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Sensorreinigung....die x.te


zenker_bln
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Hi,

ich such gerade im I-net nach einer vernünftigen Anleitung zum reinigen eines Sony-a7RIII-Sensors.
Bisher bin ich nach dieser Anleitung, bei dutzenden Kameras vorgegangen:

http://www.geith-online.de/fotografie/tools/sensorcleaning/sensorcleaning.htm

unter anderem bei Canon 350D und 30D, Pentax K3 &1, bei einer Nikon,...(alles ohne Probleme!)

Gibt es Besonderheiten des Sony-Sensors, den man beachten müsste?
Denn die zig-Tipps sagen" Swab!" - "nein, kein Swab!!!" - "Nass! (Isopropanol)" - "Um Gottes willen, nie(!!!) Nass!",...

Spricht etwas gegen die Vorgehensweise im Link?

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Wenn es zeitnah sein soll, so handhabe ich das: Meist reicht pusten mit dem Blasebalg, wenn nicht kommt ein Swab trocken, aber nicht zu kräftig, wenn das nicht reicht, nass. Nass brauche ich höchst selten.

Ich nutze immer die Reinigungsfunktion im Menu, um den Sensorstabi zu fixieren.

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Bei keiner meiner bisher vier Sonys habe ich jemals etwas anderes gebraucht als den Blasebalg. Ganz im Gegensatz zu meinen Canons, Nikons und Pentaxen davor. Die zu Zeiten meiner ersten Sony Kamera angeschafften Sensor Swaps und die Reinigungsflüssigkeit (Aeroclipse, speziell für die Sony A*) liegen seit Jahren originalverpackt in einer Schublade.

Sollte der Sensor meiner Kamera eines Tages so verschmutzt sein, dass der Blasebalg nicht reicht, dann werde ich die Reinigung sicher selbst durchführen. Ich würde nicht darauf vertrauen, dass - wer immer in irgend einem Fotoladen da Hand anlegen könnte - derjenige das vorsichtiger und besser bewerkstelligen könnte als ich selbst.

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Die Sonys ziehen zwar Staub magnetisch an, scheinen aber Klebriges wie Blütenstaub oder Ölnebel (nie mehr Objektivwechsel in der Nähe einer prustenden und schnaufenden Dampfmaschine!) ziemlich gut abzustoßen.

Im Fall der Dampfmaschine hatte sich etwas Schwarzes (eine Rußflocke?) auf den Sensor gesetzt und ließ sich nicht wegpusten. Natürlich hatte ich keine Swabs dabei - wohl aber die handelsüblichen Brillenputztücher aus der Einmal-Verpackung. Mit der spitz gefalteten Ecke von so einem habe ich das schwarze Ding dann zunächst weggelupft und einen kleinen schmierigen Rest mit einem flach gefalteten Teil des Tüchleins weggesäubert. Ging reibungs- und rückstandslos.

Zur täglichen Anwendung würde ich so ein Ding vielleicht nicht empfehlen - aber die sind für vergütete Brillengläser gemacht, da wird sich eine Sensorvergütung nicht völlig von unterscheiden.

Hier eine kleine Kollektion von Verdächtigen:

 

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vor 12 Stunden schrieb zenker_bln:

Spricht etwas gegen die Vorgehensweise im Link?

Ich frage mich, ob diese Q-tips nicht Fuseln oder Schlieren auf dem Sensor hinterlassen, aber Versuch macht kluch würde ich sagen.
Ansonsten halt die teuren Swaps nehmen. Die funktionieren auf jeden Fall gut.

Hier eine Videoanleitung zur Verwendung: https://youtu.be/C2dHzOk3nMM

In vielen Fällen reicht aber tatsächlich der Blasebalg. Die Nassreinigung mit den Swaps mache ich nur bei hartnäckigen Sensorflecken (ca. 1-2x im Jahr).

Edited by voti
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An keinen meiner Sensoren habe ich jemals Reinigungsflüssigkeit rangelassen. Da reicht in den allermeisten Fällen ein Blasebalg. Neuerdings der  weltraumerprobte Orbit Hepa Blower 🤪. Und wenn das nicht reicht kommt der Sensorklear von Lenspen zum Einsatz.

