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Erschütterung beim Fahrrad fahren! Schadet es der Kamera?


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Ich fahre zurzeit bzw wenn es mein Rücken zulässt viel Fahrrad. Habe meine Kamera mit dem Batis 40mm in einer kleinen Lenkertasche drin. Wenn ich aber auf dem Lande unterwegs bin, gibt es öfters mal Schlaglöcher, dadurch wackelt alles drin. 
 

Ist das auf Dauer Ertragbar für die Kamera oder gibt es da Lösungen? 

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Grundsätzlich geht die Lösung an speziellen Kamera Gurten am Körper zum Beispiel von lifeisaride.de oder etsy.com , zumindest ist der Transport am Körper freier von Erschütterungen und die Kamera immer griffbereit, ansonsten den Elementen natürlich etwas schutzlos ausgeliefert , ich selbst nutze eigentlich immer einen kleinen Foto Rucksack oder früher die Mindshift Photocross Sling die auf jeden Fall einen Blick wert ist, haben hier ja auch andere im Forum noch die Sling 

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vor 7 Stunden schrieb Lodos61:

Ich fahre zurzeit bzw wenn es mein Rücken zulässt viel Fahrrad. Habe meine Kamera mit dem Batis 40mm in einer kleinen Lenkertasche drin. Wenn ich aber auf dem Lande unterwegs bin, gibt es öfters mal Schlaglöcher, dadurch wackelt alles drin. 
 

Ist das auf Dauer Ertragbar für die Kamera oder gibt es da Lösungen? 

„Lenkertasche“

Unter einem Kilo (Kamera und Objektiv) geht das gerade noch eben so, wenn die Lenkertasche innen stark ausgepolstert ist. Dafür gibt es spezielle herausnehmbare Einsätze. Allerdings lässt sich damit nicht sportlich fahren, der Lenker geht schwerer und die Unfallgefahr steigt mit dem Gewicht in der Tasche. Lenkertaschen sind eigentlich für leichte Sachen wie Brieftasche, Geldbörse, Schlüsselbund, Stulle, Energieriegel, Sonnenbrille, Medikamente, Karten, Taschentücher, Sonnenschutz, etc. pp.

Ich benutze seit ca. 20 Jahren keine Lenkertasche mehr an meinen Rädern auf Radreisen sondern Ortlieb Gepäcktaschen am Gepäckträger. Durch die seitliche Aufhängung „federn“ die Taschen. Die Fotoausrüstung (Kamera mit einem oder maximal 2 kleinen Objektiven) befindet sich dabei in einer kleinen Fototasche ganz oben, so dass ich darauf schnell zugreifen kann, darunter meist ein dicker Pullover, der federt auch noch etwas ab.

Bei Fahrten mit dem MTB trage ich die Ausrüstung in einer Fototasche auf dem Rücken am Körper mit maximal 2 Objekten, in der Regel aber nur mit einem Objektiv. Fehlt etwas kehre ich ein anderes mal mit dem passenden Objektiv zurück.

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vor 3 Minuten schrieb dirkoliverm:

mit steigender Geschwindigkeit und vor allem auch abseits befestigter Straßen nimmt die Belastung , auch bei vollgefederten Fahrrädern, doch sehr stark zu.

Übrigens nicht nur für die Kamera — auch für den Rücken! Sportliches Fahren auf Holperwegen und Schlaglöcher solltest du derzeit vermeiden, Murat @Lodos61. 🙂 

bearbeitet von leicanik
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Ich fahre nahezu täglich Fahrrad und habe als kleine Ausrüstung Satteltaschen mit Schaumstoffauspolsterung. Wenn ich Wildlife fotografiere nehme ich einen Anhänger, der ebenfalls großzügig mit Schaumstoff ausgepolstert ist. Da liegen Objektive und Kamera sicher und gescützt drin, der dicke Schaumstoff fängt die erschütterungen auf.

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Zum Glück sind Sony Kameras recht stabil gebaut. Sie überleben z.B. den Versand per Paketdienst und die Stöße vom Verschluß. Letztere gehen so bis zum 10fachen der Erdbeschleunigung.

