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Objektiv-Gewicht - Was hält der e-Mount aus? (a6000)


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Hallo.

Ich hab hier ein Tokina-Objektiv das zusammen mit dem Adapter 200 mm lang ist und etwas über 1 kg wiegt.

Eine Objektiv-Schelle ist nicht vorhanden (vielleicht auch nicht vorgesehen)

Kann ich das ohne Befürchtung an meine Sony eMount a6000 hängen, wobei ich die a6000 an einem Stativ fest mache?

Kann es so am Mount oder am Gehäuse zu Beschädigungen kommen?

Falls nicht, ab wo wäre da die Grenze, sollte ein Objektiv keine Objektiv-Schelle haben?

Danke für die Antwort

Gruß HansHeinz

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Willkommen im Forum,

vor 20 Stunden schrieb HansHeinz:

Ich hab hier ein Tokina-Objektiv das zusammen mit dem Adapter 200 mm lang ist und etwas über 1 kg wiegt.

Was ist denn das für ein Klotz?

vor 20 Stunden schrieb HansHeinz:

Kann ich das ohne Befürchtung an meine Sony eMount a6000 hängen, wobei ich die a6000 an einem Stativ fest mache?

Nein das würde ich nicht machen. Grad brechen wird das Kunststoffgehäuse der 6000 nicht aber ich hätte kein gutes Gefühl dabei.

vor 20 Stunden schrieb HansHeinz:

Kann es so am Mount oder am Gehäuse zu Beschädigungen kommen?

Ja könnte. Ob es das auch tut weiss ich nicht.

vor 20 Stunden schrieb HansHeinz:

Falls nicht, ab wo wäre da die Grenze, sollte ein Objektiv keine Objektiv-Schelle haben?

Das wird dir hier im Forum niemand sagen können und vermutlich nicht mal Sony selber. Ich habe hier ein 35-150 von Tamron ohne Stativschelle, das 1,2kg wiegt. An einer 6000 würde ich das definitiv nicht auf ein Stativ montieren.

Bei den neueren Alpha 7,9, 1 Gehäusen habe ich bei 1kg Objektiven übrigens keine Bedenken. Das hält sicher.

 

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Hallo @HansHeinz, hier wird dir jeder wohl seine persönliche Einschätzung dazu geben. Welches Objektiv ist es denn genau?

Stativ-Schellen schützen ja nicht nur vor "Abriss" oder "Bruch" am Anschluss, es geht zumindest mir so, dass ich es mag, wenn ich das Kamera-Objektiv-Tandem auch halbwegs gut ausbalanciert freihand halten kann. Auch auf ein Stativ geflanscht, ist die Handhabung durch besser gelegten Schwerpunkt einfacher, sicherer und materialschonender (gilt bspw. auch für einen Kugelkopf). Also ich würde schauen, ob ich eine Schelle bekomme, die passt und gut ist...

Btw. willkommen im Forum. 🤙

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Hallo @HansHeinz Ja, ich denke eine ganz genau Bezeichnung des Objektives würde uns hier etwas weiterhelfen auch in Bezug auf Tipps zu Stativschellen. Es gibt da etwas von Novoflex, worüber ich bisher viel Gutes gelesen habe. Das hier: https://www.enjoyyourcamera.com/novoflex-astat-nex-stativschelle-fuer-novoflex-nex-e-mount-objektivadapter-und-e-mount-objektive-31513347?c=2000470

Ob das aber zum Tokina passt, müsste man eben sehen, wenn man genau weiß welches es ist und ob sich das, um es mal ganz ehrlich zu sagen, bei dem Objektiv auch lohnen würde für die Schelle mal eben 109,- Euro anzulegen. 

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Der Sony E-Mount ist eine Objektivbefestigung voller Mißverständnisse. Richtig stabil ist das auf keinen Fall bei keiner Kamera. Die drei Zungen des E-Mount sind jedenfalls in der Kamera auch nicht zwangsläufig Gewindezungen. Die haben keine Steigung. Auch die Zungen des Objektivs des Objketivs haben nur wenig Steigung.

