soulberger Geschrieben 7. MĂ€rz 2020 Share #1 Â Geschrieben 7. MĂ€rz 2020 Werbung (verschwindet nach Registrierung) es ist wohl wahr, dass sich bei youtube was die fotografie angeht viel dubioses rumtreibt (wahrscheinlich auch bei anderen themen, aber darum soll es ja hier nicht gehen). dennoch gibt es durchaus auch gute channels, deren videos ich mir wirklich gerne anschaue. vielleicht geht es anderen hier ja auch so, dann koennte der thread zu einer sammlung von lohnenswerten channels werden. Â ich fang mal an, eine handvoll youtuber, bei denen ich regelmaessig zuschaue (und ein versuch, zu erklaeren, warum): Â mark galer wurde in einem anderen thread schon einmal erwaehnt. die videos sind manchmal hart an der grenze zum "zu trocken", aber dann schafft er es doch immer wieder, eine auflockerung einzustreuen und davon abgesehen weiss er auch einfach, wovon er redet. fuer sony kameras, einstellungen und anwendungen eine wirklich gute quelle. Â sean tucker trifft ziemlich genau das, was ich will, wenn ich mir youtube-videos anschauen will. das ist weit weg von "gear talk", stattdessen geht es darum, was einen antreibt, ueberhaupt fotos zu machen. oder um moral/ethik bei gewissen bereichen der fotografie. oder um licht. boese kritiker*innen wuerden ihn wohl manchmal in die kuechenpsychologie-schublade (oder besser kuechenphilosophie) stecken, mir gefaellt es. Â jamie windsor aehnlicher bereich wie sean tucker. es geht mehr um das "warum" als um das "womit". natuerlich sind das beide auch selbstdarsteller, aber hey, wir reden ueber youtube. klar ist das auch promotion. und ich finde es unterhaltsam. Â nigel danson landschaftsfotograf, viele "on location" videos mit nachfolgender bildbearbeitung - ich mag die ruhige art und manche der bilder sind wirklich sehr schoen. und, was fuer mich ganz wichtig ist und auch bei allen hier erwaehnten kanaelen deutlich durchkommt, es ist jederzeit offensichtlich, wie viel spass ihm das fotografieren macht. das ist einfach schoen zum zuschauen. Â mark denney ebenfalls ein landschaftsfotograf. das ist fuer mich so ein grenzfall, viele seiner bearbeitungen sind mir deutlich zu sehr auf social media ausgerichtet - das sind schoene kompositionen, aber der stil geht dann immer in diese richtung "moody, dramatic landscape mit krasser vignettierung". die tutorials sind auch gelegentlich sehr trivial, aber da spricht er wohl einfach ein anderes zielpublikum an. warum ich trotzdem regelmaessig hinschaue? er hat so etwas grundsympathisches an sich, man hoert ihm einfach gerne zu, er versucht auch nicht unbedingt seine inhalte als krasses insiderwissen zu praesentieren. irgendwie einfach angenehm. Â samuel l streetlife darf nicht fehlen. das ist fuer mich einer der unterhaltsamsten street photography channels, die ich kenne und er hat echt teilweise richtig gut produzierte, lange videos (insbesondere die serien "on the street with" und "GR project" sind toll. gute interviews, schoene geschichten, so etwas koennte auch auf netflix laufen). auch hier: man merkt zu jeder zeit, dass hier jemand von seinem genre total begeistert ist und gleichgesinnte interviewt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 7. MĂ€rz 2020 Geschrieben 7. MĂ€rz 2020 Hallo soulberger, schau mal hier lohnenswertes auf youtube. Dort wird jeder fĂŒndig!
