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Alpha 6600 Nachtaufnahmen überbelichtet


Ottomax
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Hallo, ich habe seit kurzem die 6600. Bei geringem Licht belichtet die Kamera ca. 2 Blendenwerte zu hell. Bei normalen Lichtverhältnissen ist alles in Ordnung. Es ist unabhängig vom Programm oder gewählter Szene. Ich hatte vorher die NEX5 und die 6000 und kenne das Problem bisher nicht. Hat die Kamera eine Macke oder habe ich irgendetwas falsch eingestelt? Die dunkle Aufnahme ist bearbeitet und realistisch, die andere direkt aus der Kamera. Es hat auch nichts mit JPG oder RAW zu tun.

Über Antworten würde ich mich freuen.

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Hallo und willkommen im Forum,

Mit diesen dürftigen Angaben  und Bildern ohne Exif Daten kann man ja nichts sagen.

vor einer Stunde schrieb Ottomax:

Es ist unabhängig vom Programm oder gewählter Szene.

Möglicherweise ist das aber die Ursache des Übels. Das ganze Vollautomatik Gedöns taugt doch bei extremen Lichtverhältnissen nichts. Du siehst ja bei einer DSLM was sie macht. Und wenns zu hell ist, dann gibt es dafür auch bei der 6600 eine Belichtungskorrekturfunktion.

Und versuchs mal ohne komische Szenemodi, sondern mit A, S oder M.

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Hallo Octane, die Aufnahmen wurden mit Blendenvorwahl gemacht. Der Hinweis auf Szenen usw. sollte nur zeigen, dass auch dort der gleiche Effekt auftaucht. Ebenso kein Unterschied bei JPG/RAW. Klar kann ich bei jeder Aufnahme die Belichtung korrigieren. Das bringt bei Streetfotos jedoch keinen Spaß und die Vorgängerkameras hatten wie gesagt kein Problem. Von daher die Frage, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Anbei die EXIFs, die Minuswerte der Blende entsanden durch Bearbeitung, das helle Foto hat 0 als Wert. Ich befürchte nur, dass die nicht hilfreich sind.

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Die 6500 und 6600 können auf die Lichter belichten. Man kann die Messmethode so einstellen, dass die hellen Partien richtig belichtet werden. Dunkle Teile saufen dann ab, aber die kann Man meist problemlos in der Bildbearbeitung retten (Schatten aufhellen).

Mehrfeld versucht das Bild zu interpretieren und tendiert wahrscheinlich zu einer ausgewogenen Belichtung, wenn es das Motiv nicht klar kategorisieren kann.

Zumindest sind die Bilder dann nicht überbelichtet…

Grüsse, Kai

Edited by Kaiwin
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vor 8 Minuten schrieb Ottomax:

Hallo Kai, danke für den Tip. Wenn das so erforderlich sein sollte, ist die 6600 ein Rückschritt, aber die neuen Objektive haben leider keinen Stabi....

Warum das denn? Damit hast du doch mehr Optionen. Was hast du für einen Messmodus eingestellt?

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Hallo Leicanic, was würdest du von einer Kamera halten, die aus einer Nebellandschaft eine mit blauem Himmel macht? Schöner blauer Himmel, tolles Bild? Meine Beispielbilder haben keinen gestalterischen Anspruch. Sie dienen nur dazu den Unterschied von Realität und Foto darzustellen. Wenn die Ästhetik es erfordert, wird bearbeitet, aber konsequente Überbelichtung zur Sichtbarmachung ist Mist.

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vor 2 Stunden schrieb Ottomax:

die aus einer Nebellandschaft eine mit blauem Himmel macht?

Das hatte ich bisher noch nicht. Hast du mal ein Beispielbild?

Aber grundsätzlich hatte ich noch nie eine Kamera, welche auch bei extremen Belichtungssituationen (wenn sehr viel Dunkel oder sehr viel Hell im Spiel ist) ganz ohne Belichtungskorrektur oder gezieltere Belichtungsmessung auskam. Nachtaufnahmen und Nebel sind solche besonderen Situationen, woher soll die Kamera wissen, dass es keine Standardsituation ist? Nebelbilder belichte ich gezielt über, sonst werden sie oft zu dunkel und die Duftigkeit geht verloren. Ist ja auch klar, das Licht wird im Nebel ganz anders gebrochen. Und in der Dunkelheit muss man ggf. unterbelichten oder in die Nähe der Lichter zielen. Auch da kann die Kamera ja nicht wissen, dass du es in Kauf nehmen möchtest, dass große Bildanteile im Schatten absaufen — bei anderen Situationen (am Tag) will man das ja gerade vermeiden, was die Kamera auch tut.

