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Farbqualität Alpha 6000 vs. andere Modelle


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Hallo zusammen,

ich besitze eine Sony Alpha 6000 mit mehreren Objektiven. Auf Wandertouren, wenn ich keine Wechselobjektive mitschleppen möchte, habe ich meistens das SEL 18-135 drauf.

Mit der Bildqualität bin ich im großen und ganzen zwar zufrieden, allerdings sehen die JPEGs aus der Kamera immer relativ „farblos“ oder wenig lebendig aus (weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll). Meine Frau fotografiert immer mit ihrem Handy und die Bilder sehen in Bezug auf die Farben teilweise deutlich besser aus als das, was aus JPEG aus der Sony kommt. Klar, das Handy schießt manchmal auch über das Ziel hinaus, aber trotzdem sehen die Fotos meistens besser aus. Da ich immer RAW+JPEG aufnehme, kann ich bei meinen Bildern natürlich noch einiges im Nachgang verbessern, aber die Arbeit möchte ich mir nur bei ausgewählten Fotos machen und nicht bei fast allen.

Ich habe mir schon mal überlegt, auf die A6400, die A7C oder die A7III upzugraden und habe mich gefragt, wie die JPEGs direkt aus der Kamera im Vergleich zu denen aus der A6000 aussehen. Hat da jemand Erfahrungswerte, ob Sony die JPEG-Generierung noch etwas verbessert hat?

bearbeitet von whyper
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  • whyper changed the title to Farbqualität Alpha 6000 vs. andere Modelle
vor 12 Stunden schrieb whyper:

sehen die JPEGs aus der Kamera immer relativ „farblos“ oder wenig lebendig aus

Es gibt sicherlich die Einstellmöglichkeit "Kreativmodus" bzw. neuerdings "kreativer LooK" auch an der 6000, die ich nicht habe. Dort wählt man beispielsweise aus zwischen "natürlich", "vivid" oder "standard" ein Farbprofil aus.

Sind die Farben zu blass, ist vermutlich natürlich oder standard eingestellt, vivid bringt mehr Farbe ins Spiel. Jedes Profil lässt sich darüberhinaus u. a. korrigieren hinsichtlich Farbsättigung, Kontrast und Schärfe.

Um vernünftige jpg aus der Kamera zu bekommen muss man sich einmalig etwas mehr Mühe mit den Kameraeinstellungen machen, ich empfehle vorab Testaufnahmen, auch zum automatischen Weißabgleich, der lässt sich ebenfalls sehr fein justieren und passt selten mit den Werkseinstellungen perfekt. Dazu benötigt man aber einen kalibrierten Monitor, um die Ergebnisse richtig bewerten zu können.

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Danke für die Tipps - das hat mich daran erinnert, dass ich mit der Einstellung schon einmal herumexperimentiert habe. Das Problem ist, dass diese Einstellung nicht verfügbar ist, wenn man Fotos im Automatikmodus erstellt. Der Kreativitätsmodus ist nur in einem der manuellen Modi verfügbar. Und damit sehen dann die Bilder sowohl im Modus Normal als auch im Modus Vivid deutlich lebhafter aus als die Bilder im Automatikmodus. Wäre für mich kein Problem, den zu verwenden - für meine Frau schon :-) 

Daher nochmal die Frage nach den anderen Modellen: schießen die im Automatikmodus denn bessere JPEGs bzw. kann man dort vielleicht die JPEGs im Automatikmodus beeinflussen?

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Ich würde auch Modus P nehmen und dann mal schauen, wie weit ich damit komme. Smartphones "übertreiben" die Lebhaftigkeit gern mal gern, dass die Bilder auch gleich nach was auf Instagram & Co aussehen.

Ich denke mal, das Gros der Nutzer hier -besonders in Foren- nutzt Raw und verwirft die Sony JPGs .. würde schätzen, dass zB Fuji mit den Analog Presets genau in die Lücke für diejenigen springt, die keinen Bock auf Raw Entwicklung haben und trotzdem direkt knallige Bilder aus der Kamera haben wollen 😉 

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Manchmal hilft auch ein Polfilter um einen schönen blauen Himmel zu bekommen oder die Konturen bei Wolken etwas besser darstellen zu können. Auch im manuellen Modus kann man mit gezielter Über- oder Unterbelichtung dem Foto auf die Sprünge helfen. Man muss sich nur ausprobieren. Selbst eine andere Farbtemperatur kann zum gewünschten Ergebnis führen. 

(Das Smartphones nicht die Realität abbilden sollte ja eigentlich bekannt sein...😉

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Werde ich auf jeden Fall mal machen. Es gibt halt 2 Szenarien: beim einen will ich nur schnell einen Schnappschuss machen und beim anderen kann ich mir genügend Zeit nehmen, auch mit den Einstellungen der Kamera zu experimentieren. Das zweite Szenario ist nicht mein Problem, sondern das erste. :classic_biggrin:  Ich denke dafür, würde ich erst einmal versuchen, den P Modus zusammen mit dem Kreativitätsmodus intensiv zu nutzen.

Gibt es denn ansonsten größere Unterschiede von der JPEG-Generierung der doch recht alten A6000 zu den neueren Modellen? Hat da jemand Erfahrungswerte?

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vor 32 Minuten schrieb whyper:

Es gibt halt 2 Szenarien: beim einen will ich nur schnell einen Schnappschuss machen und beim anderen kann ich mir genügend Zeit nehmen, auch mit den Einstellungen der Kamera zu experimentieren.

Das zweite Szenario kommt vor dem Ersten. Erst experimentieren mit den Einstellungen in der Kamera, bis du mit Farben, Farbsättigung, Kontrast, Helligkeit usw. zufrieden bist.

Dabei können die Kreativ- Modi nützlich sein, sie bieten voreingestellte Presets an.

Dann schnell Schnappschüsse machen ohne zwingend vor jeder Aufnahme die Einstellungen wieder zu verändern, wozu auch? Weißabgleichsautomatik und Dynamikoptimierung macht die Kamera automatisch entsprechend der Lichtsituation am Motiv, insofern diese Automatiken aktiviert sind. Fertig.

Das dritte Szenario ist du willst einfach eine neue Kamera kaufen, mit anderen (Regler/) Voreinstellungen der jpg-Generierung, möglicherweise gefällt dir diese dann aber auch nicht. Wehalb nicht gleich Hand anlegen?? Wenn du einen RAW-Konverter neu kaufst wirst du doch auch mit den Einstellungen experimentieren bis das Ergebnis für dich passt und das nicht im folgenden für jedes Bild neu wiederholen.

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Habe mal so gut es geht einen Vergleich gemacht. 

Blende 2.5  ISO 200  1/80 Farbtemperatur 4500K

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Beide Fotos OOC und nur verkleinert. Wobei mir die 6000 eine Überbelichtung von 0.3 auf der Lichtwaage mit den identischen Werten angezeigt hat. 

bearbeitet von IX.
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