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Hallo zusammen, ich versuche hier mal mein Glück. Ich habe eine gebrauchte Sony A6000 erstanden ohne Objektiv. Nun steht die erste Reise an und ich würde mir gerne ein erstes Objektiv zulegen. Hauptsächlich für Straßenfotografie, Schnappschüsse und manchmal ein paar Landschaften. Ich habe mich versucht mal etwas schlau zu machen und bin auf das Sigma 30mm gestoßen. Ich bin mir nicht sicher ob das wirklich das richtige für mich wäre, da kein zoom vorhanden. Als Alternative schaue ich gerade noch auf das Tamron 18-50. 

Ich habe kaum Erfahrung und möchte gerne etwas unkompliziertes für den Anfang für Schnappschüsse etc. 

Vielleicht hat jemand noch andere Ideen, welches Objektiv für mich geeignet wäre aufgrund der oben aufgeführten Anforderungen.

Vielen Dank!

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Dann wird es schwierig. Wenn du nur einmal probieren möchtest, könnte es ein teurer Versuch mit einem ordentlichen Objektiv werden. Willst du wenig investieren, könnte dich evtl. das Ergebnis enttäuschen. Eigentlich solltest du für diese Kamera ein Objektiv mit Stabilisierung verwenden, da die A6000 keinen IBIS hat. Ich würde da spontan das Tamron 17-70 empfehlen, weil es den Stabilisator und einen ordentlichen Zoombereich hat. Negativ könnte die Größe und das Budget sein, zu dem du noch nichts gesagt hast.

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Das ist wirklich schwierig. Hast Du vielleicht Erfahrungen mit dem Handy? Ich habe lange Zeit davor mit dem Smartphone fotografiert und habe mein "Fotografier-Verhalten" so gut kennenlernen können. Mir war dadurch klar, dass ich mehr zwischen 50mm und 300mm fotografiere und Weitwinkel sehr selten nutze. 

Ansonsten würde ich Dir zu einem gebrauchten Sony Standard 18-50mm oder dem 18-135mm raten. Das sind die beiden Standard Kit Objektive. Die bekommst Du gebraucht recht günstig - und dann könntest Du ein paar Monate ausprobieren, wo genau Deine Präferenzen liegen, ohne viel Geld in den Sand zu setzen.

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Es gibt kein Tamron 18-50mm und auch kein Sony 18-50mm. Ein 18-50mm gibt es von Sigma, es ist lichtstark (2.8) und dafür sehr kompakt. Hat aber keinen Stabi (es geht aber bei den Brennweiten und der Lichtstärke auch ohne).

Dann gibt es das bereits empfohlene Tamron 17-70mm.

Die einfachen Kitobjektive von Sony sind nicht überragend. Es gibt das ältere 3.5-5.6/18-55mm und das neuere, kompaktere (weil ausfahrend) 3.5-5.6/16-50mm. Da sie einer ziemlichen Serienstreuung unterliegen, gibt es im Netz gegensätzliche Aussagen dazu, welches der beiden besser sei. Ich hatte beide, bei mir war das 16-50mm deutlich besser und durchaus brauchbar, mein 18-55mm taugte nichts.

Und dann gibt es noch das gute, aber teure Sony 2.8/16-55mm. Das ist sehr gut, aber das teuerste von allen.

Für eine Empfehlung kommt es aufs Budget an. Man kann ruhig auch das kleine 3.5-5.6/16-50mm nehmen, wenn man nicht viel Geld investieren will. Meine Tochter nutzt mein altes an meiner abgelegten NEX-6 gelegentlich immer noch und macht schöne Schnappschüsse damit.
Mit den drei 2.8er Zooms machst du nichts falsch, jedes hat seine Vorteile. Das Sigma ist am kleinsten und hat die beste Nahgrenze. Das Sony ist sehr gut und dürfte den schnellsten AF haben. Das Tamron ist von den dreien am vielseitigsten durch den größeren Brennweitenbereich und den Stabi.
Dann gäbe es noch das Sony 3.5-5.6/18-135mm. Ebenfalls ziemlich kompakt, hat Stabi und einen sehr schönen Brennweitenumfang. Eigentlich würde ich als Anfänger vielleicht mit diesem beginnen, weil es so vielseitig ist. Dann ggf. dazu das Sigma 1.4/30mm und man ist schon für sehr vieles gerüstet, ohne eine große Ausrüstung kaufen zu müssen. 

bearbeitet von leicanik
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Ich meinte natürlich das preiswerte Kit Objektiv Sony 18-55mm… da würde man (gebraucht) bei einem Test nicht viel falsch machen. 

