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Ricoh Rikenon P 1:2.8 28mm


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Hallo Fotofreunde,

hier mal wieder etwas aus dem Altglascontainer aus dem Hause Ricoh, das Rikenon P 1:2.8 28mm. Wie das bereits vorgestellte Schwesterobjektiv mit 50mm Brennweite, weist auch diese Linse ein Pentax PK-kompatibles Bajonett auf, das wie der innere Tubus aus Metall gefertigt ist. Die äußeren Gehäuseteile bzw. die Einstellringe sind aus Kunststoff, aber sauber verarbeitet und hinterlassen einen soliden Eindruck. Ich habe dieses Exemplar seit mehr als 30 Jahren in Besitz und kann daher sagen, dass das Objektiv in dieser Zeit einiges wegstecken musste. Trotzdem sieht es immer noch ordentlich aus, was für die Haltbarkeit der verwendeten Materialien spricht. Nach Dr. Ricoh ist die Optik aus 7 Elementen in 7 Gruppen aufgebaut. Die Vergütung der Frontlinse schillert je nach Lichteinfall violett bis orange. Das Filtergewinde hat den bei Ricoh weit verbreiteten Durchmesser von 52mm und die Blende wird von 6 geraden Lamellen aufgebaut. Das "P" in der Produktbezeichnung steht wohl für "Programm", da das Objektiv an entsprechenden Kameras von Ricoh Programm- respektive Blendenautomatik unterstützt.

Die folgenden Fotos wurden mit der A7III in Raw aufgenommen und aus Lightroom mit Standardwerten exportiert: Keinerlei Anpassungen von Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast oder Vignettierung und die Schärfung erfolgte mit Betrag 40, Radius 1, Details 25.

Ricoh Rikenon P 1:2.8 28mm

Bei Offenblende ist die Schärfe in der Mitte OK, fällt jedoch zu den Rändern stark ab. Die Vignettierung ist ausgeprägt, ohne aber für ein Objektiv dieses Alters ungewöhnlich hoch zu sein.

Ricoh Rikenon P 1:2.8 28mm

Abgeblendet verschwindet die Vignette praktisch vollständig, die Schärfe und der Kontrast sind in den zentralen Bildteilen nun wirklich gut. Allerdings fällt die Schärfe zu den Rändern hin immer noch spürbar ab.

Ricoh Rikenon P 1:2.8 28mm

Wie das meiste Altglas reagiert das Objektiv empfindlich auf Gegenlicht, das zu einem stark reduzierten Kontrast und allerlei Lichtschleiern, Farbklecksen usw. führt.

bearbeitet von roger
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Mit etwas Nacharbeit kann man dem alten Gläschen dennoch ganz nette Bilder entlocken:

Die Farbwiedergabe gefällt mir z.B. bei Ricoh besser als bei alten Olympus OM-Objektiven aber das ist natürlich Geschmackssache.

bearbeitet von roger
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