Gast Geschrieben 7. MÀrz 2020 Share #2  Geschrieben 7. MÀrz 2020 Gute Idee. WÀre jetzt noch gut gewesen, wenn du die Namen auch gleich verlinkt hÀttest. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 10. April 2020 Share #3 Â Geschrieben 10. April 2020 mal was Konkretes. Hier ist ein sehr interessanter Film mit und ĂŒber William Klein (sollte den Street Photographen bekannt sein đ ). Â 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 10. April 2020 Share #4  Geschrieben 10. April 2020 ein anderes Thema, welches ich sehr interessant finde, ist von der Malerei inspirierte Fotografie. Dieser Youtuber hier, hat ein paar interessante Videos darĂŒber gemacht.  Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 15. April 2020 Share #5  Geschrieben 15. April 2020 etwas fĂŒr Nerds und Fans von besonderen und lichtstarken Objektiven. In dem Video werden aber auch interessante Details ĂŒber den Film Barry Lyndon von Kubrick erzĂ€hlt, in welchem Szenen mit einem sehr lichtstarken Objektiv gedreht wurden.  1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
G-FOTO.de Geschrieben 20. April 2020 Share #6  Geschrieben 20. April 2020 Wenn ich wirklich was wissen will - ist und bleibt fĂŒr mich der Mark Galer die einzige verlĂ€ssliche Quelle. Der ist nĂ€mlich nicht nur Sony Ambassador und Adobe Professional, sondern einfach auch noch ein guter Fotograf. Ja mag sein, dass seine Tonlage mit der Zeit anstregend ist, aber was der Kerl ĂŒber das Sony System weiĂ und viel wichtiger - wie er das in der Praxis umsetzt , ist einfach professionell. Er hat den Blick fĂŒrs Wesentliche, fĂŒr das was im (Profi)Alltag wirklich wichtig ist. Kein DummschwĂ€tzer, wie die meisten anderen auf YT. Sind meistens nur Laiendarsteller. 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
WIzard Geschrieben 22. April 2020 Share #7  Geschrieben 22. April 2020 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Ich geb dir recht, dass Mark Galer sicher der allumfassende SONY-Guru ist, aber wenn es speziell um BIF geht, ist Mark Smith King-of-the-Ring...  Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Sonyaner Geschrieben 25. April 2020 Share #8  Geschrieben 25. April 2020 Es wĂ€re schön, wenn fĂŒr die nicht englisch Sprechenden auch etwas dabei wĂ€re. Oder habe ich etwas ĂŒbersehen? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 25. April 2020 Share #9  Geschrieben 25. April 2020 die meisten Youtuber wollen natĂŒrlich ein möglichst groĂes Publikum erreichen und Englisch ist nunmal die inoffizielle Sprache im Internet. Und das hat sehr groĂe Vorteile, weil es dazu fĂŒhrt, dass sich interessanter "Content" schnell auf der ganzen Welt verbreitet und Wissen leicht geteilt werden kann. Man kann Videos von Menschen aus der ganzen Welt schauen und versteht sie trotzdem. Das sorgt fĂŒr eine groĂe kulturelle Vielfalt und Inspiration. Daher wĂŒrde ich persönlich jeden ermutigen sich darauf einzustellen und es zu versuchen. Man schlieĂt sich sonst schnell von den neuen Medien aus und tut sich damit langfristig keinen Gefallen. Und wenn man die gleichen Interessen teilt, ist auch der Zugang zu der Sprache einfacher. Give it a chance ;). Wenn Du aber etwas Interessantes in einer anderen Sprache hast, kannst Du es gerne mit uns teilen :). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
