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Zukunft vom E-Mount


DirkB
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Moinsen,

ich habe in den letzten Tagen mal wieder Tests der Canon R5 gesehen. Nicht weil es mich von Sony weg treibt, sondern einfach nur aus Interesse. Als ich damals vor der Entscheidung stand, welcher Anbieter es nun werden soll, war vorher die Systemfrage geklärt. Wir hatten vorher schon eine Canon eos 1100, insofern war ich ein wenig mit Canon vertraut. Aber als System kam dazumal nur die spiegellose Technik für mich in Frage. Zui dieser Zeit gab es von Canon R, die RP, die ganzen M-Modelle und von Nikon die Z6 und Z7. Aus Vernunftsgründen kam zu dieser Zeit auch nur Sony für mich in Frage. Einfach ein ausgereiftes System und ein Objektivangebot, dass die anderen wohl nicht sooo schnell aufholen können. Und dann kommt die R5 auf den Markt und irgendwie gewinne ich den Eindruck, dass Canon Ernst macht und den Zukunftsmarkt nicht freiwillig Sony überlässt. Bei meiner damaligen Recherche bin ich auch schon auf die Aussage gestoßen, dass Nikon und vor allem Canon auf ein deutlich breiteres Bajonett setzen. Damals ist für mich hängen geblieben, dass dadurch deutlich lichtstärkere Objektive möglich sind. Und nun habe ich ein paar Tests zur R5 gesehen. Aussage dort war, dass der IBIS dort viel besser ist. Und das liegt wohl auch ann dem größeren Bajonett.

Nun meine Frage, wenn Sony das auch so sieht und den Vorsprung verteidigen möchte, müssten sie doch theoretisch auch ein größeres Bajonett einführen. Sieht das jemand auch so? Oder überlässt Sony den Vorsprung freundlicherweise dem Wettbewerb?

Ja, ich weiß, es wird nach jedem Kauf immer wieder ein neueres, besseres Modell kommen. Ich fahre aber mit Sony gut, denke ich und mich ärgert es auch nicht, dass ich mich fürt Sony entschieden habe. Auch wenn die dieses Jahr eine A7IV mit neuem Bajonett heraus bringen (würden).

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Helios

Wie so häufig sind auch im Bereich der Photographie Leute bemüht, ohne größeres Wissen um die tatsächlichen Zusammenhänge Erklärungen für ihre Beobachtungen zu finden. Es reicht halt nicht, einfach nur eine Feststellung zu machen, stets braucht es die Vermutung, aus der dann aufgrund der eingeschränkten Vorstellungskraft Gewissheit wird. Wir leben nach dem Prinzip, erstmal behaupten was irgendwie logisch erscheint, wenn es falsch ist, wird es schon jemand korrigieren. Das macht wenig Arbeit und

Lodos61

In meinen Augen wird es in Zukunft nicht mehr Canon Nikon heißen sondern Canon Sony. Denke aber das Sony noch weiter ist. Viele erwarten (zurecht) von Sony das jetzt auch ein Gegenschlag gegenüber dem Canon R5 kommen wird. Bleiben wir mal gespannt.  Ich finde es toll das Sony die 7C rausgebracht haben. Das sehen hier viele, die einfach klein (mit Objektiv) und unauffällig sein wollen. Das war früher auch mein Gedanke als ich Sony gewechselt bin. Bereue es überhaupt nicht. Meine erste A7R ha

blur

Ich bin kein Techniknerd, aber wenn ich mir als Konsument die Vorteile des Nikonmounts im Vergleich zum E-Mount anschaue: Ein 58mm mit f/0.95 für knapp 9.000,-€ hat für mich 0,0 Relevanz, die drei in der Bildqualität wohl vergleichbaren (was ich so gelesen habe) 1.8er Festbrennweiten 20mm / 35mm / 85mm sind von Nikon größer, schwerer und teurer. Letzteres hatte dann schnell meine Wechselgedanken im Keim erstickt.  

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Vollkommen unrealistisch, Sony wird sich zwar ärgern damals nicht größer gebaut zuhaben, aber so krass ist der Unterschied jetzt auch nicht. Schau dir doch mal gute Sony Objektive an, da sind die Canons wohl kaum deutlich besser. Aber die werden ganz sicher kein neues Bajonett einführen.

