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Probleme mit dem FE 100-400


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vor 9 Stunden schrieb Markus Bolliger:

Der Fischreiher, der in diesem Thread als Beispiel gezeigt wird, flog ja nicht herum, er sass wie versteinert auf einem Ast (muss er ja, damit er von den Fischen nicht wahrgenommen wird ...). Sollte eigentlich kein Problem sein, ihn scharf abzubilden, und dies umso weniger, als ja nicht das kanonenartige 200-600er zum Einsatz kam,  sondern das viel kompaktere 100-400er. 

 

Das stimmt, der Reiher saß sehr sehr ruhig dort deshalb hatte ich es ja mit dem Stativ probiert.

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vor 10 Stunden schrieb abeckers68:

Der hält eigentlich 5kg

In der Praxis heisst das, dass man besser nur eine leichte Kamera mit kurzen Brennweiten benutzt auf so einem Kopf. Die sind nicht für ein 100-400mm gemacht. Lass einfach mal den Stabi eingeschaltet. Ich würde ein Einbeinstativ nutzen. D.h. das mache ich selber jedenfalls immer so. 

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Also ich würde jetzt definitiv sagen dass das Problem nichts mit der Qualität des 100-400er GM zu tun hat - wie dieser Graureiher am Ufer der Aare bei Bern zeigt. Aufgenommen mit der A7RIV, Brennweite 400mm und Stativ, elektronischer Verschluss, ISO 400, 1/350sec. @ f/8.0.

_dsc1596sdj0y.jpg

 

Ausschnitt 1:

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Ausschnitt 2:

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Dass das 100-400er ein exzellentes Objektiv ist steht wohl außer Frage. Dem Threadstarter geht es darum herauszufinden ob sein Exemplar eventuell fehlerhaft ist oder nicht. Er weiß bereits daß die Schärfe seines gezeigten Bildes nicht dem Leistungsstand dieses Objektivs entspricht.

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vor 1 Stunde schrieb Alux:

Dass das 100-400er ein exzellentes Objektiv ist steht wohl außer Frage. Dem Threadstarter geht es darum herauszufinden ob sein Exemplar eventuell fehlerhaft ist oder nicht. Er weiß bereits daß die Schärfe seines gezeigten Bildes nicht dem Leistungsstand dieses Objektivs entspricht.

Das kann vorkommen - allerdings in der GM- Reihe viel seltener als bei den günstigeren Gläsern. Bei den GM's scheint die Qualitätskontrolle von Sony sehr gut zu funktionieren, und die Fertigungstoleranzen scheinen enger zu sein.

Vielleicht ist sein Exemplar mal "verunfallt", man müsste die Vorgeschichte kennen. 

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Zu den Kameraeinstellungen wurde schon alles Wichtige gesagt, hier noch zwei ergänzende Punkte:

Das Bokeh sieht ein bisschen so aus, als hätte man durch einen Zaun / durch feine Äste / schmutziges Glas durchfotografiert? Stimmt das?  Allein dadurch ginge ein Grossteil der Schärfe verloren (bei jedem Objektiv).

Zu beachten ist in der Tierfotografie auch immer der Motivabstand + Wetter: Du fotografierst auch immer die Luft zwischen Motiv und Kamera. Ab gewissen Motivabständen werden Staubpartikel und Warmluftflirren auf dem Bild sichtbar und radieren die Schärfe aus.

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Die plausibelste und wahrscheinlichste Ursache ist eine Verwacklung. Eine so lange Telebrennweite auf einem labbrigen Carbonstativ mit einem nur bis 5kg belastbaren Kugelköpfchen freischwingend zu betreiben, das geht halt nunmal nicht.

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Am 23.11.2019 um 12:43 schrieb Midori:

Zu den Kameraeinstellungen wurde schon alles Wichtige gesagt, hier noch zwei ergänzende Punkte:

Das Bokeh sieht ein bisschen so aus, als hätte man durch einen Zaun / durch feine Äste / schmutziges Glas durchfotografiert? Stimmt das?  Allein dadurch ginge ein Grossteil der Schärfe verloren (bei jedem Objektiv).

Zu beachten ist in der Tierfotografie auch immer der Motivabstand + Wetter: Du fotografierst auch immer die Luft zwischen Motiv und Kamera. Ab gewissen Motivabständen werden Staubpartikel und Warmluftflirren auf dem Bild sichtbar und radieren die Schärfe aus.

Bei ein paar Bilder kann das wirklich sein, war immer ein wenig im Gebüsch und hatte versucht so wenig wie möglich aufzufallen.

 

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Am 23.11.2019 um 22:45 schrieb Atur:

einfach mal eine Reihe machen:

1/250, 1/500, 1/800, 1/1000, 1/1600, 1/2000.

Diesen Vorschlag kann ich nur unterstützen. 

Ich hatte mal vor Jahrzehnten ein Stativ aus der mittleren Preisspektrum von Cullmann. Das war bei ca. 1/60 s mit einem 200 mm-Objektiv ganz schrecklich. Deutlich langsamer und schneller war es wieder besser.

Das Schwingungsverhalten des Stativs sollte zu dem Gewicht und Abmessungen (Trägheitsmomente) der Last passen. Das findest Du am besten experimentell heraus.

