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Greifvögel im Flug - Schatten der Flügel aufhellen - Tips gesucht


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Hallo zusammen, ich bin von Nikon über Olympus seit einigen Wochen bei Sony mit der A 7 IV und dem 200-600 gelandet. Neben den üblichen Umstiegsproblemen suche ich jetzt hier mal Hilfe zu folgendem: Mit der Schärfe bei "Birds in flight" bin ich eigentlich zufrieden - ich bekomme es aber nicht vernünftig hin, eine schöne Flügelunterseite herauszuarbeiten. Bei meiner D 500 habe ich einfach eine Blene überbelichtet und schon hat es mit Hilfe von Lightroom gepasst. (Eigentlich nur die Tiefen benutzt)

Für freundliche Tips wäre ich sehr dankbar. Die Aufnahme entstand gestern, 18:29 Uhr mit dem 200-600 und dem 1,4fach Konverter.

Grüsse aus der Eifel

A7406299.jpg

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Hallo

Sieht eigentlich nicht schlecht aus Dein Bild.

Also ich stelle mal ein Bild von mir ein aber nur mit 500mm Brennweite

 vom 150-500mmTamron.

Und bearbeitet ist das Foto mit dem hauseigenen Programm von Apple Fotos.

Und ich habe damit nur den Schattenregler hochgezogen und das Foto mit Sharpen AI

von Topaz bearbeitet Fertig.

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Geschrieben (bearbeitet)

Hattest du im RAW-Format fotografiert, da kannst du sehr viel aus den Schatten holen.
Hier ein Beispielfoto, eine Überbelichtung hätte die Struktur im Himmel verschwinden lassen:

Ohne Bearbeitung:

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Mit Bearbeitung:

EDIT: Ich hätte die Schatten noch mehr hochziehen können, das hätte dann aber schon etwas unnatürlich gewirkt.

bearbeitet von blur
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vor 4 Minuten schrieb blur:

Hattest du im RAW-Format fotografiert, da kannst du sehr viel aus den Schatten holen.
Hier ein Beispielfoto, eine Überbelichtung hätte die Struktur im Himmel verschwinden lassen:

Ohne Bearbeitung:

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Mit Bearbeitung:

Hallo Bruno,

Du solltest ihm aber auch mitteilen, was Du bei der Bearbeitung gemacht hast.

Gruß
Heinrich

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vor 32 Minuten schrieb heinrich wilhelm:

Du solltest ihm aber auch mitteilen, was Du bei der Bearbeitung gemacht hast.

Stimmt, ich hatte zwar geschrieben:

vor 43 Minuten schrieb blur:

EDIT: Ich hätte die Schatten noch mehr hochziehen können, das hätte dann aber schon etwas unnatürlich gewirkt.

Schatten gnadenlos hochziehen, steht im Mittelpunkt, der Rest ist Geschmackssache.
Leider schießt bei sehr kurzen Belichtungszeiten und der Lichtschwäche des Tamron, das ich auch nutze, der ISO-Wert nach oben, so kommt dann meist noch viel Rauschen in den Schatten zum Vorschein. Da kommt dann bei mir Topaz DeNoise zum Einsatz.

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Ich mache zwar meine BIFs mit Olympus, denke aber das Problem ist immer das selbe.

https://flic.kr/p/2nivBN9

Entweder du bist so nahe am Vogel, dass er bildfüllend ist, oder du stellst ein Blende höher ein oder du nimmst Spotbelichtung und zwar so dass sie mit dem Fokusfeld mitgeht. Oder du fotografierst die Vögel von oben oder gegen einen Wald…

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vor 4 Stunden schrieb blur:

Hattest du im RAW-Format fotografiert, da kannst du sehr viel aus den Schatten holen.
Hier ein Beispielfoto, eine Überbelichtung hätte die Struktur im Himmel verschwinden lassen:

Ohne Bearbeitung:

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EDIT: Ich hätte die Schatten noch mehr hochziehen können, das hätte dann aber schon etwas unnatürlich gewirkt.