Ich denke Canon und Sony werden in Zukunft Platz 1 und 2 unter sich ausmachen. Viel wichtiger als Änderungen bei der Hardware wären allerdings grundlegende Softwareanpassungen die in Richtung Smartphone Usability und KI gehen. Der Hersteller der sich da als erstes hervortut wird auch in Zukunft den Vorsprung haben. 

Man muss sich nur mal vorstellen was möglich wird wenn die Technik aus den Smartphones irgendwann in einer KB Kamera landet und dann mit den heutigen Objektiven kombiniert wird.

Der Hammer, dann kann man sich eine Menge Bildbearbeitung in Zukunft sparen.

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vor 1 Stunde schrieb Alexander K.:

Viel wichtiger als Änderungen bei der Hardware wären allerdings grundlegende Softwareanpassungen

Wer sagt das? Du? Deine Meinung sei Dir unbenommen, aber für mich sprichst du nicht.

vor 1 Stunde schrieb Alexander K.:

Der Hammer, dann kann man sich eine Menge Bildbearbeitung in Zukunft sparen.

Mein Albtraum, wozu sollte ich dann noch eine Systemkamera mitschleppen, wenn ich keinen eigenen Einfluss mehr auf das Bild habe? Abgesehen davon reicht meine Intelligenz für den Gestaltungsprozess absolut aus, ich bin nicht auf die künstliche angewiesen.

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vor 2 Stunden schrieb DirkB:

Ich fahre aber mit Sony gut, denke ich und mich ärgert es auch nicht, dass ich mich fürt Sony entschieden habe.

Dann ist doch alles gut. Ich schaue nicht ständig in Nachbars Garten. Über Fokus-Stacking würde ich mich aber trotzdem freuen.

vor 2 Stunden schrieb DirkB:

Auch wenn die dieses Jahr eine A7IV mit neuem Bajonett heraus bringen (würden).

Wozu soll das gut sein? Damit ich noch weniger Platz für meine Finger zwischen Batteriefach und Bajonettanschluss habe? 😉 Nicht nur Sony, sondern auch viele Fremdanbieter scheinen die Konstruktion hochwertiger Objektive mit dem "kleinen" Bajonett für Kleinbild ohne qualitative Nachteile inzwischen zu beherrschen.

Falls Sony eines Tages wirklich vom Hafer gestochen werden sollte und für die Leute, die den Klang einer HiFi-Anlage nach dem Klirrfaktor beurteilen, ein größeres Bajonett anbieten, dann kommt das sicher zuerst in einem der Top-Gehäuse und nicht im Mittelfeld.

Aber warum sollten sie sehr viel Geld für neues Glas investieren, wenn man schon über das vorhandene Linsenangebot nicht gerade meckern kann?

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vor 16 Stunden schrieb DirkB:

Bei meiner damaligen Recherche bin ich auch schon auf die Aussage gestoßen, dass Nikon und vor allem Canon auf ein deutlich breiteres Bajonett setzen. Damals ist für mich hängen geblieben, dass dadurch deutlich lichtstärkere Objektive möglich sind.

Nur der Vollständigkeit halber: Das Canon RF Bajonett hat gegenüber dem alten EF Bajonett keinen größeren Durchmesser erhalten. Beide haben 54mm. Nur das Auflagemaß ist von 44mm auf 20mm gesunken. Wer das Bajonett wirklich vergrößert hat, ist Nikon. Das neue Z Bajonett hat einen Durchmesser von 55mm, während das alte nur 44mm hatte. Das Auflagemaß sank bei Nikon von 46mm auf 16mm. Nikon ist es auch, die ihr neues Bajionett unter anderem mit der großen Lichtstärke bewerben: 

https://www.nikon.de/de_DE/products/category_pages/digital_cameras/mirrorless/overview.page