Etwas Polsterung reicht sicher völlig aus, wenn man Feldwege etc. befährt. Ich lege Meßgeräte, die schon einmal Probleme machten mit abfallenden Bauteilen, auf Luftkissenfolie mit großen Kissen, um damit mit dem Meßwagen über den Hof zu fahren. Das hat sich bewährt.

Ein Stativhalter am Fahrrad ist keine gute Idee.

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Also ich bin oft mit meinen Mounainbike und einer Lenkertasche unterwegs, auch abseits der Straße. Dabei ist oft meine Alpha 7iv und das Sony FE 100-400 dabei. 

Ich habe die Tasche mit Schaumstoff ausgekleidet. Bis jetzt kann ich keine Probleme feststellen. Auch im Handbuch finde ich keinen Hinweis, dass man die Kamera oder das Objektiv vor Erschütterungen schützen sollte. 

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Mein Fotozeug kommt beim Fahrradfahren in den Rucksack! Da wird es nicht so durchgeschüttelt wie am Fahrrad direkt. Die 6500 war auf dem Arbeitsweg in der Gepäckträgertasche in ein Handtuch eingewickelt, jetzt bleibt sie wegen Dunkelheit zu Hause. Wenn es gar nicht anders geht, würde ich eine Lenkertasche bevorzugen. Ich durfte als Knirps auch oft im Lenkersitz mitfahren, das hat mir meist ganz gut gefallen. 

Unfallgefahr wegen einer Lenkertasche sehe ich in diesem Fall nicht, weil Murat derzeit vermutlich keine Hardcore Abfahrten vornimmt. 

bearbeitet von DirkB
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Ich nehme auch gerne die Kamera mit auf's Fahrrad. (Kein MTB)
In die kleine Lenkertasche kommt unten eine Lage Schaumstoff rein, das dämpft super.

Die Tasche ist per Klickfix befestigt und die Rückwand der TAsche mit dem Halter ist nicht sehr fest. Dadurch schauckelt das Ganze zwar ein wenig, fängt aber Stöße zusätzllich ab.
Ich bilde mir ein, daß meine Kamera so besser geschützt ist als in einer Fototasche im Kofferaum auf der Hinterachse.

https://www.amazon.de/Basil-Miles-Lenkertasche-Black-26/dp/B0721CCBL4/ref=cs_sr_dp?crid=1TWGZ5G2ZNTYS&keywords=basil%2Blenkertasche%2Bklickfix%2Bvorne&qid=1693987921&sprefix=basil%2Blenkertasche%2Caps%2C78&sr=8-37&th=1&psc=1

bearbeitet von D700
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Ich nutze die Ortlieb-Lenkertasche inzwischen intensiv, weil sie, zumindest wenn man länger unterwegs ist, ungemein praktisch ist.

Ich war anfangs zögerlich, auch wegen des geänderten Fahrverhaltens, habe aber festgestellt, dass es für mich ein Unterschied ist, ob ich mit meinem Trekkingbike, oder mit dem Mountainbike unterwegs bin. Beim Trekkingbike habe ich bewußt einen Stahlrahmen gewählt, da der Federkomfort deutlich höher ist als bei einem Alurahmen. Ich bin auch froh keine Carbonfedergabel sondern eine Stahlgabel ohne Dämpfer/Feder mit längerem Lenkwinkel gewählt zu haben.
Mit dem Stahlrad bin ich natürlich nur auf Straße und leichtem Gelände unterwegs und mein Körper, insbesondere der Hintern und die Arme, sind nach 5-6 Stunden immer noch deutlich entspannter, als ich das mit dem Mountainbike kenne.
Der Stahlrahmen und die -gabel schlucken scheinbar doch ganz gut die Stöße - aber ich fahre ungefedert mit der Lenkertasche.

Zur Kamera, meine A7R5 hat inzwischen ca. 1500km in der Lenkertasche mitgemacht und ich kann keine Funktionsstörungen feststellen.
Nach meinem Verständnis könnte die Stabilagerung leiden, aber dafür ist meine Nutzung noch zu kurz und ich kann natürlich nicht unterscheiden, ob sich die Stabilisierung um 1 oder 2 Stops verschlechtert hat.
Ich muss zugeben, dass ein ungutes Gefühl bleibt, aber ich habe mich für den Komfortgewinn entschieden.

