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A7R IV bei eBay für knapp 2.700 euro


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vor 39 Minuten schrieb blur:

Ich beobachte 2 Kameras, die A7R iii ist seit Wochen stabil und die A7C ist ohne Objektiv gestern oder heute auf 1.479,- gefallen.

Ein anderer Eindruck von mir ist, daß sie relativ stark schwankende Tagespreise haben, oder man sollte vielleicht besser von Monatspreisen sprechen. Oft haben sie nämlich nur einen Bruchteil ihres angezeigten Sortiments tatsächlich lieferbar, und wenn sich da nach längerem "out of stock" wieder etwas regt, gibt es Veränderungen bei den Preisen. Zwei, die ich im Auge habe (Pana Vario 100-300 und Sony G 70-300) sind dabei um ~5% gestiegen. Auch die A7 R-II, die ich dort im Frühjahr gekauft hatte, ist jetzt etwas teurer. Aber da ich nur wenige Produkte verfolge und keine Notizen mache, kann ich nicht ausschließen, daß andere Preise gesunken sind.

vor 48 Minuten schrieb blur:

So wird ein hellgrauer Import ganz dunkelgrau.

Ich denke eher, die Graustelle verschiebt sich. Früher lag sie zwischen Hongkong und dem EG-Mitglied GB, heute liegt sie wohl zwischen GB und EG-Mitglied Nordirland 😉 

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vor 6 Stunden schrieb micharl:

Ich denke eher, die Graustelle verschiebt sich. Früher lag sie zwischen Hongkong und dem EG-Mitglied GB, heute liegt sie wohl zwischen GB und EG-Mitglied Nordirland 😉 

Ich glaube, zwischen Hongkong und dem nicht mehr EG-Mitglied GB liegt nach wie vor auch eine Graustelle, vielleicht eine andere Schattierung von grau...

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Das Sony FE 135mm GM habe ich dort im Dezember für 1.449,- dort erworben. Kostet aktuell nur 1.369,-. Und der Service bei der Kaufabwicklung und die Lieferzeit ist wirklich 👍

Eine Kamera ohne deutsche Sprache würde ich, trotz der Tatsache, dass ich sehr gut englisch kann, nicht kaufen. Obwohl, ich verstehe ja schon das deutsche manchmal nicht, vlt. stelle ich mal auf mandarin um? 

Edited by Nobby1965
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Gerade habe ich nachgesehen, die A7RIV wird bei e-infin jetzt um 2.339 angeboten. Meine habe ich noch um 100 Euro teurer bezogen, und das war schon ein Wahnsinnspreis. Und die deutsche Sprache geht mir aber auch sowas von überhaupt nicht ab!

Firmwareupdates funktionieren übrigens absolut problemlos.

Edited by Alfred_M.
Firmwareupdates ergänzt
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vor 2 Stunden schrieb Nobby1965:

Das Sony FE 135mm GM habe ich dort im Dezember für 1.449,- dort erworben. Kostet aktuell nur 1.369,-. Und der Service bei der Kaufabwicklung und die Lieferzeit ist wirklich 👍

Eine Kamera ohne deutsche Sprache würde ich, trotz der Tatsache, dass ich sehr gut englisch kann, nicht kaufen. Obwohl, ich verstehe ja schon das deutsche manchmal nicht, vlt. stelle ich mal auf mandarin um? 

Ich verwende immer Englisch (auch auf am Computer), seit Jahren schon. Die Deutschabkürzungen bei unseren Sonys sind tlw schon abenteuerlich, die englische Version ist nicht extrem besser aber doch ... und ausserdem findet man im Falle des Falles leichter was im Internetz

Edited by WIzard
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vor 9 Stunden schrieb blur:

So wird ein hellgrauer Import ganz dunkelgrau.

Beim Weitervertrieb der Waren der Route Hongkong-UK gab es rechtliche Lücken, deshalb wurde der Zoll da meines Wissens trotz etlicher Kontrollen nie aktiv. Das wäre klassisch Grau. Eine Lücke beim Abkommen hinsichtlich Nordirland gibt es aber nicht, damit wird so aus Grau Schwarz - es sei denn natürlich, es findet ein ordentlicher Import statt. Den braucht man aber nicht über Nordirland zu leiten. Insofern bleibt es interessant, was mit diesem Handel passiert.

