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Wie lange hebt ihr eure RAW-Files auf?


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Tach zusammen.

Ich habe mir ja seit einiger Zeit angewöhnt, immer RAW zu fotografieren und dann erst am MAC alles zu entwickeln. (Also nicht jedes Bild einzeln, aber alle mit gewissen Voreinstellungen und bei Bedarf (z.B. speziellen Lichtsituationen) Bilder individuell zu optimieren.

Dann importiere ich die JPEG`s nach Apple Fotos und verwalte sie dort weiter und fertich.

Die RAW`s speicher ich dann auf einer nur dafür reservierten Festplatte ab. Falls ich dann aus irgend einem Grund später doch mal ein Bild anders bearbeiten/optimieren möchte, kann ich das ja dann tun. So halte ich das nun seit mehreren Jahren.

Der Punkt ist: Der Fall, das ich mal ein Bild später noch einmal ein RAW hervorkramte um noch mal etwas damit zu machen, ist eigentlich noch nie vorgekommen. Insofern frage ich mich schon, wie lange es Sinn macht, die RAW-Files aufzubewahren.

Wie handhabt ihr das denn so?

 

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vor 4 Stunden schrieb Fraenker:

Wie handhabt ihr das denn so?

Forever.

Als ich zum ersten Mal in Afrika war mit einer Systemkamera habe ich zwar raw+jpg gemacht, aber nach dem Aussortieren nur noch jpg aufbewahrt. Heute beisse ich mich in den Hintern, weil ein paar Fotos davon wären mit heutigen Mitteln besser entwickelt als Bild an der Wand sehr schön…

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43 minutes ago, Octane said:

Hast du Tipps dafür, wenn der Cloudspicher nicht in den USA sein soll?

Ich bräuchte 8 TB.

zB AWS S3. Wenn man den passenden Storage Tier auswählt (Glacier Deep Archive) kostet dich das Speichern fast nix. Der Storage Tier (Speicherklasse) ist aber nicht für "Ich hole mal schnell was aus dem Archiv". Es ist ein sog. Cold Storage.

 

Preise findet man zB hier https://aws.amazon.com/de/s3/pricing/

bearbeitet von Ahrimaan
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35 minutes ago, wasabi65 said:

Ich tu mir auch keinen Cloud Speicher an. SSD und HDs sind günstig, schnell…

Wenn du regelmäßig Backups machst, spricht auch nix dagegen. HDDs haben aber eine MTBF (Mean Time between Failure).

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Wenn man also Platten kauft dann bitte keine günstigen sondern ServerHDDs , die sind aber mal eben doppelt so teuer.

bearbeitet von Ahrimaan
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vor 18 Minuten schrieb Ahrimaan:

HDDs haben aber eine MTBF

Ja klar. Aber die Monatskosten für online storage (der auch nicht fail proof ist) sind auch nicht ohne. Mir ist übrigens noch nie seit 1983 eine HDD oder später SDD ausgestiegen. Die Backup disk laufen ja nur kurz während des Backups und sind nicht im Dauerbetrieb. 36 Monate MTBF sind also wohl etwa 100 Jahre in real life backups.

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17 minutes ago, wasabi65 said:

 (der auch nicht fail proof ist)

Das mein lieber ist ein Gerücht 😉 Zumindest die Cloud Provider sind fail proof.
Und wenn wir zB tatsächlich von 30TB reden brauchst du ne ordentliche NAS + die Platten und dafür kann man schon seeeeehr lange Onlinespeicher nutzen

17 minutes ago, wasabi65 said:

 Die Backup disk laufen ja nur kurz während des Backups und sind nicht im Dauerbetrieb. 36 Monate MTBF sind also wohl etwa 100 Jahre in real life backups.

Gerade das ständige anlaufen kostet viel mehr Lebenszeit der Platte als das ständige laufen

17 minutes ago, wasabi65 said:

Mir ist übrigens noch nie seit 1983 eine HDD oder später SDD ausgestiegen.

