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Kaufberatung: Objektiv(e) zur Alpha 7 IV


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Hallo in die Runde,

da dies mein erster Beitrag ist nutze ich vorweg die Gelegenheit mich vorzustellen. Mein Name ist Martin, ich komme aus dem Bergischen Land, bin 35 und beschäftige ich mich mit der Fotografie (mal mehr, mal weniger) seit 2010.

Damals habe ich mit einer Olympus E-450 begonnen, von der ich 2016 auf eine Nikon D7200 umgestiegen bin. Zu der Zeit wollte ich noch nicht auf ein spiegelloses System umsteigen, im Nachhinein wäre das aber sicher auch nicht dumm gewesen. Die meisten Bilder habe ich mit dem 16-80mm f/2.8-4 gemacht, was für mich ein klasse Objektiv war. Das 70-300mm und das 10-20mm sind nicht wirklich oft zum Einsatz gekommen, vor Allem letzteres. Im Herbst 2019 habe ich die Entscheidung getroffen auf eine spiegellose Systemkamera umzusteigen, da auch Video immer mehr im Fokus stand. Auch standen eigentlich einige Reisen in 2020/2021 an, die letztlich leider nicht stattgefunden haben. Das damalige Portfolio von Nikon sagte mir aber nicht zu, Canon mochte ich von der Bedienung her nie so wirklich (ist ja auch immer subjektiv) und Sony hatte ich ehrlich gesagt nicht so auf dem Zettel. So bin ich wieder zu Olympus gewechselt und habe mit einer OMD E-M1 III, dem 12-100mm f4 und einem 17mm f/1.2 die Corona Zeit im Umland verbracht. Wirklich "warm geworden" bin ich allerdings mit der Olympus nicht. Trotzdem ein klasse System, aber von der Bedienung her nicht meins (Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden).

Im April diesen Jahres habe ich mich zufällig mit einem Freund ausgetauscht, der sich gerade die neue Sony A7 IV gekauft hatte. Sie lag unwahrscheinlich gut in meiner Hand, die Drehrädchen und Knöpfe passten für meine Hand super und das Menü sagte mir auf anhieb sehr zu. Nach einer kurzen Überlegung habe ich bei meinem Händler des Vertrauens eine A7 IV und das Sigma 24-70 f/2.8 Art gekauft und meine Olympus Ausrüstung verkauft. Die Kombination habe ich auf einen einwöchigen Urlaub in die Berge, sowie Museen, Burgen und Kirchen mitgenommen, danach habe ich das Sigma (leider) an meinen Händler zurück gegeben. Es war mir einfach zu schwer (im Rucksack unerheblich, aber in der Hand über den Tag doch merklich und die Kombination war sehr Kopflastig). Die Bildqualität war soweit in Ordnung, bei Offenblende jedoch zum Rand teils deutlich abnehmend.

Die Brennweite hat für mich gut gepasst und auch die Lichtstärke war gerade für Portrait und in den dunklen Burgen und Kirchen top, auch wenn ich teils auf f/3.2 - f/4.0 abgeblendet habe. Klar hätte die Brennweite je nachdem auch weniger oder mehr sein können. Es stehen auch noch andere Urlaube in die Alpen, Island, Skandinavien und Schottland an (nicht mehr alles dieses Jahr). Etwas Regen sollte die Kombination schon aushalten, aber "abgesoffen" ist mir noch keine Kamera.

Meine Überlegung geht nun in verschiedene Richtungen (wie gesagt Rucksack ist kein Problem, es geht mir primär um das Einzelgewicht). Der Preis ist natürlich schon ein Thema, wobei ich eigentlich lieber einmal "richtig" kaufe, statt mehrmals (was in der Vergangenheit nicht immer gut geklappt hat):

