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Hallo,

ich gehe nun endlich ein Projekt an, das ich viel zu lange vor mir hergeschoben habe: jahresweise klassisch geklebte Fotoalben in 5facher Ausführung (je ein Satz pro relevanter Person), rückwirkend ab 2010.

Hierfür muss ich sehr viele Bilder Drucken (15x10) lassen. Da ich sehr genervt war vor ein paar Jahren von unterschiedlichsten Onlinedruckdiensten, habe ich einige Zeit einen lokalen Druckdienst genutzt, der zumindest konstante Ergebnisse hatte und nicht irgendwelche automatischen Filter nutzt. Leider hat dieser die Tore geschlossen.

Seitdem drucke ich mit dem Canon imageprograf 300 meine Bilder selbst. Wenn auch teurer als bisher bin ich damit ziemlich zufrieden und ich konnte mir ein sauberes Monitor zu Drucker Profil anlegen.

Dieses Projekt erfordert aber zu viele Bilder, als dass ich das noch selbst drucken will. Die restlichen Aufgaben reichen mir da schon, es sind immerhin jetzt schon 75 Alben. 
 

Könnt ihr mir einen Druckdienst empfehlen? Da ich direkt bei einem DM einen meiner Wohnsitze habe, habe ich dort mal einen Testdruck gemacht, bei schockierendem Ergebnis. Diese Kodakdrucker sind nicht nur schlecht bei Verläufen und tiefem Schwarz (wie kann mein Popeldrucker für Amateure mit weniger als 1000€ da besser sein), sondern es gibt auch noch eine automatische Farb“korrektur“, die selbst wenn man alles abwählt noch aktiv ist…

Sowas will ich tatsächlich nicht, daher freue ich mich auf Tipps!

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Geht gerade nicht. Alternativ kann man einmal die Suche benutzen. Einfach "Drucken" im Suchfeld eingeben und auf den Titel begrenzen. Da kommt das Thema von @konsol, da wurden auch Druckdienste angesprochen. Oder gleich mal die Suche nach diesem Titel nutzen, darüber wurde schon oft debattiert.

Mein Sony-Smartphone ist gerade ein wenig launisch 🥳

bearbeitet von DirkB
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vor 13 Minuten schrieb Richi Foto:

@iMakeNoise hast schonmal überlegt einen Canon SELPHY 1500 dafür zu kaufen? Die Qualität scheint mir echt ordentlich zu sein und mit einem Fotopreis von ca. 0.24 Cent für mich ganz ok.

Viel Erfahrung habe ich mit den Sublimentdruckern der letzten Jahre nicht, aber das sollte meinem Pigmenttintendrucker eigentlich unterlegen sein, oder?

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vor 1 Minute schrieb iMakeNoise:

Viel Erfahrung habe ich mit den Sublimentdruckern der letzten Jahre nicht, aber das sollte meinem Pigmenttintendrucker eigentlich unterlegen sein, oder?

Da hast du vermutlich recht, für eine hohe Anzahl von 10x15 Fotos scheint mir der Canon SELPHY durch die Einfachheit Papier inkl. Farbe irgendwie bestens geeignet zu sein (besser als extern drucken zulassen) Aber ich bin kein Druckprofi von daher  siehe meinen Post vielleicht nur als Beitrag zur Ideensammlung.

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Falls dir das etwas hilft, die Qualität der Fotos sind jedenfalls deutlich besser wie die von meinem Epson Et-2851 (Standarddrucker)

Farben sind leuchtkräftiger und die Prints sind höher aufgelöst. Beide auf Fotopapier ausgedruckt im Format 10x15 - Links Epson rechts Canon Selphy (die Streifen links vom Epson sieht man nur unter der Lupe) Die Farben bekomme ich hier nicht richtig dargestellt.

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bearbeitet von Richi Foto
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vor 38 Minuten schrieb iMakeNoise:

Ich meine, bei den Kosten des Projektes fällt der Drucker tatsächlich nicht mehr merklich ins Gewicht.

Probieren könnte ich es ja und weiterverkaufen geht ja auch immer, oder er kommt an einen Nebenwohnsitz.

Es gibt für den Drucker keine Druckertreiber für Windows. Laut Canon werden Informationen vom Betriebssystem an den Drucker übergeben. Allerdings unterstützen die neueeren Win 11- Versionen den Drucker nicht mehr. Mit einem Wiederverkauf kannst du sicherlich nicht rechnen, wahrscheinlich musst du eher etwas dazuzahlen, damit ihn dir noch jemand abnimmt. Und wenn du eine neue Win11-Version hast, musst ihn eh gleich zurückschicken.

