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Objektiv für die Milchstraße - Sony Alpha 6500


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Hallo zusammen, 

Ich habe vor wenigen Monaten angefangen mit der Nachtfotografie etwas zu experimentieren - mir macht es sehr viel Spaß und finde es auch schön, nachts draußen unterwegs zu sein. Leider hat mein aktuelles Objektiv eine maximale Blende von f4.0, sodass die Milchstraße bspw. nur sehr schwer eingefangen werden kann. 

Sind hier Sony Alpha Benutzer, die mir ein gutes Objektiv für den Nachthimmel im Bereich 300-500€ empfehlen können?

 

Bisher bin ich auf folgende Objetive gestoßen:

Samyang 16mm 2.0 (ca. 350€)

Sony E 11 mm F1.8 (ca. 550€) 

 

Schonmal vielen Dank für die Hilfe und einen guten Start in die neue Woche 

Konstantin 

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Milchstraße bietet sich 14mm Brennweite im Vollformat an, d.h. bei APS-C sollten 11m schon das längste sein. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, ausser evtl. Samyang 12mm, f2.0 (u.a. für 260,00EUR), aber ich kenne die Objektive nicht.

Ich nutze selbst das 24mm Vollformat (das wäre das 16mm Samyang umgerechnet ja auch) für die Nacht. Das ist mir viel zu lang und wird irgendwann, wenn Nobby einen guten Preis aufspürt, um ein 14mm ergänzt

bearbeitet von Holzwurmbaum
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Willkommen im  Forum,

Wenn es ein Sony Objektiv in dem Bereich gibt würde ich das immer vorziehen. 

vor 2 Stunden schrieb Konstantin S.:

Sony E 11 mm F1.8 (ca. 550€) 

Kürzer gibt es in dieser Lichtstärke für APS-C nicht.

bearbeitet von Octane
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Hey, habe bisher nur sehr wenig Sternenhimmel gemacht, dazu habe ich das Samyang 11mm F2 (das Manuelle), oder das 7Artisans 7.5mm f2.8 genutzt, Beide sollten für unter 200,-€ zu haben sein und für erste Versuche taugen Sie allemal. Einstellungen / Bedienung für Langzeitbelichtungen kann man relativ komfortabel per App steuern. Das Samyang taugt auch für Landschaft, das 7Artisans Fischauge ist spaßig, günstig und etwas speziell…

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vor 8 Stunden schrieb Holzwurmbaum:

Milchstraße bietet sich 14mm Brennweite im Vollformat an, d.h. bei APS-C sollten 11m schon das längste sein. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, ausser evtl. Samyang 12mm, f2.0 (u.a. für 260,00EUR), aber ich kenne die Objektive nicht.

Ich nutze selbst das 24mm Vollformat (das wäre das 16mm Samyang umgerechnet ja auch) für die Nacht. Das ist mir viel zu lang und wird irgendwann, wenn Nobby einen guten Preis aufspürt, um ein 14mm ergänzt

Hallo Holzwurmbaum 🙂

 

Schonmal vielen Dank für deine Antwort! Würdest du die 24mm durch 14mm ergänzen, da du mehr Weitwinkel fotografieren möchtest? Wie hat denn die Brennweite in diesem Bereich - 16mm und 11mm - an Auswirkung auf die Darstellung der Milchstraße? Sind die Farben sehr unterschiedlich? Falls du hier Erfahrung hast, würde mich das sehr interessieren 😉

 

Schonmal vielen Dank und noch einen schönen Abend! 

Konstantin 

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vor 7 Stunden schrieb Octane:

Willkommen im  Forum,

Wenn es ein Sony Objektiv in dem Bereich gibt würde ich das immer vorziehen. 

Kürzer gibt es in dieser Lichtstärke für APS-C nicht.

Vielen Dank für die Begrüßung, Octane 🙂

 

Hast du schon Erfahrungen damit gemacht, wie der Unterschied der Brennweite in diesem Bereich auf den Sternenhimmel auswirkt? Wo wird die Milchstraße besser dargestellt? Oder hat man nur mit der Brennweite einen größeren Bildausschnitt mit drauf? 

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vor 6 Minuten schrieb Konstantin S.:

Schonmal vielen Dank für deine Antwort! Würdest du die 24mm durch 14mm ergänzen, da du mehr Weitwinkel fotografieren möchtest? 

Das ist mir viel zu lang und wird irgendwann,, um ein 14mm ergänzt

vor 7 Minuten schrieb Konstantin S.:

Wie hat denn die Brennweite in diesem Bereich - 16mm und 11mm - an Auswirkung auf die Darstellung der Milchstraße?

mit 11mm wird es weiter

vor 8 Minuten schrieb Konstantin S.:

Sind die Farben sehr unterschiedlich?

Nachts ist es ja dunkel, keine Ahnung. tut mir leid. 