  1. Erstmal ein Objektiv
    Sony 24-70mm f/2.8 GM II
    Vorteil: leichter als das Sigma und vermeintlich bessere Qualität?
    Nachteil: kostspielig
  2. Standardzoom mit Festbrennweiten
    Sony 24-105 f/4 G OSS
    Sony 35mm f/1.8
    Sony 85mm f/1.8
    Vorteil: Größerer Brennweitenbereich als Variante 1, OSS, kostengünstiger, höhere Lichtstärke bei 35mm und 85mm
    Nachteil: In dunkler Umgebung (Kirchen, Burgen) nicht so flexibel, für Portrait Objektivwechsel Pflicht
  3. 2 Zooms
    Tamron 17-28mm f/2.8
    Tamron 28-70mm f/2.8 G2
    Vorteil: Brennweitenbereich/ Flexibilität in den Weitwinkel, leichte Objektive, günstigste Kombination
    Nachteil: Standardzoom beginnt erst bei 28 (24 nutze ich sehr oft), und Weitwinkel geht nur bis 28 (35 nutze ich auch sehr oft)

Klar reizt mich auch irgendwie das Sony 16-35mm f/2.8 GM. Aber alles geht halt eben auch nicht direkt. Nur fehlt mir auch irgendwie ein bisschen Input. Klar muss ich es am Ende selbst entscheiden, aber erhoffe mir vllt. doch noch den einen oder anderen Blickwinkel.

Ich hoffe das der Post nicht zu lang ist, und grundsätzlich auch Kaufberatung in diesem Forum gestattet ist. 😃 Alle Objektive bestellen, testen und zurückschicken mag ich jetzt auch nicht und ist meines Erachtens auch nicht Sinn der Sache. Bei meinem Händler vor Ort kann ich auch nur dort vergleichen, die Zeit ist dann aber eigentlich immer zu knapp (zumal die Rücknahme ja sowieso schon sehr Kulant war).

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo und willkommen im Forum,

Fragt sich was du genau machen willst. Deine Kombis sind ja eher unterschiedlich. Aber ich gebe dir gerne mal meinen Senf dazu, da ich einige der Objektive selber benutzte habe bzw. immer noch benutze.

vor 2 Stunden schrieb Scindero:

Erstmal ein Objektiv
Sony 24-70mm f/2.8 GM II
Vorteil: leichter als das Sigma und vermeintlich bessere Qualität?
Nachteil: kostspielig

Das habe ich seit einigen Wochen und habe es gestern für einen kleinen Familienevent benutzt und heute werde ich das nochmals tun. Damit hat man mit Garantie den besten AF und es ist randscharf. Ausserdem mag ich den Blendenring.  Es ist wirklich sehr spürbar leichter gegenüber dem alten GM. Der einzige Nachteil ist der hohe Preis.

vor 2 Stunden schrieb Scindero:

Standardzoom mit Festbrennweiten
Sony 24-105 f/4 G OSS
Sony 35mm f/1.8
Sony 85mm f/1.8
Vorteil: Größerer Brennweitenbereich als Variante 1, OSS, kostengünstiger, höhere Lichtstärke bei 35mm und 85mm
Nachteil: In dunkler Umgebung (Kirchen, Burgen) nicht so flexibel, für Portrait Objektivwechsel Pflicht

Diese drei Objektive hatte ich auch mal. Ich habe sie jedoch zusammen mit meiner 7RIII verkauft. Der Käufer ist damit sehr glücklich. Das 24-105 ist ein herausragendes Standardzoom wenn man zufrieden ist mit f4. Auch der AF ist sehr gut. Da gibt es nichts zu meckern. Die beiden Festbrennweiten haben ein extrem gutes Preis- Leistungsverhältnis. Sind halt keine Topobjektive. Aber für den Preis sehr gut. Kommt immer drauf an was man macht.

vor 2 Stunden schrieb Scindero:

2 Zooms
Tamron 17-28mm f/2.8
Tamron 28-70mm f/2.8 G2
Vorteil: Brennweitenbereich/ Flexibilität in den Weitwinkel, leichte Objektive, günstigste Kombination
Nachteil: Standardzoom beginnt erst bei 28 (24 nutze ich sehr oft), und Weitwinkel geht nur bis 28 (35 nutze ich auch sehr oft)

Diese beiden Objektive kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Sie sollen aber sehr gut sein. Vom 28-75 G2 habe ich allerdings von AF Probleme gelesen. Mir persönlich passt der Brennweitenbereich nicht. Ich habe noch das 28-70 von Sigma. Da fehlt untenrum einfach was und beim GM und GMII habe ich 24mm sehr oft benutzt.
Dem Tamron 17-28 würde ich das neue Sigma 16-28 vorziehen.

vor 2 Stunden schrieb Scindero:

Klar reizt mich auch irgendwie das Sony 16-35mm f/2.8 GM. Aber alles geht halt eben auch nicht direkt.