Dabei fällt mir ein: Du könntest mal versuchen, für Nachtaufnahmen die automatische Dynamikoptimierung abzuschalten. Vielleicht hilft das auch schon etwas weiter.

(Ich habe eine A6600, hatte vorher eine Nex-6 und dann eine A6300)

Edited by leicanik
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Es kann aber schon sein, dass die Sony etwas mehr Nachregeln verlangt, ich benutze die Belichtungskorrektur auch häufig. Ob es wirklich mehr ist, als bei anderen, weiß ich nicht — bin schon lange mit Sony und nicht mehr mit MFT unterwegs. Damals musste ich auch dauernd nachregeln, weil sonst sehr leicht die Lichter ausbrannten. Das waren aber noch die alten Sensoren (Lumix GH2). Das Gute ist ja, dass man nach Sicht belichten kann, man sieht ja direkt auf dem Display oder im Sucher, was passiert. Und dank der guten Dynamik kann man auch gut in der Bildbearbeitung nachjustieren.

Wenn deine Kamera sich allerdings extrem anders verhält als die A6000, ist vielleicht wirklich etwas nicht in Ordnung — sofern du ganz sicher bist, dass es vergleichbare Situationen sind und du alle Einstellungen gleich hast.

Edited by leicanik
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Sorry, ich habe mich unklar ausgedrückt. Bei Nebel gibt es keine Probleme. Es geht nur um Lowlight. Es sollte nur ein Beispiel dafür sein, dass ich erstmal ein möglichst realistisches Foto möchte. Wenn ich einen blauen Himmel möchte, kann ich ihn durch Bearbeitung bekommen. Aber erstmal soll das Foto doch das abbilden, was ich sehe. Das is bei dieser Kamera bei Lowlight aber nicht der Fall. Und es war bei der NEX5 nicht so, bei der 6000 auch nicht und von der 6300 weiß ich es auch. Also stellt sich die Frage, ob alle 6600er so sind oder meine einen Fehler hat.

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vor 15 Minuten schrieb Ottomax:

...Aber erstmal soll das Foto doch das abbilden, was ich sehe. Das is bei dieser Kamera bei Lowlight aber nicht der Fall...

Das geht bei Dunkelheit aber nunmal nicht, weil das menschliche Auge einen viel höheren Dynamikumfang als der Sensor hat und sich zudem automatisch und superschnell auf die gewünschtgen Stellen "blichtet".

Der Kamera musst Du durch Deine Einstellungen sagen, welchen Teil des Bildes Du richtig belichtet haben möchtest.
Das geht am besten in dem Du in solchen Extremsitutaionen den gewünschten Punkt anmisst und die Wert speicherst (AE-L).
Oder Du verlässt Dich auf den EVF und drehst solange am Belichtungskorrekturrad, bis es für Dich passt.

Das ist Dein Thema und da unterscheidet sich die A6600 in keinster Weise von allen anderen Kameras.
Also alles eine Frage der richtigen Einstellung :classic_wink:

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vor 2 Stunden schrieb Ottomax:

Und es war bei der NEX5 nicht so, bei der 6000 auch nicht und von der 6300 weiß ich es auch. Also stellt sich die Frage, ob alle 6600er so sind oder meine einen Fehler hat.

Hmm, also mir ist beim Umstieg von der A6300 auf die A6600 keine solche Unterschiedlichkeit aufgefallen. Hast du vielelicht noch deine alten Kameras? Dann könntest du ja mal direkte Vergleichsaufnahmen machen. Bei solchen Situationen täuscht einen ja das Gedächtnis sehr leicht: Das Licht ist dermaßen unterschiedlich verteilt zwischen Laterne und Umgebung, dass schon ein kleiner Schwenk der Kamera deutlich andere Belichtungswerte produziert. Wenn man also nicht exakt den gleichen Bildausschnitt hat, lässt sich das kaum vergleichen. Das lässt sich ja auch leicht mit einer einzigen Kamera ausprobieren, wenn man einfach mal den Bildausschnitt etwas verändert.

