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Hallo,

ich interessiere mich schon länger für Filmen, Fotographieren, Drohnen, Actioncams und alles, was es sonst noch bei dem Thema gibt. Als nächsten Schritt möchte ich mir eine Kamera zulegen und habe mich für die Sony Alpha 6700 entschieden.

Bezüglich der Objektive bin ich mir aber unsicher. Ich möchte erstmal 2 Objektive haben, damit ich beim Reisen nicht zu viel Gepäck habe. Somit fallen Supertele-Objektive über 400mm eh schon raus, da sie teuer, riesig und für mich übertrieben sind. Ich bin auf das Tamron 18-300mm F3.5-6.3 gestoßen und bin mir dessen unsicher. Es deckt einen sehr großen Bereich ab, ist aber natürlich nicht so scharf wie eine Festbrennweite. Ist das Objektiv eher schlecht oder, weil ich eh ein privatnutzender Anfänger bin, geeignet? Ich kann den Schärfeverlust, die Lichtstärke und die wechselnde Blende nicht einschätzen. Dazu könnte ich jedoch als zweites z.B. ein 50mm F1.8 mit besserer Schärfe ergänzen.

Was ist eure Meinung?

Andererseits könnte ich auch z.B. ein Sony 70- 350 F4.5-6.3 und ein 16-50mm F3,5-5.6 kombinieren, hätte dann aber keine scharfe und lichtstarke Festbrennweite.

Vielen Dank für eure Antworten im Vorraus!

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Hallo Mathias, zunächst einmal willkommen im Forum!

Ich halte das Tamron 18-300mm für den Anfang, aber nicht nur dafür, für eine sehr gute Wahl. Es ist für ein Superzoom erstaunlich scharf, insbesondere auch am langen Ende. Ich habe es selbst und war im Urlaub und auf Wanderungen z.B. in Südtirol sehr zufrieden damit, wenn ich mit APS-C unterwegs war und nur ein oder zwei Objektive mitnehmen wollte. Gerade für Neueinsteiger ist ein solches Objektiv vielleicht auch deshalb empfehlenswert, weil sie damit ihre bevorzugten Brennweiten kennen lernen können.

Als Alternative gibt es relativ neu auf dem Markt jetzt auch ein Sigma 16-300mm f3.5-6.7. Aufgrund der 2mm mehr im Weitwinkel ist es noch flexibler einsetzbar. Ich habe es selbst noch nicht in der Hand gehabt, aber Tests sagen ihm gegenüber dem Tamron eine bessere Schärfe im Weitwinkelbereich, aber eine schlechtere im Teilbereich nach. Darüberhinaus ist es bei vergleichbaren Brennweiten etwas lichtschwächer als das Tamron.Solltest Du allerdings viel filmen wollen, spricht für das Sigma seine geringe Neigung zu Focus Breathing, also der scheinbaren leichten Veränderung der Brennweite beim Ändern der Fokusentfernung. 

Als erste oder einzige Festbrennweite würde ich bei APS-C kein 50mm Objektiv kaufen, denn der Bildwinkel eine solchen Objektivs entspricht ja einem 75mm Objekiv im Vollformat. Stattdessen würde ich mich für ein lichtstarkes 35mm (gibt es einige, auch gute Fremdfabrikate für Sony) entscheiden.

Von Deinen Alternativen ist das Sony 70-350mm ein sehr gutes Teleobjektiv. Es ist leicht besser als das Tamron im unteren Brennweitenbereich, bei 300mm nehmen sie sich allerdings zumindest bei meinem Exemplar fast nichts. Von 16-50er Kitobjektiv würde ich abraten. Man muss schon ein (eher seltenes) sehr gutes Exemplar erwischen, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Ich halte es von 16/18-50mm für schlechter als das Tamron und erst recht das Sigma. Wenn Du im unteren Bereich ein Tele kaufen möchtest, würden sich das Sigma 18-50mm f2.8 (scharf, leicht, nicht stabilisiert), das Tamron 17-70mm f2.8  (scharf, etwas größer aber stabilisiert) oder das Sony 16-55mm f2.8 (sehr gut, teurer, nicht stabilisiert) anbieten.

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Hallo Mathias

Ich bestücke meinen (kleinen) Sling-Rucksack bei meinen Ferien oder Städtereisen mit der A6700, dem Sony 16-55mm F2.8, im Telebereich dem Sony 70-350mm und im Weitwinkel dem Sony10-20mm. Ich finde diese Linsen als Zoomobjektive sehr gut und ich erreiche damit ein Brennweite (Kleinbildformat) von 15mm bis 525mm (mit einer kleinen Lücke von 83-105mm, hat mir aber nie Probleme bereitet). Die genannten Objektive sind relativ leicht und wenn du nicht eine schwere Ausrüstung mitnehmen willst rate ich dir zu diesen drei Zooms. Du wirst Freude an den Bildern haben. Spass macht dies mit einem kleinen Sling-Rucksack z.B. Lowepro Sling AW 200 II oder der etwas grösser 300 AW II je nach "Beigemüse" - Filter - Blitzgerät - Akkus etc.

