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Bildgestaltung Panorama


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Moin,

in der Regel wende ich die 3tel Regel bei der Gestaltung von Bildern an und es gefällt mir auch. Bei Panoramen tue ich mich schwer, anbei einmal:

  • 1/3 Himmel, 2/3 Erde
  • 1/2 Himmel, 1/2 Erde
  • 2/3 Himmel, 1/3 Erde

Gibt es andere Empfehlungen für Panoramen, persönlich finde ich oft 1/2 / 1/2 am passendensten oder findet jemand das 1. oder 3. Bild ansprechender?

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Blick von Leistenklippe im Harz Richtung Brocken(rechter Mast), leider mehr Totholz als gesunde Bäume/Nadelhözer

bearbeitet von Holzwurmbaum
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Mache nicht so oft Panoramen und wenn, dann auch eher deine 1 oder 2, kommt drauf an wie spannend der Himmel ist oder was die Gegend her macht. Mein persönlicher Geschmack wäre tatsächlich bei deinen Beispielen die 1, wobei das wahrscheinlich an den Steinen rechts unten liegt…

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Ich halte nichts von generellen Empfehlungen, in meinen Augen braucht jedes Motiv seine eigene Aufteilung. In dem konkreten Fall wäre mein Favorit eher die 1 als die 2, schlicht und einfach, weil du mit dem Vordergrund nicht nur eine weitere Ebene ins Bild bekommst, sondern auch einen Eintrittspunkt für den Betrachter, der das ganze so als "echten" Ausblick wahrnimmt, und nicht bspw. als Drohnenaufnahme. Zudem gibt der Himmel in meinen Augen nicht so viel her, dass es sich lohnt, ihn zu behalten (das Format ist ja augenscheinlich festgelegt?!?). Für die Aufteilung von Bild 3 fehlt ein klareres Hauptmotiv, dass die horizontalen Linien durchbricht. Wenn es nur um eine weitere Reduktion des Vordergrundes geht, könnte ein leichtes Hereinzoomen im gleichen Format besser wirken als das reine Verschieben des Bildausschnitts.

Wichtig ist natürlich auch, wie bzw. wo das Bild präsentiert werden soll - in meinen Augen häufig ein viel zu wenig berücksichtigter Aspekt.

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Ich denke auch, dass dies jetzt für Panos nicht anders ist als sonst. Was ist dir am Bild wichtig und wie kannst du dies zur Geltung bringen. Bei diesem Motive finde ich im Gelände nichts wirklich wichtiges, sondern eher am Himmel. Also würde ich dies wie in Bild 3 betonen. Dazu könnte man die Wolken in der EBV etwas kontrastreicher machen. Andererseits, am Boden könnte man eher durch die Luminanz der herbstlichen Bäume etwas betonen für Bild 1.

bearbeitet von wasabi65
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vor 17 Stunden schrieb wasabi65:

Ich denke auch, dass dies jetzt für Panos anders ist als sonst. ...

Fehlt da ein "nicht" nach 'Panos'??? 

-------

Ansonsten, ja, motivabhängig... Im gezeigten Fall ist die Mitte am langweiligsten, aber die kann man ja nicht weglassen 🤓

Ich bin Himmelfan, wenn er denn wirklich sehr eindrücklich ist und das heißt für mich tolle Wolkenformationen. Im gezeigten Fall wiederum finde ich den Himmel jetzt nicht sooo wirkend, wohl aber das saftige Grün im Vordergrund. Von daher wäre meine Reihenfolge bei der Serie 1-2-3...😀

 

bearbeitet von Nobby1965
Die sch* Auto-Korrektur korrigiert
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vor 2 Stunden schrieb Holzwurmbaum:

Meine Reihenfolge wäre 2,3,1. der Himmel ist mir zu langweilig und der Wald ebenso. Die Bergkette ist vermutlich einfach zu weit weg. Ich denke ich werde enger beschneiden. 

Da bin ich mit allem einverstanden. Aber das war ja nicht deine Eingangsfrage…

😇

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vor 1 Stunde schrieb Petterson:

Mein Favorit wäre die 3, weil das Bild durch Felsen im Vordergrund mehr Tiefe bekommt.

?

1? Bei 3 hat es keine Felsen…und bei einem normalen wäre ich auch dabei. Funktioniert bei Panos nicht, so lange sie nicht an einer Wand in mehr als 1 m Breite hängen. Gerade bei Panos, spielt das Ausgabeformat eine sehr wichtige Rolle. Bei den meisten PC/Tablet Displays gehen sie unter.

bearbeitet von wasabi65
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Ich halte es für mich ganz einfach. Bei Panoramen erstelle ich ein richtig großes Pano. Sprich, es ist "viel drauf". Den endgültigen Schnitt mache ich dann erst nach dem Zusammensetzen. 
Da kann ein Landschaftspano dann auch mal 3 reihig (in der vertikalen) werden.  Da ich die Panoramen immer aus der Hand mache ist das auch kein großer Aufwand.Das richtige Zusammensetzen macht ja dann die Software.
Gruß, peter
 

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vor 11 Stunden schrieb Holzwurmbaum:

Ich nehme mal als Pano-Beschnitt-Empfehlung mit: Gibt es nicht.