Schau dir auch mal das FE 12-24 G mit F4 an. Das ist sehr gut und extrem weit. Ausserdem günstiger als die GMs.  Oder das neue superleichte FE 16-35 f4 G PZ. Das 12-24 G schliesst halt nahtlos an ein 24-70 an und ist auch noch sehr leicht.  Das 12-24 GM ist natürlich eine andere Hausnummer.   Kommt aber immer drauf an was man vorhat.

vor 2 Stunden schrieb Scindero:

Ich hoffe das der Post nicht zu lang ist, und grundsätzlich auch Kaufberatung in diesem Forum gestattet ist.

Natürlich ist das erlaubt. Dafür ist dieses Forum da.

bearbeitet von Octane
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Wow, erstmal vielen lieben Dank.

vor 45 Minuten schrieb Octane:

Fragt sich was du genau machen willst. Deine Kombis sind ja eher unterschiedlich.

Im Prinzip primär Fotos von "Land & Leuten" aus der Hand, aber bspw. auch Landschaftsfotografie in der Dämmerung/ Nacht vom Stativ. Der UWW Bereich >20mm Kleinbild lag mir damals nicht so ganz oder ich hätte mich vielleicht mehr damit beschäftigen müssen. Allerdings ist mir 28mm definitiv nicht weit genug, mit 24mm komme ich in der Regel aus. Während meiner kurzen Reise habe ich aber auch die Vielseitigkeit des 24-70mm f/2.8 für mich entdeckt. Auch muss ich jetzt durch den Systemwechsel die Sache etwas anders angehen. Die Auswirkung der Blende ist schon eine ganz andere als bei MFT, aber hat super viel Spaß gemacht. Vor Allem das spontane Wechseln zwischen Landschaft und Portrait, was so in der Form vorher nicht so gut gegangen ist. Da sind f/2.8 am Kleinbild dann doch schon etwas anderes, was ich mir aber auch so gewünscht habe.

 

vor 51 Minuten schrieb Octane:

Damit hat man mit Garantie den besten AF und es ist randscharf. Ausserdem mag ich den Blendenring. 

Das klingt doch schon mal sehr gut. Ich denke auch das sich das geringere Gewicht schon bemerkbar macht. Das Sigma hatte da bei mir leichte Probleme am Rand, war aber auch nicht so gut ausbalanciert an der Kamera. Es ist zwar für mich nur ein Hobby, aber da gehört so etwas für mich eben auch dazu.

 

vor 54 Minuten schrieb Octane:

Diese drei Objektive hatte ich auch mal. Ich habe sie jedoch zusammen mit meiner 7RIII verkauft. Der Käufer ist damit sehr glücklich. Das 24-105 ist ein herausragendes Standardzoom wenn man zufrieden ist mit f4. Auch der AF ist sehr gut. Da gibt es nichts zu meckern. Die beiden Festbrennweiten haben ein extrem gutes Preis- Leistungsverhältnis. Sind halt keine Topobjektive. Aber für den Preis sehr gut. Kommt immer drauf an was man macht.

Hier wäre halt nur der Vorteil der 35mm am oberen Ende (allerdings wirklich Tele ist es ja auch nicht, also käme man langfristig um eine leichtes Tele so oder so nicht drum herum), der OSS (ich weiß nicht ob es hier Vorteile in Verbindung mit der A7 IV gibt) und dafür dann der Nachteil der Flexibilität "mal eben" etwas mehr Licht rein zu lassen. Ich würde mal vermuten das ich mit dem 24-70 GM II auf diese beiden Festbrennweiten erstmal verzichten könnte.

 

vor 56 Minuten schrieb Octane:

Diese beiden Objektive kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Sie sollen aber sehr gut sein. Vom 28-75 G2 habe ich allerdings von AF Probleme gelesen. Mir persönlich passt der Brennweitenbereich nicht. Ich habe noch das 28-70 von Sigma. Da fehlt untenrum einfach was und beim GM und GMII habe ich 24mm sehr oft benutzt.
Dem Tamron 17-28 würde ich das neue Sigma 16-28 vorziehen.

