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Sony A9 vs. Sony A7IV (Natur / Wildlife)


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Hallo liebe Mit-Alphas, 

ich stehe vor dem Schritt zu einer VF-Alpha und vor der Entscheidung zwischen einer A9 (Ii) gebraucht oder einer Sony A7IV. Ich fotografiere aktuell hauptsächlich Natur und Tiere (Vögel) und möchte das gern etwas stärker ausbauen - ich habe zB Ideen für ein Blog. Ich arbeite aktuell angestellt im Marketingbereich und mein Traum wäre das etwas runterzufahren und mit selbstständiger Content-Arbeit (Text, Bild, Video) zu Naturthemen zu ergänzen.
 

Dafür  hätte ich gern semiprofessionelles Equipment. Die Sony A1 ist mir definitiv zu viel / teuer für meinen aktuellen Stand (auch wenn ich sie liebend gern hätte) aber ich hätte gern etwas besseres als meine aktuelle A6600. Mit besser meine ich v.a. lichtstärker und bessere Auflösung / Cropmöglichkeiten. Mit der Schnelligkeit der Kamera komme ich gefühlt gut klar und ich würde sie erst einmal auch als leichtes Backup behalten wollen - und auch als Weitwinkeloption (ich habe kein VF-Objektiv dafür im Moment).

Meine Gedanken zu den beiden Kameras, die ich im Kopf habe: 

A7IV Pro:

  • Versatilität (Film, Foto) 
  • Auflösung (33MP)
  • sehr gute Bildqualität mit hohem Dynamikumfang 
  • schneller AF (mit Vogelaugen)
  • Film: 4K/60FPS etc
  • Einstellmöglichkeiten (frei belegbare Rädchen/Knöpfe) 

A7IV Contra:

  • Serienbildfunktionen (Max 10 FPS bei eingeschränkten Bedingungen)
  • Rolling Shutter 
  • Überhitzen (gefühlt kein starkes Contra für mich)
  • Hybridmodell ohne Spezialisierung (kann alles relativ gut aber nichts besonders toll?)

A9 Pro

  • Schnelligkeit (Serienbild / AF)
  • blackout-freies Fotografieren im Serienmodus 
  • Besseres Rauschverhalten
  • Profimodell (ich lese oft, man würde merken dass es ein Flagship-Modell ist - allerdings weiß ich nicht genau auf welche Ebenen das sich bezieht jenseits der Schnelligkeit)

A9 Contra:

  • älteres Modell (Sensor / Software)
  • geringere Auflösung (24MP)
  • Video: kein 4K/60
  • Spezialist auf Schnelligkeit- Abstriche bei Dynamikumfang / Video

Ich tendiere ein wenig stärker zur A7IV, möchte aber nicht dem „Neuer ist immer besser“-Syndrom verfallen, von dem ich merke, dass es mich prägt.

Daher meine Frage an euch: 

Gibt es A9-Nutzer, die mir etwas dazu sagen könnten, ob es über den Punkt Schnelligkeit hinaus etwas gibt, was die Kamera für euch deutlich besser macht als die A7IV?

An die A7IV-Nutzer: wie würdet ihr die Lichtstärke der Kamera einordnen? Gibt es Wildlife-Fotografinnen die für die Kaneeq entschieden haben und etwas dazu sagen können, wie sie mit den Serienbildmöglichkeiten klarkommen?

Habt ihr generell den Eindruck dass eins der beiden Modelle für mich geeigneter wäre? 

Objektive werde ich folgende haben: 

  • Sony 200-600 (Haupttele für Wildlife / Vögel) - Neukauf
  • Sigma 105 Makro 
  • Tamron 17-70 (plane APS-C erst einmal weitwinklig weiterzunutzen mit diesem Objektiv)
  • Sigma 100-400 (leichte Teleoption für Wanderungen etc.)

Künftig würden vmtl irgendwann noch ein Weitwinkelzoom (24-70) oder zwei Festbrennweiten (20/35) dazukommen. 
 

danke erst einmal fürs Lesen und schon mal im Voraus für die Antworten! 
 

Lia

bearbeitet von lia_na
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Wenn Dir bei der A6600 der AF (RTT) für Deine Motive (auch BiF?) ausreicht, dann reicht natürlich auch der verbesserte AF der A7IV. Die 33MP erlauben etwas Croppen (quasi eingebauter Converter von 1,3x und man hat noch knapp 20MP). Die A7IV ist eher der Allrounder. Für Sport und viel BiF würde ich allerdings zur A9 II greifen. 