Mit dem Einsetzen des Objektivs liegt das Objktiv schon mit dem richtigen Abstand zum Sensor auf. Der Anschlag ist bei den Kunstoffzungenbajonetten nicht der große Metallring, den man an der Kamera gleich sieht. Die stehen innen auf den Plastikzungen. Erst bei den Bajonetten mit Metallzungen liegt das Objetiv an dem großen Metallring auf.

Die geschrägten Zungen des Objektivs spannen dann eine dünne Blechfeder. Nur diese Blechfeder überträgt Zugkäfte vom Objektiv auf die Kamera. Zieht man da fester, gibt die Blechfeder nach und das Objektiv hängt etwas schief im Bajonett bis die Blechfeder zum Anschlag kommt.

https://www.lensrentals.com/blog/2015/02/the-a7ii-teardown-a-look-inside-sonys-new-camera/

 

Der E-Mount egal ob mit Metall- oder mit Kunststoffzungen trägt in jedem Fall das Gewicht der Kamera, Ein schweres Objektiv wie z.B. das FE 200-600 mm, welches ich auch an der A7 I benutze, trägt der E-Mount nicht bzw. nur mit Verkanten. So ein Objektiv stützt man mit einer Hand mit der anderen Hand an der Kamera.

bearbeitet von Gernot
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vor 19 Minuten schrieb Gernot:

Richtig stabil ist das auf keinen Fall bei keiner Kamera. 

Um Missverständnissen vorzubeugen:

😈 (Klugscheißermodus an) "Richtig stabil ist das auf keinen Fall bei keiner Kamera." Gemeint ist sicherlich "Richtig stabil ist das bei keiner Kamera." Dein Satz würde bedeuten, dass es bei allen Kameras stabil ist. (Klugscheißermodus aus)  Ansonsten stimme ich Dir in allen Belangen zu. 😈 ☮️

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Der ganze Mount wird nur von vier kleinen Schrauben gehalten. Ich würde es nicht machen. Außerdem bekommst du das Gehäuse gar nicht fest genug auf die Adapterplatte vom Stativ geschraubt, ohne das es sich bei dem Gewicht verwindet.

Ich hatte in meiner Anfangszeit auch so ein Problem und habe mir eine Stativschelle für mein 18 - 200 gekauft. Die Schelle war von Novoflex. 

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Danke für die Antworten.

Ich habe mir ein paar Retro-Objektive günstig besorgt, will da mal ein paar Erfahrungen sammeln. Die ich bisher habe sind alle aus Metall.

Das schwerste jetzt ist das RMC TOKINA 100-300 1:5 -  Durchmesser, das wiegt mindestens 1 kg. Um was über Retro-Objektive, und überhaupt was auf eine  günstige Weise über Objektive zu erfahren, würde ich am liebsten erst mal am Stativ arbeiten. Ich bin das Scharfstellen der Kamera gewohnt, manuelles Scharfstellen nicht, was aber hier sein muß, so möchte ich das lieber erst einmal am Stativ üben.

Heute hatte ich das RMC TOKINA 28-85 1:4 72 Durchmesser an der a6000 am Stativ. Das wiegt (geschätzt) 300 g ist (mit Adapter) 130 mm lang. Ich habe das als vertretbar angesehen. Wesentlich darüber hinaus würde ich aber nicht gehen.

Gäbe es günstige universell nutzbare Objektiv-Schellen, würde ich die kaufen.

Geruß HansHeinz

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Da Sony bei seinen Objektiven nichts einschränkt, kann man doch erwarten, dass auch ein 600GM an keinem body einen Schaden verursacht, wenn man am body trägt. Ansonsten müssten die doch was schreiben.

Wie das bei Fremdobjektiven aussieht weiss ich nicht, aber Sony-Objektiv an Sony-Body ohne Warnhinweis müsste doch schadlos am body tragbar sein. Man liest auch wenig Havarien diesbezüglich im web/youtube.

Ich mache es trotzdem nicht, ich trage in der Regel das Objektiv, wenn schwerer als der body.