Mit verlaub, es gibt Menschen die sind noch nie mit dem Flieger abgestürzt und dennoch crashen Flugzeuge. 

 

bearbeitet von Ahrimaan
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8 minutes ago, kk7 said:

@Ahrimaan Es gibt genügend Beispiele, wo Cloud Anbieter die Daten ihrer Kunden verloren haben. Einfach mal suchen gehen 😉 Und hast Du auch schon mal nachgeschaut, was das Kopieren der Daten aus der Cloud heraus oder von einer Cloud zur anderen kostet?

 

Ich verstehe gerade nicht die Diskussion ?

Statistisch gesehen fliegt dir ne HDD eher um die Ohren als das Cloud Provider Daten verlieren.

Und ja auch den Datentransfer habe ich berücksichtigt, die fallen aber weniger ins Gewicht da ich nicht direkt meine 8TB abhole. In die Cloud ist kostenlos

Ich habe halt nur Wege aufgezeigt und das man lokalen Storage auch sichern muss, passende Komponenten wählen etc.

Es ist halt alles nicht trivial und pauschalaussagen sind hier auch nicht hilfreich

bearbeitet von Ahrimaan
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Naja, Du hattest Cloud Speicher als „Fail Proof“ bezeichnet. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das relativ ist. 

Bei 30 TB sind das bei Amazon S3 derzeit für die Rücksicherung knapp 3.000€ - auch nicht gerade ein Sonderangebot.

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2 minutes ago, kk7 said:

Naja, Du hattest Cloud Speicher als „Fail Proof“ bezeichnet. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das relativ ist. 

Bei 30 TB sind das bei Amazon S3 derzeit für die Rücksicherung knapp 3.000€ - auch nicht gerade ein Sonderangebot.

Wenn ich von zB Azure und AWS rede sind die Fail Proof. Aber auch der Amazon CTO sagt "Everything fails everytime". Da kommt es halt auf die Desaster Recovery an 😄

Und ja 3000€ sind kein Schnapper, aber wenn man mal ein Backup hat und einem das Wert ist, dann muss man wohl dafür zahlen. Ich habe es wie gesagt als Backupspeicher und wirklich als Langzeitarchiv. Wenn man oft darauf zugreift ist es für Privatpersonen bis zu einem gewissem Maß bezahlbar, geht es in den TB Bereich wird es teuer .

Da ist dann eine NAS (Aber bitte darum kümmern , Patchen etc.) die bessere Wahl, befreit einem aber nicht vor einer Backupstrategie (Wenn jmd die NAS klaut, das Haus abbrennt etc.)

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vor 54 Minuten schrieb Ahrimaan:

Mit verlaub, es gibt Menschen die sind noch nie mit dem Flieger abgestürzt und dennoch crashen Flugzeuge. 

Der Vergleich mit dem Flieger ist aber eher auf die Cloud Services zutreffend: das sicherste, aber trotzdem gibt es fatale Unfälle. Lokales Backup auf HDD ist eher Bahnfahren. Gar kein Backup und wir sind beim Auto angekommen 😉

Ans Ziel kommen trotzdem die meisten. 

Mir fehlt immer noch ein bezahlbarer europäischer Dienstleister für große Datenmengen.

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6 minutes ago, Helios said:

Der Vergleich mit dem Flieger ist aber eher auf die Cloud Services zutreffend: das sicherste, aber trotzdem gibt es fatale Unfälle. Lokales Backup auf HDD ist eher Bahnfahren. Gar kein Backup und wir sind beim Auto angekommen 😉

Ans Ziel kommen trotzdem die meisten. 

Mir fehlt immer noch ein bezahlbarer europäischer Dienstleister für große Datenmengen.

Nein der vergleich hinkt einfach nur und dieses "Was mir nicht passiert kann anderen nicht passieren" ist einfach, sorry bullshit. So argumentieren auch Coronaleugner (Nein du bist keiner, diese Art von Vergleich stinkt einfach nur zum Himmel)

EDIT: Mir geht es nicht um HDD Bashing, aber von sich auf andere Ausfälle zu schließen ist halt einfach kein Argument. Mir sind in meinem Leben schon 4 HDDs abgeraucht und nun? Was sagt das aus ?