Ja, ich fotografiere ausschließlich in RAW. Du redest von Schatten - in Lightroom ziehe ich den Tiefenregler normalerweise so weit nach rechts bis es passt. Dann ist aber von der Struktur der Flügel nicht mehr viel zu erkennen.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb wasabi65:

Ich mache zwar meine BIFs mit Olympus, denke aber das Problem ist immer das selbe.

https://flic.kr/p/2nivBN9

Entweder du bist so nahe am Vogel, dass er bildfüllend ist, oder du stellst ein Blende höher ein oder du nimmst Spotbelichtung und zwar so dass sie mit dem Fokusfeld mitgeht. Oder du fotografierst die Vögel von oben oder gegen einen Wald…

Vielen Dank, aber bei Deinem Beispielfoto ist der Kopf wunderbar - von den Unterseiten der Flügel ist aber kaum etwas zu sehen, quasi nur einen kleinen Streifen, der ist schön zu erkennen - Du hast den Vogel offensichtlich von vorne erwischt.

Das ist hier kaum machbar, ich muss versuchen ihn von schräg unten zu erwischen. Trotzdem Danke für das tolle Foto.

bearbeitet von Kaktus855
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vor einer Stunde schrieb Kaktus855:

... von den Unterseiten der Flügel ist aber kaum etwas zu sehen, quasi nur einen kleinen Streifen, der ist schön zu erkennen - Du hast den Vogel offensichtlich von vorne erwischt.

genau.
Es ist viel Glück dabei, wenn der Vogel mehr Licht von unten bekommt. Hier ist es etwas besser gewesen, aber leider war für den oberen Flügel 1/2000 noch zu lang.

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vor 1 Stunde schrieb Kaktus855:

Du redest von Schatten - in Lightroom ziehe ich den Tiefenregler

Shadows hatte ich wortwörtlich übernommen, in Deutsch wohl Tiefen.

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Die Schatten hochziehen ist schon mal die halbe Miete bei solchen BIF-Bildern. Ich mache aber nicht alles über diese Funktion, sondern ziehe im HDR-Modul von CaptureONE den Schwarzregler auch hoch, etwa fifty fifty. LR kenne ich nicht, wird da aber das selbe sein.

Wenn man einen Himmel mit Struktur hat, die man nicht verlieren möchte, besser den Vogel maskieren und die Korrekturen nur lokal anwenden.

Oben das RAW aus der Kamera. Die 7RIV verfügt über eine sehr gute Dynamik, an meiner A7C ist der Spielraum zum Schatten aufhellen deutlich geringen.

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vor 8 Stunden schrieb Marco D.:

Die Schatten hochziehen ist schon mal die halbe Miete bei solchen BIF-Bildern. Ich mache aber nicht alles über diese Funktion, sondern ziehe im HDR-Modul von CaptureONE den Schwarzregler auch hoch, etwa fifty fifty. LR kenne ich nicht, wird da aber das selbe sein.

Wenn man einen Himmel mit Struktur hat, die man nicht verlieren möchte, besser den Vogel maskieren und die Korrekturen nur lokal anwenden.

Oben das RAW aus der Kamera. Die 7RIV verfügt über eine sehr gute Dynamik, an meiner A7C ist der Spielraum zum Schatten aufhellen deutlich geringen.

 

 

Könntest Du hierzu vielleicht etwas mehr schreiben?  

 

 sondern ziehe im HDR-Modul von CaptureONE den Schwarzregler auch hoch, etwa fifty fifty. LR kenne ich nicht, wird da aber das selbe sein.

 

Ich kenne zwar HDR - aber kein HDR-Modul, ich hoffe das wäre auch für andere Lightroom-Nutzer hier ganz interessant. (Wenn das nich zuviel Aufwand für Dich ist)

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vor 1 Stunde schrieb Kaktus855:

Könntest Du hierzu vielleicht etwas mehr schreiben?  

 

 sondern ziehe im HDR-Modul von CaptureONE den Schwarzregler auch hoch, etwa fifty fifty. LR kenne ich nicht, wird da aber das selbe sein.

 

Ich kenne zwar HDR - aber kein HDR-Modul, ich hoffe das wäre auch für andere Lightroom-Nutzer hier ganz interessant. (Wenn das nich zuviel Aufwand für Dich ist)

Nun ja, das Bild habe ich mit dem 200-600 gemacht an der A7RIV. Ich fotografiere in unkomprimiertem RAW da ich mir einbilde, in den extremen Schatten noch ein Quäntchen mehr rausholen zu können.🧐

Ansonsten habe ich bei dem Bild den Weissabgleich etwas wärmer gezogen und am Schluss TOPAZ Denoise benutzt. Das war's eigentlich.

Zaubern kann natürlich auch ein RAW-Konverter nicht. Bei diesen Bildern passte der Lichteinfall besser. Das unterste ist als Beispiel völlig unbearbeitet.

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Kannst du die Datei mal zum Download bereit stellen? - ich würde mich gerne mal dran versuchen.

