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Welches Makro, oder bei Altglas bleiben?


Hex
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Hallo allerseits,

eigentlich reicht mir mein altes Soligor-Tele als Makro, aber ich habe gerade einen GAS-Schub und weiß nicht, was ich tun soll. 😱

Vielleicht ist hier jemand, der schon mehrere Makroobjektive für Sony hatte und mir weiterhelfen kann.

Das Makro soll 85mm aufwärts haben. Optimal wären ein schönes Bokeh und eine brauchbare Gegenlichtempfindlichkeit. Ganz perfekt wäre es, wenn das Objektiv UV und IR empfindlich ohne Hotspot wäre, das ist aber kein Muss. Und dann ist da die Frage, Autofokus oder nicht?

Das 90mm Makro würde auf dem Papier sehr gut passen. Wenn ich die Fotos vergleiche, scheinen mir die mit dem Sigma 105mm aber etwas plastischer zu sein und z.T. ein schöneres Bokeh zu haben. Vielleicht gefällt mir auch die Brennweite besser. Wenn man mal Vergleiche vom selben Motiv bei selbem Licht findet, sind das aber eher "Blume mit Bokeh bei Offenblende" Fotos und keine Makros, die man ja in der Regel abgeblendet macht. Kennt jemand einen guten Vergleich? 

Wieviel bringt der Stabi im 90mm? Wie ist der Autofokus der beiden im Vergleich zueinander? Wie gut/angenehm lässt sich das Sigma manuell fokussieren? 

Ich komme mit dem manuellen Fokus eigentlich ganz gut zurecht. An AF Makros hatte ich das Olympus 30mm 3.5, das auf mittlere Distanzen einen recht schnellen AF hat, aber AF-C war mit meiner Kamera nicht möglich, und seit kurzem habe ich das Sony 30mm 3.5 Makro, das auch einen sehr schnellen AF hat, aber da muss man so nah ran, dass man den AF-C auch nicht gerade für sich bewegendes Getier nutzen kann. Also vielleicht verpasse ich etwas / verschenke Möglichkeiten, wenn ich ein Makro ohne AF nehme? Oder schaltet ihr den AF beim 90mm und beim Sigma sowieso aus? 

Das Sony scheint ganz gut mit dem Raynox 250 zu harmonieren, hat jemand die Kombi mit dem Sigma in Gebrauch? 

Das Laowa 100mm hätte direkt einen 2:1 Maßstab und ist bei ebenfalls sehr guter Abbildungsqualität günstiger zu bekommen als die beiden anderen. Das Voigtländer 110mm hat vielleicht das schönste Bokeh/die schönste Bildanmutung, ist mir aber eigentlich zu teuer dafür, dass ich im Prinzip weiß, dass das vorhandene Soligor es auch tut, ich keinen AF dazu gewinne, und es relativ schwer ist. Das Soligor wiegt ohne Adapter und Nahlinse ca. 225g. 

Genutzt werden soll das potentielle neue Makro an der A7III und an der A6100. Falls es UV/IR-tauglich ist auch an einer A7I. 

Tipps?

 

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Also ich nutze ab und an das 90mm G von Sony und finde den Umschalter AF/MF unheimlich gut. Würde ich mich heute für Sigma oder Sony entscheiden müssen, könnte es durchaus auch das Sigma werden. Ich nutze es an der RIV oder neuerdings mehr oder weniger fest an der 6500.

  • Thanks 1
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vor einer Stunde schrieb Hex:

eigentlich reicht mir mein altes Soligor-Tele als Makro, aber ich habe gerade einen GAS-Schub und weiß nicht, was ich tun soll. 😱

Das ist natürlich ein ernsthaftes Problem. Aber  hier wird dir geholfen 😁

vor einer Stunde schrieb Hex:

Wie gut/angenehm lässt sich das Sigma manuell fokussieren? 

Anscheinend nicht sonderlich gut was man so liest. Mehrere Besitzer haben es deswegen wieder verkauft.  Das Sony Fe 90 fühlt sich hingegen sehr mechanisch an beim manuellen fokussieren.  Die Bildqualität wird beim Sigma etwas besser sein. Es ist deutlich schärfer.

vor einer Stunde schrieb Hex:

Also vielleicht verpasse ich etwas / verschenke Möglichkeiten, wenn ich ein Makro ohne AF nehme? Oder schaltet ihr den AF beim 90mm und beim Sigma sowieso aus? 

Für meine Zwecke möchte ich kein Makroobjektiv ohne AF. Ich nutze den AF mit dem FE 90 für Insekten sehr gerne. Die bewegen sich ja.  So fotografiere ich dann jeweils freihand und bin dann auch froh um den Stabi.  Das FE 90 ist inzwischen mein ältestes FE Objektiv. Das nutze ich seit Frühling 2016.