Aber wäre ich in der gleichen Situation würde ich auch eher das Sony 18-135mm nehmen. Das habe ich bei Kleinanzeigen bereits unter 300€ in sehr gutem Zustand gesehen. 

Ich werde noch das Sony Zeiss 16-80mm in den Raum. Erstens bietet es mit 80mm genug Spielraum nach oben, man hat unten herum echte 16mm Weitwinkel und es ist gebraucht auch zu einem inzwischen feinen Preis zu bekommen. 

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Wenn es preiswert sein soll, dann würde ich für den Anfang zum Hineinschmecken einfach das Sony Kit-Objektiv 16-50 (SELP1650) nehmen. Gebraucht schon sehr günstig zu haben. Das Objektiv ist besser als sein Ruf.

18 mm finde ich zu wenig Weitwinkel. Da sind viele die mit dem Händie fotografieren erstmal enttäuscht, dass "so wenig" auf's Bild passt. Mit 16 mm ist man da auf jeden Fall flexibler.

bearbeitet von Bernhard J
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vor einer Stunde schrieb Gernot:

Ich wäre auch für das Sony 18-135 mm als erstes Objektiv.

So jetzt (hoffentlich) wach am Rechner. 

Kurzum, denke auch damit kann man (fast) nichts falsch machen. Es soll von der Bildqualität besser sein als das Einsteiger Kit Objektiv 16-50mm, es bildet eine große flexible Brennweite von 18 bis 135mm ab und es ist für den Brennweitenbereich sehr handlich und leicht. Und dann kann man immer noch mit der Zeit schauen, welche Brennweite(n) einem mehr zusagen. Und letztendlich, selbst wenn man sich später in einer Brennweite "spezialisiert" und was Neues dazu kauft, kann man das 18-135mm als flexibles immer-drauf behalten. Ist einfach ein sehr praktisches und nützliches Objektiv.

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Und es bildet weiträumig scharf ab. Gerade Einsteiger haben so ihre Probleme mit der Freistellung von Objekten und stufen das dann als unscharfes Bild ein.

Natürlich gibt es viele schöne Objektive für die a6000 und man kann z.B. auch mit einer lichtstarken 24 mm Festbrennweite da viel Spaß haben aber da wird man von den Handytypen echt zu oft abgehängt.

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Kauf dir das Sony 16-50mm für 80, 90€ und teste die a6000 erstmal damit für dich durch. Du musst auch für den Einstieg keine Ahnung von Blende, Belichtungszeit und ISO haben. Das kann man alles nach und nach lernen. Wichtig ist etwas Geduld mit sich selbst und die Bereitschaft, zu lernen.

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vor 5 Stunden schrieb kasdi:

Du musst auch für den Einstieg keine Ahnung von Blende, Belichtungszeit und ISO haben.

Es schadet auf keinen Fall, wenn man sich von Anfang an mit dem Zusammenhang auseinander setzt. Sonst ist evtl. die Erwartung höher als das Ergebnis. Dann liegt das Geraffel vielleicht nur noch im Schrank.

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vor 5 Stunden schrieb kasdi:

Du musst auch für den Einstieg keine Ahnung von Blende, Belichtungszeit und ISO haben.

Diesem Absatz möchte ich gerne ein ganz wenig widersprechen.

 

vor 3 Minuten schrieb DirkB:

Es schadet auf keinen Fall, wenn man sich von Anfang an mit dem Zusammenhang auseinander setzt. Sonst ist evtl. die Erwartung höher als das Ergebnis. Dann liegt das Geraffel vielleicht nur noch im Schrank.

Auf jedenfalls - ich denke da nur an einen eventuellen Unterschied von manuell eingestellter Blende f2.8 und f8.0 (nur als Beispiel). Das eine kann einen faszinierenden Bokeh Effekt zaubern, den ich bei einem Handy nicht hinbekomme - die andere Blende sorgt bei Panoramen für eine sehr gute Tiefenschärfe. Ich habe zum Beispiel bei meinem Wiedereinstieg angefangen im Modus A zu fotografieren und damit manuell mit der Blende zu experimentieren, die Kamera hat sich um Zeit und ISO gekümmert. Dann bin ich übergegangen manuell Blende und Zeit einzustellen und hier zu experimentieren (Sport, Motiv mitziehen etc). 