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Willkommen im Forum,

vor 50 Minuten schrieb lia_na:

Gibt es A9-Nutzer, die mir etwas dazu sagen könnten, ob es über den Punkt Schnelligkeit hinaus etwas gibt, was die Kamera für euch deutlich besser macht als die A7IV?

Ja der unterbrechungsfreie Sucher, die Möglichkeit lautlos ohne Streifen im Bild auch bei Kunstlicht zu fotografieren.  

Die 7IV kann nur noch 7fps wenn man unkomprimierte RAWS oder verlustfrei komprimierte RAWS benutzt. 

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vor einer Stunde schrieb Buntlicht:

Wenn Dir bei der A6600 der AF (RTT) für Deine Motive (auch BiF?) ausreicht, dann reicht natürlich auch der verbesserte AF der A7IV.

Auf jeden Fall, denn sogar die A7c ist beim AF besser als die A6600.
Im "Buntlicht-Fall" würde ich dann auch die A7 IV nehmen.
 

bearbeitet von D700
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Willkommen im Forum Lia,

vieles wurde ja schon geschrieben, die Alpha 7 IV ist definitiv  die bessere Filmkamera, die Alpha 9 hat zum Beispiel im Video keine Profile s-log usw, zum reingekommen in deine Nebentätigkeit würde es ja schon fast Sinn ergeben die Alpha 9 II zu nehmen ( zB auch gebraucht ) und die Alpha 6600 als Backup und zum Filmen, die Alpha 9 ist grundsätzlich als Profi  Kamera gebaut und ausgestattet worden , die Alpha 7 IV als Consumer  Modell, die Unterschiede liegen in kleinen Details, wie auch der Verarbeitung, vermutlich werden beide Kameras Deine Anforderungen erfüllen, die Vorteile die @Octane erwähnte können schon recht wichtig sein, ebenfalls der Sensor der Alpha 9 Serie bietet Vorteile nicht nur in der Auslesegeschwindigkeit, die 20fps sind schön zu haben vor allem im Zusammenhang mit dem unterbrechungsfreien Sucher, wenn man sich an den erstmal gewöhnt hat, möchte man ihn nicht mehr missen 

bearbeitet von dirkoliverm
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Auch wenn ich aufgrund der Anforderungen (besser als die A6600) die A7 IV empfehlen würde (auch wegen des größeren Croppotentials, was gewünscht ist), sollte sich Lia einfach mal eine A7 IV für 1-2 Tage oder ein WE mieten.
Das ist nicht teuer und die eigene Erfahrung ist für eine finale Entscheidung mehr wert als eine Beratung hier, die je nach Teilnehmer mal so oder so läuft.

bearbeitet von D700
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Ich würde hier wahrscheinlich eher die A7IV nehmen. Mit der A6600 hat man eine wahrscheinlich sehr gute Kamera für das 200-600 mm und dazu sogar den eingebauten Cropfaktor. Mehr geht derzeit nur mit einer A7RIV, die ist wohl aus dem Rennen. Die A7IV würde ich hier eher zum Filmen und Landschaftsfotografie nutzen, also gar nicht wie angedacht. 

Und damit stellt sich jetzt gar nicht einmal die Frage, ob man die A7IV einmal testet für was, was man möglicherweise gar nicht so dringend braucht. Ich würde also erst einmal schauen, ob die 6600 nicht für meine Tierfotos ausreicht. Wahrscheinlich hat die bisschen mehr Ausschuss als eine A9 oder A1, aber gut genug kann sie trotzdem sein. Und wenn sie ausreicht, stellt sich eher die Frage, ob es dazu eine A7IV oder eine R wird. 

 

bearbeitet von DirkB
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Vielen lieben Dank für eure Antworten! 

Gleich mal vorweg: ich denke auch, dass es eine gute Idee wäre, eine oder zwei Kameras mal zu mieten. Ich wollte aber einfach auch hier nach Erfahrungen und Einschätzungen fragen - in dem Wissen, dass das keine klare Sache sein dürfte.. 

Ich habe auch gemerkt, dass es mir auch schon selbst geholfen hat, alles aufzuschreiben. Und ein bisschen zu klären, worum es mir eigentlich geht. 

Die Frage, wieviel Vögel im Flug ich so fotografiere ist, scheint mir, außerdem eine sehr wichtige Frage - vielleicht die Kernfrage? Beim Drübernachdenken ist mir klarer geworden, dass das nicht mein Schwerpunkt sein wird - auch bisher nicht war. Ich habe letzten Winter ziemlich viele Stunden damit zugebracht, das zu üben und habe da auch die Beschränkungen der Kamera (und meiner Fähigkeiten 😉 ) gemerkt. Aber ich sehe mich eigentlich nicht schwerpunktmäßig dabei. 