So richtig passt mir der Brennweitenbereich auch nicht, darum würde da ja in jedem Fall noch etwas kommen, was nach unten "abrundet". Die 24mm Kleinbild war bei mir immer sehr viel genutzt (schon bei Nikon und auch bei Olympus). Es wäre sicher von Vorteil diese auch im "Standard-Zoom" (obwohl man ja beim GM II davon eigentlich nicht sprechen kann) zu haben. Das Sigma ist lt. Datenblatt auf der Internetseite nicht gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Hier wüsste ich nicht ob ich in der Nähe von Wasserfällen oder in leichtem Regen fotografieren würde. Das wäre mir aber schon wichtig. Habe letztens noch Fotos gemacht wo Kamera und Objektiv bei einem Wasserfall im Sprühnebel (leicht) Nass geworden sind. Auch im Hinblick auf Island, Schottland und Skandinavien hätte ich da vermutlich ein besseres Gefühl bei einem abgedichteten Objektiv. Und für Nordlichter (sofern ich Glück habe) sollten die f/2.8 bei 24mm ja auch erstmal gehen.

 

vor einer Stunde schrieb Octane:

Schau dir auch mal das FE 12-24 G mit F4 an. Das ist sehr gut und extrem weit. Ausserdem günstiger als die GMs.  Oder das neue superleichte FE 16-35 f4 G PZ. Das 12-24 G schliesst halt nahtlos an ein 24-70 an und ist auch noch sehr leicht.  Das 12-24 GM ist natürlich eine andere Hausnummer. 

Sofern die Wahl auf das 24-70 GM II fällt werde ich mich später damit mal beschäftigen. Wenn ich aber in die Vergangenheit schaue würde ich an dieser Stelle wohl erstmal eine etwas günstigere Optik anschaffen oder ich gucke mich dann mal auf dem Gebrauchtmarkt um. Ist aber schon mal ein Guter Denkanstoß.

Vielleicht sollte ich meinem Bauchgefühl folgen und das GM II nehmen, dann hätte ich die Lichtstärke, sehr gute Abbildungsleistung, Abdichtung und die (mir wichtigen) 24mm erstmal in einem (wenn auch teurem) Paket. Damit kann ich mich dann erstmal beschäftigen und nach und nach ggf. Festbrennweiten oder UWW/ Tele zukaufen. Denn zu viel auf einmal ist immer gefährlich, habe ich festgestellt. Werde wohl nochmals eine Nacht drüber schlafen müssen. Aber da hast du mir schon mal interessanten Input mitgegeben @Octane.

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vor 4 Stunden schrieb Scindero:

Die Brennweite hat für mich gut gepasst und auch die Lichtstärke war gerade für Portrait und in den dunklen Burgen und Kirchen top, auch wenn ich teils auf f/3.2 - f/4.0 abgeblendet habe.

Hmm, für Kirchen drinnen wäre mir 24mm zu weing weit. Auch draussen in Städten für Gebäude. Ich hatte mir dafür das 20/1.8 gekauft, es ist aber zu wenig weit und ich werde das 16-35/2.8 kaufen. Ich hatte das Sigma24-70/2.8 und habe es wieder verkauft weil zu gross/schwer. Dafür seither mit dem 24-105/4 fast immer unterwegs (plus 35/1.8 und 20/1.8). Bei Olympus mit dem 12-100/4 war es definitv einfacher klein/leicht/scharf unterwegs zu sein (habe ich als Reserve immer noch). Bei den Sony KB musst du in der Dämmerung mit Lichtstärke aufwarten und kannst nur sehr bedingt mit dem Stabi kompensieren.

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vor 35 Minuten schrieb Scindero:

Ich würde mal vermuten das ich mit dem 24-70 GM II auf diese beiden Festbrennweiten erstmal verzichten könnte.

Würde ich auch sagen. Fang mal mit einem Objektiv an und kaufe erst weitere Objektive, wenn dir etwas bestimmtes fehlt.

vor 35 Minuten schrieb Scindero:

Es wäre sicher von Vorteil diese auch im "Standard-Zoom" (obwohl man ja beim GM II davon eigentlich nicht sprechen kann) zu haben.

Das 24-70 GM II ist ein Standardzoom und nichts anderes. Was es nicht ist, ist ein "Kitzoom". Viele verwechseln das.

vor 35 Minuten schrieb Scindero:

Das Sigma ist lt. Datenblatt auf der Internetseite nicht gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet.

