-50, Tamron 17-70 ist schon recht groß oder Zeiss 16-70)

Oder Punkt 3: Eines für alles, wie das Sigma 16-300 oder das Tamron 18-300 kaufen und der Rest bleibt daheim.

Ich bin auf eure Meinungen und vielleicht sogar Erfahrungen gespannt.

 

Danke und Gruß 

Martin

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Tele-Reichweite kann man nie genug haben in Afrika, daher wäre MEINE Wahl dafür eine Sony RX10 IV, die von 24-600mm VF equivalent alles ohne Objektivwechsel abdeckt. Leider gibt es die nur noch gebraucht. 

Alternativ könnte das Sigma 16-300mm eine interessante Variante sein.

Objektivwechsel auf einem Geländewagen können eine große Herausforderung werden, z.b. Staub und die falsche Brennweite montiert. 

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Hallo charade , 

bei Unserer Südafrika Rundreise im April 2024 habe ich das Tamron 11-20 und das 18-300mm dabei gehabt , allerdings an einem anderen System. Damit konnte ich 80-90% der Fotos machen. Mein 18-300mm war am Ende bei 250-300mm etwas schwach und musste auf mindestens F8 abgeblendet werden damit es einigermaßen Scharf und Kontrastreich war. Heute würde ich etwas anders Entscheiden , 11-20 und 17-70mm dazu noch das 50-400mm von Tamron für die Safari in einem der Parks. Am besten nimmt man zwei Kameras bei einer Safari mit um nicht die Objektive wechseln zu müssen , denn man kommt doch meistens sehr nah an die größeren Tiere ran.

Viel Spaß in Südafrikas

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Genau das Thema Objektivwechsel, bzw. nicht wechseln zu müssen, finde ich am Sigma 16-300 den größten Vorteil. Das es Abstriche bei der Bildqualität geben wird ist auch klar, aber die könnte ich wohl verschmerzen. 

Die Frage wäre nur, ob die zusätzlichen 50mm mehr Brennweite an einem Sony 70-350 einen signifikanten Mehrwert ggü. 300mm bringen. Näher ran gehen ist bei Wildtieren in Afrika ja eher keine Option 🙈

bearbeitet von charade
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vor 18 Minuten schrieb 68er Fujifreund:

Heute würde ich etwas anders Entscheiden , 11-20 und 17-70mm dazu noch das 50-400mm von Tamron für die Safari in einem der Parks. Am besten nimmt man zwei Kameras bei einer Safari mit um nicht die Objektive wechseln zu müssen , denn man kommt doch meistens sehr nah an die größeren Tiere ran.

Viel Spaß in Südafrikas

Vielen Dank für die Antwort, das Tamron kannte ich noch nicht.

Leider aber ist es mir persönlich nicht kompakt genug um zusätzlich zu "Kind und Kegel" noch eingepackt zu werden. Gleicher Fall gilt für das Thema 2. Kamera.

Aber ich behalte es auf jeden Fall im Hinterkopf, wenn die Kinder dann größer und selbstständiger sind, am Papier auf jeden Fall interessant.

Danke 

bearbeitet von charade
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vor 12 Minuten schrieb charade:

Genau das Thema Objektivwechsel, bzw. nicht wechseln zu müssen, finde ich am Sigma 16-300 den größten Vorteil. Das es Abstriche bei der Bildqualität geben wird ist auch klar, aber die könnte ich wohl verschmerzen. 

Ja das habe ich auch gedacht , aber Erfahrung muss jeder selber machen. Das Sigma war damals noch nicht auf dem Markt , das kenne ich nicht. Für die Reisen habe ich auf mFT gewechselt.

 

vor 17 Minuten schrieb charade:

Die Frage wäre nur, ob die zusätzlichen 50mm mehr Brennweite an einem Sony 70-350 einen signifikanten Mehrwert ggü. 300mm bringen. Näher ran gehen ist bei Wildtieren in Afrika ja eher keine Option 🙈

Sicherlich auch eine Alternative , mir sind die 70mm untenrum an APS-C aber zu viel.