Ist denn die 1/3 Regelung vom Format abhängig?

Ich würde mir da gar nicht so viele Gedanken darüber machen. Eine 1/3 oder "Goldender Schnitt" Einteilung funktioniert oft gut, aber auch Bilder mit anderer Einteilung können toll aussehen. Im Endeffekt geht es doch einfach darum den Blick des Betrachters darauf zu lenken was im Bild am interessantesten ist und störende Elemente zu vermeiden. Ob das jetzt über die Bildeinteilung, führende Linien, gezielten Einsatz von Schärfe und Unschärfe oder Helligkeitsunterschiede passiert bleibt da ganz dir überlassen. 

Wenn du den Himmel spannend findest mach mehr davon aufs Bild. Wenn du einen tollen Vordergrund hast eben mehr davon. Wenn du unsicher bist mach's wie @PeterBA geschrieben hat und nim mehr aufs Bild, dann hast du später im Beschnitt mehr Möglichkeiten herum zu spielen und den Bildausschnitt zu wählen der dir am besten gefällt.

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Ich denke auch, dass diese Regeln nicht zu eng gesehen werden sollten. Irgendwann haben die Betrachter von Kunstwerken bemerkt, dass Gemälde mit diesen Eigenschaften einfach besser wirken und daraus abgeleitet, dass man sich daran orientieren kann. Aber wie schon geschrieben wurde, kommt es wohl einfach auf's Motiv an.

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vor 37 Minuten schrieb DirkB:

Ich denke auch, dass diese Regeln nicht zu eng gesehen werden sollten.

So ist es! Regeln sind als Orientierung hilfreich, mit ihnen kann man Bilder bewusst gestalten. Aber man sollte diese Regeln auch kennen, um sie gezielt brechen zu können! Auch das kann spannend sein.

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Am 21.10.2022 um 12:17 schrieb Petterson:

So ist es! Regeln sind als Orientierung hilfreich, mit ihnen kann man Bilder bewusst gestalten. Aber man sollte diese Regeln auch kennen, um sie gezielt brechen zu können! Auch das kann spannend sein.

 

Das Thema zieht sich eigentlich immer durch irgendwelche Bildgestaltung Threads:

"Ich breche die Regeln und bekomme dann spannendere Bilder " (Achtung etwas überspitzt).

Aber, eigentlich ist es oft ein: "Ich habe keine Ahnung was diese Regeln überhaupt bedeuten und taufe das Ergebnis dann künstlerrische Freiheit und freue mich, dass ich Regeln gebrochen habe".

Das Wort "Regel" fand ich persönlich schon immer sehr schlecht, ich habe kein besseres Wort, aber manchmal sind solche Hilfestellungen sinnvoll.
Ein beispiel: Man fotografiert Landschaft, bricht  "Gestaltungsregeln" und legt den Horizont einfach in die Mitte.  Bildgestalterisch ein Graus, vor allem weil die Wirkung oft zu einem langweiligen Bild führt. Aber manchmal sinnvolll, wenn beisielsweise Spiegelungen ins Spiel kommen. Dann ist eine mittige Ausrichtung natürlich sinnvoll, aber das ist dann nschon wieder eine andere Regel, äh oder soll ich sagen Idee.

Ganz klassisch: der goldene Schnitt. Man muss dies bewusst brechen, um .. ja, um was eigentlich?

 

Wenn ich mir gute Bilder ansehe, dann wird mir klarm dass es bei den meisten auch diese Hilfestellungen sind, die ein besseres Bild ausmachen.

 

Gruß, Peter

 

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Am 13.10.2022 um 13:54 schrieb Holzwurmbaum:

Moin,

in der Regel wende ich die 3tel Regel bei der Gestaltung von Bildern an und es gefällt mir auch. Bei Panoramen tue ich mich schwer, anbei einmal:

  • 1/3 Himmel, 2/3 Erde
  • 1/2 Himmel, 1/2 Erde
  • 2/3 Himmel, 1/3 Erde

Gibt es andere Empfehlungen für Panoramen, persönlich finde ich oft 1/2 / 1/2 am passendensten oder findet jemand das 1. oder 3. Bild ansprechender?

Blick von Leistenklippe im Harz Richtung Brocken(rechter Mast), leider mehr Totholz als gesunde Bäume/Nadelhözer

Empfehlungen würde ich generell nicht beachten.

Die Frage, die Du Dir stellen solltest ist: Was will ich zeigen? Was ist das interessante auf dem Bild?

  • Bild 1: Die Steine im Vordergrund, 
  • Bild 2: Das Grüne
  • Bild 3: Den Himmel

Wenn Du ein Pano machst musst Du auch nicht alles davon nutzen, ein Teil davon reicht auch aus.

 

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