Das ändert aber natürlich nichts an deinen Fragen, Dirk. Ja, ich denke schon, Sony hätte es einfacher, wenn sie sich gleich für ein größeres Bajonett entschieden hätten. Damals setzten sie aber zunächst auf möglichst klein und kompakt. Damit konnten sie sich (noch) besser gegenüber den DSLRs absetzen. Erst nach und nach kam dann der Schwerpunkt auf Lichtstärke und bessere Qualität und damit dann doch wieder große Objektive. Wenn ich mir die lichtstarken GM und die langen Telezooms anschaue, wäre mir dazu ein etwas größerer Body evtl. lieber. Der hätte dann auch Platz für ein größeres Bajonett (und für die Finger). Aber dass sie das jetzt nochmal ändern, denke ich eher nicht. So lange sie mit dem bisherigen genug Umsatz machen, wäre das wohl auch nicht sinnvoll. Und gute Ergebnis-Qualität lässt sich ja auch mit dem bisherigen erreichen.

Jetzt haben sie sich mit der A7c auch erst mal wieder auf die Kompaktheit besonnen. Interessant finde ich, wie die Kompromissbereitschaft der Nutzer jeweils mit den gerade aktiven Vorlieben und Interessen mitgeht. Man kann es auch hier im Forum sehen: Waren bis vor kurzem lichtstarke Objektive hoch im Kurs und Lichtstärke auch bei Kaufberatungen ganz wichtig, so ist auf einmal mit der Begeisterung für die A7c wieder Kompaktheit gefragt und wichtiger als eine größtmögliche Öffnung. Insofern gibt es ja nie nur ein Kaufargument, und Lichtstärke ist eben auch nicht das allein seligmachende. Also auch eher ein Grund, jetzt keinen Aufwand mit einem neuen Bajonett zu betreiben.

Edited by leicanik
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vor 5 Stunden schrieb Gaenzlich:

Damit ich noch weniger Platz für meine Finger zwischen Batteriefach und Bajonettanschluss habe? 

Das müsste ja nicht zwangsläufig so sein, die R hatte ich in der Hand. Und die lag gut. Und viel größer ist die nun auch nicht. Glaube ich. 

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vor 8 Stunden schrieb DirkB:

Bei meiner damaligen Recherche bin ich auch schon auf die Aussage gestoßen, dass Nikon und vor allem Canon auf ein deutlich breiteres Bajonett setzen. Damals ist für mich hängen geblieben, dass dadurch deutlich lichtstärkere Objektive möglich sind. Und nun habe ich ein paar Tests zur R5 gesehen. Aussage dort war, dass der IBIS dort viel besser ist. Und das liegt wohl auch ann dem größeren Bajonett.

Wie so häufig sind auch im Bereich der Photographie Leute bemüht, ohne größeres Wissen um die tatsächlichen Zusammenhänge Erklärungen für ihre Beobachtungen zu finden. Es reicht halt nicht, einfach nur eine Feststellung zu machen, stets braucht es die Vermutung, aus der dann aufgrund der eingeschränkten Vorstellungskraft Gewissheit wird. Wir leben nach dem Prinzip, erstmal behaupten was irgendwie logisch erscheint, wenn es falsch ist, wird es schon jemand korrigieren. Das macht wenig Arbeit und verspricht den größten Gewinn, ideal also für die diversen Medienformate, die heute im Schnelldurchlauf konsumierbar sein müssen. Für Leser wie dich drängt sich dabei der Eindruck auf, auch aufgrund der vielen Wiederholungen, dass das schon so stimmen muss. Ist dem aber so?