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Wenn du sowieso keine Objektive wechseln möchtest und es gern ein wenig kompakt haben willst, erneuere ich den Tipp von @Dynax7top mit der RX10IV. Dass diese Kamera auch sehr gute Fotos macht, dabei trotzdem gut zu händeln ist, steht auch nicht erst seit gestern fest. Es gibt hier einen Thread zu den RX Kameras. Diese Flexibilität erreichst du mit keinem einzigen Zoom. Und Sensorflecken musst du sehr wahrscheinlich auch nicht weg stempeln. 

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Es ist nicht so, dass ich unbedingt auf Objektivwechsel verzichten will. Es ist halt nur ein zusätzliches Thema im Handling, wenn man nebenbei auch noch kleine Kinder "händeln" muss. Ist halt ein Abwägen, ob mehrere Objektive so viele fototechnische Vorteile bieten, dass man den Zusatzaufwand in Kauf nimmt.

Vermutlich wird es darauf rauslaufen, mal 2 oder 3 Alternativen zu testen und dann zu schauen was mehr taugt.

 

Danke schon mal für eure Meinungen.

 

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Meiner Meinung nach kommst du um ein Standard Zoom für Landschaft mit 16/18 - 50/70mm nicht herum, ebenso brauchst du ein Teleobjektiv, was du bereits selbst geschrieben hast. Viel mehr ist eigentlich auch gar nicht notwendig.

In meiner Reisegruppe waren auch einige Fotografen mit unterschiedlichem Equipment dabei. Ich bin am Vollformat mit 24-70 und 70-200 plus 2.0 Telekonverter hingekommen. Mehr Brennweite wäre aber manchmal gut gewesen.

Mit dem Sigma 16-300mm hättest du etwas mehr Brennweite abgedeckt. Was man so liest ist es ein gutes Objektiv, stabilisiert (die a6000 hat ja keinen Stabi) und auch gut im Nahbereich verwendbar. Dazu noch das 35 1.8, was du schon hast und gut ist. Vielleicht findet sich ja in den Black Weeks ein gutes Angebot für das 16-300. Ausprobieren würde ich es an deiner Stelle in jedem Fall.

Damit bist du auch mit der Familie maximal Flexibel. 

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Am 14.11.2025 um 15:29 schrieb charade:

Mit kleinen Kindern schleppt man eh immer ein Haufen Zeug mit.

Da wir nächstes Jahr eine längere Südafrikareise planen, wollen wir aber wieder mehr mit einer "richtigen" Kamera fotografieren. 

Vielleicht ein kurzer Überblick, zu dem was vorhanden ist und was die Gedanken sind die ich mir bisher gemacht habe:

Im Wesentlichen sollen Tier- und Landschaftsaufnahmen gemacht werden, sicherlich auch ein paar Familienfotos vor Sehenswürdigkeiten etc.

Bevor man sinnvolle konkrete Vorschläge zur Ausrüstung machen kann, solltest du noch folgende Fragen beantworten:

  • Wie alt sind die Kinder jetzt? Es geht darum, wieviel Aufwand du treiben kannst mit der Ausrüstung.
  • Wie seid ihr in SA unterwegs? Sind auch Inlandflüge geplant? Es geht ums Gepäck.
  • Wie werden die Bilder später genutzt bzw. betrachtet? (Fotobuch, Fotoalbum, Betrachtung am PC / Fernseher, Vergrößerung für die Wand — wie groß)
  • Und auch wichtig: Welches Budget hast du für die Fotoausrüstung? Wäre evtl. auch der Kauf einer anderen Kamera drin?
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Die a6000 ist bezüglich Autofokus halt auch nicht mehr so toll. Der KI Autofokus der aktuellen Kameras ist eine große Hilfe und verringert den Ausschuss nicht scharfer Fotos extrem.

Ich bin ja damals mit einer NEX5, dem 18200 und 35f1,8 durch Südafrika. Habe tolle Aufnahmen mitgenommen. 200 ist kurz, habe deshalb zum Teil relativ stark gecropt.
Mit neueren Bodys und hochauflösenden Sensoren würde ich ohne zu Zögern wieder mit einem ähnlichen Brennweitenbereich losziehen, vor allem weil es ja auch ein Urlaub mit der Familie sein soll.
 