Was mich mehr interessiert, sind interessante, kreative Kompositionen. Außerdem das Verhalten von Tieren zu beobachten und zu fotografieren und auch die "Persönlichkeiten". Ich übe mich gerade auch viel, so nah wie möglich an Tiere ranzukommen, ohne zu stören. Das heißt, viel im Hide sitzen und warten... 😅

Was die Kamera betrifft, wäre es mein Wunsch, dass sie BIF schon auch kann (Vögel fliegen ja hin und wieder einfach auch). Aber es ist nicht mein Hauptkriterium. Wichtiger ist mir ISO-Verhalten und Auflösung und natürlich Bildqualität.

Über die Sony A9II denke ich immer mal wieder nach und ich merke, ich kann sie nicht so wirklich einschätzen. (Auch da wäre ein Test wohl hilfreich). Sie ist aber auch gebraucht teurer als die A7IV in neu und da habe ich gerade so das Gefühl, dass der Mehrwert für mich vielleicht nicht so gegeben ist und es sinnvoller wäre, das Geld in Objektive, Teleconverter etc zu investieren. Aber ich bin noch unentschlossen, weil ich gleichzeitig schon bereit bin, auch etwas zu investieren und nicht in einem Jahr eine neue Kamera kaufen möchte. 

 Gibt es denn noch Einschätzungen zum Rausch-/ISO-Verhalten und zum Fotografieren bei wenig Licht? 

 

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vor 7 Minuten schrieb DirkB:

Ich würde hier wahrscheinlich eher die A7IV nehmen. Mit der A6600 hat man eine wahrscheinlich sehr gute Kamera für das 200-600 mm und dazu sogar den eingebauten Cropfaktor. Mehr geht derzeit nur mit einer A7RIV, die ist wohl aus dem Rennen. Die A7IV würde ich hier eher zum Filmen und Landschaftsfotografie nutzen, also gar nicht wie angedacht. 

Und damit stellt sich jetzt gar nicht einmal die Frage, ob man die A7IV einmal testet für was, was man möglicherweise gar nicht so dringend braucht. Ich würde also erst einmal schauen, ob die 6600 nicht für meine Tierfotos ausreicht. Wahrscheinlich hat die bisschen mehr Ausschuss als eine A9 oder A1, aber gut genug kann sie trotzdem sein. Und wenn sie ausreicht, stellt sich eher die Frage, ob es dazu eine A7IV oder eine R wird. 

 

Vielen Dank! Der Gedanke ist mir auch schon gekommen... 

 

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vor 17 Minuten schrieb lia_na:

Die Frage, wieviel Vögel im Flug ich so fotografiere ist, scheint mir, außerdem eine sehr wichtige Frage

Ich würde wohl eher die A7iv nehmen. Und falls wirklich Vögel im Flug in der Natur sehr wichtig wären, würde es sich lohnen ausserhalb vom Sony Universum auch zu gucken. Leichter und günstiger mit eingebauter BW Verlängerung.

bearbeitet von wasabi65
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Gerade eben schrieb wasabi65:

Ich würde wohl eher die A7iv nehmen. Weil falls wirklich Vögel im Flug in der Natur sehr wichtig wären, würde es sich lohnen ausserhalb vom Sony Universum auch zu gucken. Leichter und günstiger mit eingebauter BW Verlängerung.

Meinst du das Canon-Universum? Könnte ich gut nachvollziehen - die Kameras scheinen mir dort für mich eigentlich auch besser geeignet, die Objektivauswahl ist bisher der Hauptgrund bei Sony zu bleiben. 

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OM-1 mit 100-400 Oly oder der weissen Göttin 150-400. Die OM-1 hat einen stacked Sensor wie die Alpha 9 und 9II, EOS R3, Nikon Z9, Alpha 1 und  Fujfilm X-H2S.

vor 2 Stunden schrieb lia_na:

Über die Sony A9II denke ich immer mal wieder nach und ich merke, ich kann sie nicht so wirklich einschätzen.

