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Manuelle Objektive an der VF - Sony


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Hallo,

ich möchte einen Plauderthread über manuelle Objektive eröffnen. Bisher habe ich das Thema eher beiläufig wahrgenommen und erst gestern ist mir bewusst ins Auge gesprungen, dass es doch einige Anbieter gibt, die für Sony E direkt produzieren, wie z.B. Voigtländer.

Ich selber nutze bereits zwei manuelle Objektive

- Zeiss Loxia 21 2.8

- Laowa 14 4.0

da diese schön klein sind und man sie einfach zusätzlich mitnehmen kann. Der Brennweitenbereich ist bei mir auch durch ein AF-Zoom, das Sony 16-35 4.0, abgedeckt.

Mich würde interessieren, welche Objektive ihr verwendet - neu gerechnete oder alte adaptierte - und aus welchen Beweggründen heraus ihr diese nutzt.

Schöne Grüße,

Thomas 

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Hi Thomas,

 

als einziges neues manuelles nutze ich ein Samyang 135mm f2, weil es einfach klasse ist. 

An alten, adaptierten Gläsern nutze ich alles, was ich in die Finger kriege, aber vorzugsweise die Olympus Zuikos, von denen ich aktuelle 32 Stück habe und die ich auch nicht mehr abgebe. Warum? Mir macht das manuelle Fokussieren mehr Spaß und ich komme auch häufig besser damit klar, als mit "umherwanderndem" AF. Und meistens gefällt mir die Haptik besser und die Bildergebnisse haben mehr Charme.

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Die Voigtländer Weitwinkel 10 mm , 15 mm und 21 mm Nokton findet man bei mir. Bei den kurzen Brennweite ist die Fokussiereung doch recht simpel. Altglas habe ich natürlich auch eimerweise, aber da nutze ich zur Zeit lieber aktuelle Objektive.

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  • 2 weeks later...

Ich habe hier drei manuelle Objektive, die ich noch ab und zu nutze: 

 

Ein Konica AR 40mm 1.8 - einerseits sehr scharf ab Offenblende, andererseits absurd starke Bildfehler wie Flares und Ghosting. 

 

Ein Minolta 35mm 2.8 - aus Verzweiflung gekauft, als es noch nicht so viele 35er für Sony gab. Nicht super scharf, macht aber einfach sehr ausgewogene Bilder, so dass ich es wahrscheinlich nicht verkaufen werde. 

 

Dann habe ich noch ein Makro für Arme, das Soligor 100mm 3.5 mit Achromat für Pentax. Sicher kein überragendes Makro, aber ich tue mir schwer, den zehnfachen Preis für 10% Qualitätszuwachs zu zahlen. Am 24 Mpix Sensor der A7III ist es gut genug. 

(Außerdem wäre es sehr gut infrarottauglich, falls ich mal einen KB IR Umbau hätte) 

Hier ein Gänseblümchen: 

 

 

Vermissen tue ich das Pentax SMC M 20mm f4 - ein winziges Pancake, das abgesehen von den Rändern ebenfalls scharf an der A7III war, musste aber zur Geldbeschaffung für das Tamron 17-28mm gehen. 

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Ich nutze gerne manuelle Objektive, hauptsächlich für Landschaft und Nachtaufnahmen. Mir macht diese Art der Fotografie Spaß und dazu sind sie klein, und leicht, ideal zum wandern, und dabei von sehr hoher Leistung. Es sind alles Neurechnungen.

Das 21mm Loxia war sehr schnell eines meiner Lieblingsobjektive, direkt als es heraus kam. Dann kam über den Umweg über das 85mm Batis, über das 85mm GM auch noch das 85mm Loxia dazu, das dann bis heute auch geblieben ist.

Als im Sommer 2017 das 15mm/2 Laowa heraus kam, hatte ich es sofort vorbestellt, weil ich schon lange auf so ein Objektiv gewartet hatte und ich es im Herbst 2017 unbedingt auf eine Grönlandtour mitnehmen wollte. Es ist auch bis heute noch im Rucksack. 