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vor 6 Stunden schrieb leicanik:

Bevor man sinnvolle konkrete Vorschläge zur Ausrüstung machen kann, solltest du noch folgende Fragen beantworten:

  • Wie alt sind die Kinder jetzt? Es geht darum, wieviel Aufwand du treiben kannst mit der Ausrüstung. 
  • Wie seid ihr in SA unterwegs? Sind auch Inlandflüge geplant? Es geht ums Gepäck.
  • Wie werden die Bilder später genutzt bzw. betrachtet? (Fotobuch, Fotoalbum, Betrachtung am PC / Fernseher, Vergrößerung für die Wand — wie groß)
  • Und auch wichtig: Welches Budget hast du für die Fotoausrüstung? Wäre evtl. auch der Kauf einer anderen Kamera drin?

Zum Zeitpunkt der Reise werden die Kinder 4 und knapp 1 Jahr alt sein, Unterwegs sind wir per Mietwagen und die Fotos werden am PC angeschaut oder in ein Fotobuch wandern. Vielleicht noch ein paar Drucke, aber wenn dann nicht größer als A4. 

Budget soll für die Reise übrig bleiben, ich hätte gern die A6000 behalten und das beste daraus gemacht. Wollte eigentlich deutlich unter 1000€ bleiben was Anschaffungen angeht. Entweder Objektive gebraucht oder zur BlackWeek kaufen, was man anschließend wenn notwendig ohne viel "Verlust" auch wieder verkaufen könnte.

Das SEL 55-210 wird verkauft, aber das wird ja nur so im Bereich 200€ +- bringen.

 

bearbeitet von charade
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Müsst oder wollt ihr die Reise unbedingt mit den Kindern tätigen? Ich hätte da gewaltige Bauschmerzen die Strapazen auf mich zu nehmen.

Als Alternative kannst du auch Objektive bzw. Kamera ausleihen. Mit einer 6000 würde ich nicht mehr nach Südafrika fahren. Moderne Kameras erleichtern das Fotografieren so sehr, da merkt man erstmal wie die Sony in die Jahre gekommen ist. Gerade beim Thema Tiere gibt es gewaltige Fortschritte.

Und wenn es doch die 6000 (und nicht nur bei der) bleibt, nimm genügend Akkus und ein externes Ladegerät mit.

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vor einer Stunde schrieb charade:

Das SEL 55-210 wird verkauft, aber das wird ja nur so im Bereich 200€ +- bringen.

Das wird es keinesfalls, denn für den Preis kriegt man es als Angebot immer mal wieder neu am BF manchmal nich darunter. Derzeit kostet es z.B. bei Amazon 224 €. Für ein gebrauchtes in gutem Zustand bietet dir z.B, Rebuy rund 100 € , was ich schon gut finde.

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vor 42 Minuten schrieb IX.:

Müsst oder wollt ihr die Reise unbedingt mit den Kindern tätigen? Ich hätte da gewaltige Bauschmerzen die Strapazen auf mich zu nehmen.

🤣🤣

Sorry, nimm es nicht persönlich - so eine Frage kann nur jemand ohne Kinder stellen, oder mit Kindern die fast erwachsen sind. Die sind wie geschrieben 4 und knapp 1, klar kommen die mit. 

 

Genug Akkus habe ich dabei. Das eine A6400 oder 6700 oder andere besser/schneller fokussieren ist schon klar. Aber als es die noch nicht gab, ging es ja auch und einem Smartphone ist die A6000 immer noch überlegen. 

bearbeitet von charade
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vor 5 Minuten schrieb leicanik:

Das wird es keinesfalls, denn für den Preis kriegt man es als Angebot immer mal wieder neu am BF manchmal nich darunter. Derzeit kostet es z.B. bei Amazon 224 €. Für ein gebrauchtes in gutem Zustand bietet dir z.B, Rebuy rund 100 € , was ich schon gut finde.

Stimmt, 200 ist zu hoch gegriffen. Ich wollte auch eigentlich nur ausdrücken, dass der Verkauf das Gesamtbudget nicht wesentlich anheben wird.

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vor 37 Minuten schrieb charade:

Sorry, nimm es nicht persönlich - so eine Frage kann nur jemand ohne Kinder stellen, oder mit Kindern die fast erwachsen sind. Die sind wie geschrieben 4 und knapp 1, klar kommen die mit. 