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vor 13 Minuten schrieb Holzwurmbaum:

Da Sony bei seinen Objektiven nichts einschränkt, kann man doch erwarten, dass auch ein 600GM an keinem body einen Schaden verursacht, wenn man am body trägt. Ansonsten müssten die doch was schreiben.

Ich sag mal so: Zu meinem Fahrrad gab's auch keinen Hinweis, dass man es nicht am Fahrradschlüssel tragen darf ... :classic_wink:

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vor 43 Minuten schrieb leicanik:

Ich sag mal so: Zu meinem Fahrrad gab's auch keinen Hinweis, dass man es nicht am Fahrradschlüssel tragen darf ... :classic_wink:

Ich finde, dass der Vergleich hinkt. Der Fahrradschlüssel ist zum Schliessen da und der body zum Tragen.

vor 46 Minuten schrieb Octane:

Tun sie ja.

Wo denn? Ich finde nix oder gibt länderspezifsche Anleitungen auch bei Sony, wie bei den Mikrowellen, USA und Katzen.

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Am 19.3.2023 um 16:00 schrieb Octane:

Oder einfach eine günstige gebrauchte A7II kaufen. Da passt dann auch die Sensorgrösse zu den alten Objektiven. Dort hätte ich keine Bedenken.

Eigentlich bin ich mit meiner a6000 zufrieden.

Aber falls mal was ist, habe ich mich schon für die A7II interessiert. In den Kunden-Rezessionen von Amazon (ich lese da nur die 3-Sterne Bewertungen) hab ich gelesen, das der Bild-Stabilisator nicht besonders gut sein soll.

Es wäre u.U. schon ein Vorteil wenn ich eine Kamera hätte die einen Bild-Stabilisator hat, nicht nur ein paar Objektive von mir. Da wäre ich unabhängiger. Es ist nur eine einzige Bemerkung in einer Meinungsäußerung, von einen einzelnen Menschen.

Ist da was dran, oder entspricht das nicht der allgemeinen Erfahrung?

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vor 30 Minuten schrieb Holzwurmbaum:

Ich finde, dass der Vergleich hinkt. Der Fahrradschlüssel ist zum Schliessen da und der body zum Tragen

Ja klar, stimmt. Es sollte nur ein kleiner Scherz am Rande sein, wegen der heftigen Größenverhältnisse Objektiv - Kamera :classic_smile:

Wobei, wenn wir’s ganz genau nehmen, der Body vor allem zum Aufnehmen da ist. Schon immer hat man ja  z.B. auch dazu geraten, das Gewicht beim Fotografieren mit der linken Hand am Objektiv abzustützen / zu tragen, schon um weniger zu verwackeln. Letztlich wäre mir das Tragen eines solche Rohrs vorrangig am Kameragehäuse sowieso zu unbequem, das hat doch dann eine ziemliche Hebelwirkung aufs Handgelenk.

bearbeitet von leicanik
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vor 36 Minuten schrieb Holzwurmbaum:

Wo denn? Ich finde nix oder gibt länderspezifsche Anleitungen auch bei Sony, wie bei den Mikrowellen, USA und Katzen.

Weiss ich nicht mehr und ich habe keine Lust zum suchen aber das habe ich in irgendeiner BDA gelesen.

Ehrlich gesagt ist es mir aber auch egal was andere Leute mit ihrem Zeug machen. Etwas gesunden Menschenverstand darf man von den Benutzern auch erwarten.

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vor 1 Stunde schrieb HansHeinz:

Aber falls mal was ist, habe ich mich schon für die A7II interessiert. In den Kunden-Rezessionen von Amazon (ich lese da nur die 3-Sterne Bewertungen) hab ich gelesen, das der Bild-Stabilisator nicht besonders gut sein soll.

Nun ja das ist halt relativ. Die A7II kam Ende 2014 auf den Markt. Die A6000 kam Anfang 2014 auf den Markt. Beide haben inzwischen mehrere Nachfolger bekommen und sind logischerweise nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik.

Den besten Bildstabi hat bei Sony aktuell die neue Alpha 7RV. Die kostet auch ein mehrfaches einer A7II. Man bekommt was man bezahlt.

bearbeitet von Octane
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vor 13 Stunden schrieb Octane:

Ehrlich gesagt ist es mir aber auch egal was andere Leute mit ihrem Zeug machen. Etwas gesunden Menschenverstand darf man von den Benutzern auch erwarten.

