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Helios

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  1. Berlebach Report 😉 Das ist die "Standard"-Serie für die Photographie, darüber gibt es die noch schwereren UNI-Stative.
  2. Die Berlebach Mini-Stative (Mini und MiniMaxi) sind durchaus reisetauglich, sehr stabil und in der Naturphotographie recht beliebt. Ihnen mangelt es halt an Höhe, aber genau für diese niedrige Position werden sie gebaut. Um die Report-Serie auf Reisen mitzunehmen muss man schon besonders leidensfähig sein, aber selbst da kenne ich Leute, die in der Hinsicht schmerzlos sind. Im Astrobereich ist das sogar gar nicht mal so selten. Da spielt aber auch die eingeschränkte Flexibilität keine große Rolle. Ansonsten, wenn das nicht stört und man mit Auto/Lastenfahrrad/Bollerwagen unterwegs ist, warum n
  3. Je extremer die Bedingungen, umso größer ist die Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Frage ist dann allerdings, ob es sich um statistisches oder anekdotisches Wissen handelt, also auch ob das zu Grunde liegende mechanische Prinzip oder die konkrete Umsetzung am Produkt Ursache des Ausfalls war. Wie zuvor schon ausgeführt können vom Prinzip her Drehklemmungen einfacher dahingehend konstruiert werden, dass sie besser mit großen Temperaturunterschieden und auch mit niedrigen Temperaturen klarkommen. Dazu braucht es aber auch entsprechendes Know-How des Herstellers, im Einzelfall kann es also auch ande
  4. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man sie technisch "Verschlüsse" nennen darf. Drehklemmung oder Hebelklemmung macht den Unterschied deutlicher, wobei ich beim nächsten Mal wieder nicht daran denke. 😉
  5. Bei Klemmverschlüssen kann je nach Umweltbedingungen und Verschleiß auch die Haltekraft variieren, bis zu dem Punkt, an dem sie diese bei Belastung verlieren. Davon abgesehen brauchen sie unter extremeren Bedingungen (große Temperaturunterschiede, feiner Sand, Salzwasser) mehr Pflege und haben trotzdem eine geringere Haltbarkeit. Zudem ist mir noch kein Klemmverschluss in die Hände gekommen, der hinsichtlich der Dämpfung besser wäre als (häufig selbst einfache) Drehverschlüsse. Das mag alles inzwischen besser sein als früher, aber aus gutem Grund findet man sie recht selten bei den qualitativ
  6. Bei den letzten beiden tritt die Problematik meines Wissens auch nicht auf, es passiert nur bei den einfacheren Verschlüssen der Traveler-Serie und könnte, weil weitgehend baugleich, auch bei den Manfrotto-Drehverschlüssen auftreten (das ist aber Spekulation). Völlig in Ordnung ist im übrigen ein dehnbarer Begriff, wenn bei dem einen normaler und bei dem anderen sehr viel Kraftaufwand notwendig ist - ist eines davon dann nicht in Ordnung? Gitzo sagt nein, beides ist in Ordnung
  7. Die Stabilität ist nicht das Problem, sondern der notwendige Kraftaufwand um die Verschlüsse (der Traveller-Serie) maximal zu fixieren (was nötig ist, um die Stabilität zu erreichen). Da gibt es leider deutliche Schwankungen, mit einem Defekt hat das allerdings nichts zu tun. Die Problematik ist hinreichend dokumentiert, man muss beim Kauf nur darauf achten, dass die Fixierung vernünftig funktioniert. Schau einfach an den Anfang des Threads, da habe ich das genauer ausgeführt. Wenn deine in Ordnung sind und sich mit normalem Kraftaufwand fixieren lassen, sei glücklich, das erging mir bei meine
  8. Reine Vermutung, aber weil das bei den kleinen Gitzos ja auch nicht anders ist (und deren Verschlüsse sind identisch mit den Drehverschlüssen von Manfrotto): die Verschlüsse waren nicht richtig fest. Darüber haben ich hier ja schon berichtet, dass es zum einen deutliche Schwankungen gibt, und zum anderen sie häufig auch dann nicht fest sind, wenn man denkt, dass sie fest sein müssten. Was für mich schon allein ein Grund wäre, darum einen Bogen zu machen. 😉