Generell je nach Aufnahme entweder global ändern oder lokal (Motivauswahl oder Pinsel, je nachdem wieviel vom Vogel  dunkel ist). Bei deiner Aufnahme würde ich in LR wahrscheinlich zuerst den Vogel über Motivauswahl auswählen und bearbeiten und dann getrennt davon den Himmel.

Den Großteil  der Aufhellung sollte der Tiefenregler leisten. Da aufgehellte Bereiche immer etwas kalt wirken, wird idR der Weißabgleich ein wenig wärmer abgestimmt.. Feintuning bei der Dunkelaufhellung - oft den Weißpunkt etwas nach rechts, selten die Belichtung minimal hoch oder auch den Schwarzpunkt etwas nach rechts. Und idR verstärke ich noch etwas die Struktur und die  Sättigung. Hört sich jetzt kompliziert an, aber ich habe mir dafür bei den lokalen Korrekturen ein Preset erstellt, das wende ich an und korrigiere dann leicht nach - ist idR in 30 Sekunden erledigt.

Das so erstellte Ergebnis kommt bei mir nach Topaz sharpen. Das entrauscht auch ganz gut und dann versuche ich in sharpen eben soviel feine Strukturen rauszuarbeiten, wie möglich.

Anbei ein Milan, den ich auch schon im Greifvogel-Thread gezeigt hatte. Das Ausgangs-raw hab ich leider gelöscht, aber es war ziemlich dunkel.

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vor 39 Minuten schrieb hpk:

Macht doch das hier in diesem Thread, vielleicht haben einige noch kreative Ideen oder gut umsetzbare Bearbeitungsschritte.

Genau für solche Herausforderungen wäre dieser Thread gedacht 👍

ja aber nach den dortigen Spielregeln müsste @Kaktus855erst mal in einer Runde gewinnen, damit er sein Bild einstellen darf. 😀

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vor 8 Minuten schrieb Kontrast:

Nein muss er nicht, der Thread wurde extra für solche Fragen jetzt erst neu erstellt!👍

Sorry, da hab ich nicht aufgepasst. Sehr gute Idee @hpk. Ich dachte in der Tat an den Photo aufpepp-Thread. Zur Verdeutlichung meiner Vorgehensweise nachfolgend noch ein vorher/ nachher eines Bienenfressers. Das Problem stellt sich ja nicht nur bei Greifvögeln.

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Geschrieben (bearbeitet)

Wobei die hier gezeigten Beispiele ja alle vom Licht her viel günstiger sind als ein Greif gegen den hellen Himmel…

Dem TO geht es eher um so was. Hier sieht man schon ziemliche Artefakte vom aufhellen. Irgendeinen Tod muss man sterben…entweder soclhe Fotos entsorgen, oder stark überbelichten (wie auch immer) dabei aber Bewegungsunschärfe riskieren wg zu langer Belichtungszeit vs highISO Rauschen.

https://flic.kr/p/2nihEWu

 

bearbeitet von wasabi65
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Ich habe ein raw nettwerweise bekommen. Der TO hat hier Exposure compensation: +0.7 bei "M" verwendet. Wirkt das auf die raw Datei oder wird das dann nur im display bei der Anzeige eingerechnet? Könnte das dazuführen, dass man gefühlt heller fotografiert, als das raw gespeichert wird. Die Unterseite ist so dunkel, dass ich keine Chance habe hier die Schatten hochzuziehen.

Im Anhang habe ich nur den Luma-Bereich 0-20 in CaptureOne maskiert,

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der Bereich 0-4 ist hier mit großen Anteil vertreten. Hier bewirkt hochziehen nahezu nichts.

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  • 2 months later...
Am 4.6.2022 um 12:22 schrieb Holzwurmbaum:

Der TO hat hier Exposure compensation: +0.7 bei "M" verwendet. Wirkt das auf die raw Datei oder wird das dann nur im display bei der Anzeige eingerechnet?

Ich denke, bei "M" kann man keine klassische Belichtungskorrektur vornehmen, da alle entsprechenden Parameter manuell fest vorgegeben sind (Voraussetzung ist natürlich, dass auch ISO fest vorgegeben wird und nicht auf "Auto" steht.

Aber natürlich kann man die Werte so einstellen, dass die gewählte Messmethode "meint", dass eine Überbelichtung von z.B. +0,7 gegeben ist, was dann in der Anzeige ja abzulesen ist. Aber vlt. habe ich dich auch falsch verstanden und du meintest etwas anderes.

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