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Probleme mit dem FE 100-400


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Hallo zusammen,

ich besitze ja nun seit ein paar Wochen das FE 100-400GM Objektiv. Es wird so langsam irgendwie zu einer Hassliebe bei mir.
Habe in der Zwischenzeit einige verschiedene Motive damit fotografiert. Bei einem Rad Crossrennen war ich total begeistert von der Linse. Auch einige Landschaftsfotos finde ich sehr gelungen.

Nun habe ich aber wiederholt versucht ein paar Tierfotos zu machen und damit bin ich irgendwie überhaupt nicht zufrieden. Vor allem habe ich am Samstag und Sonntag versucht einen Fischreiher einzufangen aber ich finde das Ergebnis davon sehr ernüchternd und weiß nicht genau warum das so ist. Ich will nicht ausschließen, dass es an mir liegt oder ich noch die falschen Einstellungen dafür verwende.
Ich finde einfach das Gefieder bei 400mm von dem Fischreiher überhaupt nicht scharf. Habe im manuellen Modus fotografiert. Belichtungszeit ausprobiert zwischen 1/250 bis 1/500. Blende zwischen 5.6 bis 8 probiert. ISO auf Automatik, bei den Bilder ging sie dann maximal hoch bis ISO 2000 was ja nicht wirklich ein Problem sein sollte.

Wenn ich das Bild bei 100% ansehe finde ich es einfach gruselig. Anbei mal ein Foto als JPG davon, RAW kann ich in der Grösse ja hier nicht zur Verfügung stellen.
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich oder Ansätze was ich verändern soll.

Achso, noch ein paar Anmerkungen: Habe mit und ohne Stativ probiert, am Stativ natürlich mit Stabi aus.

Bilddaten: 1/250 5.6 ISO 800

 

Edited by abeckers68
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vor 1 Minute schrieb wuschler:

Das wirkt an sich teils schon relativ unscharf, der Kopf definitiv. Auch die Doppelkonturen am Ende des Astes sehen merkwürdig aus...?

Das meine ich ja und ich weiß einfach nicht warum das so ist und was ich noch so verändern könnte.

Entstanden ist das Bild am Stativ, Selbstauslöser 5 Sekunden, ganz windstill.

Edited by abeckers68
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vor 9 Minuten schrieb wuschler:

1/250 ist nicht wirklich kurz. Ich kann auch nur raten.. ggf noch leichet Schwingungen im Stativ plus gegebenenfalls Schwingungen vom Ast?

Hm, ok. Habe mir schon gedacht dass ich was falsch mache und mit dem Teil noch einiges beachten muss 🙂
Werde die Tage noch mal losziehen und die zeit weiter verkürzen und mein großes Rollei Alpha Stativ mitnehmen.

Sonst noch Vorschläge? Welche Zeit wäre ratsam? Was ist mit dem Verschluß? Nutze derzeit rein mechanisch.

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vor 10 Minuten schrieb Octane:

1/250s ist schlicht etwas lang für ein solches Motiv, das sich leicht bewegt und für eine lange Brennweite. Das kann scharf werden aber muss nicht. Und lass den Stabi an. Auch auf dem Stativ. 

Ok, was schlägst du vor? Sicher mit dem Stabi? Man sagt doch, das wäre kontra produktiv auf dem Stativ.

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vor 1 Stunde schrieb abeckers68:

Ok, was schlägst du vor? Sicher mit dem Stabi? Man sagt doch, das wäre kontra produktiv auf dem Stativ.

Eine kürzere Verschlusszeit, allenfalls nur Einbeinstativ. Stabi eingeschaltet lassen.  Was für ein Stativ hast du verwendet?  Wenn  Dreibein dann was stabiles. 

Edited by Octane
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vor 11 Minuten schrieb Octane:

Eine kürzere Verschlusszeit, allenfalls nur Einbeinstativ. Stabi eingeschaltet lassen.  Was für ein Stativ hast du verwendet?  Wenn  Dreibein dann was stabiles. 