So genug Luft ausgelassen:

Was verstehst du unter bezahlbar und welche Datenmengen ?

bearbeitet von Ahrimaan
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vor einer Stunde schrieb Ahrimaan:

Zumindest die Cloud Provider sind fail proof.

Oh jetzt schlagen sich „Experten“ die Köpfe ein? Für mich mit meinen 2 TB Daten (inkl System) sind die Probeleme viel einfacher…

Wenn mein Rechner kaputt ist, wie gross ist die Chance, dass ich mit dem kaputten Rechner gar nicht an mein Online backup komme, weil ohne Rechner kein Internet?

vor einer Stunde schrieb Ahrimaan:

Gerade das ständige anlaufen kostet viel mehr Lebenszeit der Platte als das ständige laufen

Wie kommst du denn darauf? Hast du Daten für eine Situation wo eine Platte einmal pro Woche benutzt wird? Die System Disk in meinen PCs wird seit vielen Jahren etwa 1-2 Mal pro Tag ein/ausgeschaltet. Das scheint seit Jahrzehnten ohne Probleme zu funktionieren. Die NAS läuft mit. Die externe Backup Disk kommt etwa 1x pro Woche/Monat zum Zug.

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7 minutes ago, wasabi65 said:

Oh jetzt schlagen sich „Experten“ die Köpfe ein? Für mich mit meinen 2 TB Daten (inkl System) sind die Probeleme viel einfacher…

Wenn mein Rechner kaputt ist, wie gross ist die Chance, dass ich mit dem kaputten Rechner gar nicht an mein Online backup komme, weil ohne Rechner kein Internet?

Wie kommst du denn darauf? Hast du Daten für eine Situation wo eine Platte einmal pro Woche benutzt wird? Die System Disk in meinen PCs wird seit vielen Jahren etwa 1-2 Mal pro Tag ein/ausgeschaltet. Das scheint seit Jahrzehnten ohne Probleme zu funktionieren. Die NAS läuft mit. Die externe Backup Disk kommt etwa 1x pro Woche/Monat zum Zug.

1.) Festplatten, die nicht für den 24/7-Betrieb ausgelegt wurden, sind für eine maximale Anzahl von Start-Stopp-Vorgängen des Spindelmotors spezifiziert. Üblicherweise liegt ein solcher Wert bei 10.000 bis 50.000 Start-Stopp-Zyklen.

https://www.storage-insider.de/entscheidend-zuverlaessigkeit-und-einsatzbedingungen-a-867408/

 

Und wenn Rechner kaputt also zB HDD kommst du dennoch immer an den Online Speicher zur not mit dem Handy 😄

 

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Am Anfang habe ich ganz viel aufgehoben. Mittlerweile entwickle ich die Raws 1x und behalte das entwickelte JPG. Es kommen immer neue Bilder hinzu, und die alten fasse ich nicht mehr an. Dereinst im Alter werde ich ich wohl im Pflegeheim was Anderes zu tun zu haben als meine Bilder nochmal zu entwickeln 🙄

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vor 11 Minuten schrieb Ahrimaan:

Nein der vergleich hinkt einfach nur und dieses "Was mir nicht passiert kann anderen nicht passieren" ist einfach, sorry bullshit. So argumentieren auch Coronaleugner (Nein du bist keiner, diese Art von Vergleich stinkt einfach nur zum Himmel)