  9. Nein, die klassischen Manfrotto-Serien (bspw. 055 oder 190) waren nie "Billigramsch" und sind es auch heute nicht, bloß ist das Preis-Leistungs-Verhältnis eher zweifelhaft. Der Hersteller hat sich durch den geschickten Schritt, sich nicht nur auf den Photofachhandel zu konzentrieren sondern über Elektronikmärkte auch in die Breite zu gehen (dort waren die Manfrotto-Stative häufig mit Abstand das Beste) eine entsprechende Masse und Reputation aufgebaut und will davon heute noch zehren. Zumindest was die Bekanntheit der Marke angeht klappt das auch, und wie bereits gesagt, die klassischen Produk
  10. Bei Olympus kann man schon seit "Urzeiten" die Objektive beim Ausschalten der Kamera auf Unendlich stellen lassen, meiner Erfahrung nach funktioniert das leidlich gut. Grund dafür sind Temperaturschwankungen, die dafür sorgen, dass eine feste Fokuseinstellung sich über die Zeit verändert. Um das per Software auszugleichen, müsste man den Grad der Veränderung und die Temperatur kennen - ersteres müsste der Hersteller ermitteln, letzteres irgendwie messen. Also wird eher einfach nur der jeweils voreingestellte Fokuspunkt angefahren, der dann passen kann - oder eben auch nicht (damit haben ja die
  11. Nein, definitiv und ohne Zweifel falsch ist der Begriff eben nicht, und das ist doch der entscheidende Punkt. Ein Bild, dass eine geringe Schärfentiefe aufweist besitzt auch eine geringe Tiefenschärfe, sofern man sich also nicht konkret über den Schärfentiefenbereich austauscht, was meistens eine fachlich tiefergehende Aussage ist, spielt es semantisch keine Rolle, welchen Begriff man verwendet. Da die meisten sich aber vermutlich implizit eher auf die geringe Ausprägung des scharfen Bereichs beziehen als auf die geringe Schärfe des unscharfen Bereichs, wäre Tiefenschärfe semantisch zwar falsc
  12. Nun, ich habe das nicht wissenschaftlich untersucht, aber wenn du dich durch ältere Literatur wälzt, findest du in den für ein breites Publikum auslegten Werken (und das sind deutlich mehr als die Fachbücher) fast ausschließlich den Begriff Tiefenschärfe. Adams, Feiniger, usw., überall wird von Tiefenschärfe und allenfalls noch von "Tiefenschärfe (Schärfentiefe)" geschrieben. Nur in den tatsächlichen Fachbüchern sah das anders aus. Auch in meiner photographischen Anfangszeit habe ich außerhalb von richtigen Fachkreisen immer nur Tiefenschärfe gehört. Und oft genug selbst innerhalb. Die zunehme
  13. Ich auch nicht, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass es ihn schon gab, bevor er mir eingefallen ist. 😉 Du darfst das ja auch finden wie du willst, und wenn du die semantisch richtige Ausdrucksweise verwendest, dann wird sich vermutlich niemand daran stören. Aber das mit der Genauigkeit sollte man nicht überbewerten, denn Komposita sind in der deutschen Sprache eben recht flexibel, und selbst bei semantisch korrekten Varianten ergibt sich der tatsächliche Sinn erst aus dem Kontext, wie ein typisches Beispiel zeigt: Kalbsschnitzel, Jägerschnitzel, Seniorenschnitzel. Semantisch is
  14. Diesmal muss ich leider mehr Kritik als Lob äußern, zunächst rein inhaltlich: Dein Fast-Forward sorgt dafür, dass es tatsächlich so aussieht, als wäre der Begriff "Vollformat" irgendwann um die Jahrtausendwende für die Werbung erfunden worden - und das ist und bleibt falsch. Also wieder zurückgespult, noch über Oskar Barnacks Geistesblitz hinaus ins neunzehnte Jahrhundert. Damals wurde noch nicht auf Film, sondern auf Platten photographiert, die Teile häufig im Home-Office zu Hause von den Photographen selbst hergestellt. Daraus entwickelte sich eine erste kleine Industrie, und eine
  15. Ich würde behaupten, dass es ein Lotus Esprit ist, ein tolles Auto.
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