Ich halte die 9II für zu teuer für das was sie bietet. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als eine Alpha 9 von 2017 mit einem neuen Gehäuse und einigen anderen Verbesserungen. Dann wäre die Alpha 9 gebraucht die bessere Wahl. Die ist auch deutlich günstiger. Die 7IV ist allerdings ganz klar der bessere Allrounder. Die 9 und 9II sind Spezialisten für Sport, BIF aber auch Events wie Hochzeiten wegen dem mehr oder weniger sorgenfreien elektronischen Verschluss (keine Angst vor Streifen bei Kunstlicht). Ich habe damit sehr viele Menschen fotografiert und das meistens mit 5fps und das störte niemanden weil es nicht rattert.

Die 7IV hat einen Sensor mit deutlich höherem Dynamikumfang als bei der 9 und 9II.

Aber ja irgendwas ist halt immer. Die eierlegende Wollmilchsau, die alles kann gibt es allerdings auch aber die kostet nochmals deutlich mehr (Alpha 1).

bearbeitet von Octane
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vor 32 Minuten schrieb lia_na:

 

Über die Sony A9II denke ich immer mal wieder nach und ich merke, ich kann sie nicht so wirklich einschätzen. (Auch da wäre ein Test wohl hilfreich). Sie ist aber auch gebraucht teurer als die A7IV in neu und da habe ich gerade so das Gefühl, dass der Mehrwert für mich vielleicht nicht so gegeben ist und es sinnvoller wäre, das Geld in Objektive, Teleconverter etc zu investieren. Aber ich bin noch unentschlossen, weil ich gleichzeitig schon bereit bin, auch etwas zu investieren und nicht in einem Jahr eine neue Kamera kaufen möchte. 

 Gibt es denn noch Einschätzungen zum Rausch-/ISO-Verhalten und zum Fotografieren bei wenig Licht? 

 

Vom Prinzip her dürfte das ISO/Rauschverhalten der beiden Kameras auf einem recht ähnlichen Niveau liegen, so richtig falsch kann man mit beiden Kameras nichts machen, ein anderes System parallel zu betreiben ist eigentlich immer mit hohen Kosten verbunden, aber das muss  jeder selbst entscheiden wieviel er investiert, 

den Mehrwert wie du schreibst den bestimmst eben nur du selbst und nicht die Kamera, eine  Kamera die du gerne  benutzt, die du kennst und  magst, wirst  du immer gerne mitnehmen und es werden für dich schöne Resultate entstehen, wenn  du eigentlich eine Alpha 9 II möchtest, dich aber nur des Preises wegen gegen sie entscheidest, obwohl sie vielleicht im Budget gewesen wäre, führt  manchmal zu Unwohlsein bei der Benutzung ( grundsätzlich ist es schwierig in diesem Forum eine realistische Kaufempfehlung zu bekommen ), und in deinem Eingangspost schriebst du , das neu oder das neueste nicht immer besser ist, und das ist absolut richtig, denn das stimmt morgen schon nicht mehr, viel Spaß bei der  Entscheidungsfindung, beim Händler anfassen und probieren hilft meiner Meinung nach immer, Mieten  aufgrund der direkten nicht  Vergleichbarkeit vor Ort, meist nur bedingt

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Ein paar Fotos zum Einschätzen, was meinen Stil betrifft (also hier schon sehr porträtmäßig). Wäre schon schön, das noch dynamischer zu machen, aber eine Tendenz zu Porträts wird vermutlich bleiben. 

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Bei Deiner Art der Fotografie scheint mir ein wichtiges Kriterium zu sein, den richtigen, nicht vorhersehbaren Moment zu erwischen. Die Chance, diesen speziellen, aussagekräftigen Moment speziell in der Tierfotografie abzulichten erhöhst Du mit der Anzahl der Auslösungen. Von daher solltest Du in Deine Überlegungen auch einfließen lassen, ob Dir eine höhere Anzahl von Aufnahmen bessere Ergebnisse bringt.

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Also ich sehe bei der A9 in Verbindung mit der Tierfotografie den größten Vorteil beim lautlosen elektronischen Verschluss. Ich verwende den praktisch nur. Der AF ist grandios und der blackoutfreie Sucher eine feine Sache. Womit ich anfangs meine Probleme hatte (komme von der A7RII und der 6400), war das relativ starke Rauschen im ISO-Bereich schon so ab 1600, wenn gleichzeitig unterbelichtet wird. Inzwischen habe ich gelernt, dass die Ergebnisse besser werden, wenn man die Unterbelichtung vermeidet und dafür sogar eher noch eine höhere ISO in Kauf nimmt. z.T. gehe ich da bis 12800. Mit Topaz bekommt man das Rauschen in der Nachbearbeitung recht gut in den Griff. Wenn Du Dir da aber eine Verbesserung im Vergleich zur 6600 erwartest, wirst Du meines Erachtens vielleicht enttäuscht sein. (war ich am Anfang, habe aber meinen Frieden damit gemacht...). Der Unterschied zwischen APS-C und VF hat mich da nicht überzeugt. Ich verwende für alles, was sich nicht groß bewegt, weiterhin die A7RII und die A9 hängt fast immer am 200-600mm, um schnell reagieren zu können (inzwischen meist von meinem Sohn annektiert, der schwerpunktmäßig Greifvögel damit fotografiert). Das ist eine super Kombo, wenn es auf Geschwindigkeit und Brennweite ankommt, auch noch mit dem 1,4er TK.

