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Hallo!

Ich hoffe, mein Thema passt in dieses Unterforum, es kam mir hier am Passendsten vor.

Zuerst einmal kurz zu mir und meiner Motivation: eigentlich bin ich schon lange in Kontakt mit der Fotografie, mein Vater hat gerne und viel fotografiert. Ich selber habe dann mit einer analogen Spiegelreflexkamera von Canon angefangen, dann aber meist auf Automatik geknipst, auch weil mir die Ausprobiererei mit den Filmen zu aufwändig war. Richtig zu fotografieren habe ich nie gelernt. Die Kamera lag dann viele Jahre im Schrank, bis sie mir letztens nochmal in die Hände fiel und irgendwie hat es dann gekribbelt und es kam der Wunsch auf, das Fotografieren doch nochmal anzugehen. Und dann hatte Saturn ein Set der Sony Alpha 6000 (von der ich schon viel Gutes gelesen habe) mit dem SEL-1650 im Angebot, da hab ich dann zugeschlagen.

Das hier soll kein Fotografierkurs werden, eher sowas wie eine Sammlung von Ressourcen, mit denen man das Fotografieren erlernen kann.

Wie soll man als blutiger Anfänger diese Sache angehen?

1. Lesen

Welche Bücher und Blogs könnt ihr empfehlen?

Folgende Blogs wurden bisher genannt:

https://www.fotolehrgang.de/index.htm

https://antongorlin.com/blog/

Hier habe ich einen - meiner Meinung nach - informativen Beitrag über das Belichtungsdreieck gefunden:

https://www.reisen-fotografie.de/infografik-belichtungsdreieck/

Bücher

Bisher keine

 

2. Youtube

Ich habe diesen Kurs auf Youtube gefunden, aber noch nicht begonnen, daher kann ich zur Qualität noch nichts sagen:

"Fotografieren Lernen für Anfänger und Fortgeschrittene" von AmazingNature Alpha

Welche Youtube Kanäle könnt ihr für Anfänger empfehlen?

Kanal von Stephan Wiesner

 

3. Software und Apps

Software für RAW

Hier habe ich mich vorab für Darktable entschieden, das hat den großen Vorteil kostenlos zu sein und trotzdem einen großen Funktionsumfang zu bieten.

Website: https://www.darktable.org/

Folgenden Kurs habe ich auf Youtube gefunden (ich bin der Meinung, dass man Software besser per Video als per Buch lernt)

"Darktable" von Bruce Williams Photography

Die Standardsoftware drüfte wohl Lightroom sein. Welche Ressourcen könnt ihr für diese Software empfehlen? Oder nutzt ihr ganz andere Software?

Bildbearbeitung

Hier dürfte wohl Photoshop der unangefochtene König sein, wer kein Geld ausgeben mag nutzt Gimp, mit beiden Programmen habe ich mich aber noch nicht befasst.

Braucht man das überhaupt? Wenn ja: wozu?

Apps für das Smartphone

Bisher keine. Welche Apps könnt ihr empfehlen?

 

4. Eselsbrücken

Ich persönlich finde Eselsbrücken hilfreich, wenn sie denn stimmen, ein paar habe ich schon gelernt, natürlich ohne Gewähr:

"Für Schärfe ohne Ende, nimm die kleinste Blende."
Durch den Beugungseffekt wird ab einem bestimmten Punkt (das ist nicht bei jedem Objektiv gleich) das Bild wieder unschärfer.
"Für Mensch und Tier nimm Blende vier."
"Die Sonne lacht, nimm Blende 8."
"Unterm Knie schneide nie!"
"Vordergrund macht Bild gesund"

 

5. Hier kann alles rein was fehlt!

 

Ich bedanke mich schon im Voraus für die rege Beteiligung 😉

bearbeitet von Fliwatuet

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vor 6 Stunden schrieb Fliwatuet:

Bildbearbeitung

Hier dürfte wohl Photoshop der unangefochtene König sein, wer kein Geld ausgeben mag nutzt Gimp, mit beiden Programmen habe ich mich aber noch nicht befasst.

Braucht man das überhaupt? Wenn ja: wozu?

Ich habs, weil im Abo dabei, aber ich nutze nur Lightroom. Das reicht mir.  Gimp finde ich gruselig.

bearbeitet von Octane

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vor 11 Minuten schrieb Octane:

Ich habs weil im Abo dabei aber ich nutze nur Lightroom.

Ich hab’s im Abo, aber nutze nur Photoshop 😄 Für Raw nehme ich Capture One.

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2. Youtube

Da sind auch viele Schaumschläger unterwegs, würde ich erst mit anfangen wenn man einigermaßen Ahnung hat und Quark von Informationen unterscheiden kann.

4. Eselsbrücken

"Für Schärfe ohne Ende, nimm die kleinste Blende."

Durch den Beugungseffekt wird ab einem bestimmten Punkt (das ist nicht bei jedem Objektiv gleich) das Bild wieder unschärfer.