micharl Geschrieben 25. April 2020 Share #10  Geschrieben 25. April 2020 vor 46 Minuten schrieb Sonyaner: Es wĂ€re schön, wenn fĂŒr die nicht englisch Sprechenden auch etwas dabei wĂ€re Englisch wĂ€re mir schon recht - aber allzu viele Youtuber verwenden eine völlig unbekannte Sprache, die sie fĂŒr Englisch halten. Das betrifft nicht nur die meisten Japaner und Chinesen; auch viele US-Amerikaner aus Texas oder Missouri sprechen in einem Dialekt/Tonfall, der vermutlich nur im Umkreis von 200 km um ihren Heimatort verstanden wird. Dazu kommen noch Nuschler, Lispler und Schnellsprecher, die auch die theoretisch recht brauchbare Spracherkennungs-Software von Youtube gnadenlos ĂŒberfordern, so daĂ man nichts Gescheites zum Mitlesen bekommt. Und vom harten deutschen Akzent hiesiger Global-Youtuber will ich gar nicht reden. Deren Kram wird ĂŒbrigens von Native-Speakers meist nach den ersten glitches gnadenlos abgestellt - von wegen globale Reichweite. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Easy98 Geschrieben 25. April 2020 Share #11  Geschrieben 25. April 2020 Mir geht es da wie micharl. Ich habe grundsĂ€tzlich nichts gegen englische BeitrĂ€ge, in meinem Hauptberuf als IT-Spezialist wird fast nur englisch gesprochen. Bei vielen YouTubern fĂ€llt es aber ziemlich schwer, deren AusfĂŒhrungen zu folgen. Auf Dauer ist das anstrengend und ermĂŒdend. Von daher hĂ€tte ich durchaus nichts gegen mehr deutsche BeitrĂ€ge. Zumal ich mich da auch in der Lage sehe, gewisse Untertöne zu verstehen, die mir im englischen durchaus mal entgehen. Deutsche YouTuber wĂ€ren Andy Grabo, Stephan Wiesner, Pavel Kaplun, Krolop & Gerst oder SchieĂstand. Ăber deren BeitrĂ€ge oder Auftreten kann man geteilter Meinung sein, ich bin da auch manchmal etwas  anderer Meinung als in den BeitrĂ€gen vermittelt, aber es ist oft auch was Brauchbares, Informatives oder manchmal eben auch nur Unterhaltsames dabei. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 25. April 2020 Share #12  Geschrieben 25. April 2020 ich bin wohl die vielen verschiedenen Dialekte gewohnt. Aber ich arbeite auch in einem internationalen Unternehmen und verstehe selbst unsere indischen Kollegen ;). Hast Du ein konkretes Beispiel? đ Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Easy98 Geschrieben 25. April 2020 Share #13  Geschrieben 25. April 2020 So aus dem Handgelenk  jetzt gerade nicht. Wenn ich wieder ĂŒber einen stolpere, gebe ich dir Bescheid. Du verstehst deine indischen Kollegen? Ich habe hĂ€ufiger mit dem Oracle-Support zu tun, dort landest du, nachdem der Support in Deutschland zu 100% eingestellt wurde, in ĂŒber 90% aller FĂ€lle in Indien. In der Regel breche ich bei einem Telefonat dann irgendwann ab. Manchmal ist es schon schwer, deren geschriebene Texte zu verstehen, beim gesprochenen Wort verbunden mit einer schlechten VOiP QualitĂ€t mache ich dann endgĂŒltig dicht und sage, er möchte mir doch bitte schreiben. đ€Ș Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 25. April 2020 Share #14  Geschrieben 25. April 2020 na ja, am Anfang hatte ich auch Probleme, aber man gewöhnt sich daran. Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit Kollegen aus vielen LÀndern. Einmal war ich in einem Meeting mit einem Inder, Ami, Kanadier, Deutschen und Australier. Jeder mit seinem typischen Dialekt (der andere Deutsche konnte kein "th"). Ich musste so lachen. Aber wir schweifen vom Thema ab! Vielleicht findet ja jemand hier den Kanal von RAW Akademie interessant: https://www.youtube.com/channel/UC7j_KFwTIazXjaLD4R0_rNw  Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Sonyaner Geschrieben 25. April 2020 Share #15  Geschrieben 25. April 2020 Ihr werdet wahrscheinlich alle Recht haben. Aber trotzdem fĂŒhle ich mich mit meinen 63 Jahren diesbezĂŒglich etwas ĂŒbergangen. Fotografiere zwar schon seit vielen Jahren digital, bin auch am PC gut dabei, aber fĂŒr Englisch halt es nie gereicht. Aber anscheinend muĂ ich damit leben. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Thomas Geschrieben 25. April 2020 Share #16  Geschrieben 25. April 2020 vor 39 Minuten schrieb Sonyaner: Ihr werdet wahrscheinlich alle Recht haben. Aber trotzdem fĂŒhle ich mich mit meinen 63 Jahren diesbezĂŒglich etwas ĂŒbergangen. Fotografiere zwar schon seit vielen Jahren digital, bin auch am PC gut dabei, aber fĂŒr Englisch halt es nie gereicht. Aber anscheinend muĂ ich damit leben. das war kein Vorwurf! Ich kann Dich durchaus verstehen. Es war einfach nur eine allgemeine Ermutigung sich bei Englisch nicht abhĂ€ngen zu lassen, weil es wichtig sein kann. Aber schau Dir den Kanal von RAW Akademie an. Vielleicht hat er ein paar Videos fĂŒr Dich. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