Letztes Jahr kam noch das Voigtländer 50mm Apo-Lanthar dazu, dessen Leistung einfach faszinierend ist, für die geringe Größe und Gewicht. Dazu habe ich als längere Ergänzung ein älteres 135mm Samyang am Adapter, etwas schwierig zu fokussieren, aber auch von sehr hoher BQ.

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Ich verwende regelmäßig das Voigtländer 15mm/4.5 (mit Werte-Übertragung) - bei der Brennweite ist der Autofokus entbehrlich. Außerdem ebenfalls öfter  ein Canon FD 200 mm/4.0 - sehr gute Bildqualität und über die Lupe verhältnismäßig leicht zu fokussieren. Bei beiden Objektiven schätze ich neben der Qualität die Tatsache, daß sie sehr klein und leicht sind. Die meisten anderen manuellen Objektive in meinem Schrank sind ausgesprochene "Altgläser", die ich meist nur noch wegen besonderer Abbildungseffekte einsetze. Etwa das Meyer Görlitz 100/2.8 wegen des sehr angenehmen Bokeh.

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Ich bevorzuge Altgläser CS 3,5 von 1932 und 9,0 1937. Des weiteren einige aus den 50 er und 60 er Jahren. Ich mag die Bildzeichnung, auch B&W ohne am PC einen Bild look zu kreieren, weil der Stil aus der Kamera kommt. Schwerpunkt ist bei mir die Asiatische Fotografie der 30 er  und 40 er Jahren. Ich mag auch die Endfünfziger (hier Nikkor Kogaku 50 1.4) und Anfang 60 Nikkor Kogaku 50 2.0 (Robert Frank Objektiv). Ergänzt wird diese Zeit durch einige Exakta Linsen. Als neuere manuelle Linsen liebe ich das Voigtländer 65 2.0 wegen der Farbgebung und seit neuestem "spiele" ich mii einem PERGEAR 7,5 mm F2.8 Fish Eye, einfach mal um UWW kennen zu lernen.

Mein absolutes Lieblings Objektiv ist das Canon 50 0.95 in der TV Ausführung. Die Farbgebung, der Glow, offen eine charmante Weichheit, abgeblendet Ultra scharf. Kontraste und Übergänge in den Verläufen sind sehr schmeichelhaft. Ein Vergleichbares Objektiv und erst recht nicht aus der heutigen Zeit, habe ich noch nicht gesehen. Gerade wurde an einer 8k Kamera mit diesem Objektiv ein Film gedreht. Er erinnert an bekannten Kino Farbfilme, der Endfünfziger bis zu den mit Sechzigern. Auch die Farbpracht z.Bsp. Vom Winde Verweht und andere bekannte Monumentalfilme, glaubt man in Aufnahmen mit dem Canon wieder zu finden und das alles ohne aufwendige Bildbearbeitung. Die Farben belasse ich immer so wie sie mit dem Objektiv aus der Kameras kommen. Auch hier tut ein wenig C1 Pro seines dazu, in der Interpretation der Raw Dateien.

Auch einige Native sind vorhanden, ich möchte nicht immer manuell fokussieren und bestimmte Auftrags arbeiten und auch meine Vorstellungen in bestimmten Bereichen, erzwingen fast "beste" Qualität. Ich kann mir kaum vorstellen wie Model Fotografie im Studio, mit Bewegung (drehen, springen, hüpfen) usw. offen manuell funktionieren soll. Bei Telebrennweiten wird es besonders schwierig und da ist ein natives Objektiv erforderlich. Genutzt wird die R IV und 7 C. Insbesondere die R IV, mit der hohen Auflösung, zeigt weiche Übergänge und Verläufe, die dem Film sehr nahe kommen und in Kombination mit den Altgläsern eine organisch, analoge Bildwirkung erzeugen. Bildbearbeitung ist für mich ein notwendiges Übel. Ich fotografiere halt lieber.  Für mich ist es spannend das "richtige" Objektiv aus zu wählen bevor es los geht, da ich mir vorher Gedanken mache, was ich erreichen möchte. 

