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Servus... habe bei einem sehr guten Angebot beim Händler meines Vertrauens vor Ort nicht widerstehen können und mir das (umstrittene) Tamron 17-50mm f4 gekauft. Ich habe das Objektiv schon länger auf dem Schirm. Denn die für mich tollste Brennweite für einfach durch die Stadt laufen oder eben einem kleinen Städtetrip war mein Lumix S 18-40mm an meiner Lumix S9. Und das hat mir bei meiner Sony A7 III einfach irgendwie gefehlt. Ja es gibt (mitunter auch gute) Alternativen. Das Sony PZ 16-35mm f4, aber das hatte ich mal eine kurze Zeit und war mir zu unhandlich. Man kann sich auch das Sony 16-35mm f2.8 G Master holen, aber wenn mir bereits das PZ f4 zu unhandlich war / ist. Und beide haben zwar 16mm unten, aber für ein Street-Objektiv dann eben nur 35mm und keine 50mm. Da wäre dann noch das Tamron 20-40mm f2.8 als Alternative. Dem fehlen aber die mm sowohl unten bei nur 20mm, als auch oben mit den 40mm. Also war das Tamron 17-50mm immer irgendwie auf meinem Radar.

Zurückgehalten haben mich die doch eher negativen Bewertungen und der Preis dazu. Bei den Review gab es ein paar Tester, die dem Tamron 17-50mm mehr als ordentliche Ergebnisse attestiert haben. Aber die waren und sind nicht gerade in der Überzahl. Die Mehrheit der Tester bescheinigen dem Objektiv schlichtweg "durchwachsene" Leistungen. Starke Verzerrung und Vignettierung. Und auch bei Offenblende oft nicht gerade scharf, vor allem an den Rändern - außer man blendet zwischen f6-f8 ab. Ersteres kann ich jetzt schon bestätigen, aber Dank der Adobe Korrektor ist Verzerrung und Vignettierung ganz schnell raus gerechnet. Was die Schärfe angeht, muss ich erst noch schauen. Viele Tester haben das Objektiv halt auch an den 6xMP oder 4xMP Kameras getestet. Ich habe mit meiner A7 III nur rund 24MP. 

Gehofft habe ich, dass auf meiner A7 III die kritischen Punkte nicht ganz so eklatant sind - und sich mal vielleicht ein besonderes Angebot auftut. Praktisch wäre das Objektiv mit seinen 17mm bis 50mm für den Stadttag allemal. Auch für meine "Hosentaschen" A7C, die als nächstes kommen soll. 

Und da heute tatsächlich ich ein sehr gutes Angebot bekommen habe, konnte ich mich nicht zurückhalten und habe das Objektiv eingepackt. Bin dann aufgrund des Wetters noch schnell ins Museum, bei nicht idealen Lichtverhältnissen (eine Ausstellung im Keller nur mit Kunstlicht. Im OG wenigstens heller, aber eben auch nur Kunstlicht). Und da habe ich mal ein bisschen ausprobiert. Die ersten ungeübten Bilder zeige ich Euch mal hier. Ich werde hier im Thread weitere Bilder hochladen - ich hoffe dann auch mal ein bisschen Architektur bei Tageslicht.

 

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Gratuliere zum neuen "Spielzeug" und wünsche viele schöne Fotos.

Durfte das Objektiv kurz testen, leider war es dezentriert, habe es hier dokumentiert. Die Schärfe find ich gut, ein Gletscher bruch Test sollte es bestehen, dann steht dem Glück nur schlechtes Wetter entgegen. 

Gut gemeint zu obigen Fotos, könntest noch höher mit der asa gehen, ich denke 3200 schafft die locker. 

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vor 2 Minuten schrieb noel:

Durfte das Objektiv kurz testen, leider war es dezentriert, habe es hier dokumentiert. Die Schärfe find ich gut, ein Gletscher bruch Test sollte es bestehen, dann steht dem Glück nur schlechtes Wetter entgegen. 

Ich denke das Objektiv ist generell in Ordnung, man darf ja nicht vergessen, dass es sich hier um eine 17mm UWW Konstruktion handelt, die bis 50mm hoch geht. Sowas ist immer mit Abstrichen behaftet. Aber es könnte durchaus sein, das Tamron bei dem Objektiv eine breite Serienstreuung sich erlaubt hat. Das könnte erklären, wieso manche recht zufrieden und manche wiederum gar nicht zufrieden mit dem Objektiv sind / waren.