Edited by Octane
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  • 2 weeks later...

Meine ersten Schritte im Makrobereich ist mit alten Canon FD Objektiven geschehen. FD50 mm F3,5 , 70-210mm F4 (mit einem 70mm Makrobereich) und ein 100mm F4 Makro ist noch dazu gekommen. Für die beiden Festbrennweiten habe ich auch noch den 25 & 50  Extension Tube. Um Erfahrung zu sammeln finde ich das Altglas eine kostengünstige Lösung sein kann. Mir hat es die 100mm angetan , mach mir an APS-C sehr viel Spaß , wenn ich mit dem Tele-Zoom unterwegs bin kommt auch öfter die 70mm Makrostellung zum Einsatz.

Was AF Objektive betrifft bin ich mit etwas Glück im November 2021 zu einem Sigma 105mm F2,8 Art Makro gekommen. Leider noch nicht wirklich Zeit gehabt mich mit diesem zu Beschäftigen. Aber was Verarbeitung , Funktionen , AF und Handhabung betrifft ein tolles Objektiv was ich zur Zeit an der A6500 benutze.

Mein Vorschlag , erst mal Altglas verwenden um heraus zu finden welche Brennweite einem liegt um dann in ein Hochwertiges AF oder MF Objektiv investieren. Wenn die Gerüchte stimmen soll von Sigma noch was im oberen Brennweitenbereich kommen. Bei Tamron fehlen aktuell noch Makro Objektive für FE , da ist sicher auch was in Arbeit.

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Posted (edited)

Guten Morgen und Danke für eure Einschätzungen,

so viele scheint es hier wohl nicht zu geben, die zwischen den Makroobjektiven gewechselt haben, was ja auch ein gutes Zeichen ist. Auf ein längeres Makro von Sigma (oder Olympus) habe ich letztes Jahr auch gespannt gewartet. Wenn man sich anschaut, wie klein und leicht die letzten Tamron Objektive waren, könnte sich das Warten da auch lohnen. Wenn man nur wüsste, was dieses Jahr noch kommt...

So um die 100mm passen schon. Es dürfte gern noch mehr sein, sollte dann aber auch vom Gewicht her nicht zu schwer werden. Die 105mm beim Sigma sehe ich als leichten Vorteil gegenüber den sich im Nahbereich wohl noch verkürzenden 90mm beim Sony. Andererseits hat das einen Stabi, so dass ich es auch gut an meiner neuen A6100 nutzen könnte. 

Die Tendenz geht gerade in Richtung des Sony, das zumindest bedingt IR-fähig ist. Mit dem Laowa könnte man auch UV-Aufnahmen machen. Infos zu diesen Spezialanwendungen sind aber schwer zu finden. 

Edited by Hex
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vor 2 Stunden schrieb Hex:

... Auf ein längeres Makro von Sigma (oder Olympus) habe ich dieses Jahr auch gespannt gewartet. ...

Ich meine gelesen zu haben, dass bei Sigma ein längeres Macro im Köcher ist, wahrscheinlich war es bei SAR, ich bin aber nicht sicher und wenn ich mich richtig gut erinnere hieß es was Patent und daraus erschloss es sich für jemanden, dass es ein Macro sei. Also noch sehr sehr vage, da willst du bestimmt nicht drauf warten. 

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DAS Argument schlechthin für ein Upgrade bei Makroobjektiven ist meiner Meinung nach nicht die Abbildungsqualität und auch nicht der Autofokus, sondern ein gutes OSS im Objektiv! Zwar hilft auch schon der kamerainterne Bildstabilisator, aber bei weitem nicht so effizient wie der im Objektiv!

Wenn man ohne Stativ fotografieren will bzw. muss, dann ist eine gute Bildstabilisierung das A und O für eine gute Bildausbeute!

Bei Altglas kommt erschwerend hinzu dass das Objektiv nicht automatisch erkannt wird und deshalb immer die korrekte Brennweite für die kamerainterne Bildstabilisierung manuell eingegeben werden muss. Im Eifer des Gefechts vergisst man das gerne und dann kann eine falsch hinterlegte Brennweite sogar kontraproduktiv sein!

Edited by Alux
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Am 9.1.2022 um 13:28 schrieb Nobby1965:

Ich meine gelesen zu haben, dass bei Sigma ein längeres Macro im Köcher ist, wahrscheinlich war es bei SAR, ich bin aber nicht sicher und wenn ich mich richtig gut erinnere hieß es was Patent und daraus erschloss es sich für jemanden, dass es ein Macro sei. Also noch sehr sehr vage, da willst du bestimmt nicht drauf warten. 