Der Bildstabilisator der R5 ist besser als das, was Sony bisher anbietet, wie aus zahlreichen Tests hervorgegangen ist. Aber liegt das (auch) am größeren Bajonett? So einfach die Antwort auch scheint ist sie nicht, weil der Bajonettdurchmesser nicht direkt die maximalen Verstellwege beschränkt und die maximalen Verstellwege direkt nicht die Leistungsfähigkeit des Stabilisators ausdrücken. Für die Leistungsfähigkeit relevant ist (neben der sehr stark unterschätzten Anforderungen an die Sensorik) die Frage, wie schnell und genau eine Bewegung über welche Distanz und über welchen Zeitraum ausgeführt werden kann. Dabei geht es zunächst um Technologie, nicht um Dimensionen, denn mit zunehmender Distanz und Zeit wird die Effektivität geringer bis zu dem Punkt, an dem der Stabilisator im Gehäuse gar keine Mehrleistung mehr bringt (selbst wenn er sich weiter bewegen könnte). Aus diesem Grund werden auch weiterhin Stabilisatoren in den Objektiven verbaut, inzwischen selbst von Herstellern, die bisher damit warben, dass dies unnötig sei (bspw. Olympus). Ebenso werden die Maximalleistungen nie mit dem Gehäusestabilisator allein erzielt, sondern immer nur im Zusammenspiel von Objektiv- und Gehäusestabilisator. Und sie werden auch nie im Weitwinkelbereich erzielt, sondern immer eher im leichten Telebereich. Sony ist in diesem Bereich aktuell technologisch schlicht nicht so weit wie Canon, das kann sich (je nachdem ob die Patentlage dies erlaubt) allerdings durchaus auch schnell ändern, wie Canon selbst ja bewiesen hat. Die mechanischen Beschränkungen des Bajonetts werden dann maximal einen geringen Einfluss haben. 

Grundsätzlich erlaubt ein größerer Bajonettdurchmesser natürlich auch mehr Freiheiten bei der Konstruktion von Objektiven, genauso wie dies ein geringeres Auflagemaß macht. Mehr Freiheiten bedeuten vermeintlich auch weniger Einschränkungen, bei einer ganz auf maximale Qualität oder maximale Lichtstärke ausgelegten Konstruktion wäre dies der Fall - bloß wie relevant ist das für den Nutzer selbst? Das Nikkor Noct ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn diese Freiheiten ausgenutzt werden - sowohl positiv wie auch negativ. In der Masse werden Objektive also immer mit einer ausgewogenen Auswahl an Einschränkungen konstruiert werden, damit reduziert sich gleichzeitig aber auch wieder die Abhängigkeit von den mechanischen Beschränkungen, weil sich diese aus anderen Punkten ergeben. 

Heute würde Sony ein für KB ausgelegtes Bajonett mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr mit einem im Vergleich zu "kleinen" Durchmesser ausstatten. Ob sie es gleich groß machen würden wie Canon oder Nikon sei dahingestellt. Die Konstruktion der Objektive wird definitiv vereinfacht, aber nicht in einem solchen Maße, dass es in der Masse zu relevanten Einschränkungen kommt. Und gewisse Vorteile in Richtung Kompaktbau bietet es natürlich auch. Insofern mache ich mir um die Zukunftsfähigkeit keine allzu großen Sorgen. Ein neues Bajonett wird Sony auf absehbare Zeit nicht einführen, der größte Systemvorteil ist die Größe des Systems.

vor einer Stunde schrieb leicanik:

Nikon ist es auch, die ihr neues Bajionett unter anderem mit der großen Lichtstärke bewerben

Nikon war es auch, die über Jahre die Nachteile ihres alten (kleinen) Bajonetts kleingeredet haben. Alles eine Frage des Marketings.

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In meinen Augen ist die Qualität der heutigen Kameras von mehreren Faktoren abhängig, wie optische Qualität der Linse, Sensor, Prozessor und Software. Diese Faktoren sind von einander abhängig. Bei analogen Kameras war es weniger komplex, wenn auch durchaus ingeneurtechnisch aufwendig. Z.B. lassen sich bei heutigen Objektiven optische Fehler durch die interne Bildbearbeitung in der Kamera korrigieren. Natürlich hat für die optische Leistungsfähigkeit der Bajonettdurchmesser eine Bedeutung. Ich denke aber, dass Sony hier einen Kompromiss gewählt hat bezüglich Größe und Kompaktheit. Im übrigen gibt es durchaus gute lichtstarke Objektive mit E-Mount und wenn die verwertbare ISO Zahl steigt, relativiert sich das auch wieder etwas.

Ich rechne damit, dass Sony in Zukunft bei der Rechenleistung nachlegen wird und ähnliche Auslesegeschwindigkeiten wie Canon bei der R5 anbieten wird.

Im übrigen startet Sony gerade eine Kampagne für das E-Mount. Ich denke, dass das E-Mount uns noch eine ganze Weile erhalten bleibt.

