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Ricoh Rikenon 1:4 200mm


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Hallo zusammen,

mal wieder etwas Altglas von Ricoh. Nach einem Normal- und einem Weitwinkelobjektiv ist es diesmal ein Teleobjektiv, genau gesagt das Rikenon 1:4 200mm. Nach der Webseite von Dr. Ricoh besitze ich die ältere Version mit 6 Elementen in 5 Gruppen, die man daran erkennt, dass sich das Objektiv bis auf Blende 32 abblenden lässt. Die etwas spätere, 5-linsige Variante geht "nur" bis Blende 22. Bajonett, Tubus und die eingebaute, ausziehbare Geli sind aus Metall gefertigt, Blenden- und Fokusring aus Kunststoff. Das Bajonett ist kompatibel mit dem Pentax PK-Bajonett. Die Blende lässt sich wie auch bei den anderen hier vorgestellten Rikenonen in ganzen Stufen einstellen; sie läuft gleichmäßig aber etwas "ratschig". Die Blende hat 7 gerade Lamellen. Der griffige Fokusring lässt sich butterweich um etwa 260° drehen, ist aber für meinen Geschmack fast schon zu leichtgängig. Man kann die Entfernung leicht versehentlich verstellen. Das Objektiv weist eine lila schimmernde Vergütung auf und das Filtergewinde hat die bei Ricoh obligatorischen 52mm Durchmesser. Während ich die anderen Rikenone in den 80er Jahren als Neuware gekauft habe, habe ich das 200er gebraucht in tadellosem Zustand für rund 60 Euro aus der Elektrobucht geangelt.

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Bei Offenblende kann man, wie ihr seht, sogar aus recht beträchtlicher Entfernung noch Personen vor der Landschaft freistellen. Die Schärfe in der Bildmitte ist nicht berauschend, geht aber in Ordnung. Die Vignette auf dem obigen Bild wurde bei der Nachbearbeitung hinzugefügt, da der originale Helligkeitsabfall bei dieser Linse recht zivil ausfällt. Das Objektiv kämpft wie viele alte Teles mit rot-grünen Farbfehlern, die man in Lightroom großteils beseitigen kann.

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Abgeblendet ist das Rikenon 1:4 200mm durchaus für Landschaftsfotografie tauglich. Man muss jedoch sehr auf das Licht acht geben, denn die alte Linse neigt zu starken Lensflares. Obwohl ich bei der Aufnahme des obigen Fotos die eingebaute Geli herausgezogen habe und das Licht von rechts kam, kam es dennoch zu einer leichten Schleierbildung. Ihr könnt das "Lichtwölkchen" links oberhalb des Felsens erahnen.

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Die Naheinstellgrenze liegt bei knapp 2m, aber dennoch kann man mit dem alten Glas auch Blümchen ablichten.

Mein Fazit zum Rikenon 1:4 200mm: Wenn man ein gut erhaltenes Exemplar zu einem günstigen Preis findet, kann man ruhig zuschlagen und damit Spaß haben. Falls der Verkäufer dagegen etwas gewagte Preisvorstellungen hat, muss man nicht zugreifen, da es für das Geld möglicherweise besseres gibt.

bearbeitet von roger
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