Mit Verlaub, aber ich glaube, zum einen emotionalisierst du das gerade zu sehr, zum anderen verrennst du dich völlig in deiner Argumentation. Denn wenn du eine Aussage "weil mir das nicht passiert, passiert es nicht" (die im übrigen so nicht gefallen ist) widerlegen möchtest, ist gerade das von dir gewählte Beispiel ein schlechtes. Oder wie du es sagst: es hinkt. Und deine Aussage, Cloud Speicher wäre "Fail proof" sollte jemandem, der augenscheinlich tief in der Materie drin ist und das vermutlich (?!?) beruflich macht auch nicht über die Lippen kommen. Es ist aufgrund der Struktur sehr sicher, und definitiv sicherer als klassische lokale Backups (auch wenn da das größere Risiko von der lokalen Speicherung ausgeht, und nicht von der Ausfallwahrscheinlichkeit der HDD, zumindest wenn man diese nicht völlig sinnfrei verheizt), aber nichts (wirklich gar nichts) in der realen Welt ist Fehlerfrei oder Ausfallsicher. In der Theorie, klar, aber nicht in der Praxis. Und jeder, der gerade mit solchen Strukturen zu tun hat, sollte sich das immer wieder vor Augen führen.

vor 22 Minuten schrieb Ahrimaan:

Was verstehst du unter bezahlbar und welche Datenmengen ?

Für mich bedeutet bezahlbar nicht mehr als doppelt so teuer wie die lokale Speicherung bzw. und sinnvollerweise günstiger als die eigeninitiierte Speicherung an einem gesicherten Ort. Speichervolumen wären etwa 35 bis 40 TB, bei AWS zahle ich (sofern ich das richtig gesehen habe, wir hatten dazu schonmal vor einiger Zeit hier einen Thread) etwa 1,8 Euro pro TB pro Monat beim Serverstandort Europa für den von dir erwähnten Cold Storage (was mir reichen würde), das ist mir deutlich zu teuer. 

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1 minute ago, Helios said:

Mit Verlaub, aber ich glaube, zum einen emotionalisierst du das gerade zu sehr, zum anderen verrennst du dich völlig in deiner Argumentation. Denn wenn du eine Aussage "weil mir das nicht passiert, passiert es nicht" (die im übrigen so nicht gefallen ist) widerlegen möchtest, ist gerade das von dir gewählte Beispiel ein schlechtes. Oder wie du es sagst: es hinkt. Und deine Aussage, Cloud Speicher wäre "Fail proof" sollte jemandem, der augenscheinlich tief in der Materie drin ist und das vermutlich (?!?) beruflich macht auch nicht über die Lippen kommen. Es ist aufgrund der Struktur sehr sicher, und definitiv sicherer als klassische lokale Backups (auch wenn da das größere Risiko von der lokalen Speicherung ausgeht, und nicht von der Ausfallwahrscheinlichkeit der HDD, zumindest wenn man diese nicht völlig sinnfrei verheizt), aber nichts (wirklich gar nichts) in der realen Welt ist Fehlerfrei oder Ausfallsicher. In der Theorie, klar, aber nicht in der Praxis. Und jeder, der gerade mit solchen Strukturen zu tun hat, sollte sich das immer wieder vor Augen führen.

Für mich bedeutet bezahlbar nicht mehr als doppelt so teuer wie die lokale Speicherung bzw. und sinnvollerweise günstiger als die eigeninitiierte Speicherung an einem gesicherten Ort. Speichervolumen wären etwa 35 bis 40 TB, bei AWS zahle ich (sofern ich das richtig gesehen habe, wir hatten dazu schonmal vor einiger Zeit hier einen Thread) etwa 1,8 Euro pro TB pro Monat beim Serverstandort Europa für den von dir erwähnten Cold Storage (was mir reichen würde), das ist mir deutlich zu teuer. 

Ich habe auch extra geschrieben, dass nichts zu 100% ist "Everything fails everytime". Aber man KANN es sicher machen.

Und die Aussage die ich meine ist von Wasabi gefallen ("Mir ist übrigens noch nie seit 1983 eine HDD oder später SDD ausgestiegen")

Aber ich gebe dir recht, dass ich das evtl. zu emotional genommen habe. Seis drum.

 

Aber ich fürchte fast, für dein Preisempfinden wird es demnach kein Online Speicher. Mögen deine HDDs /SSDs dich nie im Stich lassen 😄

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