Als Beispiel unten : 1. Bild das UWW f 2.8 an der 7 C , Bild 2 Canon 50 0.95 f 0.95 an der RIV (leicht gecroppt). Beide in einer alten Schmiede.

Edited by KDKPHOTO
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Ich habe 2+2 manuelle...

2 x Altglas

  • Voigtländer Color-Skoparex 35mm/f2.8
  • Leica Elmar 135mm/f4.0 (Bj. 1960!!!)

2 x neues mit nur MF

  • TTArtisan 11mm/2.8 (Fisheye)
  • Voigtländer Heliar 15mm/4.5 Super Wide III

Macht einfach Spaß die ab und zu einzupacken und damit loszuziehen, am liebsten an der A7 II. Bis auf das neue 15mm Voigtländer muss ich dann zwar immer die Blenden im Smartphone notieren, die ich verwendet habe, damit ich die später am PC über das PlugIn hinzufügen kann, aber das macht nichts, weil man sich bei der Fotografie einfach Zeit lässt. Und staunt was dabei rumkommt.

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Ich habe zwar auch noch einiges an manuellem Alt- (und auch nicht so alt-)Glas rumstehen, nutze es aber kaum noch. Eigentlich nur noch da, wo es kein modernes Pendant mit AF gibt. Dazu gehören z.B. einige f/0.95er, das Sony STF 135mm oder auch ein 12mm Voigtländer. STF Objektive und 0.95er mag ich aufgrund ihres besonderen Bokehs.

Am meisten ärgere ich mich, dass ich 2011 mein Leica Noctilux 50/1.0 (den Vorgänger des Noctilux 50/0.95 ASPH) verkauft habe. Das war wirklich ein Objektiv mit besonderen Charakter, die Bubbles waren einmalig:

(Das Photo enstand damals adaptiert an einer Lumix GH2 - Sony Mirrorless Vollformat gab es da noch nicht...)

Heute wäre das Objektiv das Doppelte von dem Wert, wie es damals gehandelt wurde.

Edited by 3D-Kraft.com
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Ich benutze MF Objetive sehr gerne. Es ist ein etwas entschleunigtes Fotgraphieren.

Moderne MF mit Datenübertragung nutze ich das

  • Voigtländer Heliar 15mm/f4,5 Super Wide III
  • Voigtländer Macro Apo-Lanthar 65mm/f2.

Moderne MF ohne Datenübertragung

  • Voigtländer Heliar 40mm/f2,8
  • Samyang 135mm/f2
  • Zhongyi 50mm/f0,95
  • Zhongyi 85mm/f1,2

Altgläser benutze ich hauptsächlich:

  • Leitz Summarex 85mm/f1,5
  • Leitz Tele Elmar 135mm/ f4
  • Summicron 35mm/f2
  • Tri-Elmar 28-35-50/f4

und diverse Olympus OM Zuiko (85/2, 100/2, 180mm/f2,8, 35mm/f2,8 shift.

Davon sind meine absoluten Lieblinge das Apo-Lanthar 65 mit einer phantastischen Schärfe und das Summarex mit seinem ganz besonderen Schmelz beim Übergang von Schärfe zu Unschärfe, das macht Portraits ganz besonders.

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Ich möchte das Voigtländer 2.5/110mm macro in die Runde werfen. Makros mit Massstab 1:1 sind möglich. Ich benutze es jedoch häufiger für Landschaft.

Aufgrund der super Schärfe ist croppen ohne weiteres möglich. Unten ein Bild vom Petersdom durchs Schlüsselloch vom Aventinhügel fotografiert. Ich habe etwa die Hälfte des Bildes ausgeschnitten.