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vor 2 Stunden schrieb kk7:

Hat das Fahrrad eine Federung?

Es ist vollgefedert.

 

vor 2 Stunden schrieb leicanik:

auch für den Rücken! Sportliches Fahren auf Holperwegen und Schlaglöcher solltest du derzeit vermeiden

Das versuche ich zu vermeiden. Sportlich geht sowieso erstmal nicht. 

 

vor 7 Minuten schrieb blur:

Ich muss zugeben, dass ein ungutes Gefühl bleibt,

Genau darum geht es. 

Ich schaue mir mal eure Empfehlungen an und werde diese noch weiter Polstern. 

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vor 45 Minuten schrieb D700:

Dadurch schauckelt das Ganze zwar ein wenig, fängt aber Stöße zusätzllich ab.

Den Eindruck habe ich auch, wenn ich mit dem Radl über Schotter, oder Kopfsteinpflaster fahre und mir dabei die Tasche anschaue.
Dieses Schaukeln ist vielleicht ganz hilfreich weil es Stöße ausgleicht.

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„Erschütterung beim Fahrrad fahren! Schadet es der Kamera?“

Nein. Bis sie kaputt geht.

Spass beiseite. Es kommt sehr auf Gerät und Fahrt an. So wie ich Rad fahre, kommt auf dem Rennrad nie etwas grösseres als RX100 mit. Aufm Mtb halte ich es so wie von aaron beschrieben in #5. Dafür sind mir Lenkertaschen zu gefährlich (wg Sturz). Gepäckträger haben meine Radls nicht…

bearbeitet von wasabi65
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Habe vor 20 Jahren mit einer Nikon SLR in der Ortlieb Lenkertasche den Himalaya durchquert, alles kein Problem gewesen. 
Heute fahre ich mit dem Fully Trail Bike alles was für mich noch möglich ist und das ist doch so einiges.  Wenn ich da meine SonyaA73 mit dem FE 35 dabei habe, dann in einem funktionellen kleinen Badetuch eingewickelt im Evoc Bikerucksack. Bis heute kein Problem gehabt. Ich trage meinem Fotozeugs sorge, aber ich brauche es auch 😉

bearbeitet von Raumfahrer
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  • 2 weeks later...

@Lodos61 was die Schockresistenz angeht, bekommt man eigentlich nur Zahlen für Action Cams. Die GoPros waren zb mal auf maximal 28m/s Beschleunigung ausgelegt. Wie das bei heutigen Modellen von GoPro ist weiß ich nicht, aber bestimmt ähnlich.

Für eine Spiegellose System Kamera würde ich einen geringeren Wert annehmen. Du könntest ein Tool wie zb dieses:

https://apps.apple.com/de/app/phyphox/id1127319693?l=en-GB
 

auf deinem Handy installieren. Damit kann man vieles messen, zb auch Beschleunigungskräfte. Das ist mit einem Handy zwar nicht extrem genau, aber vielleicht reicht dir das als Anhaltspunkt. Dann einfach die Messung starten, das Handy in die entsprechende Tasche, und mal über ein paar Schlaglöcher und Bordsteine brettern. Dann kannst du dir über das Ergebnis Gedanken machen. Ich würde es auch Selbst testen, transportiere aber alles in Rucksäcken, weil ich Taschen an Fahrrädern nicht so mag. 

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Vielleicht kann wer mit technischem Sachverstand was dazu schreiben.

Ich vermute die Stabi"aufhängung" als empfindliches Bauteil in Bezug auf permanenter Erschütterungen.
Und ich kann wahrscheinlich kaum eine schleichende Verschlechterung der Stabilisierung bei meiner 7R5 wahrnehmen.

Die GoPro hat keine Hardware-Stabilisierung, so wie die DJI Pocket.

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@blur die GoPro sollte nur ein grober Anhaltspunkt sein. Es gibt schlicht und einfach keine Zahlen für andere Kameras. Bzw es gibt die Zahlen, aber nicht öffentlich. Würde ich den Test so wie von mir beschrieben machen, wäre mir dann eben ein Ergebnis nahe des Grenzwertes der GoPro deutlich zu hoch, eben weil sie kein elaboriertes Ibis hat. 

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