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vor 10 Stunden schrieb micharl:

Da ist mein Eindruck aus den letzten Tagen, die sie die (immer noch sehr günstigen) Euro-Preis um ca 5% angehoben haben.

Ich beobachte das 12-24GM bei e-infin. Es fällt permanent im Preis. Auf mittlerweile verlockende 2179, vor Weihnachten waren sie bei 2329. 

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vor 3 Stunden schrieb Nobby1965:

Obwohl, ich verstehe ja schon das deutsche manchmal nicht, vlt. stelle ich mal auf mandarin um? 

Die deutsche Version ist für viele Begriffe und wegen der vielen Abkürzungen schwerer zu verstehen als die englische - Nachteil der englischen ist halt, daß die Terminologie nicht zu der inzwischen doch recht umfangreichen deutschen Hilfs-Literatur passt. "Mandarin" ist inzwischen ein ganz böses Wort, das nur noch von Feinden des Fortschritts und der Völkerfreundschaft  gebraucht wird. Auch "Hanwen" ist out, weil das ethnozentrisch und rassistisch den Vorrang des Han-Volkes (das sind die, die "Mandarin" sprechen) gegenüber den anderen Nationalitäten des Reiches betont. In ist derzeit "Zhongwen", weil das schon im Wort die doch jedem Kind bekannte Wahrheit ausdrückt, das China der Mittelpunkt (zhong) der Welt ist.

Für Masochisten empfehlenswert ist allein die japanische Version - die enthält größtenteils die englischen Ausdrücke - geschrieben mit japanischen Silbenschriftzeichen und nach der japanischen Aussprache. Heidewitzka - das macht Spaß!

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vor 1 Stunde schrieb Alfred_M.:

Dadurch findet ein EU-interner Versand statt, ohne Einfuhrumsatzsteuer beim Kunden.

Nein, eben nicht, wie von mir zuvor dargestellt.

Edited by Helios
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vor 4 Minuten schrieb Alfred_M.:

Ja, stimmt natürlich. Dazu müsste die Ware von Nordirland nach Irland gelangen.

Das würde auch nichts ändern. Wie bereits gesagt, das graue Schlupfloch ist durch den Brexit geschlossen, damit sollte es nur noch zwei Möglichkeiten geben: regulärer Import (inklusive aller Abgaben und Steuern, egal über welches Land), oder illegaler Import (egal ob vermeintlich sauber über Nordirland oder heimlich Nachts per Kutter über den Ärmelkanal). Vielleicht gibt es auch nur eine mir unbekannte, weiterhin graue Methode - kann ich nicht ausschließen, aber zur Zeit sehe ich diese nicht. Von daher wird es in meinen Augen interessant zu sehen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird. Zumal sich die Situation durch eventuelle Handelsverträge Großbritanniens mit der Welt ja auch noch verschärfen könnte. 

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vor 3 Stunden schrieb Helios:

Beim Weitervertrieb der Waren der Route Hongkong-UK gab es rechtliche Lücken, ...

Welche Lücken wären das gewesen? Die Regelung für den Handel mit Drittländern ist für die ganze EU einheitlich, und sie galt auch für den Handel zwischen UK und Hongkong.

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vor 35 Minuten schrieb Alfred_M.:

Welche Lücken wären das gewesen?

Soweit ich das verstanden habe primär wohl das Abkommen zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung für den Transport im internationalen Warenverkehr, wobei die Kosten dann über eine Agentur abgewickelt wurden. Wie das genau funktioniert hat darfst du mich allerdings nicht fragen. Der Zoll hat aufgrund etlicher Anzeigen auch mehrfach ermittelt, augenscheinlich konnte aber kein Missbrauch der Vereinbarung nachgewiesen werden. Ob man das jetzt als Grau oder Dunkelgrau oder Schwarz wertet ist mir letztlich egal. Seit dem Brexit kann es diese Variante zumindest nicht mehr geben, wie bereits gesagt bleibt da nur der klar schwarze Handel über Nordirland oder der reguläre Import. 

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vor 48 Minuten schrieb Helios:

Der Zoll hat aufgrund etlicher Anzeigen auch mehrfach ermittelt, augenscheinlich konnte aber kein Missbrauch der Vereinbarung nachgewiesen werden.