 

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vor 8 Stunden schrieb Gaenzlich:

Wer sagt das? Du? Deine Meinung sei Dir unbenommen, aber für mich sprichst du nicht.

Mein Albtraum, wozu sollte ich dann noch eine Systemkamera mitschleppen, wenn ich keinen eigenen Einfluss mehr auf das Bild habe? Abgesehen davon reicht meine Intelligenz für den Gestaltungsprozess absolut aus, ich bin nicht auf die künstliche angewiesen.

Ich sage ja nicht ersetzen. Ich sage zusätzlich implementieren. Ich will jederzeit die Möglichkeit haben, wie gewohnt manuell zu fotografieren. Aber auch die JPEGs, bzw. das was in Zukunft OOC kommt, Sollte bestmöglich aussehen. Und wenn man JPEGs out of Cam ansieht und vergleicht dort derzeit die neuen Topsmartphones mit Topkameras, dann schneiden die Smartphones besser ab.

 

Ich sehe den Trend gar nicht so kritisch, ich bin lieber unterwegs und fotografiere anstatt zuhause RAWs zu verbiegen. Bei ausgewählten Fotos mache ich das gerne, aber reine Erinnerungsfotos, z.B. von Reisen, Hochzeiten, Familie, Freunde etc. will ich nicht erst noch bearbeiten. Es kommt immer noch auf das Auge und die Komposition an, nicht nur auf die Technik. Und wenn die aktuellen Hochleistungsobjektive und Kleinbildsensoren erst mal mit den KI Features der Smartphones kombiniert werden.... der Hammer was dann möglich ist. Objektive wie ein Sony 200- 600mm oder ein Sony 90mm Makro kann nämlich die beste KI im Smartphone nicht simulieren, dazu sind die physikalischen Grenzen nicht überwindbar. Aber die altertümliche Software aus Kameras holt einfach nicht das Maximum raus was möglich wäre. Smartphones haben vorgelegt, Jetzt ist die Kamerabranche gezwungen nachzulegen. Ist doch gut so, nur so entstehen Innovationen. Von daher sterben hier weder die Kameras aus, noch wird in Zukunft nur noch mit Smartphones fotografiert, nein Sie werden in Zukunft um intelligente Features erweitert.

Legen die Kamerahersteller da allerdings in den nächsten Jahren nicht massiv nach, dann sind Kameras irgendwann ein absolutes Nischenprodukt und niemand dessen PostProduction Kenntnisse auf einem extrem hohen Level liegen, wird noch "bessere" Bilder produzieren als ein 0815 User mit dem Smartphone.

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Vielen Dank für die sachlichen Erklärungen. Wobei es für mich auch ganz logisch erklärbar ist. Auch hier wird teilweise darüber berichtet, dass - ich glaube bei Panasonic MFT - ein kleinerer Sensor deutlich besser stabilisiert werden kann als so ein großer VF-Sensor. Und für mich klingt es auch logisch, dass mehr Raum um einen Sensor auch mehr Möglichkeiten zur Stabilisierung bietet. 

Nichts für ungut, ich fahre gut mit Sony, es macht Spaß und für mich ist klar, dass zumindest in meinem Fall viel mehr Verbesserungspotential bei mir als bei meiner Technik schlummert. 

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vor 41 Minuten schrieb Alexander K.:

Aber die altertümliche Software aus Kameras holt einfach nicht das Maximum raus was möglich wäre.

Hm. Dann schau dir mal die Datenmenge eines Smartphonebildes an und vergleiche die mit der einer A6x00. Wir reden hier noch nicht einmal von der RIV oder einer Bilderserie einer A9. Ich glaube, da ist der Physik eine deutliche Grenze gesetzt. 

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vor 31 Minuten schrieb DirkB:

Hm. Dann schau dir mal die Datenmenge eines Smartphonebildes an und vergleiche die mit der einer A6x00. Wir reden hier noch nicht einmal von der RIV oder einer Bilderserie einer A9. Ich glaube, da ist der Physik eine deutliche Grenze gesetzt.