Viele Grüsse aus der Schweiz

Paolo

bearbeitet von Paolo
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  • 2 weeks later...

Hallo Mathias, ich sehe das ähnlich wie Ralf. Ein wichtiger Punkt insbesondere auf Reisen oder Wanderungen ist für mich noch ob ich allein oder in Begleitung unterwegs bin. Wenn ich mit anderen unterwegs bin., verfluche ich jeden Objektivwechsel. Früher hatte ich oft bei Zooms das Sony 70 - 350mm, das Tamrom 17 - 70mm und auch ein Zoom für den Weitwinkelbereich in jüngster Zeit das Tamron 11 - 20 mm bei mir. Die Erfahrung hat dann gezeigt, dass ich in Begleitung fast nur das 17 - 70mm benutzt, obwohl ich gerade bei einer Wanderung das Sony 70 - 350 mm gebraucht hätte. Es blieb aber im Rucksack, weil ein Objektivwechsel völlig unrealistisch war. Das wäre natürlich anders wenn du mit richtigen Fotofreunden unterwegs bist.

Ich habe mir daraufhin das Tamron 18 - 300mm gekauft. Die oberen 50mm im oberen Bereich zum Sony spielen im Telebereich keine große Rolle. Ich war immer skeptisch bei so einem Supertele. Aber die vielen positiven Tests haben mich dann doch überzeugt. Es war wohl das erste überhaupt braubbare Objektiv mit solch einem riesigen Zoombereich. Für das von Ralf erwähnte Sigma, das etwas später auf den Markt kam gilt das sicherlich auch.

Jetzt benutze ich oft das Tamron 18 - 300mm mit dem dem  Tamron 11 - 20mm,  welches je nach Anlass noch mit einer Festbrennweite ergänze. Wenn ich allein unterwegs bin stört mich der Objektivwechsel nicht so sehr und die weiter vorne genannten Kombinationen kommen dann auch zum Einsatz und auch viele Festbrennweiten. Aber anfangs würde ich heute auch eher zu Zooms raten, obwohl ich früher mit meiner analogen Spiegelreflex auch nur 3 Festbrennweiten hatte.

Wenn du zusätzlich eine Festbrennweite anschaffen möchtest, kommt es sicherlich auch darauf an was du fotografieren möchtest. Als Einstieg ist die genannte Empfehlung mit 35mm für den Normalbereich eine gute Empfehlung. Falls es dann 'mal etwas spezielles für Porträts sein soll, kommt eine der lichtstarken 1.4 56-iger Linsen in Frage. Im Weitwinkelbereich ist das Sony 15mm sicherlich eeine gute Wahl.

Natürlich haben sowohl das Sigma 16-300mm und das Tamron 18-300mm baubedingt auch ihre Schwächen, in erster Linie bei der Lichtstärke. Porträts lassen sich wegen der geringeren Lichtstärke damit nicht so gut umsetzen. Aber Fotografie ist immer ein Kompromiss, der nicht nur allein durch die Leistungsmerkmale der Objektive und der Kamera bestimmt ist, sondern auch durch die äußeren Umstände.

Die a6700 mit ihrem traumhaften KI-Autofokus harmoniert übrigens hervorragend mit dem sehr schnellem VXD-Autofokus des Tamrron 18-300mm . Beim Augen-AF klebt die Kombination förmlich am Motiv.

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  • 2 weeks later...

Hallo und guten Tag in die Runde,

Ich bin neu in diesem Forum, da ich mir nach langer Zeit wieder einen hochwertigen Kamera zugelegt habe - Alpha 6700.

Ursprünglich hatte ich bis vor Jahren eine Sony Alpha 53 (so hieß sie glaube ich), eine Spiegelreflex mit div. Objektiven.

Aktuel habe ich nun für die 6700er 2 Objektive, ein 17-70mm, 2,8 und ein 70-300er, 4,5-6,3! Beide von Tamron, da ich in der Vergangenheit mit Tamron gute Erfahrungen gemacht habe.

Als weiteres möchte ich mir ein Makro zulegen. Ich hatte früher das 90mm, 2,8 von Tamron, eine sehr gute Linse, die ja aktuell verfügbar ist. 

Kann einer hier im Forum was zu dem 90mm Objektiv sagen, besonders auch im Vergleich zu einer entsprechenden Linse von Sony? 