soulberger Geschrieben 25. April 2020 Autor Share #17  Geschrieben 25. April 2020 bei den deutschsprachigen schaue ich nur regelmÀssig bei krolop&gerst rein. ich bin kein portrait- und studiofotograf, dementsprechend ist das manchmal nicht ganz meine baustelle, aber ich mag ihre art und die reisedokumentationen (destination) sind echt gut gemacht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
felix181 Geschrieben 26. April 2020 Share #18  Geschrieben 26. April 2020 vor 17 Stunden schrieb Sonyaner: Ihr werdet wahrscheinlich alle Recht haben. Aber trotzdem fĂŒhle ich mich mit meinen 63 Jahren diesbezĂŒglich etwas ĂŒbergangen. Fotografiere zwar schon seit vielen Jahren digital, bin auch am PC gut dabei, aber fĂŒr Englisch halt es nie gereicht. Aber anscheinend muĂ ich damit leben. "Ăbergangen" finde ich den falschen Ausdruck, aber es stimmt schon, dass weltweit halt deutlich mehr Englisch als Deutsch gesprochen wird. FrĂŒher hat man es nur nicht so bemerkt, wenn man sich hautpsĂ€chlich in seinem deutschsprechenden Umfeld bewegt hat. Es fĂ€llt Dir nur jetzt deutlich auf, weil einem via Internet die Welt auf den PC gebracht wird. Das VerhĂ€ltnis zwischen englischsprachigen- und deutschsprachigen Zeitgenossen ist sicher in etwa gleich geblieben. Das hat ĂŒbrigens relativ wenig mit dem Alter zu tun - ich bin nur 5 Jahre jĂŒnger und spreche beruflich sehr viel Englisch. Vor 30 Jahren genauso wie heute. Ich schaue daher auch fast nur englischsprachige YouTube KanĂ€le an, weil ich auf Deutsch meist keine qualitativ gleichwertigen GegenstĂŒcke kenne... Das Fazit das ich aus Deiner Misere gezogen habe: ich habe meine Kinder in internationale Schulen geschickt, weil wenn die Welt schon zu jedermann nach Hause kommen kann, dann hat man deutliche Vorteile, wenn man sie auch halbwegs versteht - leider haben meine Eltern das verabsĂ€umt, weil damals die Welt noch um ein Vielfaches weniger international war... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 24. Juni 2020 Share #19  Geschrieben 24. Juni 2020 (bearbeitet) Am 25.4.2020 um 18:26 schrieb Sonyaner: [...] bin auch am PC gut dabei, aber fĂŒr Englisch halt es nie gereicht. [...] Nur Mut! Wenn man die oben genannten KanĂ€le regelmĂ€Ăig anschaut, lernt man irgendwann ganz gut, deren Englisch zu verstehen. Jamie Windsor zum Beispiel spricht ein ganz schönes Londoner Englisch und auch Mark Galer zwar mit etwas australischem Akzent, aber doch gut verstĂ€ndlich. Dann gibt es auch noch recht gute Videos zum Englisch lernen, zum Beispiel âLearn English with Lucyâ oder âEat sleep dream Englishâ. Vor allem letzterer Kanal beschĂ€ftigt sich viel mit typischen Redewendungen und unterschiedlichen Akzenten, so dass man schnell ein SprachgefĂŒhl entwickeln kann. Mir hat das sehr geholfen. Mittlerweile verstehe ich fast alle englischsprachigen Fotografie-Videos, obwohl ich nie gut in Englisch war. Nachteil des Englischlernens mit Fotografie-Videos: inzwischen kenne ich zwar das gesamte englische Fachvokabular der Fotografie, aber in einer Londoner BĂ€ckerei könnte ich wahrscheinlich nicht mal ein Brötchen bestellen ... đ  bearbeitet 24. Juni 2020 von Gast Tippfehler Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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