Regel für Weitwinkelaufnahmen

"Vordergrund macht Bild gesund"

 

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Mir hat damals geholfen, mich... 

a) quer durchs Forum (in dem Fall SKF) zu lesen. Da schnappt man automatisch die Basics auf. Und... 

b) bin ich nach zwei Wochen iA zu M gewechselt. Zwar wird davon i.d.R. abgeraten, ich habe dadurch aber schnell gelernt wie die einzelnen Parameter wirken und zusammenspielen.

Gestalterisch verlass ich mich mehr oder weniger auf meine Intuition. Oder ich versuche zu verstehen warum mir manche Fotos gefallen und kopiere das dann dementsprechend.

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Buch / Tutorial:

  • Die Buch-Reihe "Die grosse Fotoschule" vom Rheinwerk-Verlag fand ich damals als Anfängerin super. Die Reihe beinhaltet einerseits Grundlagenbücher über digitale Fotografie im Allgemeinen, als auch themenbezogene Einstiegsbücher wie beispielsweise Portraitfotografie, Makrofotografie usw.
  • Empfehlenswert finde ich auch Fotokurse, die Fotoläden und Klubschulen veranstalten. Dort lernt man direkt vom Profi und kann sich mit Gleichgesinnten austauschen. Für Leute, die gerne in einem sozialen Umfeld lernen, ist sowas ideal.

Software:

  • Capture One. Das ist ein sehr fähiger RAW-Konverter, der von praktisch allen professionellen Modefotografen schon seit Urzeiten genutzt wird und seit einigen Jahren auch bei anderen Fotografen viel Anklang gefunden hat.
  • Luminar, das ebenfalls sehr gut sein soll und immer beliebter wird (hab's selbst nie installiert, daher kann ich nichts Näheres dazu sagen).
  • Snapseed für das Smartphone, das ebenfalls das Gröbste hinkriegt.

Youtube:

  •  fototrainer.com kann ich empfehlen.
  • Als englisch sprechender Sony Kunde muss man natürlich Mark Galers Kanal abonnieren. 🙂
  • Für Bearbeitungsfans oder einfach einen entspannten Freitag Abend: Pavel Kaplun
  • Auch für einen entspannten Freitag Abend: Benjamin Jaworsky. (Der ist allerdings Geschmackssache... nach meinem Eindruck scheint der bei älteren Leuten eher weniger beliebt zu sein...? Bitte korrigiert mich, falls ich falsch liegen sollte).

Bildgestaltung:

  • Für mich ist Instagram eins der wichtigsten Tools, um im Gestalterischen weiterzukommen: Oftmals hat man das Gefühl, man habe da gerade ein tolles, oberschönes Megafoto gemacht und gerät allzu leicht in Hybris; Davon befreit einem Instagram SEHR schnell.  Das Netzwerk zwingt einem, seine Bilder mit denen der besten der Welt zu vergleichen. So lernt man sehr schnell, wo man tatsächlich steht und was man noch alles falsch macht. Die Arbeit vieler grandioser Fotografen kann man zudem als Motivation und Inspiration nutzen, um an sich selbst weiter zu arbeiten.
bearbeitet von Midori

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Am 10.2.2020 um 17:52 schrieb Midori:

 

Software:

  • Capture One. Das ist ein sehr fähiger RAW-Konverter, der von praktisch allen professionellen Modefotografen schon seit Urzeiten genutzt wird und seit einigen Jahren auch bei anderen Fotografen viel Anklang gefunden hat.
  • Snapseed für das Smartphone, das ebenfalls das Gröbste hinkriegt.

Youtube:

 

  • Als englisch sprechender Sony Kunde muss man natürlich Mark Galers Kanal abonnieren. 🙂

Bildgestaltung:

  • Für mich ist Instagram eins der wichtigsten Tools, um im Gestalterischen weiterzukommen: Oftmals hat man das Gefühl, man habe da gerade ein tolles, oberschönes Megafoto gemacht und gerät allzu leicht in Hybris; Davon befreit einem Instagram SEHR schnell.  Das Netzwerk zwingt einem, seine Bilder mit denen der besten der Welt zu vergleichen. So lernt man sehr schnell, wo man tatsächlich steht und was man noch alles falsch macht. Die Arbeit vieler grandioser Fotografen kann man zudem als Motivation und Inspiration nutzen, um an sich selbst weiter zu arbeiten.

bei all den punkten stimme ich zu. zu capture one gibt's auch wirklich gute tutorials/webinare.

bei youtube moechte ich noch sean tucker hervorheben, gerade auch, weil es videos sind, die selten im "genau so musst du es machen, sonst ist es sowieso falsch"-ton daherkommen und weil er auch mal einfach die emotionale seite seiner arbeit anspricht.

und, trivial, aber dennoch, was mir bei der bildgestaldung am allermeisten geholfen hat, war, ein paar jahre lang (wobei das sicher nicht jahre sein muessen) nur mit festbrennweiten zu fotografieren. 35mm an einer analogen (minox 35ml), 50mm an aps-c. und dann zu merken, wie ich mich positionieren muss, wenn ich diesen oder jenen aufbau haben will. die lernkurve ist meiner meinung nach sehr steil.

 

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