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Zeiss Batis 2.8/135 oder Sony FE 135mm F1.8 GM


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Habe mir gerade mal ein paar Berichte über beide Objektive durchgelesen. Wiegt der Gewichtsvorteil von mehr als 300g und die schlankere Optik (an der 7C) die Nachteile, wenn man überhaupt davon sprechen kann, der Zeiss Linse auf ?

Hat jemand von euch beide Linsen ausprobiert ?

Danke für ein paar Eindrücke. 

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Das 135 GM hätte mich schon gereizt, aber 950g sind mir einfach zu viel, darum ist es das Batis geworden. f/2.8 bei 135 mm gibt in vielen Situationen - z. B. bei klassischen Kopfporträts - mehr als genug Unschärfe im Hintergrund. Mit f/1.8 könnte man z. B. in der Modefotografie noch besser eine ganze Person (mit viel Abstand!) freistellen. Für mich wäre das eine ziemlich seltene Spezialanwendung.

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Folgendes habe ich geschrieben, als ich gefragt wurde, warum ich beide besitze:

“Ich bin tatsächlich oft in der Halle (Turnen und TT) und habe mir dafür das GM angeschafft, In Turnhallen ist es oft dunkel, da zählt die 1⅓ Blende ein Menge und zudem die Tatsachen, dass das GM an der a9 20FPS macht, das Batis aber nur 10.

Ich mochte dann aber das bereits vorhandene Batis nicht abgeben wie ursprünglich geplant. Zum einen ist die BQ ab 2.8 mindestens ebenbürtig und das Batis ist halt viel transportabler. Übrigens natürlich auch ggü dem ebenfalls vorhandenen 70-200, das auch nur in der Halle zum Einsatz kommt.“


Und so sehe ich es auch immer noch: das GM liegt genau dann vorn, wenn man die Lichtstärke benötigt (oder haben will) oder wenn man die FPS braucht. BQ (das Zeiss hast APO Qualität), AF Präzision und AF Geschwindigkeit sind ebenbürtig. Und in der Tat ist 1.8 oft viel zu gering für ein portrait, wenn beide Augen scharf sein dürfen. 

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Rein faktisch ist das GM das bessere Objektiv, aber diesen Vorteil muss man halt schwer tragen, ich mag das Batis sehr sehr gerne und benutze es auch sehr gerne, vor allem packe ich es auch gerne in meinen Rucksack egal auf welche Touren es geht, weil ich es eventuell gebrauchen könnte, was beim GM wohl nie passieren würde ( ich besitze es nicht , hab es aber schon ausprobieren dürfen ) , das Review von Phillip Reeve zum Batis ist sehr aussagekräftig, ich habe das Batis auch gerne an der Alpha 6500 benutzt als ich sie noch hatte, auch für sportlich dynamische Aufnahmen, von der Balance war das sehr gut, der Autofokus funktioniert ebenfalls sehr gut, wie eigentlich bei allen Batis , schwierige  Entscheidung, als ich sie treffen musste gab es das GM noch nicht, aber ich hab die Anschaffung noch nie bereut 

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Stand vor nicht all zu langer Zeit vor der selben Entscheidung und habe den Kauf des 135 GM keine Sekunde bereut.

Und soooooo schwer ist es nun auch wieder nicht. Man kann es ganz bequem herumtragen ohne dass es total ermüdend ist.

Ein klassisches Immerdrauf ist es ja ohnehin nicht und wenn man es dann auf einer Fototour im Rucksack dabei hat dann spielen die 350Gramm mehr im Vergleich zum Batis auch keine Rolle mehr.

Das Freistellungspotenzial bei 1.8 ist schon absolut genial und das Bokeh ist ein Träumchen. 

Das Batis bringt sicherlich eine ähnliche Leistung was Schärfe anbelangt aber wenns um Freistellung und Bokeh geht kann es nicht ganz mithalten, da muss man halt einfach schauen was man möchte. Ich für meinen Teil wollte einfach schon immer ein Objektiv mit extremem Freistellungspotenzial besitzen daher habe ich mich auch für das G-Master entschieden

@dirkoliverm Klar ist das Batis portabler aber wegen 350gr. Unterschied würde es nie passieren dass du es in den Rucksack packst? Bist du Ultralight Wanderer oder so? 😁

 

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Am 9.12.2020 um 20:51 schrieb MaTiHH:

Und in der Tat ist 1.8 oft viel zu gering für ein portrait, wenn beide Augen scharf sein dürfen. 

Ja, dem stimme ich zu.

Es sei denn man macht ein Ganzkörper Portrait von etwas weiter weg.....da ist die 1.8er Blende grandios 😉 

Und wenn man näher ran geht kann man immer noch abblenden....ich hab es lieber so als andersrum 

Edited by rinderkappajoe
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vor 19 Minuten schrieb leicanik:

Stell dir vor, du bist mit einem Set von drei Objektiven unterwegs und sagst das bei jedem …  

Dann sprechen wir trotzdem erst über "nur" 1kg.