 

vor 4 Minuten schrieb noel:

Gut gemeint zu obigen Fotos, könntest noch höher mit der asa gehen, ich denke 3200 schafft die locker. 

Das vorherige Bild im Keller des Museums aufgenommen, hat dann schon die ISO 4000 geschafft. 

 

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vor 3 Minuten schrieb leicanik:

Verstehe ich nicht, es ist doch kleiner und leichter als das Tamron 17-50mm. 

Subjektiv... für mich hat sich das "dicker" und unhandlicher angefühlt. Vielleicht auch etwas kopflastiger? Subjektiv war es so für mich.

Aber das wichtigste, ich kann mit den 16mm vom PZ nichts anfangen, wir reichen 18mm voll aus. 
Und die 35mm oben waren / sind mir beim PZ auch zu wenig - da finde ich 50mm deutlich besser (für mich).

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Ich versuche mal die Tage, explizit am WE, mit dem Tamron 17-50mm raus zu gehen.

Das war heute im Museum nicht so optimal die Bedingungen, da es hier nur Kunstlicht gibt, oder im Keller sehr dunkel war. Außerdem, hat meine A7 III irgendwie in der Blendenautomatik mir die Verschlusszeit nach oben gejagt und dafür andauernd versucht die ISO zu drücken. 

Komisch. Kann das am jeweiligen Objektiv liegen?

Ich fotografiere, wenn ich einfach so unterwegs bin und nicht viel einstellen will, immer mit Blendenautomatik. 
Verschlusszeit und ISO werden dann ja von der Kamera gewählt. 

Bei meinen bisherigen Objektiven hat meine A7 III immer geschaut, dass die Verschlusszeit so kurz wie möglich ist und hat sich nicht gescheut dabei ISO Werte auch weit über 1000 und deutlich mehr zu akzeptieren (kann die A7 III ja locker ab).

Nur jetzt bei diesem Tamron 17-50mm reagiert meine Kamera genau anders herum. Auf einmal hat sie heute geschaut, dass sie den ISO runter drückt und dafür die Verschlusszeit länger macht. Wenn man mal die Bilder anschaut, sehe ich da 1/5, 1/6 oder 1/30... bei ISO Werten von 250 oder 800. Die Kamera hätte da deutlich höher gehen können bei der ISO, mir aber die Verschlusszeit viel kürzer machen können, so wie sie es bei anderen Objektiven auch macht! So kurze Zeiten sind ja doof, nachher bekomme ich auch noch Mikrowackler in die Bilder rein.

Komisch. Ich habe auf meiner Sony die Einstellungen auf C1, C2... abgespeichert.
Verstellt ist da nichts. Wieso reagiert die Kamera bei diesem Objektiv exakt anders herum als mit allen anderen Objektiven?!

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Mein Tipp: Wenn es nicht auf die Geschwindigkeit ankommt, wie z. B. bei Museumsaufnahmen, arbeitet man sehr gut mit der Blendenvorwahl. Man weiss ja etwa, wie viel Tiefenschärfe man bei den Objekten braucht bzw. was das Objektiv an Qualität* hergibt. Dann kann man auch an die Grenze gehen, die der IBIS bzw. die eigene Hand hergeben, bei mir 1/15 und die ISO möglichst feinkörnig bzw. bis an die unteren Grenze drehen (dann kan man sich auch das Entrauschen sparen). Der IBIS arbeitet auch nicht immer gleich gut mit den Objektiven bzw. der OSS der Objektive ist nicht gleich gut, sondern jeweils noch verschieden, was man schnell lernt. Ziel ist die optimale Kombination aus Blende/Zeit/ISO. So kann man das Beste aus einem Objektiv herausholen.

* Daher nehme ich, wenn ich ein neues Objektiv habe, zuerst eine komplette Blendenreihe auf, bei einem planen Motiv, z. B. die klassische Ziegelmauer. Damit ermittle ich die Schärfe am Rand, ermittle das Optimum bei jeder Brennweite in der Mitte, im Drittel und im äußeren Rand. Diese Werte versuche ich dann immer einzuhalten und habe auch eine Tabelle für alle Objektive angelegt, damit man nachschauen kann. 

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vor 58 Minuten schrieb AJW:

Wieso reagiert die Kamera bei diesem Objektiv exakt anders herum als mit allen anderen Objektiven?!