Das ist der Schlüsselsatz für die ganz Sache. Natürlich waren diejenigen Importeure, die sich an alle in ihren Ländern geltenden Regeln gehalten haben, erbost, daß da einige Hongkongchinesen mit einer Schublade voll Pässen die Unklarheiten ausgenutzt habe - aber sie haben nie etwas gerichtsfest machen können. Klassischer Fall von Grauzone. Jetzt kann man gespannt sein, ob die HK-Händler tatsächlich weiter bestehende Grauzonen aufgefunden haben - oder ob sie zum altehrwürdigen Schmugglerhandwerk zurückgekehrt sind. Falls ja, wird die Konkurrenz dem Zoll schon auf die Sprünge helfen. Falls es weitergeht - nun, dann geht es eben weiter 😈.

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Rechtliche Unklarheiten kann es wohl kaum gegeben haben. Die EU ist Zoll- und Umsatzsteuerunion mit für alle Mitglieder geltenden, einheitlichen Bestimmungen. Waren, die aus Drittländern in die EU gelangen, unterliegen einheitlichen Zöllen in verschiedener Höhe. Diese beträgt für Fotokameras mit möglichen Videosequenzen bis 30 Minuten Null Euro, für Objektive - soweit ich informiert bin- etwa 6% des Warenwertes. Auf jeden Fall zu erheben ist eine Einfuhrumsatzsteuer in Höhe des im Einfuhrland geltenden Satzes, und zwar auf  Warenwert plus Zoll plus Transportkosten. Das galt bis 31.12.2020 für Einfuhren aus Hongkong in das Vereinigte Königreich ganz genau so. Da konnte es keine "grauen", legalen oder halblegalen Vereinbarungen geben.

Den Begriff Doppelbesteuerungsabkommen kenne ich übrigens ausschließlich im Zusammenhang mit Ertragssteuern, welche hier ja kein Thema sind. Jedenfalls habe ich weder in den Steuerrechtsseminaren meiner Berufsausbildung noch in den regelmäßigen berufsbegleitenden Fortbildungsveranstaltungen etwas Abweichendes erfahren. Auch nicht bei meinen speziellen privaten Recherchen zu diesem Thema, die ich vor einiger Zeit interessehalber vorgenommen habe. Auf den Informationsplattformen der EU zum grenzüberschreitenden Warenverkehr kann man nichts anderes nachlesen.

Was es wahrscheinlich gegeben haben wird, sind lückenhafte Kontrollen. Auf irgend einem Weg dürften die Waren an der Einfuhrumsatzsteuer vorbei ins Vereinigte Königreich und damit in die EU gelangt sein. Sonst wären die Preise nur schwer erklärbar.

Bei den immer wieder kolportierten Theorien über Sondervereinbarungen oder besondere Handelsabkommen zwischen UK und Hongkong, die aus der Zeit der Kronkolonie stammen sollen, handelt es sich nach meinen Erkenntnissen und den Ergebnissen meiner Nachforschungen um Legenden. Aber vielleicht gibt es ja hier im Forum einen auf internationales Steuerrecht spezialisierten Steuerberater, der mich eines Besseren belehrt.

Edited by Alfred_M.
Korrektur
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Ich habe mich damals aus Interesse bei einer darauf spezialisierten Kanzlei schlau gemacht. Wie der Trick genau funktioniert, frag mich heute besser nicht mehr, es muss irgendetwas mit einer zwischengeschalteten Transportagentur, die den eigentlichen Gewinn mit der Beteiligung an den Schiffen erwirtschaftet, zu tun haben. Am Ende vom Lied reduzierte sich die zu zahlende Einfuhrumsatzsteuer sehr deutlich, während das Geld über den Agenturkanal wandert. So in etwa jedenfalls. Das ganze basierte wohl darauf: https://www.tax-news.com/news/Hong_Kong_United_Kingdom_Enter_Into_Double_Taxation_Shipping_Agreement____3954.html 

Selbst beurteilen kann ich das nicht, ich halte mich bei solchen Fragen an ausgewiesene Experten. "Lückenhafte Kontrollen" ist im übrigen eine schlechte Erklärung, denn die Waren wurden ja vom Zoll selbst festgehalten und die Dokumente kontrolliert. Dazu findest du mit wenig Rechercheaufwand doch so einiges im Netz. Das es keine eigenen Handelsvereinbarungen zwischen GB und Hong Kong gab sollte jedem klar sein, der sich zumindest etwas mit diesem Thema beschäftigt hat. Was dahingehend behauptet wird ist tatsächlich "Legende". 