Ich nehme das nicht persönlich. Ich habe mehr als genug Kinder und die waren auch mal klein. Ich war aber auch schon in Südafrika und anderen Ländern und weiß wie schnell Notsituationen eintreten können. Wo man erstmal hilflos da steht und sich orientieren muss. Gerade wenn man auf eigene Faust unterwegs ist.

Südafrika war vor weit über 20 Jahren schon ein heißes Pflaster und das hat sich definitiv nicht geändert. 

vor 41 Minuten schrieb charade:

Aber als es die noch nicht gab, ging es ja auch und einem Smartphone ist die A6000 immer noch überlegen. 

Deine Meinung. Aber wenn die ersten Tiere wieder im Schutz der Wildnis verschwunden sind wirst du anders denken. Die modernen AF-Systeme sind da ein gewaltiger Unterschied ob man scharfe Fotos oder nur Ausschuss in solchen Situationen produziert. Selbst Familienfotos profitieren davon. Das man sich ein Budget setzt ist doch verständlich. Deshalb auch der Tipp mit dem Ausleihen. Ich habe die 6000 auch noch zur Hand und würde sie keiner 6400 (welche ich auch besitze) oder dergleichen vorziehen. 

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vor 2 Stunden schrieb charade:

Zum Zeitpunkt der Reise werden die Kinder 4 und knapp 1 Jahr alt sein, Unterwegs sind wir per Mietwagen und die Fotos werden am PC angeschaut oder in ein Fotobuch wandern. Vielleicht noch ein paar Drucke, aber wenn dann nicht größer als A4. 

Budget soll für die Reise übrig bleiben, ich hätte gern die A6000 behalten und das beste daraus gemacht. Wollte eigentlich deutlich unter 1000€ bleiben was Anschaffungen angeht. Entweder Objektive gebraucht oder zur BlackWeek kaufen, was man anschließend wenn notwendig ohne viel "Verlust" auch wieder verkaufen könnte.

Gut, das sind ja eindeutige Rahmenbedingungen. Klarer Budgetrahmen, die beabsichtigte Nutzung der Bilder erfordert keine Highend-Kamera, die Kinder erfordern leichte und schnelle Handhabung und reduzierten Aufwand beim Foto-Gepäck, klare Sache. Wenn du nicht dauernd aus dem fahrenden Auto knipsen willst und dir klassische Safari-Tierfotos vorschweben, dann brauchst du auch nicht den neuesten AF, Selbst wenn der die Arbeit schon sehr erleichtert, aber es geht durchaus auch mit der A6000. Würde das Budget es hergeben, hätte ich dir ansonsten eher mindestens eine gebrauchte A6600 empfohlen.
Aber wichtiger sind zunächst mal die Objektive:

Eigentlich bin ich ein Fan des Sony 70-350mm. Dieses Objektiv ist ganz sicher besser als die die beiden genannten Superzooms. Es ist bei vergleichbaren Brennweiten etwas lichtstärker, hat einen praktischen Button und ist optisch das beste der drei. Aber ist es für deine Zwecke auch das praktischste? Ich glaube nicht. Mit kleinen Kindern bist du auf möglichst unkomplizierte Handhabung und Flexibilität angewiesen. Du wirst nicht unbedingt Zeit und Gelegenheit oder Lust haben, häufig das Objektiv schnell zu wechseln. Da würde ich mich also aus praktischen Erwägungen einfach für ein Superzoom entscheiden. Auch damit kann man sehr schöne Bilder machen, und den direkten Vergleich zum anderen Objektiv hat man dann ja sowieso nicht. Mit kleinen Kindern werdet ihr sowieso eher tagsüber unterwegs sein, denke ich. Es empfiehlt sich ja sowieso nicht, nachts oder spät abends noch herum zu fahren. Insofern ist auch die Lichtstärke kein großes Problem, da gibt es genug Licht. 

Und abendliche Szenen, Schnappschüsse, Familienfotos kannst du entweder dein vorhandenes 35 mm mitnehmen, oder das  kompakte, sehr vielseitige und sehr gute Sigma 18-50mm, das ich für diese Zwecke sehr mag. (Beziehungsweise alle drei, denn das 35er ist ja wirklich klein.) Ich persönlich hätte halt statt des 35mm lieber eine etwas kürzere Brennweite. Insofern fände ich auch die Kombi des Sigma 16-300mm mit dem Sigma 1.4/23mm sehr schön, wird aber dein Budget übersteigen. Das wäre allerdings meine favorisierte Kombi.