Außerdem ist mir nicht ganz klar, welchen Vorteil der Drucker bieten soll. Ich habe zwar nicht deinen Canon imageprograf 300, aber dafür das Pendant von Epson und damit auch viele Ausdrucke im 15 x10 Format gemacht. Den  kann man einfach auf das Format einstellen. Klar dauert das seine Zeit, aber viel schneller würde es auch nicht gehen mit dem Canon SELPHY.

Außerdem steigst du von einem Porsche auf ein altes Fahrrad von der Qualität um. Ich würde weiterhin nach einem Dienstleister schauen. Wie wär's denn mit den Bekannteren wie Cewe oder Whitewall. Allerdings habe ich auch keine Erfahrung, da ich nur selbst drucke. Am besten wären natürlich Anbieter, die dir ein ICC-Profil überlassen können. Dann kannst du daheim ein Softproof vornehmen.

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vor 8 Minuten schrieb iMakeNoise:

Ich bin sehr tief in der Gnu/Linux-Community (auch Contributor zum Kernel) und habe für Photosoftware noch einen Mac.

Dann schau doch 'mal ob es einen Cups-Treiber gibt, die kommen ursprünglich  ja auch von Apple. Es gibt u.a . noch einen kommerziellen Anbieter unter Linux der Druckertreiber auch für Profidrucker anbietet. Turboprint.de, mein Epson SC-700 wird unterstützt.

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Ich denke fast, dass das klappen würde, aber so wichtig ist mir das gar nicht. Mein Photoworkflow ist der einzige Grund für meinen Mac, dafür ist er dort komplett drauf und nichts Weiteres außer CAD noch drauf.

Hat auch was für sich dafür ein dediziertes Gerät zu haben, ist ablenkungsfreier und genauso mag ich den Grafikmonitor zum normalen Arbeiten nicht so gerne wie zum Bilder editieren.

Kommerzielle Desktopanwendungen unter Gnu/Linux sind natürlich immer etwas eingeschränkt, und Bildbearbeitung gehört da definitiv mit dazu.

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Kann ich alles gut nachvollziehen.Selbst die Monitorprofilierung ist ein Problem. Ich habe immer nur das unter Windows erstellte Profil genommen und unter Linux installiert. Was heutezutage unter KDE oder Gnome kinderleicht ist. Nutze Bildbearbeitung aber eigentlich nur noch unter Windows und habe nur aus allgemeinen Interesse geschaut, was es noch unter Linux mit Grafik gibt.

Was nutzt denn ein Profi wie du für eine Distribution? Ich bin gerade dabei, mich von openSUSE nach weit über zwei Jahrzehnten  zu verabschieden. Habe es auf zwei Laptops gelöscht und bin noch auf der Suche nach einer neuen ähnlichen Distribution. Ich habe hauptsächlich KDE unter Wayland benutzt und denke dass Fedora evtl. eine gute Alternative wäre. Habe die Entwicklungen allerdings nicht mehr intensiv verfolgt, nur dass gerade viele auf immutable Systeme umstellen wollen oder vielleicht sogar bereits getan haben. Ansonsten werkeln noch zwei NAS auf Linuxbasis (Synology) bei mir im Netzwerk.

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Ich bin nicht unglaublich Distro-gläubig und halte es auch nicht für so unglaublich wichtig als Privatnutzer. Im Arbeitsumfeld und vor allem bei Servern ist es schon wieder ein bisschen was anderes.

Immutable Systeme sind sehr interessant, ich habe vor einiger Zeit auch einen kurzen Ausflug zu NixOS gemacht, das ist aber auch schon einige Jahre her. Persönlich nutze ich sie gerade nicht.

Mein „Stable“ auf dem Desktop ist Arch, als Windowmanager früher blackbox, dann fluxbox, später AwesomeWM und seit ich bei Wayland bin Hyprland. 
Da fühle ich mich heimisch, kann aber mit dem teilweise militanten Verhalten der Arch-Community wenig anfangen.

Im Laufe der Jahre habe ich schon so ziemlich alles betrieben auf dem Spektrum von Linux von Scratch, Gentoo, ClearLinux bis hin zu Suse und Ubuntu, aber ich bin da auch faul geworden und probiere weniger als früher. Arch funktioniert super für mich.