Ich wünsche Dir viel Glück dabei!

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Am 23.11.2019 um 11:58 schrieb Markus Bolliger:

Vielleicht ist sein Exemplar mal "verunfallt", man müsste die Vorgeschichte kennen. 

Mehr als aus Kopfhöhe auf den Boden knallen lassen (wie ich vor zwei Jahren 😬) kann man ja kaum machen. Resultat: nachwie vor perfekte Bildqualität, eine defekte Sonnenblende und eine weggebrochenes Frontbajonett. Ich habs nicht reparieren lassen. Das Objektiv ist extrem robust. Sonnenblende habe ich ersetzt. Als Stossdämpfer wirkte der Fuss. 

Mit einem kleinen Reisestativ mit Winzkopf und abgeschaltetem OSS  muss man sich über verwackelte Fotos nicht wundern. Auch bei solchen Reisestativen gibt es Unterschiede. Die billigen Dinger unter 100 Euro wackeln schon im Katalog. Ein teures Gitzo 0545t ist eine andere Klasse in Sachen Stabilität aber auch dort würde ich kein 100-400 draufsetzen. 

Edited by Octane
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vor 3 Stunden schrieb Octane:

Mehr als aus Kopfhöhe auf den Boden knallen lassen (wie ich vor zwei Jahren 😬) kann man ja kaum machen. Resultat: nachwie vor perfekte Bildqualität, eine defekte Sonnenblende und eine weggebrochenes Frontbajonett. Ich habs nicht reparieren lassen. Das Objektiv ist extrem robust. Sonnenblende habe ich ersetzt. Als Stossdämpfer wirkte der Fuss. 

Mit einem kleinen Reisestativ mit Winzkopf und abgeschaltetem OSS  muss man sich über verwackelte Fotos nicht wundern. Auch bei solchen Reisestativen gibt es Unterschiede. Die billigen Dinger unter 100 Euro wackeln schon im Katalog. Ein teures Gitzo 0545t ist eine andere Klasse in Sachen Stabilität aber auch dort würde ich kein 100-400 draufsetzen. 

Ich arbeite mit einem Gitzo Karbon 1545T (Traveler: bis 10kg) und einem stabilen Markins Q10- Kugelkopf (bis 45kg Traglast) - das geht, wenn man kabellos auslöst! Aber man muss schon vorsichtig sein, vor allem bei starkem Wind, und nach jeder Berührung der Kamera lange genug warten, bis die geringste Schwingung verschwunden ist.

 

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Leute, ich kann auch nur immer wieder sagen: Bei Verschlußzeiten kürzer als 1/50s ist es immer besser die Kamera beim Auslösen in der Hand zu halten und OSS AN zu lassen!! Dann kann man auch ein leichtes Reisestativ verwenden, denn auch das verhindert schon ziemlich effektiv das Verreißen beim Auslösen. Die hochfrequenten Schwindungen durch Wind und Verschluß werden durch die Hand minimiert! Am besten eine an der Kamera und die andere vorrne am Zoomring.

Edited by Alux
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  • 3 weeks later...

So melde mich mal zurück, nachdem gestern Zeit und Wetter mal wieder gepasst hatte am Wochenende wollte ich mal wieder den Versuch starten. Leider habe ich den Reiher nur kurz an einer blöden Stelle fotografieren können wo er auch noch recht weit weg war. 

Sind nur 4 Fotos bei raus gekommen da war er schon wieder weg. War einfach zu viel los gestern bei dem schönen Wetter im Wald.

Mit dem Ergebnis bin ich aber immer noch nicht zufrieden und finde das Ergebnis fast identisch zum vorherigen.

Es kann aber eigentlich definitiv nicht an der Linse liegen denn ich habe in der Zwischenzeit Sportfotos mit 400mm Brennweite gemacht von Crossrennen und die Bilder sind absolut scharf.

Hatte diesmal das grosse Rollei Alpha Stativ dabei daran kann es also nicht liegen. Verschlusszeit 1/2000, Stabi an.

Bin etwas ratlos.

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Hallo zusammen. Gestern bin ich wieder los neue Versuche. Es wird besser warum aber ist mir nicht ganz klar weil ich nichts anderes als letzte Woche probiert habe. Verschlusszeit habe ich jetzt immer kürzer als 1/2500 gewählt, Blende zwischen 5,6 und 8 probiert.

Das Ergebnis ist aber auf jeden Fall besser geworden. Das erste ist flexible Spot S das zweite MF und ich habe ein wenig das Gefühl dass das Foto mit MF besser ist.

 

 

Edited by abeckers68
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ich kann nur von meinem 200-600 berichten, dass es bei großen Entfernungen (40-50m) dazu neigt, ca. 30-50 cm hinter dem Vogel scharfzustellen, auch wenn das kleine Fokusfeld voll auf dem Vogel liegt. Wie ein back focus (den es hier eigentlich nicht geben sollte).
Ich habe es zum Service geschickt und warte, was die sagen.

Teste doch mal indem Du bei mehreren Vögeln auf einen in der Mitte (entfernungsmäßig) fokussierst (geht auch mit anderen Motiven als Vögeln 🙂 ). Vielleicht liegt der AF ja aus irgendwelchen Gründen bei bestimmten Entfernungen daneben

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