Zum Vergleich zwischen dem Sigma 16-300 und dem Tamron 18-300: Ja, das Sigma ist ein bisschen lichtschwächer, aber das wird nicht groß ins Gewicht fallen. Es hat aus meiner Sicht aber zwei Vorzüge: zum einen den weiteren Bildwinkel bei 16mm. Der ist immer schön zu haben für Landschaften und Gebäude. Und zum anderen hat es seine beste Nahaufnahme-Position bei 70mm und nicht wie das Tamron im Weitwinkel. Der Makro-Abbildungsmaßstab  des Tamron fällt nämlich einfach nur unter Marketing, denn dabei musst du mir der Frontlinse dermaßen nah ans Motiv, dass du fast schon anstößt, natürlich keine Sonnenblende verwenden kannst und dir unweigerlich selbst mit dem Objektiv Schatten machst. Also eigentlich unbrauchbar. Immerhin auch noch einen größtmöglichen Abbildungsmaßstab von 1:4, aber das Sigma finde ich in der Hinsicht praktischer. Und man will mit so einem Reisezoom vielleicht unterwegs auch gerne mal irgendwelche Details aufnehmen. Also ein Punkt für das Sigma. Bezüglich der Bildqualität scheinen sich die beiden nicht sehr viel zu geben. Je nach Brennweite ist mal das eine Mal das andere einen Hauch besser, ich persönlich glauben, dass das in der Praxis nachher keinen Unterschied macht.

Abschließend ziehe ich meinen Hut vor eurem Mut, eine solche Reise mit so kleinen Kindern zu machen. Ich bewundere das und beneide es auch ein wenig. Südafrika würde ich mich allerdings wohl nicht trauen, eher z.B. Botswana. Ich kenne aber ja eure Erfahrung nicht. Ich wünsche euch viel Glück und ganz viel Spaß dabei. Kommt gesund wieder zurück!

bearbeitet von leicanik
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vor 6 Minuten schrieb IX.:

Ich nehme das nicht persönlich. Ich habe mehr als genug Kinder und die waren auch mal klein. Ich war aber auch schon in Südafrika und anderen Ländern und weiß wie schnell Notsituationen eintreten können. Wo man erstmal hilflos da steht und sich orientieren muss. Gerade wenn man auf eigene Faust unterwegs ist.

Südafrika war vor weit über 20 Jahren schon ein heißes Pflaster und das hat sich definitiv nicht geändert. 

Mea kulpa. Vielleicht unterscheiden sich unsere Reisegewohnheiten oder persönliches Empfinden, wir haben 2018 Südafrika nicht als "problematisch" wahrgenommen, sonst würden wir nicht mit Kindern hinfahren. Das ist natürlich eine individuelle Entscheidung, die jeder selbst trifft. 

Notsituationen kann man überall haben, das ist mit Kindern dann natürlich nochmal schwieriger. In dem Fall spielt die Kameraausrüstung aber aus meiner Sicht keine Rolle mehr, die geht im Zweifel halt drauf.

 

Zum Thema Leihe: Wer verleiht denn Ausrüstung und zu welchem Preis? Hab da keinerlei Erfahrung, vielleicht kannst du ja was empfehlen wo ich mal schauen kann.

Danke

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Mit deinem vorhandenen Setup, deinem Budget und deinen Anforderungen kommen mir zwei Ansätze in den Sinn. Am Ende hängt vieles davon ab, was dir wichtiger ist und wie du fotografierst. Ich war zwar noch nie in Südafrika und habe auch keine Kinder, aber rein logisch lassen sich ein paar grundsätzliche Überlegungen ableiten.

Zunächst stimme ich den Forumskollegen zu: Die A6000 ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand, vor allem beim Autofokus. Eine moderne Kamera würde dir das Fotografieren spürbar erleichtern, besonders in Situationen, in denen viele Faktoren zusammenkommen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass gute Objektive mindestens genauso wichtig sind. Aus deinem Budget lässt sich hier sehr viel herausholen.

