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Carenar 35mm f2.8 Probleme mit der Blende (Minolta Bajonett)


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Hallo und ein gesundes neues Jahr.

Über Ebay habe ich mir ein 35mm f2.8 von Carenar für kleines Geld gesichert. Es hat ein Minolta Bajonett und wurde entsprechend mit einem preisgünstigen Adapter an meine Alpha 6000 angeschlossen. Der manuelle Fokus funktioniert sehr gut und lässt sich auch scharf stellen, doch leider ändert sich das Bild in keiner Weise, wenn ich am Blendring drehe. Es scheint so, als sei die Blende permanent vollkommen offen (auch wenn ich duchs Objektiv schaue kann ich keine sich bewegenden Blendlamellen erkennen)

Da ich erst neu in der Welt alter Objektive bin drängt sich mir nun die Frage auf - mach ich etwas falsch, ist das Objektiv schlichtweg nicht kompatibel oder ist es defekt?

Das Minolta 50mm f1.4, was ich mir auch noch gekauft habe funktioniert mit dem Adapter blendend, daher gehe ich nicht davon aus, dass es daran liegt.

eine grafische Darstellung der Problematik findet ihr unter dem Link: https://drive.google.com/open?id=1F-f6FePctBe8h9fZjDHfuXqNhpzmfH7w

Ich freue mich über eure Antworten

Liebe Grüße

David

 

 

 

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Willkommen im Forum,

Gut möglich, dass bei diesem alten Objektiv die Blendenlamellen fest sitzen. Das war schon damals kein hochwertiges Objektiv. Carena war eine reine Handelsmarke von Photo Porst. In der Schweiz wurden die Dinger von Interdiscount verkauft. Eine Reparatur lohnt sich höchstens, wenn du selber basteln willst.

Bei den alten Objektiven muss sich die Blende schliessen wenn man am Blendenring dreht. Sonst ist es defekt. Kannst höchstens noch am Sprinblendenhebel bewegen. Spätestens dann müsste sich die Blende bewegen.

Edited by Octane
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Hallo und vielen Dank,

das dachte ich am Anfang auch und habe mal angefangen das Objektiv vorsichtig auseinander zu nehmen auch aus reinem Interesse. Den Sprinblendenhebel hab ich zunächst auch garnicht gesehen, aber dank deines Hinweises ist er mir dann auch aufgefallen. Wenn man ihn eindrückt schließt sich tatsächlich die Blende problemlos (also irgendwie nicht verklebt).

Bei näherer Betrachtung des Blendmechanismus stellte ich keinen offensichtlichen Defekt fest, konnte so aber nachvollziehen, wie das schließen der Blende mechanisch abläuft und bin dann irgendwann auch dahinter gestiegen, wie das Objektiv funktioniert. Undzwar ist der Metallstift auf der Rückseite permanent eingedrückt werden, damit sich die Blende schließt. Dieser sorgt dafür, dass der Stift, welcher die Blende führt erst in Kontakt mit dem Mechanismus des Blendrings kommt.

Diesen Sprinblendenhebel hab ich jetzt mit Klebeband überklebt, sodass er permanent eingedrückt wird.

 

Was das mal für Vorteile hatte frage ich mich noch ein bisschen, vielleicht kann da ja hier noch jemand aufklären. 

 

Viele Grüße

David

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Am 5.1.2020 um 17:01 schrieb Anthropos Goticus:

Was das mal für Vorteile hatte frage ich mich noch ein bisschen, vielleicht kann da ja hier noch jemand aufklären. 

Das wird den Vorteil gehabt haben, dass man bei Offenblende an der analogen Kamera fokussieren konnte, damit mehr Licht zur Verfügung hatte und die Kamera im Moment des Auslösen auf die gewünschte Blende abgeblendet hat. Das gibt es bei einigen alten Bajonetten. Manche Objektive haben zusätzlich einen A-M-Umschalter, um das zu deaktiveren.

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