Ja es hat allerdings eine  Dichtlippe. Irgendwie ist nicht ganz klar wie gut es abgedichtet ist. Das GM II ist sicher in allen Punkten besser aber auch viel teurer.

vor 35 Minuten schrieb Scindero:

Und für Nordlichter (sofern ich Glück habe) sollten die f/2.8 bei 24mm ja auch erstmal gehen.

Das denke ich auch. Ich habe gestern in einem Innenraum auch keine Festbrennweiten vermisst. Die hatte ich gar nicht dabei. Und die A7IV ist rauscharm auch wenn man im Netz oft anderes liest.

vor 35 Minuten schrieb Scindero:

Vielleicht sollte ich meinem Bauchgefühl folgen und das GM II nehmen, dann hätte ich die Lichtstärke, sehr gute Abbildungsleistung, Abdichtung und die (mir wichtigen) 24mm erstmal in einem (wenn auch teurem) Paket.

Ich war zuerst auch skeptisch aber habe dann bei meinem Händler eine Eintauschofferte machen lassen und mich dann schnell entschieden. Bereut habe ich nichts auch wenn  man sich in manchen youtube Kommentaren als dumm beschimpfen lassen muss, weil es ja das megageile Tamron 28-75 gäbe für viel weniger Geld. Mir egal.

vor 35 Minuten schrieb Scindero:

Wenn ich aber in die Vergangenheit schaue würde ich an dieser Stelle wohl erstmal eine etwas günstigere Optik anschaffen oder ich gucke mich dann mal auf dem Gebrauchtmarkt um. Ist aber schon mal ein Guter Denkanstoß.

Das 12-24 f4 G ist sicher auf dem Gebrauchtmarkt gut  verfügbar. Das ist schon länger auf dem Markt. Das 16-35mm GM ebenfalls. Das neue 16-35 f4 wohl noch nicht.

Das 24-70 GM II ist übrigens ähnlich gross  und schwer wie das 16-35 mm GM und das 24-105 G.

bearbeitet von Octane
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vor einer Stunde schrieb wasabi65:

Hmm, für Kirchen drinnen wäre mir 24mm zu weing weit. Auch draussen in Städten für Gebäude. Ich hatte mir dafür das 20/1.8 gekauft, es ist aber zu wenig weit und ich werde das 16-35/2.8 kaufen. Ich hatte das Sigma24-70/2.8 und habe es wieder verkauft weil zu gross/schwer. Dafür seither mit dem 24-105/4 fast immer unterwegs (plus 35/1.8 und 20/1.8). Bei Olympus mit dem 12-100/4 war es definitv einfacher klein/leicht/scharf unterwegs zu sein (habe ich als Reserve immer noch). Bei den Sony KB musst du in der Dämmerung mit Lichtstärke aufwarten und kannst nur sehr bedingt mit dem Stabi kompensieren.

An der A7RIII hatte ich fast 4 Jahre lang das 24-70GM als Immerdrauf im Einsatz, das war mir nirgends zu wenig weit. Man kann bei statischen Objekten (Kirchen sind in vieler Hinsicht extrem statisch) jederzeit mal 3 Hochformatbilder schiessen, die man dann in der Nachbearbeitung zusammensetzt. Mit etwas Übung klappt das auch von Hand einwandfrei und macht ein UWW entbehrlich, natürlich nur, wenn das nicht das Haupteinsatzgebiet ist.

Habe jetzt auch das GM II und kann bestätigen, dass das nicht nur auf dem Papier leichter ist. Es fühlt sich wesentlich leichter an, ist knackscharf und alle meine Filter passen nach wie vor ...

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vor 57 Minuten schrieb wasabi65:

Hmm, für Kirchen drinnen wäre mir 24mm zu weing weit. Auch draussen in Städten für Gebäude. Ich hatte mir dafür das 20/1.8 gekauft, es ist aber zu wenig weit und ich werde das 16-35/2.8 kaufen. Ich hatte das Sigma24-70/2.8 und habe es wieder verkauft weil zu gross/schwer. Dafür seither mit dem 24-105/4 fast immer unterwegs (plus 35/1.8 und 20/1.8).