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Am 15.8.2022 um 23:14 schrieb Konstantin S.:

Hast du schon Erfahrungen damit gemacht, wie der Unterschied der Brennweite in diesem Bereich auf den Sternenhimmel auswirkt? Wo wird die Milchstraße besser dargestellt? Oder hat man nur mit der Brennweite einen größeren Bildausschnitt mit drauf? 

Weiter ist immer besser bei der Milchstrassenfotografie.

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Boah - das ist doch immer abhängig vom umgebenden Motiv und vor allem auch davon, wo du dich gerade befindest.

Hier in Mitteleuropa steht das Zentrum der Milchstraße nur ganz knapp über dem Horizont, wenn es überhaupt zu sehen ist. Da bevorzuge ich ein 20/21mm, oft sogar 24 oder 35mm. Hier das 14mm sinnvoll einzusetzen begegnet mir viel seltener.

Wenn man weiter in den Süden kommt - z.B. Kanarische Inseln oder Afrika - dort ist ein 14/15mm viel öfter angesagt, weil dort die Milchstraße viel höher steht, aber auch nicht immer. Auch dort habe ich mit 24mm fotografiert.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich als erstes Objektiv für Nachthimmel/Milchstraße ganz klar das Sony 20mm/1.8 empfehlen (edit: an einer KB-Kamera), wenn man in Mitteleuropa lebt. 

 

Ein paar Beispiele für unterschiedliche Brennweiten/Breitengrade

Beispiel: 21mm - 50. Breitengrad (Rhön)

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Beispiel 24mm - 46,5 Breitengrad (Grimselpass)

 

Beispiel: 24mm - 28. Breitengrad (La Palma)

 

Beispiel 15mm - 28. Breitengrad (La Palma)

bearbeitet von aidualk
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Mit Fokussvergrößerung auf einen hellen Stern. Ganz langsam drehen und wenn der Stern dabei seine geringste Größe hat, passt es. Man kann mit der Fokusvergrößerung auch gemeinsam das peaking nutzen (aber dann besser nicht weiß), wenn der Stern dann die höchste Färbung annimmt ...

Die meisten Objektive drehen ein Stück über unendlich hinaus (was auch sein muss), deshalb kann man nicht einfach den Anschlag nutzen (falls das Objektiv noch einen Anschlag hat). Sinn des ganzen ist, weil sich die Foksueinstellung tatsächlich ein wenig ändert, abhängig von der Umgebungstemperatur, also ob man im Sommer, bei 25 Grad, oder im Winter, bei -10 Grad, fokussiert.

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vor 50 Minuten schrieb aidualk:

Die meisten Objektive drehen ein Stück über unendlich hinaus (was auch sein muss), deshalb kann man nicht einfach den Anschlag nutzen (falls das Objektiv noch einen Anschlag hat). Sinn des ganzen ist, weil sich die Foksueinstellung tatsächlich ein wenig ändert, abhängig von der Umgebungstemperatur, also ob man im Sommer, bei 25 Grad, oder im Winter, bei -10 Grad, fokussiert.

Danke für die Info mit der Sterngröße bzw. dem Peaking. Das Zitierte war mir klar. Ich wusste nur nicht, ob man sich bei AF Objektiven ohne Anschlag auf das Unendlichsymbol verlassen kann. Aber ich verstehe dich so, dass man sich auch da lieber auf das eigene Auge verlässt.

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Wie schon gesagt sind alle vorgegebenen Unendlichkeitsstellungen relativ willkürlich und in der Praxis nicht empfehlenswert, weil der Temperatureinfluss nie berücksichtigt wird. Und den wiederum sollte man nicht unterschätzen, also beispielsweise auch für eine Akklimatisierung der Geräte sorgen. Wenn man mit der warmen Kamera nach draußen geht, und dann über einen längeren Zeitraum Aufnahmen macht, kann man ansonsten in diesen im Zeitraffer beobachten, wie sich der Fokus durch die Temperaturanpassung verschiebt. Je nach Objektiv etwas mehr oder etwas weniger. 

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vor 58 Minuten schrieb aidualk:

Diese 'Unendlichtaste' ist einfach eine Taste, die den Fokus wiederholt, der vorher irgendwann mal darauf abgespeichert wurde. Das kann auch jede beliebige Entfernung sein.

O.k., vielen Dank. (Dann wäre sie aus meiner Sicht als Schnappschusstaste für Street sinnvoller eingesetzt, kann man ja auch machen ...)

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Im übrigen sollte man hinsichtlich der Scharfstellung auf die Sterne auch berücksichtigen, dass gerade bei niedrigeren Sensorauflösungen und hoch auflösenden Objektiven eine exakte Fokussierung zu einem unansehnlicheren Bildeindruck führen kann, wenn das Licht zu sehr auf einzelne Pixel gebündelt wird. Eine leichte Unschärfe kann das korrigieren, sieht in der 100%-Ansicht dann nicht mehr so toll aus, überzeugt aber in der Gesamtansicht. Gerade wenn es um Einzelaufnahmen im Bereich Astrolandschaften geht kann man das auch selbst einfach mal bei der nächsten Gelegenheit testen, was da persönlich eher zusagt. 🙂

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