Ich hatte ein Stativ von Rollei verwendet, Dreibein Carbon. Hatte nur das Traveller mit. 
Habe aber noch das Rollei Alpha und werde den Test damit mal wiederholen, ist ja deutlich stabiler.
Hatte das Traveller aber nicht ausgefahren sondern bodennah verwendet damit es eben nicht so instabil wird wenn man es ausfährt.

 

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Wie schon zuvor von anderen gesagt:

1. Stabei EIN

2. Trotzdem eine kurze Verschlußzeit wählen (1/500s oder besser noch weniger)

3. Keinesfalls die Kamera fernauslösen (oder mit Zeitauslöser auslösenlassen), sondern auch auf dem Stativ die Kamera beim Auslösen in den Händen halten, das dämpft etwaige Schwingungen!

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vor 16 Minuten schrieb Alux:

3. Keinesfalls die Kamera fernauslösen (oder mit Zeitauslöser auslösenlassen), sondern auch auf dem Stativ die Kamera beim Auslösen in den Händen halten, das dämpft etwaige Schwingungen!

Ist auch nach meinen Erfahrungen sehr sinnvoll. Ich kombiniere dabei Selbstauslöser und Anfassen, um die Gefahr einer Verkantung durch den Auslöserdruck zu vermeiden. D.h. ich verwende den Selbstauslöser, berühre aber möglichst zartfühlend 😉 Kameragehäuse oder Stativkopf. Hilft!

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Ich lege da eher kräftig Hand an. Eine vorne am Objektiv und eine an der Kamera. Eigentlich genau so als ob ich freihand fotografieren würde. Das Stativ verhindert lediglich, daß sich die Kameraposition verändert. Der Stabi eliminiert etwaige Restvibrationen.

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vor 32 Minuten schrieb Alux:

Ich lege da eher kräftig Hand an. Eine vorne am Objektiv und eine an der Kamera. Eigentlich genau so als ob ich freihand fotografieren würde. Das Stativ verhindert lediglich, daß sich die Kameraposition verändert. Der Stabi eliminiert etwaige Restvibrationen.

Beim Drücken des Auslösekopfes entstehen doch gerade minime Vibrationen, die bei längeren Belichtungszeiten problematisch sind!

Ist die Kamera auf dem Stativ, löse ich immer mit der Sony RMT-P1BT Bluetooth- Fernbedienung aus, allerdings bei ruhenden Motiven immer in Kombination mit elektronischem Verschluss. Nur bei sich stark bewegenden Objekten setze ich den mechanischen Verschluss ein, mit entsprechend kürzerer Verschlusszeit.

Kann mich bei dieser Methode nicht beklagen - sehe auch auf Pixelebene keine Verwackler.

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Definiere was heißt bei Dir "längere" Verschlußzeiten? Ich spreche hier vom normalen Tageslichtbetrieb mit Verschlußzeiten von deutlich weniger als 1/100s. Deine Methode funktioniert wenn man wirklich ein bombenstabiles Stativ mit einem ebenso stabilien Kopf hat (z.B ein fetter Manfrotto 500er Serie Videoneiger). Und wenn man noch dazu ein statisches Motiv hat.

Mit einem Rollei Traveller Carbon (ich habe auch das C6i) reicht schon normaler Wind um Schwingungen zu erzeugen wenn oben ein 200-600er drauf ist! Da nützt dann auch keine Fernauslösung mit elektronischem Verschluß was! Festhalten dagegen schon, denn dann gibt es keine hochfrequenten Schwingungen und die niederfrequenten gleicht der Stabi aus.

Für Vögel halte ich Dein Vorgehen für wenig geeignet.