Völlig richtig. Aber das ist leider nicht mehr so.

Und zur Tragediskussion: Ich halte die Kamera/Objektiv  immer: linke Hand hält Objektiv, rechte Hand bedient die Kamera und hat optimalerweise keine "Tragefunktion". Und bevor jetzt wieder die ganz schlaue aus dem Gebüsch springen und sagen, aber was ist mit ganz klitzekleinen Objektiven? Dann heißt es nur: einfach mal nachdenken.

Ich glaube, viele verwackelte Bilder kommen auch daher, dass versucht wird  nur die kamera zu halten und dann: Ach ich habe doch eine Faustregel, nach der muss es ja scharf sein. 
Habe ich mir das alles jetzt  nur ausgedacht? Nein, oft genug in Zoos und Wildparks gesehen. Mit beiden Händen krampfhaft die Kamera gehalten und ein leichtes Telezoom davor. Dass das keine scharfen Bilder produzieren kann ist klar. Aber nicht jedem.

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Ich kenne die a6000 nicht, glaube aber, dass die für grosse Objektive zu klein ist. Das Problem bei allen modernen Kameras ist halt, dass an Material gespart wird, wo es nur geht. 

Nur mal als Beispiel: Meine alten Nikon-Objektive von 20 bis 105 mm adaptiere ich ohne Probleme an der Sony und trage die Kombi auch mal mit einer Hand (als Sicherung mit einer Handschlaufe) für kurze Zeit. Über längere Strecken kommt sie in eine Tasche.

Mein altes 4.0/300 mm (mechanisch, komplett aus Metall) würde ich nicht nur mit der Kamera tragen, sondern immer mit beiden Händen aus der Tasche nehmen und den Stativfuss des Objektivs sofort auf einem Stativ montieren, so dass die Kamera am Objektiv hängt und nicht umgekehrt. Freihand kann ich die Kombi eh nicht (mehr) halten, weil mir die Übung fehlt und ich keine Vögel oder Tiere aufnehme, von der manuellen Fokussierung mal abgesehen.

Das 300er hatte ich mal fast einen Tag an der »dicken« Nikon und ohne Stativ eingesetzt. Die meisten Aufnahmen gingen in die Grütze, weil die Nikon keinen Stabilisator hat (und das alte Metallrohr eh nicht) und ich keine Erfahrung und Übung in Freihandaufnahmen mit dem Teil hatte. Was viel schlimmer war: Anschliessend war das Bajonett verzogen und musste ausgetauscht werden – das war ein teurer Spass. Wie holzwurmbaum schon schrieb: 

Zitat

Ich mache es trotzdem nicht, ich trage in der Regel das Objektiv, wenn schwerer als der body.

Das erscheint mir eine sinnvolle Herangehensweise zu sein.

Gesunder Menschenverstand ist immer gut, und – wie hier – besser vorher fragen als hinterher weinen ebenfalls.

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sowas an der Kamera aufs Stativ zu schrauben (also die Kamera als Haltepunkt) ist immer eine schlechte Idee, Abhilfe schafft sowas:

hier per Holzhammermethode an ein zu kurzes Objektiv angepasst 😄 

 

gibts bei Manfrotto ... unter der Nummer 293

https://www.manfrotto.com/de-de/stutze-fur-teleobjektive-293/

 

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Am 20.3.2023 um 18:09 schrieb Holzwurmbaum:

Wie das bei Fremdobjektiven aussieht weiss ich nicht, aber Sony-Objektiv an Sony-Body ohne Warnhinweis müsste doch schadlos am body tragbar sein. Man liest auch wenig Havarien diesbezüglich im web/youtube.

Ich war 100% davon überzeugt, dass in den Objektivanleitungen nichts steht, kann sein, dass die alten Gedruckten ohne Hinweis waren. In den (neuen/(überarbeiteten(?)) Anleitungen online schreibt Sony, wie man das Objektiv halten soll und unterscheidet da auch bei den Größen.

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