Für längere Brennweiten ist OSS dann nochmal viel wichtiger! Ich hatte mal das unstabilisierte Tamron 3,5/180mm. Ohne Stativ hatten fast alle Freihandaufnahmen "Mikroverwackler" die in der 100%-Ansicht deutlich erkennbar waren - da kann dann die Optik so gut sein wie sie will, die ultimative Schärfe erreicht man so nicht. Ich habe das 180er daher wenig genutzt und auch bald wieder verkauft, obwohl es optisch nicht schlecht war.

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Ich fotografiere noch nicht sehr lange. Der Bereich Makro hat mich jedoch schon immer interessiert. 
So kam es, dass ich relativ früh nach dem Erwerb meiner ersten Ausrüstung ein makrofähiges Objektiv kaufte. 
Zur Debatte standen das Sony 90mm f2.8 Macro G OSS, sowie das Sigma 105/2.8 DG DN. 

Im örtlichen Fotoladen ließ' ich mich beraten, und kaufte dann auf Empfehlung das Sigma 105/2.8 DG DN. Überzeugen sollten laut Berater vor allem die Brennweite (105 zu 90), die höhere Schärfe und der für mich als Käufer günstigere Preis (ich meine es waren zu diesem Zeitpunkt etwas zwischen 200 und 300 EUR zu Gunsten des Sigma). Der fehlende Stabilisator sollte nicht ins Gewicht fallen, wenn die primäre Nutzung mit Stativ erfolgen würde. 

Also gekauft und schon sehr schnell gemerkt, dass ich das Objektiv in den wenigsten Fällen auf dem Stativ nutzte. 
Es mag sicher auch daran gelegen haben, dass ich nur über wenig Erfahrung in dem Bereich verfügte. Doch mir gelang aus der Hand wirklich nur mit größter Mühe ein halbwegs brauchbares Bild. Das frustrierte in gewisser Weise. Nach knapp 6 Wochen veräußerte ich das Sigma und kaufte das Sony. Dieses kostete mich damals unter 900 EUR im Rahmen einer Aktion. Die geringere Brennweite konnte ich für mich locker verkraften. Der nun vorhandene Stabilisator unterstützte hervorragend. Bei der Schärfe fiel mir kein Unterschied auf, was an meinem fehlenden Blick dafür liegen mag, oder an meinem bescheidenen Anspruch. 

Ich kann das Sony 90mm empfehlen. Objektive ohne Stabilisator speziell im Makrobereich sind für mich kein Thema mehr.

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Das liegt keineswegs an deinem bescheidenen Anspruch. Die Abbildungsqualität ist bei allen Makroobjektiven auf enem so hohen Niveau daß sie nicht wirklich ein entscheidendes Kaufkriterium sein sollte (wenn man aus seinen Kopf statt seinen Bauch hört ;-). Die minimalen Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen erkennt man höchstens im 1:1 Vergleich. Eine minimale Verwacklung hat in jedem Fall eine größere Auswirkung auf die Bildqualität als die Unterschiede zwischen den Modellen!

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Nachdem ich meinem Mann gerade versichert habe, dass ich mit dem Kauf noch ein paar Wochen warten werde, bin ich direkt schwach geworden und habe ein gebrauchtes FE 90mm aus dem blauen Forum gekauft. 😅

Ihr habt mich mit dem Stabi überzeugt und ich kann jetzt in aller Ruhe schauen, ob das alles so für mich passt (Bokeh) und ob sich der Aufpreis gegenüber dem Soligor für mich lohnt. 

Vielen Dank!

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vor 19 Minuten schrieb Hex:

Nachdem ich meinem Mann gerade versichert habe, dass ich mit dem Kauf noch ein paar Wochen warten werde, bin ich direkt schwach geworden und habe ein gebrauchtes FE 90mm aus dem blauen Forum gekauft. 😅

Das ist aber auch gemein, wenn ungefragt jemand verlockende Angebote zusendet. 

Gesucht hast du doch sicherlich nicht. 

 

Ooooder? 🤔 

Edited by DirkB
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vor 1 Stunde schrieb DirkB:

Das ist aber auch gemein, wenn ungefragt jemand verlockende Angebote zusendet. 

Gesucht hast du doch sicherlich nicht. 

 

Ooooder? 🤔 

Tja, was soll ich sagen, die Katze lief über die Tastatur, dann war die Seite geöffnet. Ich wollte sie nur schnell schließen, aber das Angebot war nicht nur verlockend, es grenzte sogar an Erpressung. Ich bin hier jedenfalls total das Opfer. 😅

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