Aber genau da liegt m.E. schon das Verbesserungspotential. Sicher sind hier zur Zeit noch Grenzen gesetzt, insbesondere was die Erwärmung angeht. Es geht jetzt eben darum, das unter den vorhandenen Möglichkeiten zu optimieren. Hier wird es m.E. auch zu weiteren Wettläufen zwischen den Kameraherstellern kommen. Canon hat in der Prozessorleistung und im internen Verarbeitungsprozess zur Zeit die Nase vorn (Auslesegeschwindigkeit Sensor Canon R5: 54,3ms, Sony RIV: 16,5ms). Sony wird hier vermutlich nachlegen. Dann wird es mit dem rolling Shutter Problem beim reinen elektronischen Verschluss auch besser. Aber wir haben nachwievor das Erwärmungsproblem bei diesen Geschwindigkeiten. Mal sehen was wird. Die Thermodynamiker sind gefragt.😉

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vor 3 Stunden schrieb weses175d:

Canon hat in der Prozessorleistung und im internen Verarbeitungsprozess zur Zeit die Nase vorn (Auslesegeschwindigkeit Sensor Canon R5: 54,3ms, Sony RIV: 16,5ms). Sony wird hier vermutlich nachlegen. 

16,5 ms wären aber sehr viel besser als 54,3 ms. Woher stammen die Daten, wenn ich Fragen darf?

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vor 1 Minute schrieb Helios:

16,5 ms wären aber sehr viel besser als 54,3 ms. Woher stammen die Daten, wenn ich Fragen darf?

Oh sorry,  ich habe die Werte falsch zugeordnet. Es muss natürlich genau anders herum heißen: Canon 16,5ms und Sony 54,2ms. Die Werte wurden mir bei der Pruduktpräsentation der Canon R5 beim Fotohändler meines Vertraues (Calumet Hamburg) genannt und sind auch hier in diesem Test-Video aufgeführt und mit Beispielen unterlegt.

 

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Ich bin kein Techniknerd, aber wenn ich mir als Konsument die Vorteile des Nikonmounts im Vergleich zum E-Mount anschaue:

Ein 58mm mit f/0.95 für knapp 9.000,-€ hat für mich 0,0 Relevanz,
die drei in der Bildqualität wohl vergleichbaren (was ich so gelesen habe) 1.8er Festbrennweiten 20mm / 35mm / 85mm sind von Nikon größer, schwerer und teurer.
Letzteres hatte dann schnell meine Wechselgedanken im Keim erstickt.

 

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vor 22 Minuten schrieb weses175d:

Oh sorry,  ich habe die Werte falsch zugeordnet. Es muss natürlich genau anders herum heißen: Canon 16,5ms und Sony 54,2ms. Die Werte wurden mir bei der Pruduktpräsentation der Canon R5 beim Fotohändler meines Vertraues (Calumet Hamburg) genannt und sind auch hier in diesem Test-Video aufgeführt und mit Beispielen unterlegt.

Danke für den Link, leider wird da auch nicht auf die jeweilige Messung eingegangen. Nicht falsch verstehen, der Unterschied selbst ist unstrittig (genauso wie unstrittig ist, dass die A7R4 in der Beziehung langsamer ist als die A7R3), aber die genauen Einstellungen würden mich durchaus interessieren (für die A7R4 sind mir die Werte bekannt, nur für die R5 findet sich erwartungsgemäß nichts, und selbst messen konnte ich bisher auch nicht). 

Ob man sich der Ansicht anschließen möchte, dass eine Verschlusslaufzeit von 1/60 s für schnelle Bewegungen reicht hängt wohl primär vom Subjekt ab. 

Allerdings ist auch dies wieder ein gutes Beispiel für die Technologiefrage, und was davon dann in welche Produkte fließt. 

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vor 6 Stunden schrieb weses175d:

Ich rechne damit, dass Sony in Zukunft bei der Rechenleistung nachlegen wird und ähnliche Auslesegeschwindigkeiten wie Canon bei der R5 anbieten wird.

 

Hm, die kurze Auslesegeschwindigkeit, die für den elektronischen Verschluss wichtig ist, bietet bei der R5 nur verlustbehaftete 12 bit RAWs. Wenn ich lautlos nur mit 12 bit fotografieren kann, bringt mir die Auslesegeschwindigkeit nichts...