Ich finde gerade das macht den Unterschied zu vielen Kompaktkameras und besonders sehr guten Smartphone Kameras aus.

Wer sich hier nur auf die Automatik verlässt, der wundert sich, wieso er kein so schönes Bokeh hinbekommt. Und selbst im Automatikmodus erkennt die Kamera nicht immer die Sportler, so dass die Zeit auch immer richtig eingestellt wird - das Ergebnis sind unscharfe Athleten und man weiß nicht mal wieso.

 

vor 9 Minuten schrieb DirkB:

Es schadet auf keinen Fall, wenn man sich von Anfang an mit dem Zusammenhang auseinander setzt. Sonst ist evtl. die Erwartung höher als das Ergebnis. Dann liegt das Geraffel vielleicht nur noch im Schrank.

Richtig, kenne ich im Bekanntenkreis. Da war die Person - unterwegs nur im Automatikmodus - sehr schnell enttäuscht vom Kamerakauf und hat (logischerweise) kaum Unterschiede zwischen seiner sehr guten Smartphonekamera und der neu gekauften Canon Kamera sehen können. Die Kamera war dann recht schnell wieder verkauft und seitdem rennt die Person wieder mit dem Smartphone herum zum fotografieren.

 

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vor 12 Stunden schrieb Bernhard J:

Wenn es preiswert sein soll, dann würde ich für den Anfang zum Hineinschmecken einfach das Sony Kit-Objektiv 16-50 (SELP1650) nehmen. Gebraucht schon sehr günstig zu haben. Das Objektiv ist besser als sein Ruf.

das 1650 ist richtig grottig. Das 18-135 ist ein tauglicher Kompromiss und zudem noch echt handlich.  

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vor 2 Minuten schrieb Bernhard J:

Jaja, sicher... Und die Aufnahmen sind alle für die Tonne:

https://onfotolife.com/de/lens_sample_photos?lens_id=1077&page=1&focal_min=0&focal_max=800&aperture_min=0&aperture_max=32

Ich liebe Vorurteile... 🥰

mon dieu, man kann mit Glück und Können mit jedem Setup ein gutes Foto hinbekommen. Habe selbst welche mit diesem Objektiv gemacht, das ich 1,5 Jahre im Gebrauch hatte und deshalb weiß wovon ich rede. Trotzdem ist die Ausschußquote einfach x-fach höher, als bei anderen Objektiven. 

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Tja, der Ausschuß in meinen Aufnahmen die mit dieser Linse entstanden sind, ist äußerst minimal. Und das sind einige Hunderte. Die technische Exemplarstreuung soll da (was man da so im Netz munkelt) etwas höher sein, als bei teureren Objektiven, aber auch da nicht der rede wert. Meiner Meinung nach ein sehr unproblematisches und vor allem unterschätztes Objektiv, vor allem für Anfänger mit schmalem Geldbeutel - und für die Baugröße durchaus brauchbar, wie man es auch an den unzähligen Beispielfotos im Netz sieht.

Übrigens, es gibt zwei Versionen davon.

 

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Beide sind gut. Ich habe das ältere mit dem geteilten Entfernungsring. Das neuere heißt OOS II.

https://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/selp1650

https://www.sony.de/electronics/wechselobjektive/selp16502

Was genau war denn an Deinem soooo "richtig grottig"?

bearbeitet von Bernhard J
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Da haben wir‘s wieder, die alte Diskussion. Ich erinnere mich noch an meine Anfangszeit mit der NEX-6, als es häufig um das Kitobjektiv ging. Die einen fanden das alte 18-55 deutlich besser und das neuere 16-50 grottig, die anderen hatten die gegenteilige Erfahrung gemacht. Bei mir war das 16-50 echt nicht schlecht, auch wenn es im Weitwinkel zum Rand hin nachließ, dafür war das vom Vater geerbte 18-55 wirklich viel schlechter. Es gab wohl wirklich eine große Streuung bei den beiden. Sie halten beide vielleicht nicht mit einem heutigen Sigma 18-50, Sony 16-55 oder Tamron 17-70 mit. Sind aber auch viel billiger. Und mein 16-50 vermisse ich direkt, wenn ich mir alte Bilder anschaue (Hab's meiner Tochter vererbt.)

bearbeitet von leicanik
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