Auch würde ich alle vorhandenen Objektive verkaufen. Bei allen drei spürt man das Alter und sie sind ebenfalls nicht mehr auf dem Niveau aktueller Modelle. Besonders im APS-C-Bereich gibt es inzwischen hervorragende, scharfe und zugleich günstige Alternativen von Drittherstellern.

Wenn du tagsüber keine Objektive wechseln möchtest, könntest du ein Superzoom wie das Sigma 16–300 in Kombination mit den günstigen, aber sehr guten Festbrennweiten der Viltrox-Air-Serie (15, 25, 35, 56 mm) in Betracht ziehen. Diese Kombination kostet: regulärer Preis für das Sigma plus zwei Viltrox-Festbrennweiten zu Aktionspreisen bei Rollei unter 1000 Euro. Damit bist du tagsüber für nahezu alles gewappnet und hast zugleich lichtstarke Optionen für wenig Licht, Portraits mit Bokeh oder ein besonders leichtes Setup.

Alternativ würde ich auf ein hochwertiges Standardzoom setzen, etwa das Sony 16–55 oder das Tamron 17–70. Gerade das Tamron könnte wegen des Preises und der Bildstabilisierung die attraktivere Wahl für dich sein. Dazu passt das sehr gute Sony 70–350 hervorragend. Damit bist du für die meisten Situationen bestens ausgestattet. Für alles darüber hinaus würde ich ebenfalls zu den erwähnten Viltrox-Air-Festbrennweiten greifen. Die Kombination aus Tamron und Sony sollte sich am Black Friday um die 1000 Euro realisieren lassen, oder natürlich auch gebraucht.

Wenn du sagst, dass du im Alltag nicht unbedingt ein Telezoom brauchst, wäre die Option, dir eines für bestimmte Anlässe zu leihen, vermutlich die beste Wahl.

vor 32 Minuten schrieb charade:

Zum Thema Leihe: Wer verleiht denn Ausrüstung und zu welchem Preis? Hab da keinerlei Erfahrung, vielleicht kannst du ja was empfehlen wo ich mal schauen kann.

Ich kann dir Grover empfehlen. Dort gibt es meistens rund um den Black Friday sehr gute Angebote für längere Mietzeiträume. Das ist ideal, um ein Objektiv in Ruhe kennenzulernen und auszuprobieren.

bearbeitet von hofi
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Ein paar Dinge sind mir noch eingefallen:

  • Ich würde ein kleines externes Ladegerät mitnehmen, um die Kamera nicht beim Laden zu blockieren.
  • Einen Steckeradapter nicht vergessen, den wirst du ja vermutlich von der letzten Reise noch haben (?)
  • Nimm unbedingt einen Blasebalg für den Sensor mit, wenn du Objektive wechseln möchtest.
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Am 14.11.2025 um 15:29 schrieb charade:

Im Wesentlichen sollen Tier- und Landschaftsaufnahmen gemacht werden, sicherlich auch ein paar Familienfotos vor Sehenswürdigkeiten etc. 

Wie stark gewichtest du die Tierfotos und macht ihr die? Krüger NP? Oder in kleineren Game Reserves? Für alles andere passt ja deine Ausrüstung. Falls mehr GameDrive/Safari dabei ist, würde ich ein Zweitbody mit Tele mieten.

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vor 27 Minuten schrieb wasabi65:

Wie stark gewichtest du die Tierfotos und macht ihr die? Krüger NP? Oder in kleineren Game Reserves? Für alles andere passt ja deine Ausrüstung. Falls mehr GameDrive/Safari dabei ist, würde ich ein Zweitbody mit Tele mieten.

Ich würde sagen so 40-50%. In den Krüger fahren wir wegen Malariagebiet nicht mit den Kindern, wir werden uns von Kapstadt aus entlang der Südküste Richtung (ex) Port Elisabeth bewegen und dann landeinwärts über die Winelands zurück. Addo NP wird einer der Parks sein.

Ich schau mir die Miete mal an, aber 2 Kameras wird glaube einfach zu viel zum mitnehmen.

Achso und ja, wir fotografieren selbst, versteh aber die Frage nicht ganz.

bearbeitet von charade
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