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Tamron 70 - 180 mm F 2.8 Di III VXD G2 (A065)


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Moin in die Runde,

das gute Teil hat mich nun erreicht. Und deswegen hier nun eine eigene Rubrik. Super verpackt und pünktlich. Ich glaube, dass ich über die technischen Daten hier nicht weiter schreiben muss, die sind nämlich bequem von der Tamron-Homepage abrufbar. Aber nachgewogen (Küchenwaage) habe ich das gute Stück. 940 g incl. Sonnenblende (in Tulpenform), vorderer und hinterer Objektivdeckel. Eine Objektivschelle gehört nicht zum Lieferumfang, ich wüsste auch nicht wo man diese genau befestigen sollte. Aber lichtstarke Festbrennweiten bringen manchmal wesentlich mehr "Lebendgewicht" auf die Waage, z.B. mein Sigma 135mm f1,8 DG mit 1335 g. Und da ist schließlich auch keine Stativschelle vorgesehen.

Der erste Eindruck: solide, das Teil fühlt sich richtig wertig an, der Fokusring ist ausreichend schwergängig, dass er sich nicht dauernd selbstständig macht, ebenso der breite Zoomring. Aber das ist Geschmacksache. Es gibt bestimmt User, die es gerne irgendwie anders hätten. Aber vielleicht lässt sich da noch etwas fein einstellen. Mangels geeignetem USB Kabel habe ich das Objektiv noch nicht mit der Tamron-Lens-Utility Software gekoppelt. (irgendwann demnächst). Die Brennweiteneinstellung kann zusätzlich mittels Schalter (Zoom Lock) verriegelt werden und ein weiterer Schalter kann durch den User frei belegt werden. Das Bajonett ist mit einer Dichtung versehen. Wahrscheinlich mehr ein Staub- oder Spritzwasserschutz. 

Beim ersten Gang kann ich meine ersten flüchtigen gesammelten Eindrücke von dem Objektiv (anlässlich der photokina 23) nur bestätigen. An der A7R5 liegt die Kombi gut in der Hand, es fühlt sich gut ausbalanciert an. Ob das irgendwann mal anfängt zu nerven, wird sich zeigen, wenn ich mit der Kombo mal länger unterwegs bin. Der AF fasst blitzschnell, Augen AF ist ebenfalls schnell und wirksam. Als nächste Übung werde ich mich mal um die Bildqualität bemühen. Gletscherbruchtest, Offenblendtauglichkeit - da bin ich gespannt.

K_Tamrom_70_180_Back.jpg

K_Tamrom_70_180_Front.jpg

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vor 54 Minuten schrieb IX.:

Der vordere Teil sieht etwas seltsam aus...🤔 Das hätte Tamron besser lösen können. Ansonsten bin ich auf weitere Eindrücke gespannt.

Stimmt, das war auch bei der ersten Version schon so. Ich denke, das ist dem Bestreben geschuldet, den 67 mm Filterdurchmesser beizubehalten.

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So, damit sich die Seiten füllen....

1. Gletscherbruchtest oder ähnlich😁

Ein gelernter Pixel-Sucher bin ich nicht, aber bei einem Zoom-Objektiv ist es doch nett, wenn die Ränder genauso "performen" wie die Mitte. Mehr oder weniger spontan, habe ich mir eine Giebelverzierung einer Kirchengemeinde herausgesucht und versucht herauszufinden, wie sich das 70-180 G2 so schlägt. Die Vergrößerungen sind in einer 100% Ansicht dargestellt und das Original dazu. (Damit ungefähr der Fokus-Punkt abgeschätzt werden kann.) Grundfokus: manuell - danach "lock" und für jede Aufnahme identisch, Belichtungszeit ebenfalls fix. Die gezeigten Aufnahmen: A7R5, f2,8, Iso 200, 1/1600sec, 180 mm Brennweite.