Das mag so sein, aber viel hat bei mir da wirklich nicht gefehlt, wenn überhaupt. Mit 24mm komme ich schon recht weit, das kann sich natürlich auch in Zukunft mal ändern. Bei Nikon APS-C habe ich mich damals etwas schwer getan, da die Bilder dann oft recht "leer" wirkten. Da werde ich mich dann mal zu gegebener Zeit ran tasten. Unsere Erfahrung mit dem Sigma deckt sich ja dann, hatte halt Glück das mein Händler mitgespielt hat. Das 20mm f/1.8 ist auch ein sehr interessantes Objektiv.

vor einer Stunde schrieb wasabi65:

Bei Olympus mit dem 12-100/4 war es definitv einfacher klein/leicht/scharf unterwegs zu sein

Da stimme ich dir vollkommen zu. Die Gründe für den Wechsel waren meine beiden Objektive sicher nicht. Aber Menü und Bedienung sind auch immer Geschmackssache. Wäre für mich auch der einfacherer Weg gewesen, aber so habe ich tatsächlich mehr Freude und darauf kommt es letztlich an.

vor 49 Minuten schrieb Octane:

Das 24-70 GM II ist ein Standardzoom und nichts anderes. Was es nicht ist, ist ein "Kitzoom". Viele verwechseln das.

Stimmt, mich eingeschlossen. 😅

vor 50 Minuten schrieb Octane:

Ich war zuerst auch skeptisch aber habe dann bei meinem Händler eine Eintauschofferte machen lassen und mich dann schnell entschieden. Bereut habe ich nichts auch wenn  man sich in manchen youtube Kommentaren als dumm beschimpfen lassen muss, weil es ja das megageile Tamron 28-75 gäbe für viel weniger Geld. Mir egal.

Ja diese Kommentare habe ich auch gelesen, mangels eigener Erfahrung habe ich mich dann entschlossen mich erstmal hier anzumelden. Gibt halt immer unterschiedliche Sichtweisen, auch ggf. finanzieller Natur. Letzteres ist natürlich klar und muss berücksichtigt werden.

Ich bin aktuell wirklich stark dazu hingezogen das 24-70 GM II zu bestellen und mich dann intensiv mit dem Gespann zu beschäftigen. Alles andere kommt dann, je nach Bedarf, mit der Zeit sowieso. Nach oben und nach unten lässt sich ja immer "einfach" erweitern, dass ist ja das schöne an Wechselobjektiven.

vor 54 Minuten schrieb Octane:

Das 12-24 f4 G ist sicher auf dem Gebrauchtmarkt gut  verfügbar. Das ist schon länger auf dem Markt. Das 16-35mm GM ebenfalls.

Wäre dann auf jeden Fall eine Überlegung wert, sollte ich nach unten etwas vermissen.

Grundsätzlich gibt es ja auch immer mal wieder "Schnapper", wo man den Objektivpark "günstig" erweitern kann. Not hat man ja in aller Regel nicht, naja außer man hat einen Body und gar kein Objektiv.... 😅

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vor 37 Minuten schrieb hpk:

An der A7RIII hatte ich fast 4 Jahre lang das 24-70GM als Immerdrauf im Einsatz, das war mir nirgends zu wenig weit. Man kann bei statischen Objekten (Kirchen sind in vieler Hinsicht extrem statisch) jederzeit mal 3 Hochformatbilder schiessen, die man dann in der Nachbearbeitung zusammensetzt. Mit etwas Übung klappt das auch von Hand einwandfrei und macht ein UWW entbehrlich, natürlich nur, wenn das nicht das Haupteinsatzgebiet ist.

Einspruch euer Ehren…grad aus der Toscana zurück und ich könnte mich in den Hintern beissen, neben dem 24-105 nur das 20/1.8 anstatt dem 12-24 dabeigehabt zu haben. Bei vertikalen „Panos“ mit UWWs sind alle Programme heillos überfordert und nix ist mit „etwas Übung“…genau deswegen kaufe ich mir das 16-35.

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vor 42 Minuten schrieb wasabi65:

Einspruch euer Ehren…grad aus der Toscana zurück und ich könnte mich in den Hintern beissen, neben dem 24-105 nur das 20/1.8 anstatt dem 12-24 dabeigehabt zu haben. Bei vertikalen „Panos“ mit UWWs sind alle Programme heillos überfordert und nix ist mit „etwas Übung“…genau deswegen kaufe ich mir das 16-35.