Was ich ganz sicher nicht mache ist irgendeinen Lehrling / Azubi aus dem Fotogeschäft putzen zu lassen. Dann mache ich es lieber selber. Aber es soll auch Leute geben, die für Firmwareupdates ins Fotogeschäft rennen.

Edited by Octane
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Also so heikel ist es mit dem Staub ist noch nicht! Das stimmt schon.
Mir ist bloß bei einigen Bildern mit einem 100mm Makroobjektiv bei Blende 32 der Dreck aufgefallen (was ja auch kein Wunder bei der Blende ist! 😬)...

Abgeblasen habe ich und sicherlich wird unter Blende 16 eh kaum was zu sehen sein. Aber man kann ja mal nachfragen, was so für Flüssigkeiten keinen Ärger machen. 🙃😊

Edited by zenker_bln
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vor einer Stunde schrieb voti:

Ich frage mich, ob diese Q-tips nicht Fuseln oder Schlieren auf dem Sensor hinterlassen, aber Versuch macht kluch würde ich sagen.

Nein, wie gesagt hab ich das bei etlichen Kameras gemacht und alle waren bisher hochzufrieden!
Kein Dreck, keine Schlieren, keine Fusseln...
Das heißt aber, den Q-Tip nur anfeuchten (einen Tropfen Isoprop.) und nicht ersäufen und mit einem neuen sauberen trockenen Q-Tip nachwischen.

Edited by zenker_bln
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vor 38 Minuten schrieb zenker_bln:

was so für Flüssigkeiten keinen Ärger machen.

Das sind wie bei Brillenputzmittel Wasser/Et/Methanol/Isopropanol Gemische - wichtig ist, dass sie Rückstandfrei sind. Alles kein Problem, so lange man nicht ein Bad veranstaltet und es über die Kante runterläuft und auch Schlieren geben könnte. Deswegen bei Swabs wichtig, dass sie nicht nass sind sondern nur feucht. Aber eben eigentlich sehr selten nötig.

Der einzige Grund, so was einen Händler machen zu lassen, wäre dass er für Schäden haften würde...

😇

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vor 5 Stunden schrieb micharl:

Die Sonys ziehen zwar Staub magnetisch an, scheinen aber Klebriges wie Blütenstaub oder Ölnebel (nie mehr Objektivwechsel in der Nähe einer prustenden und schnaufenden Dampfmaschine!) ziemlich gut abzustoßen.

Im Fall der Dampfmaschine hatte sich etwas Schwarzes (eine Rußflocke?) auf den Sensor gesetzt und ließ sich nicht wegpusten. Natürlich hatte ich keine Swabs dabei - wohl aber die handelsüblichen Brillenputztücher aus der Einmal-Verpackung. Mit der spitz gefalteten Ecke von so einem habe ich das schwarze Ding dann zunächst weggelupft und einen kleinen schmierigen Rest mit einem flach gefalteten Teil des Tüchleins weggesäubert. Ging reibungs- und rückstandslos.

Zur täglichen Anwendung würde ich so ein Ding vielleicht nicht empfehlen - aber die sind für vergütete Brillengläser gemacht, da wird sich eine Sensorvergütung nicht völlig von unterscheiden.

Gibt von Zeiss anscheinend zwei Varianten von Putztüchern. 
auf einen sind Displays und Brillen hervorgehoben und auf den anderen Brillen und Kameras also optische gläser. 
 

für Fettfinger am Objektiv hab ich immer letztere dabei. 
 

kann natürlich auch schlechte Werbung sein und es gibt keinerlei Unterschiede:) aber besser als eine kaputte Beschichtung 😄 

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vor 2 Stunden schrieb Absalom:

auf einen sind Displays und Brillen hervorgehoben und auf den andere Brillen und Kameras also optische gläser

Sowohl bei Display-Oberflächen als auch bei Brillen kann man es mit Kunststoffen zu tun haben - die sind generell empfindlicher als Gläser, weil einige Kunststoffe beim Kontakt mit Reinigungsflüssigkeiten (der normalerweise durch eine unversehrte Beschichtung abgewehrt wird) leicht zu quellen beginnen. Insoweit ist die Unterscheidung wohl in der Theorie berechtigt - in der Praxis aber wenig wirksam, weil die meisten Anwender nicht so genau wissen, was sie da eigentlich putzen.