Mit welchen Brennweiten hast du denn sonst fotografiert? Die Kamera orientiert sich normalerweise mit der Verschlusszeit an der Brennweite und wendet die klassische Kehrwertregel an. Das kannst du aber auch über „Auto ISO Min.VS“ noch beeinflussen.

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vor 23 Minuten schrieb Fotopunkberlin:

Mein Tipp: Wenn es nicht auf die Geschwindigkeit ankommt, wie z. B. bei Museumsaufnahmen

Waren auch paar (bewegte) Personen dabei. De Bilder konnte ich entsorgen, da die Personen unscharf, da leichte Bewegung.
Damit hatte ich nicht gerechnet, da meine A7 normalerweise kürzere Verschlusszeiten automatisch nimmt.

vor 24 Minuten schrieb Fotopunkberlin:

* Daher nehme ich, wenn ich ein neues Objektiv habe, zuerst eine komplette Blendenreihe auf, bei einem planen Motiv, z. B. die klassische Ziegelmauer. Damit ermittle ich die Schärfe am Rand, ermittle das Optimum bei jeder Brennweite in der Mitte, im Drittel und im äußeren Rand. Diese Werte versuche ich dann immer einzuhalten und habe auch eine Tabelle für alle Objektive angelegt, damit man nachschauen kann. 

Beim Tamron ist es als Faustregel meistens zwischen f5.6 und f8 laut vielen Tests.

vor 7 Minuten schrieb leicanik:

Mit welchen Brennweiten hast du denn sonst fotografiert? Die Kamera orientiert sich normalerweise mit der Verschlusszeit an der Brennweite und wendet die klassische Kehrwertregel an. Das kannst du aber auch über „Auto ISO Min.VS“ noch beeinflussen.

Mit der A7 III war das "kleinste" bis jetzt 28mm (mit dem 28-75mm Sony) und dann eben alles mit 50-300mm mit dem Tamron. Aber selbst auf dem belebten Marienplatz hier in München habe ich mich nie um die Verschlusszeit kümmern müssen, da meine Kamera grundsätzlich lieber die ISO hochgeschraubt, bevor sie die Verschlusszeit verlängert hat.

Wie gesagt, arbeite meistens mit Blendenautomatik.
Verschlusszeit und ISO macht die Kamera.
ISO habe ich AutoISO drin mit max 12800.

Und wie geschrieben, bis jetzt war die Prio meiner Kamera immer, erst die ISO hoch und höher schrauben und erst kurz vor AutoISO max, wenn da kaum noch was ging, hat sie die Verschlusszeit verlängert. Daher nochmals, waren ohne drauf zu schauen auch selbst auf dem Marienplatz niemals unscharfe Menschen auf den Bildern zu sehen. Die langen Verschlusszeiten heute mit dem Tamron 17-50 völlig ungewohnt für mich.

vor 12 Minuten schrieb leicanik:

Das kannst du aber auch über „Auto ISO Min.VS“ noch beeinflussen.

Ja das werde ich auch morgen mir mal auf C3 legen. Das ist noch frei - und da lege ich mal die Min.VS auf 1/250 fest.
Das müsste doch für Menschen die sich "normal" bewegen (gehen) reichen. 

 

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Kleine Anmerkungen:
Personen in Bewegung können auch gerade bei einer Ausstellung etwas Dynamik in das Foto bringen. Gerade für Titelbilder von Katalogen macht sich das ggf. gut. Aber wenn nicht gewünscht kann man eine andere Kombi einstellen, würde ich nur nicht der Kamera überlassen.

Mit den Tests von anderen ist das so eine Sache. Da die Objektive serienmässig streuen, kann das bei Deinem individuellen Exemplar durchaus Abweichungen geben, das habe ich sehr oft fest gestellt. 

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vor 14 Minuten schrieb Fotopunkberlin:

Kleine Anmerkungen:
Personen in Bewegung können auch gerade bei einer Ausstellung etwas Dynamik in das Foto bringen. Gerade für Titelbilder von Katalogen macht sich das ggf. gut. Aber wenn nicht gewünscht kann man eine andere Kombi einstellen, würde ich nur nicht der Kamera überlassen.

Das stimmt, nur bei mir waren die heute her Matsch statt Dynamik 😄

Muss mal mehr mit Manuell mir angewöhnen zu fotografieren.
AutoISO lass ich, muss aber mehr auf Blende und vor allem Zeit selber achten.

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