Die meisten in meinem Umfeld sind mittlerweile bei Ubuntu gelandet, und ich kann es auch verstehen.

Das war jetzt etwas offtopic 🫣

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vor 17 Stunden schrieb iMakeNoise:

Hierfür muss ich sehr viele Bilder Drucken (15x10) lassen.

Wieso nicht grad das ganze Buch drucken lassen? Wäre viel schöner/einfacher, aber die Kosten?

Ich lasse Fotobücher meist bei SaalDigital drucken, mache das aber selten und nur in 1x Examplar.

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Dann komm ich 'mal zum Thema zurück.

vor 16 Stunden schrieb iMakeNoise:

wie kann mein Popeldrucker für Amateure mit weniger als 1000€ da besser sein

Weil es ein sehr professoneller Fineartprinter ist und wenn du den etwas größer als A3+ hast kostet er auch mehr.😉 Allerdings benötigst du immer ein Profil für Drucker + Papiersorte.

Ich habe mir einmal den link von @dirkoliverm angeschaut. Die Seite macht auf den ersten Blick einen sehr professionellen Eindruck auf mich. Du kannst Profile für jede Papiersorte herunter laden und damit einen Softproof daheim machen. Damit wirst du mit relativ großer Sicherheit keinen Ausschuss haben. Aber das kennst du ja bereits von deinem Printer. Weiterhin gibt es eine ganz gute Auswahl von den besten namhaften Anbietern. Ich kenne einige Hahnemühlepapiere und habe sie im letzen Jahr für ein Brautpaarshooting benutzt und ein Bild mit einem Hahnemühlepapier in A3+ ausdedruckt und selbst gerahmt in Museumsqualität. Von daher kenn ich auch die Anforderungen, die an eine Rahmung zu stellen sind und auch in dieser Beziehung scheinen die erforderlichen Fachkenntnisse bei diesem Anbieter vorhanden zu sein, obwohl jetzt nicht alle Anforderungen detalliert beschrieben sind.  

Jedenfalls war ich mit den Hahnemühlenpapieren sehr zufrieden und hatte auch das Brautpaar mit in die Auswahl einbezogen indem ich ihnen in DIN A4 Probeausdrucke auf 3 verschiedenen Papieren geschickt hatte. Sie haben sich dann für ein Baryta-Papier entschieden. Hier spielt ja auch der persönliche Geschmack wie in dem genannten Beitrag schon erwähnt wurde eine große Rolle. Das gerahmte Bild war das Hocchzeitsgeschenk von mir an das Brautpaar daher der große Aufwand und die besonderen Papiere von Hahnemühle. Ansonsten drucke ich meist auf Epsonpapieren und das auf der Website erwähnte Semigloss von Epson habe ich auch schon häufiger benutzt. Es hat einen relativ hohen Farbraumumfang für ein halbglänzendes Papier.

Die Ausdrucke von der Website nicht ganz billig aber sicherlich hochwertig.

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vor 2 Stunden schrieb iMakeNoise:

Ich denke ich werde mal einen kleinen Satz bestellen dort und schauen.

Danke!

 

Wie gesagt, mit meinem Canon bin ich sehr zufrieden, nur will ich mir den Stress so viel auf einmal zu drucken eigentlich sparen.

Ich denke dass das ein sinnvolles Vorgehen ist. Ich hatte mir bei Hahnemühle auch eine Samplesammlung von A4- und A3+ - Papieren bestellt. Das hat dann auch schon für die letztendliche Produktion gereicht. Und dran denken beim Arbeiten immer säurefreie Baumwollhandschuhe verwenden, sonst leiden die teuren Papiere. 

Noch ein kleiner Tip: Auf dem Mac kannst du kostenfrei mit dem colorsync- dienstprgrammm  ein Plot als Schuhsohlendiagramm von verschiedenen Profilen erstellen. Für Windows musste ich ein eigenes Programm dafür kaufen. Zu sehen was out of oder inside gammut ist, kann manchmal mit helfen zu entscheiden welches Papier für mein Vorhaben sinnvoll ist oder gewisse Problembereiche zu verstehen. Allerdings kommt dem künstlerischem Aspekt manchmal eine größere Bedeutung zu. Und die Anmutung spielt dann eine größere Bedeutung als der Farbraum. 

https://support.apple.com/de-de/guide/colorsync-utility/csync004/12.1.0/mac/26

bearbeitet von Bernardo
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