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vor 7 Minuten schrieb Helios:

Nun, das hat mit Einfuhrumsatzsteuer überhaupt nichts zu tun. Da geht es um die Vermeidung doppelter Ertragsbesteuerung von Transportleistungen, das ist ein komplett anderes Paar Schuhe. Aber wenn du von einer spezialisierten Kanzlei etwas in diese Richtung erfahren hast, dann mag es da wohl etwas geben oder gegeben haben.

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vor 7 Minuten schrieb Alfred_M.:

Nun, das hat mit Einfuhrumsatzsteuer überhaupt nichts zu tun. Da geht es um die Vermeidung doppelter Ertragsbesteuerung von Transportleistungen, das ist ein komplett anderes Paar Schuhe.

Natürlich hat das nicht direkt etwas damit zu tun, aber das habe ich auch nie behauptet. Dieses Abkommen ist aber offenbar die Basis für das Konstrukt, mit dem am Ende die niedrigen Preise erzielt wurden. Und das nicht nur für Photozeug, sondern für etliche Waren. 
 

Wenn das wirklich alles schwarze Ware wäre, hätte es doch nicht diese Läden mit Millionenumsätzen über etliche Jahre gegeben. Gerade wo es im Photomarkt teilweise sehr restriktive Hersteller gibt, halte ich das für kaum vorstellbar.

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vor 12 Stunden schrieb Helios:

Wenn das wirklich alles schwarze Ware wäre, hätte es doch nicht diese Läden mit Millionenumsätzen über etliche Jahre gegeben. Gerade wo es im Photomarkt teilweise sehr restriktive Hersteller gibt, halte ich das für kaum vorstellbar.

Natürlich scheint an dieser Aussage etwas dran zu sein. Andererseits findet man im Netz einiges zu systematischem Zollbetrug vorwiegend über Großbritannien. Diese Meldungen stammen allerdings aus dem Jahr 2017. Der naheliegende und ohne jeden Zweifel vielfach praktizierte Weg um Einfuhrumsatzsteuer zu reduzieren ist die falsche Deklaration der importierten Güter bzw. das Ansetzen eines niedrigen Warenwerts. Wie auch immer, es mag tatsächlich das von dir genannte Konstrukt existieren, wenn ich es mir auch nur schwer vorstellen kann. Ich war meine letzten 15 Berufsjahre für das Rechnungswesen eines international tätigen Unternehmens zuständig, das zufällig auch ein Tochterunternehmen in Hongkong hat. Mit Unterstützung durch eine darauf spezialisierte Kanzlei war ich laufend mit internationalen Steuerangelegenheiten befasst. Dass mir da Derartiges niemals untergekommen wäre? Na ja, immerhin möglich...

Aber wie die Ware auch nach Großbritannien gelangt sein mag, es erscheint ja zumindest auch merkwürdig, dass auf der Website des Händlers zwar eine britische Firmenbuchnummer aufscheint, aber weder eine Steuernummer noch eine UID Nummer. Und die Rechnungen enthalten keinen Steuerausweis und auch keinen Hinweis auf eine allenfalls enthaltene Umsatzsteuer. Da muss man sich doch die Frage stellen, ob die günstigen Preise nicht größtenteils darauf zurückzuführen sind, dass eine solche ganz einfach nicht in Rechnung gestellt wird.

Edited by Alfred_M.
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Wenn ich mir diese ganze Diskussion ansehe, bestärkt mich das ehrlich gesagt in meinem Entschluss KEINE Grauware zu kaufen, speziell und schon gar nicht bei Kameras.

Ich hab alle meine Kameras bei meinen 2 Händlern meines Vertrauens gekauft, wenn was nicht so funktioniert wie es soll, habe ich einen physischen Ansprechpartner. Das mache ich nicht nur mit meinen Sonys so, sondern auch mit meinen Canons davor und bin damit gut gefahren.

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