Ja das mag ja sein, ist aber auch individuell. Sollte ich merken, dass es oft mehr Weitwinkel sein könnte kann ich dahingehend durch einen Zusatzkauf erweitern. Bisher habe ich auch nur sehr selten etwas vermisst. Wie gesagt bei Nikon eins gehabt und kaum verwendet und bei Olympus keins gehabt und nichts vermisst. Von daher würde ich persönlich jetzt nicht einfach ein UWW kaufen. Einzig bei einem Standard Objektiv was bei 28mm startet, da mir das 100%ig nicht ausreichen würde. Dann wäre ich aber auch auf die Kombination 16/17-28mm gegangen.

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vor 5 Stunden schrieb Scindero:

Ja diese Kommentare habe ich auch gelesen, mangels eigener Erfahrung habe ich mich dann entschlossen mich erstmal hier anzumelden. Gibt halt immer unterschiedliche Sichtweisen, auch ggf. finanzieller Natur. Letzteres ist natürlich klar und muss berücksichtigt werden.

Bei manchen youtube Kommentaren ist grundsätzlich immer alles zu teuer, wenn es von Sony kommt und GM draufsteht. Es ist dann auch egal, dass die Konkurrenz von Canon und Nikon nicht günstiger ist, sondern oft noch teurer. Ich gehe davon aus, dass sich solche Kanäle an ein entsprechendes Zielpublikum richten. Ja klar ist dieses GM II teuer aber es ist halt auch exzellent und man  macht absolut keine Kompromisse. Nicht bei der kürzesten Brennweite und nicht beim Autofokus.

Es gibt ja auch noch das inzwischen relativ günstige alte 24-70 GM. Das würde ich nicht mehr kaufen wegen dem deutlichen Mehrgewicht, dem schlechteren AF, der schlechteren Bildqualität und auch dem fehlenden Blendenring.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb hpk:

Man kann bei statischen Objekten (Kirchen sind in vieler Hinsicht extrem statisch)

You made my day. :classic_biggrin:

Bei der Entbehrlichkeit von UWW in Kirchenräumen sind wir allerdings unterschiedlicher Anschauung. Das macht (mir) aber nichts.

bearbeitet von Gaenzlich
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Vielen Dank nochmal an Alle, das Ergebnis bzw. die Kaufentscheidung wollte ich dann doch mal mitteilen.

Ich habe mir nun etwas Zeit gelassen, die Meta-Daten in Lightroom ausgewertet und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in jedem Fall die 24mm in meinem Standard Zoom brauche. Ich nutze diese Brennweite einfach viel zu oft, als das ich dafür immer das Objektiv wechseln möchte. Ansonsten hatte mich das Sigma mit f/2.8 auch in Sachen Portrait und Kirchen/ Burgen hinsichtlich der Lichtstärke überzeugt.

Darum habe ich mir jetzt das Sony 24-70mm 2.8 GM II gekauft, was ich bisher leider nur heute kurz testen konnte. Die Kombination mit der A74 liegt wirklich großartig in der Hand. Für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich weiß das das jetzt sehr subjektiv ist, aber den Gewichts- und Größenunterschied merke ich sofort. Auch der Zoom mit Tight und Smooth ist toll, wie auch den Blendenring. Schärfe ist auf den ersten Blick besser als beim Sigma. Tests dahingehend habe ich aber bisher nicht gemacht. Bin jetzt rundum zufrieden mit der Wahl, auch wenn es jetzt teurer war. Die Vorteile sind mir persönlich den Aufpreis wert, vor Allem im Vergleich mit dem Sigma.

Testet ihr eure Objektive eigentlich nach Kauf?

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Ich kann das mit dem GM II nur alles bestätigen. Der Preis ist schmerzhaft aber sonst macht dieses Objektiv einfach nur Spass. Vermutlich ist es im Moment  das beste High End Standardzoom weit und breit, wenn man auch Grösse und Gewicht beurteilt.

vor 9 Minuten schrieb Scindero:

Testet ihr eure Objektive eigentlich nach Kauf?

Ja ich mache jeweils den Gletscherbruchtest.

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