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vor 51 Minuten schrieb Alux:

Definiere was heißt bei Dir "längere" Verschlußzeiten? Ich spreche hier vom normalen Tageslichtbetrieb mit Verschlußzeiten von deutlich weniger als 1/100s. Deine Methode funktioniert wenn man wirklich ein bombenstabiles Stativ mit einem ebenso stabilien Kopf hat (z.B ein fetter Manfrotto 500er Serie Videoneiger). Und wenn man noch dazu ein statisches Motiv hat.

Mit einem Rollei Traveller Carbon (ich habe auch das C6i) reicht schon normaler Wind um Schwingungen zu erzeugen wenn oben ein 200-600er drauf ist! Da nützt dann auch keine Fernauslösung mit elektronischem Verschluß was! Festhalten dagegen schon, denn dann gibt es keine hochfrequenten Schwingungen und die niederfrequenten gleicht der Stabi aus.

Für Vögel halte ich Dein Vorgehen für wenig geeignet.

Der Fischreiher, der in diesem Thread als Beispiel gezeigt wird, flog ja nicht herum, er sass wie versteinert auf einem Ast (muss er ja, damit er von den Fischen nicht wahrgenommen wird ...). Sollte eigentlich kein Problem sein, ihn scharf abzubilden, und dies umso weniger, als ja nicht das kanonenartige 200-600er zum Einsatz kam,  sondern das viel kompaktere 100-400er. 

 

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Das ist deswegen aber auch nicht viel weniger verwacklungsanfällig. Zum einen ist der Bildwinkel auch nicht so viel größer als beim 600er und zum anderen ist das 100-400er bei 400mm voll ausgezogen und deswegen auch nicht viel kürzer als das 200-600er. Ich habe den Eindruck Vogelfotografie ist nicht wirklich Dein fotografisches Hauptthema, kann das sein?

Das ist jetzt nicht negativ oder abwertend gemeint, aber Deine Empfehlung scheint mir eher auf theoretischen Überlegungen als auf praktischen Erfahrungen zu beruhen. Bei der Vorgelfotografie ist es das A und O daß man schnell reagieren kann! Der Graureiher ist nicht interessant wenn er regungslos rumsitzt sondern wenn er plötzlich in Aktion tritt, wenn er auffliegt oder plötzlich nach vorne schießt um einen Fisch zu erbeuten! Da muß man am Ball bleiben und die Kamera bei Bedarf schwenken können und nicht erst den Fernauslöser aus der Hand legen. Da zählen 1/10 Sekunden. Mit Fernauslöser arbeitet kein Naturfotograf den ich kenne, außer vielleicht in ganz speziellen Situationen.

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vor 23 Minuten schrieb Alux:

Das ist deswegen aber auch nicht viel weniger verwacklungsanfällig. Zum einen ist der Bildwinkel auch nicht so viel größer als beim 600er und zum anderen ist das 100-400er bei 400mm voll ausgezogen und deswegen auch nicht viel kürzer als das 200-600er. Ich habe den Eindruck Vogelfotografie ist nicht wirklich Dein fotografisches Hauptthema, kann das sein?

Das ist jetzt nicht negativ oder abwertend gemeint, aber Deine Empfehlung scheint mir eher auf theoretischen Überlegungen als auf praktischen Erfahrungen zu beruhen. Bei der Vorgelfotografie ist es das A und O daß man schnell reagieren kann! Der Graureiher ist nicht interessant wenn er regungslos rumsitzt sondern wenn er plötzlich in Aktion tritt, wenn er auffliegt oder plötzlich nach vorne schießt um einen Fisch zu erbeuten! Da muß man am Ball bleiben und die Kamera bei Bedarf schwenken können und nicht erst den Fernauslöser aus der Hand legen. Da zählen 1/10 Sekunden. Mit Fernauslöser arbeitet kein Naturfotograf den ich kenne, außer vielleicht in ganz speziellen Situationen.

Der Reiher, der hier als Beispiel herhalten muss für das vermeintliche oder reale Verwacklungsproblem, sass regungslos auf einem Ast. Basta.

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