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vor 7 Minuten schrieb Helios:

Danke für den Link, leider wird da auch nicht auf die jeweilige Messung eingegangen.

Ja, ich stimme Dir voll uns ganz zu. Die unterschiedlichen Auslesegeschwindigkeiten sollte auch nur als Beispiel dienen, dass eine moderne Digitalkamera eben nicht nur von den Faktoren, die eine gute analoge Kamera ausmachten, abhängig ist. Letztlich sind Kameras heutzutage kleine stark spezialisierte Hochleistungscomputer und da sind, wie wir miterleben, die Technologiesprünge schon sehr hoch in immer kürzerer Zeit.

Edited by weses175d
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vor 8 Minuten schrieb stmgeist:

Hm, die kurze Auslesegeschwindigkeit, die für den elektronischen Verschluss wichtig ist, bietet bei der R5 nur verlustbehaftete 12 bit RAWs. 

Die A7R4 schafft ihre schnellste Auslesegeschwindigkeit allerdings nur mit komprimierten RAWs, in APS-C dann auch schneller als in FF, deshalb interessieren mich grundsätzlich die Hintergründe der jeweiligen Messungen. Wer auf der technologischen Wellenfront (des Massenmarktes) surft kriegt selten positive Geschenke 😉

vor 6 Minuten schrieb weses175d:

Die unterschiedlichen Auslesegeschwindigkeiten sollte auch nur als Beispiel dienen, dass eine moderne Digitalkamera eben nicht nur von den Faktoren, die eine gute analoge Kamera ausmachten, abhängig ist.

Das ist durchaus richtig und betone ich ja auch immer wieder, gerade auch was die Abhängigkeiten der verschiedenen Aspekte angeht kann man da schnell aus den Augen verlieren, dass an einer Stelle weniger manchmal an vielen Stellen mehr bedeutet, und das Gesamtpaket damit deutlich runder wird. Sofern man also nicht zwingend einzelne Spitzenwerte braucht sollte man sich auch nicht zu stark auf diese Fokussieren. 

Wobei das Spielchen mit den Verschlusslaufzeiten (genauso wie mit den kürzesten Verschlusszeiten) ja auch schon im Analogbereich gespielt wurde. 😉

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Sehe

vor 5 Minuten schrieb Helios:

gerade auch was die Abhängigkeiten der verschiedenen Aspekte angeht kann man da schnell aus den Augen verlieren, dass an einer Stelle weniger manchmal an vielen Stellen mehr bedeutet, und das Gesamtpaket damit deutlich runder wird.

Sehe ich genauso. Das Gesamtpaket muss stimmen und nicht nur ein optimierter Aspekt. Die Sony RIV ist deshalb das stimmigste Gesamtpaket für mich als alter auch analog Fotografierer.

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vor einer Stunde schrieb Helios:

Die A7R4 schafft ihre schnellste Auslesegeschwindigkeit allerdings nur mit komprimierten RAWs, in APS-C dann auch schneller als in FF, deshalb interessieren mich grundsätzlich die Hintergründe der jeweiligen Messungen. Wer auf der technologischen Wellenfront (des Massenmarktes) surft kriegt selten positive Geschenke 😉

 

Meinst Du die schnellste Auslesegeschwindigkeit des Sensors oder die schnellste Serienbildgeschwindigkeit bei der RIV? 

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vor einer Stunde schrieb stmgeist:

Meinst Du die schnellste Auslesegeschwindigkeit des Sensors oder die schnellste Serienbildgeschwindigkeit bei der RIV? 

Die höchste Auslesegeschwindigkeit schafft die A7R4 auch nur wenn im 12-Bit-Modus aufgenommen wird. Das erreicht man beispielsweise über die Serienbildaufnahme (das habe ich vergessen zu erwähnen, mein Fehler) mit komprimierten RAWs. Ohne Serienbildaufnahme sollte auch der Sensor mit 14-Bit ausgelesen werden, was wiederum die Geschwindigkeit reduziert. Um die Serienbildgeschwindigkeit selbst geht es bei der ganzen Diskussion nicht.

Edited by Helios
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