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Warum hat meine A6300 manchmal 29MP statt 24MP??


Alux
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Mir ist aufgefallen daß beim Entwickeln von RAW-Files in Capture One ein automatischer Beschnitt auf 3:2 vorgenommen wird. Wenn man auf das Zuschneidewerkzeug geht, dann sieht man aber manchmal daß links und rechts das Bild weiter geht und ausgegraut ist. Wenn man das Seitenverhältnis des Beschneidungstools auf beliebig ändert, dann kann man die fehlenden Bildteile aktivieren und erhält dann ein Seitenverhältnis von 1,6 statt der üblichen 1,5. Wenn man diese Bilder exportiert dann haben sie 6832 x 4249 Pixel (= 29 MP). Laut Spezifikation hat sie aber nur 25MP von denen 24MP effektiv nutzbar sein sollen (die allseits bekannten 6000x4000 Pixel halt).

Ich habe mal ein Originalbild angehängt. Die Bildqualität an den Rändern ist nicht prickelnd, aber das liegt am grottigen Kitobjektiv (16-50mm). Dieses Bild hat 6832x4249 Pixel, in den Exif Daten steht aber als Auflösung die normale 6000x4000 Pixel drin!

Was noch verwirrender ist: Dieses Phänomen tritt nur mit dem 16-50mm Kitobjektiv auf, und dies auch nur bei Einstellung auf Weitwinkel. Zoomt man zu längeen Brennweiten, dann hat man wieder das nominale Seitenverhältnis und 6000x4000 Pixel Auflösung.

Ich denke in Wirklichkeit handelt es sich um einen Beschnitt oben und unten um die lausigen Ecken bei 16mm Einstellung zu eliminieren. Ich frage mich nur warum dann eine Hochskalierung auf über 100% erfolgt?? Macht das die Kamera schon auf RAW-Basis oder Capture One bei der Entwicklung? Hat jemand mit anderen RAW-Entwicklern ähnliches beobachtet?

 

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Danke, Octane!

Oha, gleich so schlimm?! Ok, aber so was ähnliches hatte ich mir schon fast gedacht...

Normalerweise habe ich die A6300 auch immer wegen ihres Crop-Faktors als "Tierkamera" verwendet und ansonsten mit den Vollformatkameras fotografiert. Deswegen kam das Kit-Objektiv kaum zum Einsatz. Jetzt wollte ich die A6300 "revitalisieren" und habe den IR-Filter ausbauen lassen um sie besser als Astrokamera verwenden zu können und schwarzweiße IR Aufnahmen haben ja auch einen gewissen Reiz. Da ich nur einen kleinen 49er IR-Pass-Filter zuhause herumliegen habe, habe den für ein paar IR-Aufnahmen vor das Kit-Objektiv gehalten und dabei ist mir die ganze Sache dann aufgefallen...

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Das "Problem" liegt an der Verzeichnungskorrektur des Objektivs. Bei allen Objektiven mit kissenförmiger Verzeichnung kann es passieren, daß man in Capture One im JPG mehr als 24 MPixel herausbekommt. Ich kenne es vom FE 4,0/16-35 ZA auf 16 mm eingestellt und vom FE 4,0/24-70 mm ZA auf 24 mm eingestellt.

Im Gegenzug bekommt man bei Objektiven mit tonnenförmiger Verzeichnung gerne einmal im JPG ein paar Pixel weniger.

Das hat aber mit dem Sensor nichts zu tun, sondern es passeirt beim Herausrechnen der Verzeichnung.

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vor 22 Stunden schrieb Alux:

Ich denke in Wirklichkeit handelt es sich um einen Beschnitt oben und unten um die lausigen Ecken bei 16mm Einstellung zu eliminieren. Ich frage mich nur warum dann eine Hochskalierung auf über 100% erfolgt?? Macht das die Kamera schon auf RAW-Basis oder Capture One bei der Entwicklung? Hat jemand mit anderen RAW-Entwicklern ähnliches beobachtet?

 

Es skaliert schon die Kamera hoch - wohl damit sich niemand beschweren kann, dass seine 24mp Kamera plötzlich weniger Pixel produziert hat als auf der Packung steht... Der RAW-Converter 'sieht' aber das unbeschnittene, hochskalierte RAW und man kann damit ein Bild erhalten das nominell mehr Pixel hat als technisch vorhanden.

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vor 1 Stunde schrieb CommanderBrot:

Es skaliert schon die Kamera hoch - wohl damit sich niemand beschweren kann, dass seine 24mp Kamera plötzlich weniger Pixel produziert hat als auf der Packung steht... Der RAW-Converter 'sieht' aber das unbeschnittene, hochskalierte RAW und man kann damit ein Bild erhalten das nominell mehr Pixel hat als technisch vorhanden.

"Hochskaliertes" RAW? Nein.

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vor 2 Stunden schrieb 𝕞𝕒𝕥𝕥𝕙𝕚𝕤:

"Hochskaliertes" RAW? Nein.

Ja, der Begriff macht technisch natürlich keinen Sinn, aber so interpretiert es zumindest der RAW Converter.

EDIT: Einen ähnlichen Effekt hatte ich auch bei meiner A6400 und dem SEL18135. Bei 18mm 'rettet' mir die DXO-Korrektur mehr vom Bild und erzeugt mir breitere Bilder als das Original JPG mit 6458x4000 Pixeln. Bei längeren Brennweiten wird nichts mehr gecroppt und auch die DXO-Bilder haben wieder 6000x4000.

Edited by CommanderBrot
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vor 4 Stunden schrieb CommanderBrot:

Ja, der Begriff macht technisch natürlich keinen Sinn, aber so interpretiert es zumindest der RAW Converter.

EDIT: Einen ähnlichen Effekt hatte ich auch bei meiner A6400 und dem SEL18135. Bei 18mm 'rettet' mir die DXO-Korrektur mehr vom Bild und erzeugt mir breitere Bilder als das Original JPG mit 6458x4000 Pixeln. Bei längeren Brennweiten wird nichts mehr gecroppt und auch die DXO-Bilder haben wieder 6000x4000.

Ich vermute doch schwer, dass der Effekt erst im RAW-Converter (und da wohl spezifisch bei C1) entsteht. Um es wirklich zu wissen, müsste man die RAW-Datei z. B. mit ufraw öffnen, das keine automatische Verzeichnungskorrektur macht.

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