Die gleichen Aufnahmen habe ich auch bei 135mm und 70mm Brennweite angefertigt. Da wird es für mich noch schwieriger eine Bewertung vorzunehmen. Kurz: ich sehe nochmals weniger Unterschiede - wenn denn überhaupt. So schon eigentlich keine, aber bei den Reihen.... Für mich das erste Fazit: Das Objektiv bleibt und geht nicht zurück. Falls ich im Urlaub ein geeignetes Motiv finde, werde ich mir nochmals genau die Ecken ansehen. 

Die Leistungsfähigkeit des Objektivs bei f2.8 ist schon recht gut (meine Meinung) Ob Unterschiede beim Abblenden deutlich werden? Ich muss da nochmal über die Darstellung nachdenken. Bei der 100%-Ansicht wird es schwierig. Am Freitag und Samstag soll es wieder mal Regen geben. Gut um so etwas in Muße herauszuarbeiten.

Was noch wichtig ist: Rohdaten, entwickelt in DXO ohne Kontrast-Veränderung und ohne Schärfen. Zuschnitt (ohne weitere Bearbeitung) in Affinity Photo.

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bearbeitet von Rolf Reiter
Fehlender Bearbeitungshinweis
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Und weiter geht’s. Ich habe mir ziemlich genau die Blendenreihe mit dem Objektiv angesehen. Am PC, sogar bei 300% Ansicht. Das was ich gesehen habe, lässt sich sehr schnell zusammenfassen, ohne hier den Server mit vielen Bildern zu füllen.

Aufnahme war wieder der Giebel der Kirche, wie beim Gletscherbruchtest. Und, oh Überraschung: Bei Blende 2.8: vielleicht (ganz vielleicht, wenn überhaupt) ein µ weniger an Kontrast und Schärfe als bei Blende 4.0. Und dieser sehr gute Schärfeeindruck bleibt dann bis mindestens Blende 8 bestehen. Bei der 11er Blende könnte man wieder diskutieren ob das wieder ein µ weniger an Kontrast und Schärfe ist oder nicht. Deutlicher schlägt die Beugung bei Blende 16 zu und bei Blende 22 habe ich das als nochmals deutlicher wahrgenommen.  Mehr oder weniger reagieren schließlich alle Objektive so oder ähnlich. Ist für mich also keine Überraschung. Fazit: Von Offenblende bis f11.0 werde ich das Objektiv künftig ohne größere Bedenken einsetzen.

Nächster Test: Bokeh. Natürlich alles Geschmacksache und deshalb werde ich mal keine Wertung vornehmen. Aber „eckige Bubbel“ gewinnen nun mal keinen Schönheitspreis. Die, die aussehen wie Katzenaugen wohl auch nicht. Motiv: Blüten im Botanischen Garten (bei dem gestrigen Frühjahrswetter musste man einfach raus gehen).  

Bild 1: Sony A7R5, Tamron 70-180 f2.8 G2, f2.8, 116mm, 1/200sec. Iso 100

Bild 2: Sony A7R5, Tamron 70-180 f2.8 G2, f5.0, 116mm, 1/125sec. Iso 200

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Das nächste Bild ist eine Nahaufnahme. Geholfen hat mir dabei ein 16mm Zwischenring. Da ich den genauen Motivabstand nicht nachgemessen habe, sicherlich sich mit dem möglichen Abbildungsmaßstab noch einmal näher zu beschäftigen. da ich keine Nahlinsen habe helfen mir Zwischenringe mit 10 und 16 mm. Es sind no-name Produkte aus dem Reich der Mitte. Da diese Kontakte besitzen, ist der AF einsetzbar und die Objektivdaten werden übertragen. 

Bei dem Bild (Knospe eines Tulpenbaums) kann man wohl die sehr gute Schärfeleistung des Objektivs ableiten. Immerhin Blende 10 - für eine ausreichende Schärfentiefe und Iso 6.400. Entwickelt mit DXO und Zuschnitt mit Affinity Photo. 