Dazu fällt mir noch ein, dass ich z.B. auch bei sehr weitwinkligen Aufnahmen oft stark die Belichtungskorrektur verändern muss, weil durch den großen Bildwinkel auch sehr unterschiedliche Lichtverhältnisse erfasst werden und das manchmal ohne Korrektur zu deutlichen Fehlbelichtungen führen würde.

Edited by leicanik
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vor 9 Minuten schrieb leicanik:

Hmm, also mir ist beim Umstieg von der A6300 auf die A6600 keine solche Unterschiedlichkeit aufgefallen...

Mir auch nicht, ich komme ja auch über die A6500 und A6300 zu A6600.
Mit Automatik sind in der Dunkelheit alle Bilder immer zu hell, da muss man stark unterbelichten, wenn die Lichter nicht ausgefressen sein sollen.
Es kommt natürlich immer drauf an, was der Fotograf darstellen will und das kann die Kamera nicht wissen.

Ich nheme grundsätzlich gerne eine mittlere Einstellung (ohne ausgefressene Lichter) und passe dann lieber die dunklen Stellen in der EBV an.

 

 

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Ich finde das an sich ganz richtig, daß die Sony Kameras Nachtaufnahmen auch in den Schatten gut durchbelichten. Die Lichter sind oft so hell, daß man die gar nicht richtig belichtet bekommt, wenn man vom Rest des Bildes noch etwas sehen will. Auf die Mehrfeldmessung gebe ich allenfalls -1,0 EV. Was dann noch überbelichtet ist, ist einfach zu hell.

Üblicherweise erscheint die Aufnahme dann zu hell. Die Nachtstimmung kommt dann durch Nachbearbeitung, aber ohne Rauschen in den Schatten oder verfärbte Schatten.

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Danke für eure Zeit. Ich habe jetzt auf die 1 Einstellungen mit Belichtungskorrektur usw. für Nachaufnahmen gelegt. Den Rest muß die Bearbeitung machen. Ich habe mir nochmal diverse alte Nachtaufnahmen mit der NEX 5 und der 6000 angesehen, Belichtungskorrekturen sind selten vorgekommen, da sie nicht nötig waren und schwarze Nachthimmel sind schwarz, nicht bläulich wie bei der 6600. Direkte Vergleiche sind leider nicht mehr möglich, die Kameras sind weg.

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vor 2 Stunden schrieb Ottomax:

...Direkte Vergleiche sind leider nicht mehr möglich, die Kameras sind weg...

Das ist schade, denn nur das hätte, bei identischen Einstellungen, wirklich plausible Aussagen erbracht.
Aber ich bin mir sicher, daß Du auch mit der A6600 zufrieden sein wirst, wenn Du es mit den beiden Anderen warst.

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ich hab Gestern mit einer A6600/Sony 35f1.8 OSS versucht ein Vergleichsbild zu machen (ich hoffe das Problem nicht falsch verstanden zu haben) erst JPG ooc  und dann RAW/DXO.

 

 

 

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vor 17 Stunden schrieb Ottomax:

habe mir nochmal diverse alte Nachtaufnahmen mit der NEX 5 und der 6000 angesehen, Belichtungskorrekturen sind selten vorgekommen, da sie nicht nötig waren und schwarze Nachthimmel sind schwarz, nicht bläulich wie bei der 6600.

Das ist der Weissabgleich und nicht die Belichtung…

Meine Erfahrung mit zwei Sony und deren Mehrfeldmessung ist, dass sie auch bei Tag etwas zu hell belichten und ich korrigiere meist -0.3 bis -0.7. Bei SpotHi (was eigentlich die Lösung wäre) hingegen zu dunkel (wieder etwa +0.3 bis +0.7). Meine Olys muss ich nie korrigieren, obwohl vor allem die EM10 einen bescheidenen dynamic range hat. Ist halt so und wäre schön wenn es ohne gehen würde.