Auch Portraits gehen super, solange das Modell ein paar Augenblicke stillsitzt.

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vor 10 Stunden schrieb Nobby1965:

muss ich dann zwar immer die Blenden im Smartphone notieren

Oder du machst einen Fingercode: Offenblende = kein Finger, 1 Blende abgeblendet = 1 Finger, 2 Blenden abgeblendet = 2 Finger usw. … und fotografierst immer schnell zum Bild die Finger. Geht evtl. schneller als im SP aufzuschreiben. Aber nur, wenn du nicht  mehr als 5 Blendenstufen abblendest. Ich selbst bin zu faul für sowas und habe das aufgegeben. Dann pfeif‘ ich eben auf die Blendeninfo. 

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An meinen Sony Kameras A7 und A6500 verwende ich zur Zeit Hauptsächlich MF-Objektive.

Alte Objektive mit Canon FD Anschluß:     Canon    50mm F1,4 , 50mm F3,5 Macro , 100mm F4 Macro , 135mm F3,5 SC , 70-210 F4 Tele-Macro und ein Tokina Tele-Auto 200mm F3,5. Ein paar hat mein Vater mir überlassen andere habe ich gezielt dazu gekauft. 

Neue MF Objektive mit Leica M Anschluß:  Zeiss   35mm F2 Biogon , 50mm F1,5 C Sonnar und ein 85mm F4 Tele-Tessar. (Ausführung in Silber , verwende ich auch an meinen Fujifilm Kameras). Was die Objektive mit Leica M Anschluß betrifft  , da werden in Zukunft sicher noch einige dazu kommen.  

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  • 2 months later...

Ich hab aus der analogen Zeit noch viele M42 Teile im Koffer und etliche andere, wie Minolta oder Konica, habe ich "geerbt". Einige neue Chinesen habe ich dazugekauft, weil mir das mauelle Fokusieren (incl. der Verzögerung) sehr gut gefällt.
hier a7r II mit Jupiter 9 und 7artisans 1,4/35

Edited by fred
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  • 2 weeks later...

Canon FD 50mm @ 1.2

...wegen den 1.2 und dem Bokeh mir ist es offen scharf genug
leider habe ich das 50mm voigtländer 1.4 weitergegeben, die Farben sind Kontrastreicher als beim Canon sowie die Haptik.

 

Edited by noel
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  • 1 month later...
Am 11.6.2021 um 21:50 schrieb aidualk:

ch nutze gerne manuelle Objektive, hauptsächlich für Landschaft und Nachtaufnahmen. Mir macht diese Art der Fotografie Spaß und dazu sind sie klein, und leicht, ideal zum wandern, und dabei von sehr hoher Leistung. Es sind alles Neurechnungen.

Das 21mm Loxia war sehr schnell eines meiner Lieblingsobjektive

Das kann ich bis hierher genau so kopieren... Und nutze heute teilweise intensiv und für fast alles die Loxia 21, 25 und 85, die Voigtländer Helier 10 und 15, APO 35, 50, 65, 110 und das 40/1.2. Dazu "Spezialisten" wie auch das TTArtisan 1mm und das 7Artisans 28mm (zwar M-Mount, aber in der für Sony E optimierten Version).

Ich bin mit all diesen Objektiven sehr zufrieden. Das mag auch daran liegen, dass ich mit ihnen nicht so schlampi vorgehe beim Fotografieren wie manchmal mit AF.

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Ich nutze gerne manuelle Objektive an meinen Kameras und habe noch so einiges an älteren Linsen im Gebrauch (ab und an)
Ein Zeiss Jena Biotar 2/58 aus den 50ern mit M42 (das Kleine)

A7 II

Aber auch ein paar neuere Highlights der Objektivgeschichte wie das Tokina 2,5/90 (Bokina) und auch ganz aktuelle Linsen von Voigtländer mit M-Bajonett.

Manuell mach einfach Spaß!

Edited by D700
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