 

Über Antworten würde ich mich freuen

 

Einen schönen Tag noch

Lutz

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Das aktuelle Objektiv ist eine Neukonstruktion. Aber Tamron beruft sich dabei auf den legendären Ruf der Vorgänger: https://www.tamron.eu/de-DE/wissen-inspiration/newsroom/die-rueckkehr-einer-legende-das-neue-tamron-90mm-f-2-8-Di-III-marco-vxd

Einen Thread zu dem Objektiv gibt es hier: https://www.sonyalphaforum.de/topic/6959-tamron-90mm-f28-di-iii-macro-vxd-–-bilder-erfahrungen-diskussionen-für-alle/#comment-211876

Kurzfassung: Gut verarbeitet, scharf, schönes Bokeh, für ein Makro ausgesprochen schneller AF (dadurch auch ein guter Allrounder). Insgesamt ein sehr gutes Objektiv. Es ist optisch sicher genauso gut wie das Sony-Pendant oder das Sigma, hat aber keinen Stabi. Kann man aber mit Sensorstabi verschmerzen. Dafür hat es von den dreien den schnellsten AF.
Zwei kleine Kritikpunkte: 1.) Es lässt sich nur bis Bl.16 abblenden, das finde ich ungewöhnlich für ein Makro. Allerdings würde darüber sowieso die Beugungsunschärfe beginnen, und heutzutage macht man eher einen Stack, als so weit wie möglich abzublenden. Insofern fällt das vielleicht nicht so ins Gewicht. Und 2.) Dieses eigentlich pfiffige Schiebetürchen in der Sonnenblende ist für meinen Geschmack zu leichtgängig, was etwas nerven kann, aber kein wirkliches Problem oder Kaufhindernis darstellt

bearbeitet von leicanik
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Hallo zusammen,

ja, ich habe seit einigen Jahren das Sony FE 90mm Macro G OSS und bin recht zufrieden damit. Ich benutze es an der A6700 und auch an der A6400. Es ist für Macro-Aufnahmen wie z.B. Insekten, Blüten etc. bestens geeignet, es lassen sich natürlich auch andere Fotos mit prima Schärfe schiessen. Auch die Handhabung ist für mich OK. Das Objektiv ist auf jeden Fall empfehlenswert, ich würde es wieder kaufen, allerdings gibt es ja auch das neue 100mm Macro von Sony. Ich habe hier im Forum bereits verschiedene mit dem Sony FE90 Macro gemachte Fotos gezeigt, meist Blüten oder Insekten, z.B. dieses Pfauenauge

(Leider klappt das mit dem Link nicht immer, beim Anclicken wird nicht der ursprüngliche Beitrag mit dem Foto gezeigt sondern ein darauf folgender Beitrag mit einem Kommentar dazu, also ggf. etwas nach oben scrollen.)

Oder diese Blüte mit Ameise

 

bearbeitet von franzmh
Weiterer Link eingefügt
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Fasst man die Erfahrungsberichte aus diesem Forum zusammen, haben alle drei hier genannten Makroobjektive ihre spezifischen Stärken. Das Sigma hat die etwas längere Brennweite und vermutlich die minimal größte Schärfe gegenüber den beiden anderen, das Tamron ist das Schnellste beim Fokussieren und die Stärken des Sony liegen in der Handhabung. 
Eine schlechte Wahl trifft man bei keinem der Objektive. Ich selbst besitze das Sony und bin sehr zufrieden damit. Lediglich der AF könnte manchmal etwas schneller sein, dafür ist er sehr treffsicher. Würde ich heute neu kaufen, dann würde ich allerdings keines der drei „alten“ ☺️ Makros wählen, sondern das neue Sony 100mm auswählen, das scheinbar die Stärken der drei anderen Kandidaten in sich vereint.

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Am 1.12.2025 um 06:16 schrieb Mathias124929:

Hallo,

ich interessiere mich schon länger für Filmen, Fotographieren, Drohnen, Actioncams und alles, was es sonst noch bei dem Thema gibt. Als nächsten Schritt möchte ich mir eine Kamera zulegen und habe mich für die Sony Alpha 6700 entschieden.

Bezüglich der Objektive bin ich mir aber unsicher. Ich möchte erstmal 2 Objektive haben, damit ich beim Reisen nicht zu viel Gepäck habe. Somit fallen Supertele-Objektive über 400mm eh schon raus, da sie teuer, riesig und für mich übertrieben sind. Ich bin auf das Tamron 18-300mm F3.5-6.3 gestoßen und bin mir dessen unsicher. Es deckt einen sehr großen Bereich ab, ist aber natürlich nicht so scharf wie eine Festbrennweite. Ist das Objektiv eher schlecht oder, weil ich eh ein privatnutzender Anfänger bin, geeignet? Ich kann den Schärfeverlust, die Lichtstärke und die wechselnde Blende nicht einschätzen. Dazu könnte ich jedoch als zweites z.B. ein 50mm F1.8 mit besserer Schärfe ergänzen.

Was ist eure Meinung?

Andererseits könnte ich auch z.B. ein Sony 70- 350 F4.5-6.3 und ein 16-50mm F3,5-5.6 kombinieren, hätte dann aber keine scharfe und lichtstarke Festbrennweite.

Vielen Dank für eure Antworten im Vorraus!

Ich finde als Reise-Immerdrauf-Zoom das 18-135 (Sony) ziemlich gut. Hat den Vorteil, dass die Kombi ziemlich handlich ist. Dazu dann je nach Sujet 1-2 Festbrennweiten. Wenn ich mit schmalem Gepäck reise, ist das zZ. mein Setup. 

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