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vor einer Stunde schrieb csomm:

Das Objektiv steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Dazu noch das 28-70mm G2

Bislang - ich bin ja schließlich noch nicht "fertig" mit meiner "Spielerei" kann ich das Teil empfehlen. Ein bisschen schade ist es, dass es einen TK dafür nicht gibt. Wäre schon praktisch und absolut gewichtssparend.

Viele User sind mit dem 70/200 f4 von Sony sehr zufrieden. Vor allen Dingen dessen Makrofunktion hat es vielen angetan. Aber so ganz einfach ist das auch nicht, weil man muss dicht ran. Schlecht für "verängstigte" Insekten, die auf einmal eine Riesenlinse auftauchen sehen. Hatte ich auch auf dem Schirm, es war mir schlicht zu teuer.

Klar geht das, aber ein richtiges Makro (1:1) würde ich mir wünschen. Ich hatte mal, zu A-Mount Zeiten das 185 er Tamron Makro f3.5. Damals mein bestes Pferd im Stall. Leicht, und eine Abbildungsleistung ohne Fehl und Tadel. Sigma hatte auch so ein ähnlich gutes Stück anzubieten. Leider ist der AF mit Adapter an der A7 unter aller Kanone. Deswegen trauer ich dem Gespann nach. aber jetzt das 70/180 mit Zwischenring...finde ich auch schick und günstig dazu. Was hast du denn unterhalb von 28mm Brennweite? Ansonsten, mein fast immer drauf, das Sony 20/70 f4.

Gruß 

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Am 15.3.2024 um 16:42 schrieb Rolf Reiter:

Viele User sind mit dem 70/200 f4 von Sony sehr zufrieden. Vor allen Dingen dessen Makrofunktion hat es vielen angetan. Aber so ganz einfach ist das auch nicht, weil man muss dicht ran. Schlecht für "verängstigte" Insekten, die auf einmal eine Riesenlinse auftauchen sehen.

Naja, 42 cm bei 200 mm sind jetzt nicht wirklich dicht. Aber es gibt halt mit dem reinen Objektiv „nur“ eine Vergrößerung von 0,5. Will man einen Maßstab von 1 zu 1, braucht man den 2x Telekonverter, der wiederum die Bildqualität sichtbar verschlechtert und die Offenblende mal eben auf 8 verringert. Ein guter Kompromiss ist hier der 1,4x Telekonverter. Trotzdem habe ich mich bewusst für das Sony und gegen das Tamron entschieden. Hauptgrund war neben der Makrofunktion die Präzision des Autofokus bei bewegten Motiven, die das Tamron so nicht ganz erreicht.

Aber darum soll es in dem Thread nicht gehen. Viel Spaß mit dem Tamron. 🙂

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vor 13 Stunden schrieb n8igall:

Autofokus würde mich interessieren.

Ich benutze die A7R5. Andere Sony-Cams habe ich nicht. Deswegen eben nur meine bisherigen (sehr unvollständigen) Feststellungen mit der R5. Mein Eindruck: richtig schnell. Schneller als mein bisheriges 70/200 F4 G OSS (G1). Nur damit kann ich es vergleichen. Augen AF: sofort, egal ob Mensch oder Vogel. 

Also (bislang) kein Grund zur Meckerei. Ich denke, dass ein Sony 70/200 GM II möglicherweise schneller ist. Aber da ich (bislang) keine Sportfotografie betreibe, reicht mir die Leistungsfähigkeit in diesem Punkt vollkommen aus.

@Easy98 Das Tamron ist kein Makro. Diese Eigenschaft werde ich möglicherweise etwas vermissen. Aber ich hoffe auf ein eigenständiges Makro-AF-Objektiv im Bereich der 200mm. Mit dem Tamron bei 180mm Brennweite bin ich ca. 63 cm vom Motiv entfernt. Gemessen von der Frontlinse bis zum Motiv. Das ergibt einen Abbildungsmaßstab von ca. 1:5,36. Bei 70mm Brennweite habe ich 12 cm gemessen und eine Abbildung von 1:2,58 erreicht. Ca.

 

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