Für Deine Zwecke scheint mir aber tatsächlich die A7 IV besser geeignet zu sein, weil die Bilder, die zu gezeigt hast schon eine sehr gute Qualität haben. Besser wird's meiner Meinung nach mit der A9 nicht (also von der Bildqualität her).

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vor 12 Stunden schrieb lia_na:

Ein paar Fotos zum Einschätzen, was meinen Stil betrifft (also hier schon sehr porträtmäßig). Wäre schon schön, das noch dynamischer zu machen, aber eine Tendenz zu Porträts wird vermutlich bleiben.

Bei solchen Fotos würde ich eher über eine A7RIV nachdenken - dort kannst Du viel croppen und sooo schlecht ist deren AF auch nicht.

Für mich hätten die A7IV und die A9II (die hatte ich selbst) schlichtweg zuwenig Croppotential.

P.S.: vor einem Wechsel zu z.B.: Canon würde ich die Kosten für Kamera und Objektive summieren und eventuell doch die A1 ins Auge fassen - die halte ich für das Nonplusultra für Wildlifefotografie und ich habe auch Nikon und Canon schon ein paar Tage "getestet"

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Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften. Da kommt für mich nur ein KB-Sensor in Frage. Mittelformat ist mir zu teuer.

Bei Deiner Vogelfotografie würde ich aber aus Gewichts-, Platz- und Kostengründen APS-C oder MFT in Erwägung ziehen.

Das Sony 200-600mm kannst Du mit Deiner A6600 direkt Weiternutzen.

Hohe Brennweiten sind an Vollformat einfach grösser, schwerer und teurer als für kleinere Sensorgrössen.

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Vielen Dank! Ich habe einiges nachzudenken und zu recherchieren bis zum Black Friday..

Die A7riv ist ein neuer reizvoller Gedanke. Ich habe allerdings gelesen dass sie nur mit wirklich hochwertigen Objektiven und dann nur im niedrigen ISO Bereich ihr Potential ausspielt. Stimmt das? Und gibt es eigentlich Gerüchte bzgl einer A1 II? Könnte die A1 irgendwann günstiger werden?

Ich habe auf jeden Fall den Eindruck dass es Sinn machen wird, sich Zeit zu lassen mit einer Kamera und die A6600 auch erst einmal mit dem 200 600 (das ich noch nicht habe!) zu testen. Eure Antworten waren sehr wertvoll, auch wenn ich gerade eher unschlüssiger bin als vorher. Aber das sehe ich gerade als etwas gutes, weil es auch damit zusammenhängt zu klären was für Fotos ich machen möchte und was ich aktuell bereit bin, dafür zu investieren - bzw. was gerade sinnvoll ist. 

Ich habe die Möglichkeit mir eine Kamera zu leisten, aber es bedeutet auch, einen nicht unbedeutenden Teil von hart erarbeiteten Ersparnissen dafür aufzuwenden. Daher ist es keine Entscheidung die ich leicht treffe.

bearbeitet von lia_na
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vor 51 Minuten schrieb warmduscher:

Hohe Brennweiten sind an Vollformat einfach grösser, schwerer

Das Schleppen einer Vollformatausrüstung ist halt nix für Warmduscher😁.

(Nicht bös sein, aber den Spaß konnte ich mir einfach nicht verkneifen 😉)

bearbeitet von Fraenker
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vor 48 Minuten schrieb lia_na:

Ich habe auf jeden Fall den Eindruck dass es Sinn machen wird, sich Zeit zu lassen mit einer Kamera und die A6600 auch erst einmal mit dem 200 600 (das ich noch nicht habe!) zu testen.

Ich denke das macht Sinn. Es ist ja nicht so, dass einem sofort perfekte Bilder gelingen mit einer Brennweite von 400 und höher…Verwackler und AF Probleme sind da zu Beginn sicher dabei. 

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