Bei einem Sigma 105mm 1.4 würde ich auch entschieden sagen das wäre mir zu schwer um es einfach mal so mit einzupacken, aber das wiegt auch stolze 1,6kg.

Ich bin selbst jemand der schaut dass sein Rucksack nicht zu schwer wird aber ich finde das hält sich echt noch in Grenzen.

Aber im Endeffekt muss das natürlich jeder für sich selbst entscheiden 🙂

Edited by rinderkappajoe
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Natürlich muss man schauen, dass der Rucksack nicht zu schwer wird, gemeint hatte ich aber, dass ich das Batis oft zusätzlich für eventualitäten einpacke, und da schon überlege ob das zusätzliche Gewicht es Wert ist, ich denke, dass beide Objektive auch bei mir sehr gut parallel existieren könnten, denn das Freistellungspotenzial ist wie oben schon erwähnt bei dem GM herausragend, soetwas gefällt mir ebenfalls besonders gut, aber da denke ich, dass man es eher ganz gezielt einpacken würde , tja leider kann man nicht immer alles haben, oder vielleicht doch 🤔

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Hier, echtes 135er... nur 504 g inkl.  Novoflex-Adapter und Geli ohne Köcher... und sooo schlank an der Kamera. Aber ohne Geli 2 cm länger als das GM (mit angesetzter Geli ist das GM dann nicht  mehr nur dicker)  😁

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vor 1 Stunde schrieb rinderkappajoe:

ist da aber auch noch mehr Freistellung drin

Noch mehr fände ich gar nicht wünschenswert. Sieht für mich dann schnell aus wie ausgeschnitten und draufgeklebt. Sogar bei dem Bild könnte ich mir vorstellen, dass mir auch f:2.8 noch gut gefallen würde. (Müsste man halt mal direkt vergleichen können.)

Edited by leicanik
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Am 12.12.2020 um 21:12 schrieb rinderkappajoe:

 

@dirkoliverm Klar ist das Batis portabler aber wegen 350gr. Unterschied würde es nie passieren dass du es in den Rucksack packst? Bist du Ultralight Wanderer oder so? 😁

 

Grundsätzlich habe ich kein Problem mit dem Gewicht von Objektiven, das 70-200 GM, wenn es Sinn macht, den ganzen Tag nutzen, gerne, denn es ist auch ein schönes Objektiv, das 135mm GM hat natürlich gewichtige Vorteile wie die 1.8 Blende und die 20 fps wie oben beschrieben, machen es schon sehr besonders und begehrenswert, die Bild- und Verarbeitungsqualität natürlich auch, von daher,  mit dem richtigen Rucksack/ Tasche  ist der Transport und Nutzung weniger ein Problem, sondern eher Genuss , ist ja bald Weihnachten oder die nächste cashback Aktion 

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Ich weiß garnicht mehr wie euer Preis war, ich könnte es momentan für 1520€ bekommen plus cashback, ist eine ganze Menge Geld, aber natürlich auch Objektiv was es dafür gibt, mal schauen, Interesse ist definitiv gegeben und die gezeigten Fotos reizen schon, eigentlich schön, dass man keine anderen Sorgen hat 😁

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Ich will ja (noch nicht) bestellen :classic_biggrin: , sondern erstmal ein paar gleiche Bilder nebeneinander (von mir aus auch unter einander :classic_smile:) von beiden Objektiven.

Aber ich sehe, das Batis macht auch gute Arbeit, extrem kann man natürlich mit dem Sony freistellen, aber ob einem (mir) das den Preisunterschied wert ist muss ich mal an Weihnachten beurteilen.

 

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Hier nochmal die gleiche Person, da war ich allerdings noch etwas näher dran und man sieht sehr schön welche Auswirkung das auf den Hintergrund hat.

Zur besseren Vergleichbarkeit auch nochmal das Bild aus obigem Beitrag.

Den Unterschied von 1.8 zu 2.8 beim Freistellen von Personen versuche ich am Wochendende nachzureichen 

Würde auch gerne noch ein paar Bilder vom Batis sehen! 😊

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Ich hatte mal das Batis. Habe es zwar verkauft aber wollte es immer wieder kaufen. Zwar macht es mir Rinderkappajoe nicht einfach, sehe den Vorteil beim Sony nur bei der Blende. Das Batis hat meines Erachtens mehr zu bieten. Es ist leichter, hat die Wärmeren Farben (meine Meinung), kürzer, schon bei Offenblende bis zum Rand Scharf, Bildstabilisierung und es ist zur Zeit sehr Günstig. Zu meinen jetzigen Sony´s würde die 1.8er Blende aber besser passen, da ich mir eigentlich gesagt habe, das ich keine 2.8er Blende mehr haben möchte. 
 

Habe aber noch Zeit zum überlegen und genieße erstmal  hier die tollen Bilder. 

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