Mein fachlich nicht sonderlich untermauertes Vorurteil ist jedenfalls, daß die Empfindlichkeit der Sensoroberfläche eher überschätzt wird. Ich photographiere jetzt Digital seit über 20 Jahren und habe Erfahrungen mit fast ebenso vielen Kameras. Ein Sensorproblem gab es noch nie - mit einer vielsagenden Ausnahme: Bei einer noch vor der Handy-Zeit als Immer-Dabei angeschafften gar nicht schlechten mittelpreisigen Kompaktkamera (Pana FX150 mit Pumpenzoom von 2009) sitzt ein häßlicher Dreck auf dem Sensor, an den man natürlich nicht herankommt.

Ich habe aber auch immer - so wie das einige andere hier auch halten - sehr zurückhaltend gesäubert, vorzugsweise mit Luft (immer aus der Puste, nie aus der Kompressionsdose) und beim seltenen Wischen darauf geachtet, keine Staub- oder Sandkörner dabei zu haben.

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vor 9 Minuten schrieb wasabi65:

Das ist so, denn der Sensor liegt ja nicht nackt vor. 

Nein, im Gegenteil: Es liegt ein dicker (manchmal eher zu dicker) Sensor-Stack davor, der aus mehreren Glasschichten besteht und auf der obersten noch zusätzlich vergütet ist. Trotzdem soll man natürlich nicht darauf herumkratzen...

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vor 9 Stunden schrieb Octane:

Neuerdings der  weltraumerprobte Orbit Hepa Blower 🤪.

Das Teil kannte ich noch nicht, hat mich aber sofort überzeugt, weil er den potentiellen Nachteil des Blasbalg eliminiert. Die angebliche NASA-Erprobung ist mir so lang wie breit.

Der Hersteller oder der Vertrieb ist offenbar die Firma KOH. Entgegen der Auspreisung auf der Seite kostet das Teil außerhalb der USA nicht 25,- sondern 30,- $. Mit Porto wurden daraus 41,- $, wofür PayPal 35,- € wollte. Das ist soviel wie bei Amazon.com in Inland. Hierzulande habe ich auf die Schnelle keinen lieferbaren Bestand ausmachen können. Der Zoll, falls überhaupt einer anfällt, wird mich schon nicht umbringen.

PS.: Beim hiesigen großen Fluss kann sich wer will die durchwegs positiven Rezensionen zum Artikel B004ZH30CO anschauen. Er ist aber bei uns derzeit nicht lieferbar.

Edited by Gaenzlich
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vor 1 Minute schrieb wasabi65:

Welchen? Solche Dinger mit Filter gibt es wie Sand am NASA Meer

Wo kein Staub rein kommt, kommt auch keiner raus.

Mir sind Blasebälge mit solchen der Ansaugseite vorgeschalteten  feinen Luftfiltern bisher nicht aufgefallen. Nach Pustern gesucht habe ich aber das letzte Mal vor 2-3 Jahren anläßlich des Erwerbs eines Sony-Gehäuses. Bei Olympus hat der Sensorwackler immer alles staubfrei halten können.

Jetzt isser bestellt. Ich rege mich mich mehr auf, wenn es das Ding in Europa auch im 1-Euro-Shop geben sollte.

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vor 7 Minuten schrieb wasabi65:

Blasebalg (CL-DF1BK von JJC) reicht in der Regel

Das muss ich überlesen haben. 🤷‍♂️ Jetzt ist es zu spät.

Ich hatte mit meinem an sich zufriedenstellenden Blasebalg zur Blütezeit mal Probleme den Sensor wieder frei von Anhaftungen zu bekommen. Deshalb meine etwas untypische Entschlussfreudigkeit, um in Zukunft besser gewappnet zu sein.

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