Zebra kennst du?

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Zum Abschluss: Es geht nicht um ausgebrannte Lichter und abgesoffene Dunkelheit, sonder um eine deutliche Überbelichtung um ca. 2 Blendenwerte bei allen Aufnahmen mit wenig Licht, egal ob mit oder ohne große Kontraste durch Lichter o.ä.. Von daher hilft Zebra nicht. Ich hätte statt der Straßenszene auch einen schwarzen Karton im dunklen Keller fotografieren können. Er wirkt trotzdem fast wie bei Tageslicht und ich habe seit Beginn der Digitalfotografie nie so heftig abdunkeln müssen wie bei der 6600. Das konnte ich in Lightroom nachkontrollieren.

 

Am 24.8.2021 um 07:34 schrieb wasabi65:

Das ist der Weissabgleich und nicht die Belichtung…

Der Weißabgleich spielt bei Lichtern eine große Rolle, aber bei einem schwarzen Himmel funktioniert die Automatik brauchbar. Nach Abdunkelung ist ja auch mein Beispielbild entsprechend schwarz am Himmel ohne Veränderung des Weißabgleichs.

 

Am 23.8.2021 um 21:52 schrieb Systemfotograf:

ich hab Gestern mit einer A6600/Sony 35f1.8 OSS versucht ein Vergleichsbild zu machen (ich hoffe das Problem nicht falsch verstanden zu haben) erst JPG ooc  und dann RAW/DXO.

Vielen Dank für deine Mühe, aber es ging nicht um JPG/RAW. Aber alle deine Bilder bestätigen meine Erfahrung, denn ich bezweifel, dass der Himmel bei dir diesen Blauton hatte und dass die funzeligen Straßenlaternen diese Flutlichtausleuchtung verursachen. Wenn du deutlich abdunkeln würdest, hättest du vermutlich ein weit realistischeres Bild und nicht diese unwirkliche Stimmung. Vermutlich sind die Laternen auch nicht so gelb, das wäre also ein Fall für den Weißabgleich.

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vor 8 Stunden schrieb Ottomax:

.... alle deine Bilder bestätigen meine Erfahrung, denn ich bezweifel, dass der Himmel bei dir diesen Blauton hatte und dass die funzeligen Straßenlaternen diese Flutlichtausleuchtung verursachen. Wenn du deutlich abdunkeln würdest, hättest du vermutlich ein weit realistischeres Bild und nicht diese unwirkliche Stimmung...

Klar, sowas geht ohne Anpassung der Aufnahmeparameter nicht und das hat nunmal nichts mit der jeweiligen Kamera zu tun.

Ich fotgrafiere auch gerne im Dunkeln in der Stadt, kenne das Thema und passe die Kamera halt je nach Umgebung auf meinen Wunsch an.
Du hast also mind. zwei Möglichkeiten:

1. Die ein Userprofil zu erstellen mit Default Werten, die ungefähr für splche Situationen passen; der Rest dann per EBV
2. Jeweils vor der Aufnahme über den Sucher die Beli Korrektur anpassen.

Ich nehme immer die zweite Möglichkeit, da jede Situation anders ist.
So gesehen verstehe ich Dein Problem immer noch nicht so ganz.

Dein These, daß es an der A6600 liegt, glaube ich nicht (wie andere hier auch).
Leider kannst Du es ja nicht durch Parallelvergleiche (selbe Situation, identische Einstellungen etc.) zeigen.
Insofern werden wir uns hier nur immer wieder im Kreis drehen können.

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vor 11 Stunden schrieb Ottomax:

Aber alle deine Bilder bestätigen meine Erfahrung, denn ich bezweifel, dass der Himmel bei dir diesen Blauton hatte und dass die funzeligen Straßenlaternen diese Flutlichtausleuchtung verursachen. Wenn du deutlich abdunkeln würdest, hättest du vermutlich ein weit realistischeres Bild und nicht diese unwirkliche Stimmung. Vermutlich sind die Laternen auch nicht so gelb, das wäre also ein Fall für den Weißabgleich.

noch mal eins mit Belichtungskorrektur -3 , der Himmel ist/war Blau und die Laterne hat tatsächlich ein gelbes Licht ,ich find es ok.

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